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Bildungsmedien, Machtgebrauch und Machtmissbrauch im Kontext der allgemeinen Pädagogik

Titel: Bildungsmedien, Machtgebrauch und Machtmissbrauch im Kontext der allgemeinen Pädagogik

Ausarbeitung , 2016 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Sophie Engelien (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die allgemeine Pädagogik umfasst ein breites Spektrum an Geschichte, Anthropologie, Sozialisation und weiteren Bereichen. Sie wurde im Laufe der Zeit stets durch einzelne Personen, Personengruppen oder die Politik beeinflusst und hat einen fortlaufenden Wandel durchlebt. Auch heute noch erfährt die allgemeine Pädagogik Veränderungen.

In den Vorlesungen wurden wichtige Persönlichkeiten der allgemeinen Pädagogik behandelt, dazu zählen unter anderem Comenius, Jean-Jacques Rousseau, Johann Heinrich Pestalozzi, Rudolf Steiner, Maria Montessori, der Nationalsozialismus und Max Scheler. Im 18. Jahrhundert herrschte in Frankreich die Ständegesellschaft, was bedeutete, dass der Klerus und der Adel Vorrechte, der dritte Stand jedoch nur Pflichten und keine Rechte hatte. Ebendies galt auch für die Pädagogik. Rousseau verfasste im Jahre 1762 eines seiner bekanntesten Werke: "Du contrat social ou Principes du droit politique". Rousseaus Vorstellungen sahen es vor, dass Kinder ihre natürlichen Kräfte entfalten.

In der Geschichte folgten Pestalozzi mit dem bekannten Stanser Brief, Rudolf Steiner mit der Gründung der Waldorfschule und Maria Montessori mit der Montessori-Pädagogik; letztere sind noch heute aktuell. Pestalozzis Ziel war es, die Gesellschaft durch eine steigende Zahl von vollendet geschulten Menschen zu verbessern. Hierbei legte er großen Wert auf ein geschwisterliches Verhältnis unter den Kindern. Steiners Idee war es, auf jedes Kind einzeln einzugehen, es zu fördern und all seine Sinne anzusprechen. Montessori hingegen sah es vor, Kinder eine Selbsterziehung durchleben zu lassen, wobei der Lehrer lediglich passiv sein sollte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Pflichtdokument: Vorwissen und Erwartungen

2. Pflichtdokument: Seminarleistung aus dem ersten Seminar

2.1 Seminarleistung

2.2 Reflexion

3. Pflichtdokument: Seminarleistung aus dem zweiten Seminar

3.1 Seminarleistung

3.2 Reflexion

4. Wahldokumente

4.1 Muster einer Forschungsskizze

4.2 Drehbuch

5. Pflichtdokument: Bearbeitung eines Gedankenexperiments

Zielsetzung & Themen

Das Portfolio dokumentiert die Auseinandersetzung mit pädagogischen Inhalten aus den Seminaren „Machtgebrauch und Machtmissbrauch im Unterricht“ sowie „Bildungsmedien in der Schule“. Das Ziel ist die Reflexion theoretischer Konzepte im Hinblick auf deren praktische Anwendung im künftigen Lehrerberuf sowie die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Schullandschaft.

  • Klassenräumliche Ordnung und Machtstrukturen
  • Umgang mit Heterogenität durch Medien
  • Rechtliche und ethische Aspekte des Medieneinsatzes
  • Kritische Analyse des deutschen Bildungssystems
  • Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und Forschungsskizzen

Auszug aus dem Buch

2.1 Seminarleistung

Für eine richtige Machtausübung ohne dabei seine Macht zu missbrauchen, ist eine geregelte klassenräumliche Ordnung von hoher Bedeutung. Dazu muss geklärt werden, was einen Raum einschließt, welche Regeln er beinhaltet und was der Begriff Raum bedeutet.

Die räumlichen Verhältnisse sind relevant für die Strukturierung und das sich bildende Schülerverhalten. Es gibt jedoch keinen Raum als Ganzes, sondern unterschiedliche und zum Teil unabhängige Räume. Sie sind zu unterteilen in visuelle („sehen und gesehen werden“), akustische („hören und gehört werden“) und haptische („anfassen und angefasst werden“) Räume.5

Der visuelle Raum spiegelt die Wechselbeziehung zwischen dem Tafelbereich und dem eigenen Sitzplatz sowie die Wechselbeziehung zwischen Lehrer und Schüler wider. Der Tafelbereich stellt stets eine Zone der herausgehobenen Sichtbarkeit dar, da an diesem Ort die wichtigen Notizen gesammelt werden. Aus diesem Grund wird die Tafel von Schülern einerseits als hohes Risiko, andererseits als gutes Potenzial angesehen. Der eigene Sitzplatz gilt als Normalität. Die Strukturierung wird dabei aus der Sitzordnung und dem Blickfeld des Lehrers gebildet, welcher eine zentrale Rolle im Klassenraum spielt. Noch dazu gibt es eine Beobachtung aller durch alle.5

Zusammenfassung der Kapitel

1. Pflichtdokument: Vorwissen und Erwartungen: Die Autorin legt ihre theoretischen Grundlagen durch die Auseinandersetzung mit historischen Pädagogen dar und formuliert Erwartungen an die gewählten Seminare.

2. Pflichtdokument: Seminarleistung aus dem ersten Seminar: Dieses Kapitel untersucht die Bedeutung der räumlichen Ordnung für die Machtausübung im Unterricht und reflektiert die erworbenen Erkenntnisse für die pädagogische Praxis.

3. Pflichtdokument: Seminarleistung aus dem zweiten Seminar: Hier werden verschiedene Bildungsmedien kritisch auf ihre Eignung bei heterogenen Lerngruppen geprüft und rechtliche Rahmenbedingungen erörtert.

4. Wahldokumente: Dieses Kapitel präsentiert praktische Arbeitsproben in Form einer Forschungsskizze zu Schulbüchern und eines Drehbuchs zum Thema Nachhaltigkeit.

5. Pflichtdokument: Bearbeitung eines Gedankenexperiments: Die Autorin entwirft eine Vision für ein einheitlicheres deutsches Bildungssystem und begründet die Notwendigkeit zur Vermeidung von Chancenungleichheit.

Schlüsselwörter

Machtausübung, Klassenraum, Heterogenität, Bildungsmedien, Schulsystem, Lehrerrolle, Unterrichtsgestaltung, Schulpädagogik, Chancengleichheit, Medienkompetenz, Lernverträge, Beschämung, Schulentwicklung, Pädagogik, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Portfolio primär?

Das Portfolio befasst sich mit der Reflexion pädagogischer Kernfragen aus zwei Seminaren, die während des Studiums belegt wurden.

Was sind die zwei zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Bedeutung der klassenräumlichen Ordnung im Kontext von Machtverhältnissen sowie der kritische Einsatz von Medien unter Berücksichtigung von Heterogenität.

Was ist das Ziel der enthaltenen Reflexionen?

Ziel ist es, das theoretische Wissen aus Vorlesungen mit den Seminarinhalten zu verknüpfen, um die eigene Haltung und Professionalität für den Lehrerberuf zu schärfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird im Kapitel zur Forschungsskizze verwendet?

Es wird ein methodisches Design entworfen, das auf der systematischen Überprüfung von Thesen anhand von Schulbüchern basiert.

Was wird im Hauptteil zur räumlichen Ordnung behandelt?

Es werden visuelle, akustische und haptische Raumkonzepte analysiert und mit notwendigen Verhaltensregeln für Schüler in Beziehung gesetzt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Machtausübung, Heterogenität, Chancenungleichheit und mediale Didaktik stehen im Zentrum der Arbeit.

Warum hält die Autorin ein einheitliches Bildungssystem für erstrebenswert?

Sie argumentiert, dass die aktuelle Systemvielfalt zu Problemen bei Umzügen führt und die Chancenungleichheit zwischen den Bundesländern verschärft.

Wie bewertet die Autorin den Einsatz von YouTube im Unterricht?

Sie sieht in YouTube eine Chance für ortsunabhängiges Lernen, warnt jedoch vor Oberflächlichkeit und betont die Notwendigkeit einer strikten rechtlichen Prüfung der Inhalte.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildungsmedien, Machtgebrauch und Machtmissbrauch im Kontext der allgemeinen Pädagogik
Hochschule
Universität Augsburg
Veranstaltung
Aufbaumodul Allgemeine Pädagogik
Note
2,0
Autor
Sophie Engelien (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V415686
ISBN (eBook)
9783668661936
ISBN (Buch)
9783668661943
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildungsmedien Heterogenität Machtgebrauch Machtmissbrauch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophie Engelien (Autor:in), 2016, Bildungsmedien, Machtgebrauch und Machtmissbrauch im Kontext der allgemeinen Pädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/415686
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Leseprobe aus  17  Seiten
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