Grundlegende Prinzipien der didaktisch-methodischen Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts.Teil II

Ein Beitrag zur aktuellen didaktischen Diskussion


Forschungsarbeit, 2018
14 Seiten

Leseprobe

Inhalt

1. Prinzip der kommunikativen Orientierung des Unterrichts (Leitprinzip)

2. Prinzip der Gestaltung des Fremdsprachenaneignungsprozesses als Einheit von Erfassen, Einprägen, Einüben und Anwenden

3. Prinzip der situativ-thematischen Unterrichtsgestaltung

4. Prinzip der komplexen und akzentuierten Könnensentwicklung in den verschiedenen Sprachtätigkeiten

5. Prinzip der Einheit von fremdsprachig aktivierender und erzieherisch wirksamer Unterrichtsgestaltung

6. Prinzip des bewussten Fremdsprachenerwerbs und -gebrauchs

7. Prinzip der Berücksichtigung des fördernden und hemmenden Einflusses der Muttersprache auf den Fremdsprachenerwerb

8. Prinzip der Verbindung der Arbeit an neuem Sprachstoff mit der Wiederholung bereits früher erarbeiteten Sprachstoffes

9. Prinzip zunehmender Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler beim Gebrauch und Erwerb der Fremdsprache

10. Prinzip angemessener Veranschaulichung des Sprach- und Sachstoffes

11. Prinzip der individuellen Förderung der Fremdsprachenbeherrschung jeder Schülerin und jedes Schülers bei einheitlicher Grundlagenbildung für alle Schülerinnen und Schüler

12. Prinzip permanenter ziel- und funktionsgerechter Leistungskontrolle

Teil II

Grundlegende Prinzipien der didaktisch-methodischen Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts

Die Diskussion über Fragen und Probleme der Bestimmung, Definition und Klassifizierung von Gestaltungsprinzipien in den Fremdsprachenfächern ist in den letzten Jahren neu belebt worden.

Es handelt sich bei diesen Prinzipien um allgemeine wesentliche Grundsätze der Planung und Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts, die primär von seinen Zielen sowie von erkannten Gesetzmäßigkeiten des unterrichtlichen Fremdsprachenerwerbs (linguistischen, pädagogischen, psy­chologischen, erkenntnistheoretischen, sozialen und anderen) und von fortschritt­lichen Erfahrungen der Unterrichtspraxis in den Fremdsprachenfächern abgeleitet sind. Die nachfolgenden Prinzipien sollen die Fremdsprachen­lehrerinnen und -lehrer auf einen wissenschaftlichen und lebensverbundenen Fremdsprachenunterricht orientieren. Sie sollen zeigen, wie die Lehrpläne umzu­setzen sind, damit der Unterrichtsprozess zu einem effektiven Prozess der Entwick­lung kommunikativen fremdsprachigen Könnens der Schülerinnen und Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler wird.

Die nachfolgende Darstellung von Prinzipien der Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts berücksichtigt Prinzipiendarstellungen von O. HERMENAU, H. HELLMICH, W. APELT/ H.-J. LISSNER sowie W. APELT, L. WILSKE und W. SCHADE.

1. Prinzip der kommunikativen Orientierung des Unterrichts (Leitprinzip)

Dieses Prinzip orientiert darauf, allen Schülerinnen und Schülern die Fremdsprache so zu vermitteln, dass sie nach Abschluss der einzelnen Schulstufen in der Lage sind, die wichtigsten Kommuni­kationssituationen des Alltagslebens, die sich im praktischen Leben ergeben und die den Gebrauch der Fremdsprache als Kommunikationsmittel erfordern, durch fremdsprachiges Können im Hören, Sprechen, Lesen so­wie Schreiben zu bewältigen, und dass sie darüber hinaus das Bedürfnis, den Willen und die Fähigkeit besitzen, ihr fremdsprachiges Können lebenspraktisch anzuwenden und selbständig zu vervollkommnen.

Dieses Prinzip ist das Leitprinzip für die methodische Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts. Es bestimmt die Grundanlage des Unterrichts. Seine Realisierung erfolgt durch die Realisierung aller folgenden Prinzipien. Das Prinzip der kommunikativen Orientierung des Unterrichts ist also dialek­tisch in allen anderen Gestaltungsprinzipien aufgehoben.

2. Prinzip der Gestaltung des Fremdsprachenaneignungsprozesses als Einheit von Erfassen, Einprägen, Einüben und Anwenden

Dieses Prinzip orientiert darauf, die Hauptfunktionen der verschiedenen Sprachhandlungen bei der Aneignung der fremden Sprache zu beachten und Erfassungs-, Einprägungs-, Einübungs- und Anwendungshandlungen der Schülerinnen und Schüler im Fremdsprachenunterricht in ein solches Verhältnis zueinander zu setzen, dass sowohl den Zielen und Stoffen der konkreten Unterrichtseinheit und den konkreten Unterrichtsbedingungen als auch den Bedingungen und Gesetzmäßigkeiten des Fremdsprachenaneignungsprozesses entsprochen wird.

Für die Realisierung dieses Prinzips gelten z. B. folgende Regeln:

- Erfassungshandlungen sind möglichst eng mit Einprägungs-, Einübungs­- und Anwendungshandlungen zu verbinden. Neues Sprachmaterial soll von den Schülerinnen und Schülern jeweils in einer solchen Menge erfasst werden, dass der Zeitpunkt der ersten Wiederholung der betreffenden sprachlichen Er­scheinungen im Rahmen von Einprägungs-, Einübungs- und Anwendungs­handlungen möglichst nahe am Zeitpunkt ihres Erfassens liegt und dass noch in derselben Unterrichtsstunde eine ausreichende Auftretens­häufigkeit des Sprachmaterials bei der anfänglichen Wiederholung ge­währleistet werden kann.

- Es sollen im Allgemeinen nur die sprachlichen Erscheinungen erfasst, ein­geprägt und eingeübt werden, die für Anwendungshandlungen benötigt und dann auch tatsächlich angewendet werden. Umgekehrt sollen in Anwendungshandlungen bewusst die sprachlichen Erscheinungen ein­bezogen werden, die erfasst, meist auch eingeprägt und eingeübt sowie z. T. schon angewendet wurden, um die zum betreffenden Zeitpunkt gegebenen Aussagepotenzen in Bezug auf das konkrete Thema bzw. die konkrete Situation möglichst voll auszuschöpfen.

- Innerhalb einer jeden Stoffeinheit sind Erfassungs-, Einprägungs-, Ein­übungs- und Anwendungshandlungen so zu bemessen und zu verteilen, dass sich die Anwendung wie ein roter Faden durch den gesamten Unter­richtsprozess zieht.

3. Prinzip der situativ-thematischen Unterrichtsgestaltung

Dieses Prinzip orientiert darauf, dass alle sprachlichen Handlungen der Schülerinnen und Schüler auf die immer bessere Bewältigung einer zunehmend größeren Zahl von Kommunikationsaufgaben ausgerichtet werden und dass die Schülerinnen und Schüler kommunikatives fremdsprachiges Können zunehmend mittels kommu­nikativer Handlungen erwerben, Handlungen, bei denen themabezogene fremdsprachige Aussagen zum Zwecke der Situationsbewältigung rezi­piert bzw. formuliert werden.

Für die Realisierung dieses Prinzips gelten z. B. folgende Regeln:

- Bei der Planung der StofTeinheit bzw. der Unterrichtsstunde ist vor allem von der (den) kommunikativen Aufgabe(n) auszugehen, deren Bewälti­gung dem bis zum Ende des Planungszeitraumes zu entwickelnden fremdsprachigen Können entspricht.
- Möglichst alle echten Kommunikationssituationen im Unterricht sind zu nutzen, um die fremde Sprache als Kommunikationsmittel anzu­wenden. Dabei verwenden die Schülerinnen und Schüler die Fremdsprache zu unterschied­lichen Zwecken:
- Sie führen mit dem Lehrer und den Mitschülerinnen und -schülern Gespräche über bestimmte allgemein bekannte Sachverhalte, um Erfahrungen, Ein­drücke oder Meinungen auszutauschen.
- Sie verfolgen die Absicht, die Lehrkraft sowie die Mitschülerinnen und
-schüler über Sach­verhalte zu informieren, die ihnen mitteilungswürdig erscheinen.
- Sie lesen oder hören fremdsprachige Texte bzw. verfolgen Fernseh- und Rundfunksendungen, um entsprechende Sachinformationen (z. B. landeskundlicher Art) aufzunehmen und später gegebenenfalls darüber zu sprechen bzw. zu schreiben.
- Sie müssen die Fremdsprache in der Funktion der Unterrichtssprache anwenden, um dem Unterrichtsgeschehen folgen und auf die Forderung des Lehrers entsprechend reagieren zu können.
- Lebenspraktische Alltagssituationen sind häufig als simulierte Unter­richtssituationen zu gestalten, wobei visuelle und audiovisuelle Unterrichts­mittel verwendet werden sollen. Bei der Situationsgestaltung ist zu sichern, dass die Schülerinnen und Schüler in zunehmendem Maße in solche Situationen versetzt werden, die von ihnen selbständige und schöpferische sprachliche Tätigkeit –bezogen auf den Inhalt und die Form ihrer Aussage – verlangen und nicht allein durch die unveränderte Reproduktion eines vorgegebenen (auswendig gelernten) Textes zu bewältigen sind.

- Die Zahl der Themen und Situationen, die im Unterricht behandelt werden, wächst kontinuierlich. Unter Beachtung der vielfältigen Zusammenhänge zwischen Themen und Situationen werden bereits behandelte Themen im Ver- laufe des Unterrichtsprozesses mehrfach wiederaufgegriffen und in neuen Situationen unter Nutzung der jeweils erweiterten sprachlichen Möglichkeiten auf stets höherem Niveau realisiert. Ebenso bilden Dienstleistungs-, Orientierungs- und Unterhaltungssituationen immer wieder den Bedingungsrahmen für die Behandlung neuer Themen.

- Erfassungs-, Einprägungs- und Einübungshandlungen sind zu großen Teilen thema- und situationsbezogen anzulegen.

4. Prinzip der komplexen und akzentuierten Könnensentwicklung in den verschiedenen Sprachtätigkeiten

Dieses Prinzip orientiert darauf, Können im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben parallel und in jeder Sprachtätigkeit durch spezielle Handlungen, die eng miteinander verbunden werden, auszubilden.

Für die Realisierung dieses Prinzips gelten z. B. folgende Regeln:

- Im Rahmen einer jeden Stoffeinheit sind im sinnvollen Wechsel produktive und rezeptive sowie mündliche und schriftliche kommunikative fremdsprachige Handlungen zu absolvieren. Dabei sollen die beim Lesen und Hören aufgenommenen Informationen zunehmend auch als situative Grundlage für schöpferisches Sprechen und Schreiben genutzt werden. Keine Sprachtätigkeit darf über längere Zeit ausgeschlossen werden.

- Das Erfassen, Einprägen und Einüben sprachlicher Erscheinungen mit dem Ziel produktiver Verfügbarkeit muss sich wesentlich vom Erfassen der Zeichen zum Zwecke ihrer rezeptiven Verfügbarkeit unterscheiden. Neben der Widerspiegelung und Reproduktion der Bedeutung sowie der optischen und akustischen Seite der Erscheinung geht es im ersten Falle in hohem Maße auch um eine exakte Widerspiegelung und Reproduk­tion der artikulatorischen und graphomotorischen Komponente sowie ent­sprechender Bildungs- und Verwendungsregeln. Das Erfassen, Einprägen und Einüben im zweiten Falle ist vor allem auf die genaue Widerspiege­lung und Reproduktion der invarianten Merkmale der Laut- und Schrift­gestaltung der Zeichen (in Verbindung mit der Zeichenbedeutung) orien­tiert, deren Wiedererkennen beim Hören und Lesen Voraussetzung für die Bedeutungs- und Sinnerschließung der sprachlichen Äußerungen ist.

Zur Entwicklung von Können im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben werden in der Regel in jeder Stoffeinheit spezielle Hör-, Sprech-, Lese- und Schreib- übungen durchgeführt. Sie dienen der Vervollkommnung der spezifischen sprachlichen Operationen, die kennzeichnend für die Hör-, Sprech-, Lese- und Schreibtätigkeit sind.

5. Prinzip der Einheit von fremdsprachig aktivierender und erzieherisch wirksamer Unterrichtsgestaltung

Dieses Prinzip orientiert darauf, die Lernhandlungen der Schülerinnen und Schüler sowie die sozialen Beziehungen zwischen ihnen so zu gestalten, dass in Verbindung mit dem Erwerb kommunikativen fremdsprachigen Könnens zur Herausbildung lernfördernden Bewusstseins und Verhaltens der Schülerinnen und Schüler beigetragen wird.

Für die Realisierung dieses Prinzips gelten z. B. folgende Regeln:

- Die Sprachhandlungen verlaufen zielorientiert. Den Schülerinnen und Schülern werden die Nah- und Fernziele des Fremdsprachenunterrichts vermittelt. Im Zusammenhang damit erfolgt eine Bewusstmachung der Fortschritte der Schülerinnen und Schüler in ihren kommunikativen Leistungen. Die Widerspruchssetzung ist ausgewogen, indem die Schwierigkeiten der Aufgaben zur Realisierung der Ziele zwar betont, den Schülerinnen und Schülern aber auch Verfahren vermittelt, Hinweise zur Lösung der Aufgaben gegeben und Erfolgserlebnisse verschafft werden.

- Die Sprachhandlungen verlaufen für die Schülerinnen und Schüler motiviert. Hinsichtlich der Motivinhalte werden vor allem Bezüge auf die gesellschaftliche und persönliche Notwendigkeit des Erlernens der Fremdsprache durch alle Schülerinnen und Schüler sowie auf persönliche Zielstellungen und Interessen der einzelnen Schülerinnen und Schüler hergestellt. Im Rahmen kommunikativer Handlungen wer­den den Schülerinnen und Schülern Nützlichkeits- und Werterlebnisse verschafft.

- Die Ausübung aller Sprachhandlungen wird mit der Ausbildung positiver Lerngewohnheiten verbunden. Durch Konsequenz in den Forderungen des Lehrers, durch permanente Kontrolle und gerechte Wertung werden Ordnungs- und Disziplingewohnheiten ausgebildet und die Entwicklung solcher Charaktereigenschaften wie Fleiß, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässig­keit, Exaktheit, Ausdauer und Diszipliniertheit gefördert.

6. Prinzip des bewussten Fremdsprachenerwerbs und -gebrauchs

Dieses Prinzip orientiert darauf, sprachliche Regeln, Merksätze, Paradigmen immer dann zu vermitteln, wenn durch Einsichten in das System der Fremdsprache die sprachpraktischen Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler geordnet bzw. in Systemzusammenhänge gebracht werden und jeweils eine Orientierungs­grundlage entsteht, die den praktischen Sprachgebrauch erleichtert, die Selbstkontrolle ermöglicht, mechanisches Lernen ausschließt und den wei­teren Könnenserwerb rationalisiert.

Für die Realisierung dieses Prinzips gelten z. B. folgende Regeln:

- Sprachliche Regelmäßigkeiten werden auf sprachtheoretischem Weg bewusstgemacht. Auf der Grundlage einer gezielten Auswahl und ge­ordneten Zusammenstellung sprachlicher Erscheinungen mit gemeinsamem Bestandteil oder gemeinsamer Eigenschaft sollen die Schülerinnen und Schüler die Regel­mäßigkeit erfassen und in Form einer Aussage (Regel, Merksatz) wider­spiegeln bzw. sprachlich kennzeichnen. Dabei muss sich die Vermittlung sprachtheoretischer Kenntnisse auf eine ausreichende Menge sprachpraktischer Kenntnisse stützen, die bei induktivem Vorgehen die Ab­straktion und Verallgemeinerung, bei deduktivem Vorgehen eine hin­reichende Veranschaulichung des Allgemeinen, Wesentlichen an konkreten Beispielen ermöglicht und insgesamt eine ausreichende Grundlage für die Ausbildung regelentsprechender Operationen durch Einprägungs- und Einübungshandlungen bildet.

- Alle sprachlichen Strukturen werden stets in enger Verbindung mit ihrer Funktion im Sprachgebrauch erfasst und geübt. Die funktionale Bewusstmachung und Einübung erfolgt bei einer gegebenen sprachlichen Einheit im Zusammenhang mit nächsthöheren sprachlichen Einheiten, z. B. Phoneme und Morpheme in Verbindung mit Wörtern innerhalb von Wortverbindungen und Sätzen, Sätze (Satzstrukturen) im Rahmen von Replikenpaaren oder umfassenderen Texten. Beim Einüben werden die Merkmale, die die Regelmäßigkeit bzw. das Begriffliche in der Handlung konstituieren, zunächst bewusstgemacht, ehe der wiederholte Vollzug der betreffenden Handlung erfolgt.

Das auf Assoziationen beruhende Einprägen lexikalischen Sprachstoffes gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Einprägungshandlungen sind dabei darauf gerichtet, zwischen den einzuprägenden Wörtern sachlogische und funktionale Beziehungen herzustellen. So werden z. B. seman­tische Beziehungen der Gleichheit, Ähnlichkeit, Gegenteiligkeit, der Unter- und Überordnung oder Teil-Ganzes-Beziehungen zwischen Wörtern hergestellt. Außerdem werden einzuprägende Wörter nach Sachgruppen, Themen, Situationen, Wortfeldern, Wortfamilien, funktional-semantischen Kategorien oder nach grammatischen Gesichtspunkten systematisiert.

Als hauptsächliche Einprägungseinheit im Bereich der Lexik fungiert das Einzelwort. Ein ausschließlich ganzheitliches Einprägen und Ver­wenden von Wort- gruppen und Sätzen (bei Versieht auf das Bewusst­machen von Form, Bedeutung und Funktion der einzelnen Wörter) bleibt beschränkt auf Fälle,

- in denen es sich bei den Wortgruppen und Sätzen um feste, „konventionalisierte“ Wendungen handelt,
- in denen die Schülerinnen und Schüler noch nicht über die sprachlichen Voraussetzungen für das eigenständige Kombinieren der Wörter, für die Satzbildung, verfügen.

7. Prinzip der Berücksichtigung des fördernden und hemmenden Einflusses der Muttersprache auf den Fremdsprachenerwerb

Dieses Prinzip orientiert darauf, die Normen des Zeichengebrauches in der Fremdsprache, aufbauend auf den in der Muttersprache vorhandenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten, durch Übung und Bewusst­machung herauszubilden, das fremdsprachige Zeichensystem also über ein schrittweises Abheben vom muttersprachigen Zeichensystem zu schaffen.

Für die Realisierung dieses Prinzips gelten z. B. folgende Regeln:

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Details

Titel
Grundlegende Prinzipien der didaktisch-methodischen Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts.Teil II
Untertitel
Ein Beitrag zur aktuellen didaktischen Diskussion
Autor
Jahr
2018
Seiten
14
Katalognummer
V416020
ISBN (eBook)
9783668662605
ISBN (Buch)
9783668662612
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Dieser Beitrag sollte zu den Zielen des Fremdsprachenunterrichts (Teil I) als Teil II gestellt werden.
Schlagworte
Prinzipien der didaktisch-methodischen Gestaltung, Grundsätze der Planung und Gestaltung des Fremdsprachenunterrich, kommunikative Orientierung, komplexe und akzentuierte Könnensentwicklung, bewusster Fremdsprachenerwerb, Transfer und Interferenz der Muttersprache, WiederholungVeranschaulichung
Arbeit zitieren
Prof. Dr. Sabine Utheß (Autor), 2018, Grundlegende Prinzipien der didaktisch-methodischen Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts.Teil II, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416020

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