Soziologische Filmanalyse des Films "Her"


Hausarbeit, 2017

16 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung - Das Science Fiction Filmdrama „Her“

Inhaltszusammenfassung „Her“

1. Szenenanalyse - Smartphones als ständiger Begleiter des Alltags

2. Szenenanalyse - Verliebt in ein Betriebssystem

Fazit - Die emotionale Beziehung zum Smartphone in der Realität

Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Onlineverzeichnis

Einleitung - Das Science Fiction Filmdrama „Her“

„Künstliche Kreaturen gehören zur Ideengeschichte der Menschheit wie das Fliegen.“1 Bereits alte Mythen und Legenden, Märchen und Sagen greifen die Idee der künstlichen Kreaturen auf, wobei diese überwiegend aus physischen Bausteinen bestehen. In Goethes Faust kann der künstlich geschaffenen Mensch Homunculus nicht physisch sein, er benötigt die Umgebung der Phiole, um zu existieren. Diese „eigentümliche Virtualität“2 weist Ähnlichkeit von Avataren auf, denn auch ihre Existenz braucht einen virtuellen Raum. Im heutigen digitalen Zeitalter erhalten Avatare diesen virtuellen Raum unter anderem in Smartphones, Tablets oder im Computer.

Insbesondere der Avatar von Apple in Form als Spracherkennungssoftware „Siri“ erregte in jüngster Zeit große Aufmerksamkeit. Mit weiblicher oder auch männlicher Stimme beantwortet der Sprachassistent der neueren Iphones gesprochene Fragen der Nutzer. Allerdings ist die Funktion der Sprachsoftware Siri von Apple beschränkt, oftmals sind Verständnisprobleme vorhanden und die Gesprächskompetenz seitens des Sprachassistenten sehr begrenzt. Zudem ist jedem die Tatsache bewusst, dass Siri eine Software ist.

Das Sciene Fiction Filmdrama “Her” aus dem Jahr 2013 geht auf Basis der gegenwärtigen Sprachsoftware Siri ein paar Schritte weiter. In diesem Film kann das erstmalig intelligente Betriebssystem OS ONE, welches im Smartphone und Computer existiert, das ganze Leben des Nutzers organisieren. Mit einem Knopf im Ohr verständigen sich Nutzer und das System kabellos gegenseitig nur durch Stimme. Dabei versteht es den Nutzer ohne Probleme sowohl sprachlich, inhaltlich als auch emotional. Darüber hinaus entwickelt das System eigenständig ein menschenähnliches Bewusstsein, welches frei denken und sogar fühlen kann. So ist eine emotionale Beziehung zwischen dem Nutzer und des intelligenten Betriebssystem nicht unwahrscheinlich. Selbst romantische Gefühle zwischen der Hauptfigur und der Software sind in diesem Film dem Zuschauer nachvollziehbar.

So absurd diese emotionale Beziehung zu einem Betriebssystem klingen mag, ganz unrealistisch ist das nicht. Bereits jetzt personifizieren wir unseren Computer oder unser Smartphone, fühlen uns im Alltag ohne ständige Begleitung unseres Smartphones verloren und lassen uns mithilfe der technischen Helfer unser Leben im Alltag organisieren. „Her“ zeigt eine Möglichkeit der Zukunft mit intelligenten Softwares, wie sie vielleicht schon in der Gegenweit in gewisser Weise mit unseren derzeitigen Smartphones vorhanden sein mag.

Das romantische Science-Fiction-Filmdrama erschien im Jahr 2013 in den USA mit Joaquin Phoenix als Rolle des Theodore Twombly. Scarlett Johansson spielt die Rolle des intelligenten Betriebssystems Samantha. Spike Jonze führte sowohl die Regie und schrieb auch auch das Drehbuch zu diesem Film. In Deutschland wurde „Her“ im März 2014 in den Kinos präsentiert.3

Inhaltszusammenfassung „Her“

Die Handlung des Filmes Her spielt in der nahen, hoch technologisch entwickelten Zukunft in der Großstadt Los Angeles. Die Hautperson Theodore Twombly ist ein introvertierter und schüchterner erwachsener Mann, ungefähr Mitte 30 Jahre alt und mitten in der Scheidung von seiner Jugendfreundin.

Er arbeitet in einer Schreibwerkstatt und verfasst dort als Ghostwriter Liebesbriefe. Sein Arbeitgeber beautifulhandwrittenletters.com bietet diesen Service Paare an, die ihre eigenen Gefühle ihrem Gegenüber nur schwer ausdrücken können. Theodores Empathie ermöglicht es ihm, sich in seine bereits langjährigen treuen Kunden hineinzuversetzen und ihre Emotionen, die sie selbst nicht in Worte fassen können, zu beschreiben. Die Briefe erstellt Theodore mithilfe eines Computers, zu welchem er nur sprechen muss und schon werden die Briefe in handschriftlicher Schrift, angelehnt an den jeweiligen Auftraggebern, vom Computer geschrieben.

Theodores eigene Gefühlswelt hingegen ist wenig glanzvoll, die Trennung von seiner Jugendliebe belastet ihn sehr, weshalb ihm das Nachdenken über das Glück anderer zunehmend traurig stimmt. Um sich von seiner Einsamkeit und Trauer abzulenken, kauft er sich das neue Betriebssystem OS ONE. Dieses Betriebssystem installiert er auf seinem Rechner und bereits nach wenigen Augenblicken begrüßt ihn eine weibliche, sehr angenehme Stimme. Das System gibt sich kurzerhand direkt selbst einen Namen, Samantha. Samantha und Theodore kommunizieren mithilfe des Knopfs in Theodores Ohr und die Kamera des Smartphones wird Samanthas Auge in die Welt. Das System Samantha organisiert Theodores Alltag, erinnert ihn an seine Termine, liest ihm seine Emails vor und verfasst für ihn Antworten. Darüber hinaus lernt sie schnell soziale Interaktionen mit Theodore, sie entwickelt sich stetig und ihr Verhalten gleicht dem eines Menschen.

Theodore und Samantha führen lange und intensive Gespräche, gehen gemeinsam Abendessen, machen Ausflüge ans Meer, treffen Freunde und bauen so eine Freundschaft, später gar eine intime Beziehung auf. Durch diese Freundschaft erwacht in Theodore eine ihm bisher unbekannte Lebensfreude: Er fühlt sich glücklich und unbeschwert dank des Betreibssystems Samantha.

Auch wenn Theodore die fehlenden körperlichen Berührungen zwischen sich und Samantha akzeptiert, so sehnt sich Samantha hingegen nach einer körperlichen Beziehung zu Theodore. Aus diesem Grund macht sie den Vorschlag, eine richtige Frau einzubeziehen und an Samanthas Stelle physisch auftreten. Theodore ist allerdings direkt mit dem körperlichen Kontakt der anderen Frau überfordert und bricht das Experiment ab, was offensichtliche Spannungen zwischen Theodore und dem Rechnersystem Samantha auslöst.

Schließlich erfährt Theodore auch, dass sich Samantha zeitgleich mit einem anderen Betriebssystem intensiv beschäftigt. Mit diesem hyperintelligenten System, welches an den britischen Philosophen Alan Watts angelehnt ist, und weiteren Betriebssystemen ist Samantha für eine kurze Zeit aufgrund eines Software-Updates offline und nicht erreichbar. Theodore gerät in diese Zeit in Panik und versucht immer wieder, Samantha zu erreichen. Nachdem Samantha wieder online und erreichbar ist, bestätigt sie Theodors Frage, ob sie noch weitere Beziehungen aufbaut und pflegt. Dennoch versichert Samantha ihre innige Liebe zu Theodore, verkündet aber später am gleichen Tag, dass alle kontinuierlich weiterentwickelten Betriebssysteme planen, sich in naher Zukunft gemeinsam in eine andere, nicht materielle Seinsebene begeben. So verabschiedet sich das intelligente Betriebssystem Samantha schon bald von Theodore und lässt diesen völlig aufgelöst zurück. Theodore geht daraufhin zu seiner physischen Freundin Amy, die ebenfalls von ihrem Betriebssystem verlassen wurde.4

1. Szenenanalyse - Smartphones als ständiger Begleiter des Alltags

Die gewählten Szenen der Szenenanalyse spielen sich direkt zu Beginn des Filmes ab und zeigen dem Zuschauer Theodores Weg am frühen Abend vom Büro der Schreibwerkstatt zu seiner Wohnung. Zunächst befindet sich Theodore in einem mit weiteren Menschen vollen Aufzug, der im Gebäude nach unten fährt. Die Wand des Aufzuges ist aus Glas und im Hintergrund sind graue Hochhäuser der Stadt erkennbar. Die Menschen arbeiten vermutlich im gleichen Gebäude wie Theodore, haben ihre Arbeitsschicht beendet und sind auf dem Weg zu ihrem Nachhause. Theodore steht im hinteren Teil des Aufzuges, die Menschen vor und neben ihm sind im Kamerabild. Im Aufzug herrscht ein leises Gemurmel, wobei der Zuschauer schnell bemerkt, dass die Personen im Aufzug nicht miteinander sprechen. Stattdessen murmeln sie vor sich, blicken dabei zu Boden oder an der Kamera vorbei, womöglich zur Aufzugstür.

Die Kamera zoomt zu Theodore, die Gesichter neben ihm verschwimmen, Theodore ist fokussiert und befindet sich genau mittig des Kamerabildes. Das gedämpfte Murmeln der anderen Passagiere des Aufzuges ist weiterhin hörbar, als sich Theodore etwas in sein Ohr setzt und leise spricht: „Spiele melancholischem Song.“, woraufhin ein melancholisches Lied über seinen Ohrhörer abgespielt wird, der auch für die Zuschauer hörbar ist. Scheinbar gefällt Theodore das abgespielte Lied nicht, denn er kneift seine Augen etwas zusammen und zuckt mit seinem linken Mundwinkel. Schließlich sagt er „Spiele einen anderen melancholischen Song.“. Schon ertönt ein anderes Lied, welches auch weiter gespielt wird, als der Ort des Geschehens gewechselt wird.

Hierbei ist Theodore nun draußen und geht auf einem Fußweg, der mitten durch die Stadt führt. Im Hintergrund sind mächtige, große Hochhäuser zu sehen, der Himmel ist grau und es sind bereits Lichter in einigen Fenstern der Hochhäuser an. Menschen gehen im unterschiedlichen Tempo und in verschiedene Richtungen auf dem gleichen Fußweg wie Theodore. Dabei geht jeder für sich, der Zuschauer sieht keine Menschen gemeinsam oder nebeneinander gehen. Gleichzeitig sprechen die Personen, aber nicht miteinander, sondern murmeln leise Worte vor sich, wie im Aufzug.

Theodore geht mit verschränkten Armen im gemächlichem Tempo, blickt dabei die ganze Zeit zu Boden und sagt: „Checke E-Mails“. Daraufhin spricht eine Männerstimme, liest ihm die Mails vor und reagiert auf Theodors Antworten, wie „Löschen“, „Später Antworten“.

Erneut wird der Ort gewechselt, Theodore ist nun in der U-Bahn. Um ihn herum sind wieder einige Menschen, die vor sich leise sprechen und sich nicht anschauen. Nun ist zum ersten Mal das kabellose Headset im Ohr bei Theodore selbst für den Zuschauer sichtbar. Eine Männerstimme spricht in einer monotonen Stimme Nachrichten in Theodores Ohrhörer, wobei auch hier die Stimme auf Theodors Antwort „Weiter“ reagiert.

Die beschriebenen Szenen spielen sich zwischen dem Verlassen des Büros und der Ankunft Theodors in seiner Wohnung ab. Theodore besitzt das neue intelligente Betriebssystem noch nicht, bedient daher sozusagen das Vorläufer Modell. Da die revolutionierende Software erst vor kurzem auf dem Mark erschienen ist, ist davon auszugehen, dass die Mitmenschen seiner Umgebung in diesen Szenen ebenfalls größtenteils ein Vorgängermodell bedienen.

Trotz dessen fehlenden Intelligenz scheint dieses Betriebssystem der Smartphones für die Passanten und auch Theodore von wichtiger Bedeutung zu sein. Jede Person, welche dem Zuschauer gezeigt wird, spricht in diesen Szenen zum Betriebssystem über das kabellose Headset. Dies geschieht fast unentwegt und das dadurch entstehende leise Gemurmel verwirrt niemanden in der nahen Umgebung. Es fühlt sich keiner davon angesprochen, jeder weiß, dass die andere Person mit dem Smartphone spricht. Gleichzeitig haben keiner der gezeigten Passanten Blickkontakt oder sehen den Gegenüber nicht einmal von der Seite an. Jede Person, insbesondere in der Aufzug Szene, scheint in das Leere zu starren. Nur in der U-Bahn Szene reden einzelne Personen tatsächlich miteinander und bilden dabei die Ausnahme. So wie auch Theodore ist dementsprechend jeder auf die Kommunikation mit seinem Smartphone fixiert. Mit diesem unterhält sich Theodore über neue E-Mails, anstehende Termine, Nachrichten und auch die Musikwahl wird darüber entschieden. So besteht zumindest im offenen Raum kein Bedarf mehr zur Kommunikation mit den Artgenossen, anscheinend ersetzt dies die Kommunikation mit dem Smartphone. Vielmehr wird Desinteresse an den jeweiligen anderen durch fehlenden Augenkontakt sowie spärliche sprachliche Kommunikation gezeigt.

In den gewählten Szenen ist eine Isolation zu den Mitmenschen der Smartphone Nutzer sehr deutlich, weshalb sie zur Szenenanalyse gewählt wurden. Auch wenn in diesem Film eine nahe Zukunft präsentiert wird, sind die beschriebenen Szenen für den derzeitigen Smartphone Nutzer sehr vertraut.

Natürlich ist die Technik der Smartphones in „Her“ offensichtlich weiter fortgeschritten als gegenwärtig in der Realität vorhanden, doch eindeutig vergleichbar mit dem derzeitigen Sprachassistentensystem „Siri“ von Apple. Selbst wenn dieses aktuell eher als Vergnügen statt wie im Film in der Öffentlichkeit als tatsächlicher Assistent dient und nur Smartphones der Marke Apple mit dem Sprachsystem „Siri“ ausgestattet sind, sind die Verhaltensweisen der Menschen im Film ähnlich zur in der Realität nutzenden Smartphone Nutzern. In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Wartezimmern von Ärzten, zwischen den Supermarkt Regalen oder beim Überqueren der Straße begegnen einen heutzutage im Alltag gesenkte Köpfe, Augen auf das Smartphone in der Hand gerichtet und schnelle Fingerbewegungen huschen über den Touchscreen. „Her“ greift diesen Effekt auf, nur statt der Fingerbewegungen sprechen die Nutzer zu ihren Smartphones via eines kabellosen Headsets. Die gesenkte Kopfhaltung der heutigen Nutzer, wodurch die Umwelt oftmals ausgegrenzt wird, ist in „Her“ mit dem leeren Blick und fehlendem Augenkontakt der in den Szenen gezeigten Menschen vergleichbar.

In der Gegenwart „entwickelt sich [das Smartphone] derzeit zu einem zentralen Gerät für mediatisierte Kommunikation und daran anschließende Praktiken. Es wird zum Teil der Person.“ 5 Dabei gerät der technische Aspekt des Smartphones in Augen der Nutzer in den Hintergrund, für sie sind die Funktionalitäten entscheidend. Das Smartphone als Multifunktionsgerät wird nah am Körper und stets griffbereit geführt oder gar direkt mit den Händen der Nutzer umklammert. Zudem tragen inzwischen die meisten Nutzer im Alltag Kopfhörer und hören darüber Musik oder telefonieren. Der Mensch und das Smartphone schweißen zunehmend zu einer Einheit zusammen, „es wird mit all seinen medialen und kommunikativen Potenzialen zum Teil seines Besitzers […]“.6 Dieser Effekt ist ebenfalls in „Her“ zu beobachten: Alle gezeigten Personen in den beschriebenen Szenen sind permanent in Kontakt mit dem Betriebssystem ihres Smartphones und bilden fast eine zusammen geschmolzene Einheit. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die kabellose Verbindung und dass Kommunikation lediglich über Stimme möglich ist.

Wie der Film „Her“ unter anderem in den zuvor beschriebenen Szenen zeigt, verändern sich auch in der Gegenwart durch die steigende Nutzung der Smartphones im Alltag gewisse Handlungsfelder der Menschen, unter anderem die sozialen Beziehungen und Gruppenorientierung der Menschen. Die Online Vernetzung durch das Internet in verschiedenen Netzwerken mittels Smartphone ist nur ein Aspekt von vielen, weshalb sich das „[…]potenzielle und damit langfristig das reale Beziehungsnetz […]“ 7 der Nutzer verändert. Grund dafür ist unter anderem der einfache, schnelle und selbstverständliche Zugang zur Online Gesellschaft und die Annahme, ständig online und kontaktierbar sein zu müssen. Insbesondere diese stark gestiegene Erwartung der ständigen Erreichbarkeit hat das soziale Miteinander im Alltag grundliegend verändert. 8 In „Her“ scheint die permanente Verfügbarkeit mittels Social Media nicht im Vordergrund zu stehen. Wie Theodore kommunizieren seine Mitmenschen vermutlich in den beschriebenen Szenen unentwegt mit dem Betriebssystem ihres Smartphones, möglicherweise auch auf sozialen Netzwerken. Das erfährt der Zuschauer nicht. Dennoch, die unentwegte Erreichbarkeit in der Realität äußert sich in „Her“ dadurch, dass die Nutzer ständig für ihr Betriebssystem und somit auch für ihr Smartphone erreichbar sind.

Diese soziologische Szenenanalyse zeigt somit, wie stark die derzeitige Bedeutung der Smartphones für ihre Nutzer in der Gegenwart in dem Science-Fiction Film „Her“ aufgegriffen und dargestellt wurde und welche gesellschaftlichen Veränderungen aufgrund der Smartphone Nutzung in der Zukunft möglich sein können.

2. Szenenanalyse - Verliebt in ein Betriebssystem

Theodore und das Betriebssystem Samantha führen inzwischen eine sehr tiefe Beziehung, die in der Nacht zuvor eine neue Stufe erreichte - sie hatten gemeinsamen Sex, welcher natürlich ohne gegenseitige physische Berührungen erfolgte. Am nächsten Tag waren beide erst ein wenig eingeschüchtert über diese neue Entwicklung in ihrer Beziehung, doch sie versichern sich, wie schön sie diese Nacht für sie war. Daraufhin schlägt Theodore einen Sonntags - Ausflug vor, wovon folgende Szenenanalyse handeln wird.

Theodore sitzt im Zug am Fenster und sieht aus dem Fenster raus. Die Aussicht zeigt die Großstadt und ihre eng anliegenden Hochhäuser. Es ist tagsüber, ein akustisches Gitarrenlied wird abgespielt, während der Zug durch die Stadt führt. Über die Fahrt wechseln Samantha und Theodore nur wenige Sätze miteinander, hauptsächlich ist die Gitarrenmusik Thema der Konversation. Theodore steigt aus dem Zug, die akustische Musik läuft weiter und der Zuschauer sieht, dass Theodore sein Smartphone in die Brusttasche seines Hemdes gesteckt hat. So zeigt die Kamera des Smartphones nach vorne, wodurch das Betriebssystem Samantha sieht, was vor Theodore liegt. Der Takt der Musik wird schneller und zugleich huscht Theodore schneller zwischen die Menschen umher, weicht ihnen erst kurz vorher aus.

Samantha und er lachen dabei laut, Theodore wird nochmals schneller und springt nun zwischen den Passanten bis er eine Treppe erreicht. Diese sprintet er nach oben und dort angekommen, blendet die Sonne gegen die Kamera. Theodore stützt sich an die Mauer mit seinen Händen, die Kamera zeigt den Strand und das Meer auf der anderen Seite. In diesem Moment ist das Gitarrenlied zu Ende.

[...]


1 Bendel, Oliver (2012)

2 Bendel /Gerhard (2004)

3 Vgl. Movieworlds, O.J.

4 Vgl. Cinehits: o.J.

5 Bächle, Thomas, Christian/ Thimm, Caja (2014): S. 24

6 Ebd, S. 26

7 Bächle, Thomas, Christian/ Thimm, Caja (2014): S.28

8 Vgl. Vorderer, Peter (2015)

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Soziologische Filmanalyse des Films "Her"
Hochschule
Universität Trier
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V415906
ISBN (eBook)
9783668657281
ISBN (Buch)
9783668657298
Dateigröße
520 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziologische, filmanalyse, films
Arbeit zitieren
Laura Mayer (Autor), 2017, Soziologische Filmanalyse des Films "Her", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/415906

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