Einleitung
Welche Veränderungen ergeben sich bezüglich des Erwerbspersonenpotentials?
Wie wird sich die "Arbeitslandschaft" mittel- und langfristig entwickeln?
Inwieweit wird sich die Aus- und Weiterbildung verändern?
Welche Anforderungen werden an die Arbeitnehmer gestellt?
Wie wird sich die Anzahl und die Ausgestaltung der Arbeitsplätze ändern?
Welche Berufe haben Zukunft? Wird es neue Berufe geben?
Welchen Veränderungen unterliegt die Selbständigkeit?
Wie wird sich das Verhältnis Arbeit - Freizeit verändern?
Diese Fragen werden in der vorliegenden Ausarbeitung erörtert, um ein Bild der Arbeit in der Zukunft zu kreieren.
[...]
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Erwerbspersonenpotential
3 Arbeitslandschaft
4 Aus- und Weiterbildung
5 Anforderungen
6 Berufe mit Zukunft
7 Arbeitsverhältnis und Arbeitsplatz
8 Entlohnung und Arbeitszufriedenheit
9 Selbständigkeit
10 Verhältnis Arbeit – Freizeit
11 Ausblick
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Wandlungsprozesse der modernen Arbeitswelt bis zum Jahr 2010. Ziel ist es, ein fundiertes Bild der zukünftigen Arbeitsbedingungen, erforderlichen Qualifikationen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu zeichnen, um die zentralen Herausforderungen und Chancen der Arbeitswelt von morgen zu identifizieren.
- Entwicklung des Erwerbspersonenpotentials und demographische Einflüsse
- Wandel der Arbeitslandschaft durch technologische Innovationen und Globalisierung
- Anforderungen an die Arbeitnehmer-Generation der Zukunft
- Neue Berufsfelder und Branchen mit Wachstumspotential
- Veränderung von Arbeitsverhältnissen und Flexibilisierungsmodelle
Auszug aus dem Buch
Arbeitslandschaft
Die Veränderungen in der Arbeitslandschaft hat ebenfalls das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit untersucht. Ihr Beitrag beruht auf den Untersuchungen des Baseler Forschungsinstituts Prognos AG, den Ergebnissen der Mikrozensus-Erhebungen und der Fortschreibung der Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.
Daraus hat sich ergeben, daß sich in der Zukunft der Druck auf die Dynamik technologischer und organisatorischer Innovationen durch stark verschärfte europäische bzw. weltweite Wettbewerbsbedingungen weiterhin erhöht. Diese Innovationen beeinflussen die Tätigkeitsstrukturen bzw. die Arbeitsplatzanforderungen und sind vor allem in den Bereichen Informationsdienstleistungen und Produktion angesiedelt.
Die einzelnen Unternehmensbereiche werden elektronisch verknüpft, eine möglichst große Ausfallsicherheit wird gewährleistet, und es erfolgt eine Erhöhung des Bedienungskomforts und die Ausweitung des Funktionsumfanges. In den nächsten zehn Jahren soll der Glasfaser-Kabel-Ausbau durchgeführt worden sein. Zukunft in diesem Bereich heißt: Telebanking, Teleshopping, Telelearning, Telearbeit, e-commerce, video-on-demand und Videokonferenzen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die zentralen Forschungsfragen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes und der künftigen Arbeitswelten vor.
2 Erwerbspersonenpotential: Hier wird die Projektion des Erwerbspersonenpotentials bis 2010 unter Berücksichtigung demographischer Faktoren und Zuwanderung analysiert.
3 Arbeitslandschaft: Dieses Kapitel thematisiert den technologischen Wandel, die Digitalisierung und die daraus resultierenden neuen Anforderungen an Unternehmensstrukturen.
4 Aus- und Weiterbildung: Hier werden Bildungsreformen, das Konzept des lebenslangen Lernens und der Einsatz moderner Medien in der Qualifizierung diskutiert.
5 Anforderungen: Dieser Abschnitt beschreibt die sich wandelnden Kompetenzprofile für Führungskräfte und Arbeitnehmer in einer dynamischen Umwelt.
6 Berufe mit Zukunft: Es werden zukunftsträchtige Branchen wie Forschung, Management und Informationstechnologie identifiziert und konkrete Berufsbilder benannt.
7 Arbeitsverhältnis und Arbeitsplatz: Hier wird der Trend hin zu flexiblen Arbeitsformen, Zeitarbeit und alternativen Arbeitsplatzkonzepten wie Telearbeit untersucht.
8 Entlohnung und Arbeitszufriedenheit: Dieses Kapitel beleuchtet den Übergang zu leistungsbezogenen Entlohnungssystemen und deren Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit.
9 Selbständigkeit: Es wird die Rolle von Existenzgründern als Motor des Arbeitsmarktes und die Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen analysiert.
10 Verhältnis Arbeit – Freizeit: Dieses Kapitel befasst sich mit der Entgrenzung von Arbeit und Freizeit sowie neuen Zeitmodellen im Jahr 2010.
11 Ausblick: Abschließend werden Lösungsansätze gegen die Arbeitslosigkeit, wie das dänische Jobrotationsmodell, kritisch reflektiert.
Schlüsselwörter
Arbeitswelt 2010, Erwerbspersonenpotential, Arbeitslandschaft, Lebenslanges Lernen, Medienkompetenz, Telearbeit, Zeitarbeit, Existenzgründung, Dienstleistungsgesellschaft, Arbeitsmarkt, Innovationsdynamik, Flexibilisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die strukturellen und inhaltlichen Veränderungen der Arbeitswelt im Hinblick auf das Jahr 2010 und leitet daraus Prognosen für zukünftige Entwicklungen ab.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Felder sind die demographische Entwicklung, technologische Innovationen, die Reform von Ausbildungs- und Arbeitsverhältnissen sowie die Entstehung neuer Berufsbranchen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ein fundiertes Bild der künftigen Erwerbsarbeit zu kreieren, um Arbeitnehmern und Unternehmen Orientierung in einer sich wandelnden Gesellschaft zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin stützt sich primär auf Projektionsstudien renommierter Institute wie des IAB und des Prognos AG sowie auf eine umfassende Analyse aktueller medienwissenschaftlicher und wirtschaftspolitischer Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Sektoren wie Ausbildung, Anforderungsprofile, Entlohnungsmodelle, Selbständigkeit sowie die veränderte Balance zwischen Arbeit und Freizeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Schlagworte sind Dienstleistungsgesellschaft, Flexibilisierung, lebenslanges Lernen, Telearbeit und Innovationsmanagement.
Welche Rolle spielen "Corporate Universities" in der zukünftigen Weiterbildung?
Sie dienen großen Unternehmen als firmeninterne Qualifizierungseinrichtungen, um spezifische Managementtheorien und Unternehmensphilosophien effizient an Führungskräfte zu vermitteln.
Wie unterscheidet sich laut Arbeit das Szenario für einfache Arbeiter im Vergleich zu Führungskräften?
Während für Produktionsarbeiter aufgrund von Automatisierung eine Abnahme der Erwerbsarbeitszeit prognostiziert wird, steigen bei Führungskräften und Kontrollpersonal die Komplexität und damit tendenziell die Arbeitszeit.
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- Mirja Schüler (Author), 1999, Die Arbeit in der Zukunft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4161