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Giovanni Battista Piranesi und seine Bedeutung als Graphiker in Rom vom 18. Jahrhundert bis heute

Titel: Giovanni Battista Piranesi und seine Bedeutung als Graphiker in Rom vom 18. Jahrhundert bis heute

Hausarbeit , 2016 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Monique Feistel (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Giovanni Battista Piranesi war nicht nur als Radierer und Kupferstecher im 18. Jahrhundert bekannt, sondern auch als Architekt und Archäologe. In dieser Hausarbeit soll es weniger um seine theoretischen Hinterlassenschaften gehen. Es wird sich verstärkt auf seine Arbeit als Graphiker in Rom konzentriert werden. Vergleiche seiner Zeichnungen mit Abbildungen der selben Objekte anderer Künstler und Abbildungen ab dem 18. Jahrhundert bis heute sollen zeigen, wie genau Piranesi auf die realitätsnahe Darstellung seiner Veduten geachtet hat. Wichtig wäre heraus zu finden, ob er eigene Motive, Personen oder Gegenstände in seine Zeichnungen integriert hat um bestimmte Interpretationen und Denkweisen bei den Betrachtern hervorzurufen. Es soll dargestellt werden, welche Bedeutung Piranesis Zeichnungen für den genannten Zeitraum haben und was gerade seine Darstellungen wichtiger Gebäude Roms für das Verständnis nachkommender Generationen bedeuten. Um Piranesis Liebe zu Rom nachvollziehen zu können wird vorher aufgezeigt werden, wie sein Weg nach Rom verlief und welche Motivationen ihn dazu bewegten dort zu bleiben. Anschließend sollen zwei Beispiele wichtiger römischer Bauten beschrieben, verglichen und interpretiert werden. Schlussendlich werden die wichtigsten Ergebnisse noch einmal zusammen gefasst aufgezeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie Giovanni Battista Piranesi

3. Piranesis Carceri

4. Der Weg nach Rom und zu den Veduten

5.1 Das Colosseum in Rom

5.2 Das Pantheon in Rom

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Giovanni Battista Piranesi als Graphiker in Rom im 18. Jahrhundert. Das primäre Ziel ist es, seine Veduten auf ihre realitätsnahe Darstellung hin zu analysieren und zu prüfen, inwieweit er künstlerische Freiheit oder eigene Motive nutzte, um die Wirkung seiner Architekturdarstellungen zu steuern und das Verständnis für das antike Rom bei nachfolgenden Generationen zu prägen.

  • Analyse von Piranesis Arbeit als Graphiker und Vedutenzeichner
  • Vergleich von Piranesis Veduten mit zeitgenössischen Werken anderer Künstler
  • Untersuchung der Detailtreue und des Einsatzes von Licht und Perspektive
  • Fallbeispiele: Dokumentation des Colosseums und des Pantheons
  • Einfluss der antiken Architektur auf Piranesis visuelle Visionen

Auszug aus dem Buch

5.1 Das Colosseum in Rom

Das Colosseum so wie wir es heute kennen wurde 80 n. Chr. erbaut. Es ist das größte in der Antike erbaute Amphitheater Roms und ein Wahrzeichen der Stadt (Abb.8). Für Piranesi scheint dieser gewaltige Bau genauso beeindruckend gewesen zu sein wie für uns heute noch. Für ihn war es wichtig den gesamten Bau in einer Zeichnung dem Betrachter näher zu bringen, welche sich durch die Trümmerteile und die enorme Größe als sehr schwierig erwies. Abbildung 9 zeigt diesen Versuch das Colosseum sowohl von außen als auch von innen wiederzugeben. Es ist die einzige erhaltene Zeichnung in welcher das Colosseum komplett dargestellt wird und auch seine Umgebung unzerstört zu sehen ist. Er wählt einen Blickpunkt aus der Ferne und aus der Vogelperspektive um das Ganze zu erfassen.

In seiner ersten Zeichnung wählt Piranesi den Blickpunkt hinter dem Constantinsbogen (Abb.10). Im Vergleich zu Abbildung 9 ist Abbildung 10 in der realistischen zerstörten Form dargestellt. Piranesi hat den Blickwinkel so gewählt, das man das Ausmaß der Zerstörung genau sehen kann und einen guten Einblick in die innere Struktur des Colosseums hat. Man sieht die enorme Größe im Vergleich zu dem mittig davor gesetzen Constantinsbogen. Man scheint erhöht, jedoch nicht mehr aus der Vogelperspektive auf das Monument zu blicken. Im Vordergrund ist bewegtes Treiben einer Menschenmenge zu vernehmen, welche sich teilweise auf weiteren Trümmern befinden. Das Einbringen von Personen vor und neben dem Constantinsbogen und vor dem Colosseum verdeutlichen die Größenverhältnisse. Der Hintergrund scheint durch helle Lichtverhältnisse zu verschwinden. Somit werden der dunkler dargestellte Vordergrund und die Schattierungen der beiden Monumente in das Blickfeld gerückt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Fokus auf Piranesis Arbeit als Graphiker und seine realitätsnahe Darstellung römischer Veduten im Vergleich zu anderen Künstlern.

2. Biographie Giovanni Battista Piranesi: Dieser Abschnitt behandelt den Lebensweg Piranesis, seine Ausbildung in Venedig und Rom sowie die prägenden Einflüsse auf sein Schaffen.

3. Piranesis Carceri: Das Kapitel widmet sich den berühmten Kerkerfolgen und der Frage, wie Piranesi reale römische Elemente in seine phantastischen Entwürfe integrierte.

4. Der Weg nach Rom und zu den Veduten: Hier wird der Einfluss von Piranesis Leidenschaft für die Antike auf seine Entwicklung als Vedutenzeichner und Kupferstecher beleuchtet.

5.1 Das Colosseum in Rom: Dieses Kapitel analysiert anhand verschiedener Abbildungen die Genauigkeit und die künstlerische Herangehensweise Piranesis bei der Darstellung des Colosseums.

5.2 Das Pantheon in Rom: Die Untersuchung von Piranesis Pantheon-Darstellungen und der Vergleich mit Werken zeitgenössischer Künstler stehen hier im Mittelpunkt.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Piranesis Werk eine unvergleichliche Bildquelle zur Antike darstellt, die durch Detailtiefe und künstlerische Meisterschaft besticht.

Schlüsselwörter

Giovanni Battista Piranesi, Veduten, Rom, Graphik, Architektur, Kupferstich, 18. Jahrhundert, Colosseum, Pantheon, Antike, Kunstgeschichte, Radierung, Darstellungsweise, Detailtreue, Monumente

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem künstlerischen Wirken von Giovanni Battista Piranesi als Graphiker im 18. Jahrhundert und dessen Bedeutung für die Darstellung und Wahrnehmung römischer Architektur.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Felder sind die Analyse der Vedutenzeichnungen, die architektonische Dokumentation der Antike sowie die Abgrenzung von Piranesis realistischem Stil gegenüber zeitgenössischen Künstlern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu zeigen, wie präzise Piranesi seine Veduten anlegte und ob er durch gezielte Ergänzungen oder Auslassungen versuchte, Interpretationen beim Betrachter zu steuern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt die vergleichende Analyse von Piranesis Zeichnungen mit modernen Fotografien und Werken anderer zeitgenössischer Künstler, um Detailtreue und künstlerische Absicht zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Biographie des Künstlers, eine Diskussion der Carceri-Serie sowie detaillierte Fallstudien zu Veduten des Colosseums und des Pantheons.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Untersuchung?

Die Untersuchung lässt sich vor allem über Begriffe wie Veduten, Piranesi, römische Antike, Architekturdarstellung und künstlerische Präzision definieren.

Wie unterscheidet sich Piranesis Arbeitsweise von Zeitgenossen wie Pannini?

Im Vergleich zu Pannini, dessen Darstellungen oft freier mit den Dimensionen umgehen, zeichnet sich Piranesi durch eine hohe Präzision in den Strukturen und einen meisterhaften Einsatz von Licht und Schatten aus.

Warum wird das Colosseum als zentrales Beispiel gewählt?

Das Colosseum dient als ideales Anschauungsobjekt, da Piranesi es in verschiedenen Stadien der Ruinierung festhielt und der Vergleich mit heutiger Fotografie seine künstlerische Fertigkeit eindrucksvoll belegt.

Was schließt die Autorin über die Absicht Piranesis?

Die Autorin vermutet, dass Piranesi durch seine detailgetreuen und imposanten Zeichnungen seine Faszination für Rom ausdrücken und Menschen weltweit einen Eindruck von der monumentalen Größe der Bauwerke vermitteln wollte.

Welche Bedeutung haben die Carceri-Radierungen für das Gesamtverständnis?

Die Carceri zeigen die künstlerische Vielseitigkeit Piranesis und die Spannung zwischen seiner Ausbildung als Architekt und seinem Spezialgebiet als Graphiker, wobei sie den Grundstein für sein visuelles Verständnis der Architektur legten.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Giovanni Battista Piranesi und seine Bedeutung als Graphiker in Rom vom 18. Jahrhundert bis heute
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltung
Seminar Andrea Palladio und die vier Bücher zur Baukunst
Note
1,3
Autor
Monique Feistel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
26
Katalognummer
V415675
ISBN (eBook)
9783668653924
ISBN (Buch)
9783668653931
Sprache
Deutsch
Schlagworte
giovanni battista piranesi bedeutung graphiker jahrhundert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Monique Feistel (Autor:in), 2016, Giovanni Battista Piranesi und seine Bedeutung als Graphiker in Rom vom 18. Jahrhundert bis heute, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/415675
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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