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Kritik der modernen Medien unserer Gesellschaft

Medien und Macht. Wer formt unsere Wirklichkeit wirklich?

Title: Kritik der modernen Medien unserer Gesellschaft

Essay , 2018 , 5 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Maria Korosteljow (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Argwohn und eine offene Verteufelung war zu jeder Zeit ein gängiger Umgang mit den Medien. Manche gehen sogar soweit ihnen eine krankheitsverursachende Wirkung nachzusagen. Wie damals noch zu Blütezeiten der Zeitungen, sind es nun die digitalen Medien – häufig das Internet aber auch Spielekonsolen - denen solche negativen Auswirkungen auf den Körper und das Gesellschaftsleben des Menschen vorgeworfen wird. Die Diskussion um die Macht der Medien ist allgegenwärtig: Besitzen sie die Macht, unsere Wirklichkeit zu beeinflussen oder sie gar zu gestalten? Wann ist dieses eventuell bereits geschehen? Wie äußert sich die Macht der Medien? Wer genau übt sie aus? Diesen Fragen möchte ich innerhalb dieses Essays nachgehen und einen kurzen Ausblick schaffen in das Einflusspotenzial der Medien auf das Leben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissen und Macht: Historischer Kontext

3. Massenmedien als Konstrukteure der Wirklichkeit

4. Medienmacht in der modernen Politik

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Dieses Essay untersucht die historische und gegenwärtige Macht der Medien, ihre Fähigkeit, unsere gesellschaftliche Wirklichkeit zu formen und zu konstruieren, sowie die Ambivalenz zwischen medialer Einflussnahme und der neuen Gestaltungsmacht des Einzelnen.

  • Historische Entwicklung der Macht durch Wissensmonopole
  • Die Rolle der Medien als Instrumente der Propaganda
  • Medien als zentrale Instanz der sozialen Wirklichkeitskonstruktion
  • Einfluss der Medien auf die politische Meinungsbildung
  • Der Wandel vom passiven Rezipienten zum aktiven Gestalter

Auszug aus dem Buch

Medien und Macht – wer formt unsere Wirklichkeit wirklich?

Niklas Luhmann sagte einst, dass das, was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt in der wir leben, wissen, wir allein durch die Massenmedien wissen. Wenn man über diese Aussage nachdenkt, stellt man recht schnell fest was Luhmann meint. Denn es ist in der Tat so, dass unser Wissen aus Informationen besteht die wir gelesen haben, von denen wir gehört haben und die uns erzählt wurden. Dessen Wahrheitsgehalt gestützt wird, durch unser Vertrauen in Instanzen, Autoritäten, Zeugen und Experten – ja, in die Medien – die unsere Aufmerksamkeit fokussieren? „Immer weniger können wir durch eigenen Augenschein in einer arbeitsteiligen Welt erfahren, die Dank der Medien global wurde, weshalb wir wiederum die Medien benötigen, um uns über sie zu informieren.“ (Florian Rötzer: Aufmerksamkeit als Medium der Öffentlichkeit. Frankfurt, 1999).

Durch Massenmedien wird eine sozial relevante Umwelt erzeugt, eine Reichweite die weit über die Kommunikationsbereiche Nachrichten, Unterhaltung und Werbung hinausreicht. Gerade aktuell wird dies auch immer wieder in der Politik deutlich. Der U.S. Präsident Donald Trump hat es geschafft, aus dem Nichts, ein absolutes Medien Phänomen zu entwickeln – das der Fake News. Als Fake News wird dabei im Grunde alles an Nachrichten betitelt, was nach Trump unwahr sei. Beispielhaft für den heutigen Zeitgeist ist es, dabei die Medien nicht nur auf ihre Glaubwürdigkeit hin zu hinterfragen und zu kritisieren, sondern sie nach seinem eigenen Bild von Wahrheit zu formen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die kritische Auseinandersetzung mit der Macht von Medien und deren potenziellem Einfluss auf den Menschen und die Gesellschaft.

2. Wissen und Macht: Historischer Kontext: Analyse der kirchlichen Machtstrukturen im Mittelalter und der Bedeutung des Wissensmonopols sowie der späteren Transformation durch die Druckerpresse.

3. Massenmedien als Konstrukteure der Wirklichkeit: Untersuchung der Rolle der Medien als Instrumente zur Gestaltung der öffentlichen Meinung, verdeutlicht am Beispiel des 2. Weltkriegs.

4. Medienmacht in der modernen Politik: Erörterung der aktuellen Dynamiken zwischen Politik, Journalismus und öffentlicher Meinungsbildung sowie der Rolle von Fake News.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ambivalenz zwischen medialer Beeinflussung und der gewachsenen Gestaltungsmacht des Einzelnen.

Schlüsselwörter

Medien, Macht, Wirklichkeit, Massenkommunikation, Wissensmonopol, Journalismus, Politik, Fake News, Öffentliche Meinung, Informationsgesellschaft, Propaganda, Meinungsbildung, Medienethik, Gesellschaft, Medieneinfluss

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Essay thematisiert die Macht der Medien und ihre maßgebliche Rolle bei der Konstruktion unserer alltäglichen Wirklichkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die historische Entwicklung von Wissensmonopolen, die strategische Nutzung von Medien in der Politik sowie die Auswirkungen der modernen Massenkommunikation auf die Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie Medien Macht ausüben, wer genau diese ausübt und inwiefern der Einzelne heute in der Lage ist, durch Medien seine eigene Umwelt zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um ein theoretisches Essay, das auf der Literaturanalyse gesellschafts- und medientheoretischer Ansätze (u.a. von Niklas Luhmann) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil spannt einen Bogen vom mittelalterlichen Wissensmonopol der Kirche über die propagandistische Nutzung von Medien im 20. Jahrhundert bis hin zur aktuellen politischen Debatte um Fake News.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Medienmacht, Wirklichkeitskonstruktion, öffentliche Meinung, politische Kommunikation und der Wandel der Informationsgesellschaft.

Welche Rolle spielte die Kirche im Kontext der Medienmacht?

Die Kirche besaß im Mittelalter ein Wissensmonopol, da sie durch den exklusiven Zugang zu Literatur und Bildung die Deutungshoheit über Moral und Recht innehatte.

Wie hat sich die Wahrnehmung von Journalismus verändert?

Früher als unantastbare Instanz gesehen, ist der Blick auf Journalisten heute differenzierter, da ihre Macht zur Beeinflussung der öffentlichen Meinungsbildung stärker kritisch hinterfragt wird.

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Details

Title
Kritik der modernen Medien unserer Gesellschaft
Subtitle
Medien und Macht. Wer formt unsere Wirklichkeit wirklich?
College
Bielefeld University
Grade
2,7
Author
Maria Korosteljow (Author)
Publication Year
2018
Pages
5
Catalog Number
V414430
ISBN (eBook)
9783668651296
Language
German
Tags
Medien Macht Wirklichkeit Kritik Menschen Nachrichten Argwohn Auswirkungen Krankheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Korosteljow (Author), 2018, Kritik der modernen Medien unserer Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414430
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