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Bildungsungleichheiten. Schule zwischen Exzellenz und Egalität

Titel: Bildungsungleichheiten. Schule zwischen Exzellenz und Egalität

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 12 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Theresia Heinz (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit betrachtet Bildungsungleichheiten in der Schule. Dabei werden zunächst Begriffe wie soziale Ungleichheiten und Bildungsungleichheiten besprochen und definiert. Daraufhin wird die soziale Ungleichheit nach Bourdieu thematisiert und die Situation in Deutschland beleuchtet.

Um das Thema anschließend näher betrachten zu können, werden die Voraussetzungen für Inklusion geklärt und untersucht, welche Hürden noch zu nehmen sind. Abschließend wird die Inklusion an deutschen Schulen thematisiert und ein Ansätze zu Überwindung bestehender Ungleichheiten gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Soziale Ungleichheit nach Bourdieu

2.1 soziale Ungleichheit in Deutschland

2.2 Bildungsungleichheit durch Behinderung

3. Inklusion- wie entstand der Wunsch danach

3.1 Voraussetzungen für Inklusion

3.1.1 Strukturelle Barrieren

3.1.2 Kulturelle Barrieren

3.2 Inklusion an deutschen Schulen

3.3 Bildungschancen durch Inklusion

4. Zusammenfassung und Ausblick

5. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Egalität und Exzellenz im deutschen Bildungssystem, wobei der Fokus auf dem Einfluss sozialer Herkunft und Behinderung auf den Bildungserfolg liegt. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab zu klären, ob und in welcher Weise eine vollständig umgesetzte Inklusion bestehende Bildungsungleichheiten abbauen kann.

  • Soziologische Analyse der Bildungsungleichheit nach Pierre Bourdieu
  • Historische Entwicklung und aktuelle Herausforderungen der Inklusion
  • Strukturelle und kulturelle Barrieren in der Schullandschaft
  • Vergleich der Bildungschancen von Förderschülern in Regelschulen versus Förderschulen
  • Evaluation des Inklusionsmodells am Beispiel des internationalen Vergleichs (Kanada)

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Kulturelle Barrieren

Unter den kulturellen Barrieren versteht man unter anderem die Angst vor Behinderung, Veränderungen und Fremdheit. Diese kulturellen Barrieren bedeuten zum Beispiel, dass eine feste und sichere Gemeinschaft gebildet wird. Darunter versteht man, dass die Kinder lernen sollen, sich gegenseitig so zu akzeptieren und tolerieren, wie sie sind. Dadurch dass sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig wertschätzen, soll sich die Lernsituation verbessern. Diese Entwicklung von gemeinsamen inklusiven Werten ist wichtig für den Klassenverband. Darüber hinaus wird dieser durch die Knüpfung von sozialen Kontakten, auch außerhalb der Schule, gestärkt. Nur durch diese Stärkung können die Leitlinien aufrechterhalten werden, wenn neue Kinder oder Lehrkräfte in die Gemeinschaft kommen (vgl. Booth, Ainscow, Kingston 2006, S.25).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation sowie Definition der Forschungsfrage zur Inklusion im Kontext von Bildungsungleichheit.

2. Soziale Ungleichheit nach Bourdieu: Erläuterung des Habitus-Begriffs und der Verknüpfung von ökonomischem sowie kulturellem Kapital mit dem Bildungserfolg.

2.1 soziale Ungleichheit in Deutschland: Analyse der Korrelation zwischen sozialer Herkunft, Ressourcenverfügbarkeit und schulischer Leistung.

2.2 Bildungsungleichheit durch Behinderung: Untersuchung der ungleichen Verteilung von Lernbehinderungen in Abhängigkeit von der sozialen Schichtzugehörigkeit.

3. Inklusion- wie entstand der Wunsch danach: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des inklusiven Gedankens im deutschen Bildungswesen vom Nationalsozialismus bis zur UN-Behindertenrechtskonvention.

3.1 Voraussetzungen für Inklusion: Erörterung notwendiger Rahmenbedingungen, einschließlich baulicher, personeller und materieller Anpassungen.

3.1.1 Strukturelle Barrieren: Beschreibung der Bedeutung von Ritualen, Abläufen und Leitlinien für die Teilhabe im Unterricht.

3.1.2 Kulturelle Barrieren: Analyse der Rolle von Akzeptanz, Toleranz und gemeinsamen Werten innerhalb der Klassengemeinschaft.

3.2 Inklusion an deutschen Schulen: Statusbericht zur Umsetzung der Inklusion, kritische Betrachtung des Lehrermangels und der sächlichen Ausstattung.

3.3 Bildungschancen durch Inklusion: Evaluation der Vorteile des inklusiven Lernens für Kinder mit Förderbedarf im Vergleich zum Sonderschulsystem.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur aktuellen Situation der Inklusion in Deutschland und perspektivischer Vergleich mit kanadischen Lösungsansätzen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Bildungsungleichheit, Soziale Herkunft, Pierre Bourdieu, Habitus, Sonderpädagogik, Chancengleichheit, Regelschule, Förderschule, Bildungsgerechtigkeit, UN-Behindertenrechtskonvention, Schulkultur, Bildungsabschluss, Lernbehinderung, Leistungsunterschiede

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen und Auswirkungen von Bildungsungleichheit im deutschen Schulsystem, insbesondere im Hinblick auf soziale Herkunft und Behinderung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das soziologische Konzept der Ungleichheit nach Bourdieu, die historische und aktuelle Entwicklung der Inklusion sowie die notwendigen strukturellen und kulturellen Voraussetzungen für ein inklusives Schulsystem.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung der Frage, ob und wie eine vollständig durchgeführte Inklusion das Spannungsfeld zwischen Egalität und Exzellenz auflösen oder verbessern kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse soziologischer und pädagogischer Fachpublikationen sowie auf die Auswertung aktueller Studien und Berichterstattungen zur Schulsituation in Deutschland.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch Bourdieu, die Analyse der Barrieren für Inklusion und eine empirische Betrachtung der Inklusionsquote und deren Auswirkung auf die Bildungschancen der Kinder.

Welche Schlüsselbegriffe definieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Inklusion, Chancengleichheit, Habitus, Bildungsgerechtigkeit und Sonderbeschulung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die soziale Schicht bei der Diagnose von Lernbehinderungen?

Die Arbeit stellt fest, dass ein Großteil der Förderschüler aus unteren sozialen Schichten stammt, was auf eine problematische Kopplung von ökonomischer Benachteiligung und diagnostizierter Lernbehinderung hinweist.

Was wird als größte Hürde für die Inklusion an deutschen Schulen identifiziert?

Neben mangelnden baulichen Voraussetzungen und einem allgemeinen Lehrermangel wird vor allem die fehlende personelle Unterstützung durch ausreichend Sonderpädagogen sowie eine teils unzureichende schulische Ausstattung als Haupthindernis benannt.

Inwiefern dient Kanada als Referenzmodell in der Arbeit?

Kanada wird als Vorbild angeführt, da dort Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird und Lehrer durch bessere personelle Unterstützung und systemische Weiterbildungen in die Lage versetzt werden, dem Ziel der Bildungsgerechtigkeit näherzukommen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildungsungleichheiten. Schule zwischen Exzellenz und Egalität
Hochschule
Universität Leipzig
Note
2,5
Autor
Theresia Heinz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V415868
ISBN (eBook)
9783668666924
ISBN (Buch)
9783668666931
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bildungsungleichheiten schule exzellenz egalität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Theresia Heinz (Autor:in), 2017, Bildungsungleichheiten. Schule zwischen Exzellenz und Egalität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/415868
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Leseprobe aus  12  Seiten
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