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Der Frontalunterricht als Unterrichtsmethode. Theorie und Praxis

Title: Der Frontalunterricht als Unterrichtsmethode. Theorie und Praxis

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 30 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Doro Hoffmann (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Um in meiner späteren Berufstätigkeit über eine geeignete Grundlage für den Frontalunterricht zu verfügen, werde ich in meiner Arbeit den Frontalunterricht in Theorie und Praxis beleuchten. Dabei möchte ich den Frontalunterricht prüfen, seine Vor- und Nachteile und vor allem seine optimale methodische Durchführung finden und dadurch sinnvollen und für alle Beteiligten ‚ertragreichen’ Frontalunterricht möglich machen. Im Theorieteil werde ich mich in der Hauptsache an der Darstellungslinie Hilbert Meyers in seinem Buch Unterrichtsmethoden – Band II: Praxisband2 orientieren, da ich der Meinung bin, dass er den Frontalunterricht ausführlich und anschaulich analysiert. In anderen Büchern werden zum Teil ähnliche Argumentationslinien verwendet, aber dort wird meiner Meinung nach bei Weitem nicht so klar und auch nicht so praxisorientiert wie bei Meyer gearbeitet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Theorie

2.1. Charakterisierung

2.2. Geschichtliche Entwicklung

2.3. Gründe der Anwendung, Vor- und Nachteile

2.4. Elemente der Gestaltung

2.4.1. Umgangsformen

2.4.2. Einbezug der Schüler – Aufrufen und Drannehmen, Gesprächsführung

2.4.3. Techniken der Erschließung

2.4.4. Tafelarbeit

3. Praxis

3.1. Beobachtungskriterien

3.2. Protokoll der Stunde

3.3. Auswertung

4. Resümee

5. Literatur

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Unterrichtsmethode des Frontalunterrichts kritisch zu beleuchten, ihre Vor- und Nachteile abzuwägen und durch die Untersuchung der methodischen Gestaltungsmöglichkeiten in Theorie und Praxis ein Verständnis für einen pädagogisch sinnvollen und ertragreichen Einsatz dieser Sozialform zu entwickeln.

  • Theoretische Charakterisierung und geschichtliche Einordnung des Frontalunterrichts
  • Analyse der Vor- und Nachteile unter Berücksichtigung von Unterrichtssituationen
  • Gestaltungselemente wie Umgangsformen, Schüleraktivierung und Tafelarbeit
  • Empirische Überprüfung theoretischer Konzepte anhand einer Praxisbeobachtung im Grundschulunterricht

Auszug aus dem Buch

2.4.1. Umgangsformen

Um Frontalunterricht sinnvoll zu gestalten, ist es hilfreich, bestimmte Regeln und Rituale festzulegen, die als Anhaltspunkt und Orientierung für die Kinder dienen können. Ein für die Schüler eindeutiger Rahmen der frontalen Phase erleichtert das Arbeiten, Unklarheit und Verwirrung auf beiden Seiten wird vermieden. Das Wichtigste für den Lehrer ist es, dabei klar und transparent zu bleiben. Auch sollten nicht ständig neue Regeln gegeben werden, um die Schüler nicht zu verwirren oder einzuschüchtern. Besser ist es, weniger und dafür logische und eindeutige Erwartungen an die Phase des Frontalunterrichts zu formulieren, an die sich auch der Lehrer halten muss.

Bei Vorträgen ist zu beachten, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Schüler nicht überschritten wird. Das kann selbst im relativ einseitigen Lehrervortrag des Frontalunterrichts durch Auflockerungen oder Fragen und Impulse zur Schülerbeteiligung erreicht werden.

Auch in der persönlichen Beziehung zu den Schülern als Menschen gilt es, einige grundlegende Dinge zu beachten. Die wichtigste und elementarste Bedingung für den Umgang von Lehrern und Schülern ist gegenseitige Achtung und Respekt voreinander. Aus dieser Grundeinstellung heraus beantworten sich viele Fragen des richtigen Umgangs fast von selbst. Dazu gehört, dass man die Namen der Schüler innerhalb kürzester Zeit kennt und sie auch beim Namen nennt. Wenn Fragen gestellt werden, sollen sie signalisieren, dass man echtes Interesse an einer ehrlichen Antwort hat. Rhetorische Fragen sind ab und zu sicher angebracht, aber Fragen, die den Schüler wirklich zum Denken anregen, fördern das Empfinden des Schülers, als individuelles Gegenüber wahrgenommen zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Autorin begründet ihr Interesse am Frontalunterricht trotz dessen häufig negativer Reputation und skizziert die methodische Orientierung an Hilbert Meyer.

2. Theorie: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Charakterisierung, Historie, den Vor- und Nachteilen sowie den zentralen Gestaltungselementen wie Interaktion, Gesprächsführung und Tafelarbeit.

3. Praxis: Basierend auf einer Unterrichtshospitation in einer vierten Klasse wird die praktische Umsetzung theoretischer Ansätze beobachtet, protokolliert und kritisch ausgewertet.

4. Resümee: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Frontalunterricht bei zielgerichteter Planung und methodischer Kompetenz eine pädagogisch wertvolle Sozialform darstellen kann.

5. Literatur: Auflistung der verwendeten Fachliteratur zur Untermauerung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Frontalunterricht, Unterrichtsmethode, Lehrer-Schüler-Interaktion, Unterrichtsgestaltung, Hilbert Meyer, Grundschulpädagogik, Sozialformen, Tafelarbeit, Schüleraktivierung, Unterrichtsgespräch, methodische Handlungskompetenz, Praxisbeobachtung, Unterrichtsrituale, Lehrerzentrierung, Unterrichtskonzeptionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterrichtsmethode des Frontalunterrichts und untersucht, wie diese trotz ihres oft schlechten Rufs in der Schulpraxis sinnvoll und pädagogisch gerechtfertigt eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Grundlegung und Charakterisierung, die Analyse von Vor- und Nachteilen, die methodischen Gestaltungselemente wie Gesprächsführung und Tafelarbeit sowie deren empirische Überprüfung in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis Kriterien für einen "ertragreichen" Frontalunterricht zu finden, um Lehrern eine methodische Grundlage für eine bewusste und qualifizierte Gestaltung dieser Sozialform zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur (insbesondere Hilbert Meyer) und verknüpft diese mit einer eigenen empirischen Beobachtung einer Unterrichtsstunde an einer Leipziger Grundschule.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Gestaltungselemente (Interaktion, Tafelarbeit, Techniken der Erschließung) und einen Praxisteil, der ein konkretes Unterrichtsprotokoll und dessen Auswertung enthält.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Frontalunterricht, Lehrerzentrierung, Unterrichtsrituale, methodische Gestaltung, Schüleraktivierung und professionelle Handlungskompetenz.

Wie bewertet die Autorin das Verhältnis von Frontalunterricht und Schüleraktivierung?

Sie betont, dass Frontalunterricht zwar lehrerzentriert ist, aber durch gezielte Methoden (wie richtiges Fragen, Impulse oder das Einbinden der Schüler in Rituale) keineswegs zu reiner Passivität führen muss, sondern den Schüler aktiv in den Lernprozess einbeziehen kann.

Welche Rolle spielt die Tafelarbeit in der untersuchten Praxisstunde?

Die Tafelarbeit diente in der beobachteten Stunde als zentrales Medium zur Strukturierung des Unterrichts, zur Ergebnissicherung sowie als organisatorisches Instrument, um durch indirekte Anweisungen Disziplin und individuelles Arbeiten zu fördern.

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Details

Title
Der Frontalunterricht als Unterrichtsmethode. Theorie und Praxis
College
University of Leipzig  (Grundchulpädagogisches Institut)
Course
Konzeptionen des Unterrichts in der Grundschule
Grade
1,7
Author
Doro Hoffmann (Author)
Publication Year
2005
Pages
30
Catalog Number
V41488
ISBN (eBook)
9783638397353
ISBN (Book)
9783638656061
Language
German
Tags
Frontalunterricht Unterrichtsmethode Theorie Praxis Konzeptionen Unterrichts Grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Doro Hoffmann (Author), 2005, Der Frontalunterricht als Unterrichtsmethode. Theorie und Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41488
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