Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise


Hausarbeit, 2018
28 Seiten, Note: 1,2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Logistiksysteme
1.1 Begriffliche Abgrenzung der Logistik
1.2 Grundstrukturen von Logistiksystemen
1.3 Betrachtungsebenen und Umfang von Logistiksystemen

2. Wandlungsfähigkeit
2.1 Definition Wandlungsfähigkeit
2.2 Unterscheidung von Wandlungsfähigkeit und Flexibilität
2.3 Wandlungsbefähiger
2.4 Wandlungstreiber

3. Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 als Wandlungstreiber
3.1 Entstehung der Finanz- und Wirtschaftskrise
3.2 Auswirkungen der Krise auf die Realwirtschaft
3.3 Auswirkungen der Krise auf die Logistikbranche

4. Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise
4.1 Wandlungsfähigkeit der innerbetrieblich Logistik
4.2 Wandlungsfähigkeit der Transportlogistik

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Tab. 3.1 Prozentuale Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1.1 Grundstrukturen von Logistiksystemen

Abb. 2.1 Arten und Dimensionen der Wandlungsfähigkeit

Abb. 2.2 Abgrenzung von Flexibilität und Wandlungsfähigkeit

Abb. 2.3 Wandlungstreiber in der industriellen Fertigung

Einleitung

Das Umfeld produzierender Betriebe verändert sich stetig und mit zunehmender Geschwindigkeit. Diese permanenten Veränderungen stellen hohe Anforderungen an Unternehmen. Treiber dieser Veränderung sind sowohl kürzer werdende Produktionslebenszyklen, anhaltende Globalisierung und technologische Innovationen als auch Finanz- und Wirtschaftskrisen. Ein komplexes und dynamisches Marktumfeld entsteht, welches in seiner Entwicklung nur begrenzt vorhersagbar ist. Logistiksysteme müssen schnell umrüstbar und anpassbar sein, das bedeutet die Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen ist gefordert. Das Konzept der Wandlungsfähigkeit zielt darauf ab, die Eigenschaften betrachteter Systeme so zu gestalten, dass nicht prognostizierbaren Veränderungen effizient begegnet werden kann. Diese Eigenschaften werden durch die fünf Wandlungsbefähiger Kompatibilität, Modularität, Mobilität, Universalität und Skalierbarkeit strukturiert und aufgezeigt. Da heutzutage die Logistik für Unternehmen einer der entscheidenden Wettbewerbsfaktoren ist, ist in diesem Bereich der Veränderungsdruck besonders ausgeprägt. Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise ab dem Jahr 2007. Mit unterschiedlicher Literatur, dem Studienheft und einigen Internetquellen werden zu Beginn der Hausarbeit der Begriff der Logistik vorgestellt und weiterführend der Aufbau von Logistiksystemen näher betrachtet. Anschließend wird die Wandlungsfähigkeit genauer untersucht. Darüber hinaus werden verschiedene Wandlungsbefähiger und Wandlungstreiber beschrieben. Über die Entstehung der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 als Wandlungstreiber sowie deren Auswirkungen führt diese Hausarbeit schlussendlich zur Wandlungsfähigkeit der innerbetrieblichen Logistik und der Transportlogistik vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise.

1. Logistiksysteme

1.1 Begriffliche Abgrenzung der Logistik

Das Wort der Logistik bringt in der Deutschen Sprache verschiedene Bedeutungsansätze mit sich. Dementsprechend ist sowohl der militärische als auch wirtschaftliche Bereich zu berücksichtigen.

Ursprung des Wortes Logistik:

Im militärischen Bereich wird Logistik als Sammelbegriff für die Aufgaben benutzt, die der Unterstützung der Streitkräfte dienen. Der Logistikbegriff wird vom französischen Wort „loger“ hergeleitet. Dabei beinhaltet die Militärlogistik den Transport, die Quartierung und die Versorgung der Truppen sowie den Transport, die Lagerung und die Wartung militärischer Güter. Aus dem militärischen Bereich hat der Ausdruck Logistik Eingang in die wirtschaftswissenschaftliche Literatur gefunden, wo sich der Begriff vor allem auf Güter bezieht. Logistische Entscheidungen im wirtschaftlichen Bereich werden auf der Grundlage technologischer, ökonomischer, ökologischer und sozialer Zielsetzungen getroffen. Wohingegen sich logistische Entscheidungen im wirtschaftlichen Gebiet an Zielsetzungen orientiert, die politisch-militärisch motiviert sind. (Pfohl, 2010, S. 11)

Definition Logistik:

„Umfasst alle Aufgaben zur integrierten Planung, Koordination, Durchführung und Kontrolle der Güterflüsse sowie der güterbezogenen Informationen von den Entstehungssenken bis hin zu den Verbrauchssenken. Häufig findet auch die Seven-Rights-Definition nach Plowman Anwendung; danach sichert Logistik die Verfügbarkeit des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden, zu den richtigen Kosten.“ (Vgl. Gabler, 2018)

1.2 Grundstrukturen von Logistiksystemen

Charakteristisch für Logistiksysteme ist das Ineinandergreifen von Bewegungs- und Lagerprozessen. Durch ein Netzwerk, in dem Knoten durch Kanten miteinander verbunden sind, lässt sich graphisch das Zusammenspiel von Bewegungs- und Lagerprozessen veranschaulichen. Mittels dieses Netzwerk werden Objekte (z.B. Sachgüter, Menschen, Informationen, etc.) bewegt. An den Knoten werden die Objekte vorübergehend festgehalten oder auf einen anderen durch das Netzwerk führenden Weg übergeleitet. Die verschiedenen Kanten stellen die unterschiedlichen Möglichkeiten dar, wie ein Objekt durch das Netzwerk bewegt werden kann. Unabhängig davon, welche Objekte durch ein solches Netzwerk strömen, liegen Logistiksysteme vor. (Pfohl, 2010, S.5)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1.1 Grundstrukturen von Logistiksystemen (Pfohl, 2010, S. 6)

In Abbildung 1.1 sind die drei Grundstrukturen von Logistiksystemen anschaulich dargestellt. In einem einstufigen System erfolgt die Raum- und Zeitüberbrückung durch einen direkten Güterfluss zwischen dem Lieferpunkt (Quelle) und Empfangspunkt (Senke). Bei einer Unterbrechung des Güterflusses während der Raum- und Zeitüberbrückung an mindestens einem weiteren Punkt, spricht man von einem mehrstufigen System. An diesem Unterbrechungspunkt finden weitere Lagerprozesse und/oder Bewegungsprozesse statt, wobei die Aufgabe in der Konzentration oder Auflösung des Güterflusses liegt. Kombinierte Systeme entstehen, sobald direkte und indirekte Güterflüsse nebeneinander stattfinden. (Pfohl, 2010, S. 5-7)

1.3 Betrachtungsebenen und Umfang von Logistiksystemen

In Bezug auf Betrachtungsebene und Umfang werden Logistiksysteme in institutioneller und funktioneller Hinsicht unterschieden. Dabei unterscheiden sich Logistiksysteme institutionell nach Art und Anzahl der im System betrachteten Institutionen und funktionell nach Art und Anzahl der im System betrachteten Funktionen. Bei einer institutionellen Abgrenzung lassen sich die Betrachtungsebenen in Makro-, Mikro- und Metalogistik differenzieren. Systeme der Makrologistik sind gesamtwirtschaftlicher Art. Als Beispiel ist das Güterverkehrssystem in einer Volkswirtschaft zu nennen. Systeme der Mikrologistik sind einzelwirtschaftlicher Art. Dazu gehören logistische Systeme einzelner öffentlicher oder privater Organisationen, wie beispielsweise der Fuhrpark eines Unternehmens. Die Metalogistik liegt auf einer Aggregationsebene zwischen der Makro- und Mikrologistik und bezieht sich auf die Verknüpfung verschiedener mikrologistischer Systeme zu einer Lieferkette. Dagegen ergibt sich eine funktionelle Unterscheidung, wenn man die unterschiedlichen Phasen eines Güterflusses vom Beschaffungsmarkt durch ein Industriebetrieb zum Absatzmarkt und wieder zurück bis zum Beschaffungsmarkt untersucht. Dargestellt werden dann die phasenspezifischen Subsysteme der Logistik. (Arnold, Isermann, Kuhn, Tempelmeier & Furmans, 2008, S. 4-5)

Unabhängig von den Unterschieden der erwähnten Logistiksysteme, bleibt zwischen ihnen eine Gemeinsamkeit. Sie sind Einflüssen jeglicher Art und Weise untergeordnet, welche Logistiksysteme zum Wandel bzw. zur Entwicklung veranlassen, um weiterhin leistungsfähig zu sein.

2. Wandlungsfähigkeit

2.1 Definition Wandlungsfähigkeit

„Wandlungsfähigkeit kennzeichnet das Potenzial einer Fabrik, durch system- und strukturimmanente Wandlungsbefähiger, reaktiv oder proaktiv eine zielgerichtete Neu- oder Rekonfiguration der Wandlungsobjekte auf allen Systemebenen bei geringem Aufwand durchführen zu können, um die interne und externe Effizienz der Fabrik zu erhöhen oder zu erhalten.“ (Vgl. Morales, 2003, S. 52)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.1 Arten und Dimensionen der Wandlungsfähigkeit (Rauch, 2013, S. 55)

Die Wandlungsfähigkeit beschreibt die Eigenschaft, im Bedarfsfall technologische, logistische, organisatorische und personelle Veränderungen über die Flexibilität hinaus durchführen zu können. In Abbildung 2.1 sind die Arten und Dimensionen der Wandlungsfähigkeit abgebildet, die wie folgt unterschieden werden.

1. Räumliche Wandlungsfähigkeit: Stellt die Möglichkeit der Erweiterung und Verminderung sowie flächenbezogenen Atmungsfähigkeit dar.
2. Zeitliche Wandlungsfähigkeit: Beschreibt die zeitlich langfristige, mittelfristige oder kurzfristige Reaktion auf Veränderungen.
3. Organisatorische Wandlungsfähigkeit: Angleichung und Veränderung der organisatorischen und logistischen Abläufe und Prozesse.
4. Technische Wandlungsfähigkeit: Umgestaltung von technischen Gebäudeeinrichtungen und Betriebsmitteln sowie der eingesetzten technologischen Prozesse. (Rauch, 2013, S. 55)

2.2 Unterscheidung von Wandlungsfähigkeit und Flexibilität

Die Wandlungsfähigkeit ist vor dem Hintergrund des inhaltlich nahestehenden Konzepts der Flexibilität zu betrachten. Beide Begriffe hängen zusammen, aber sind inhaltlich voneinander abzugrenzen. Die Aktionsräume bei der Flexibilität sind vorab zu definieren. Bei der Wandlungsfähigkeit hingegen ist es möglich, auch jenseits vorgehaltener Korridore bedarfsgerecht Veränderungen umzusetzen. (Steffens, 2014, S. 7-8)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.2 Abgrenzung von Flexibilität und Wandlungsfähigkeit (Steffens, 2014, S. 8)

Die Abbildung 2.2 verdeutlicht die Abgrenzung von Flexibilität und Wandlungsfähigkeit. Hier wird der Flexibilitätskorridor und seine Verschiebung durch Wandlungsfähigkeit dargestellt. Demnach kann ein System bedingt seiner festgeschriebenen Flexibilität nur in dem definierten Bereich an veränderte Anforderungen angepasst werden. Dagegen ermöglicht Wandlungsfähigkeit einem System den durch die Flexibilität definierten Korridor reaktiv und proaktiv anzupassen. Zusätzlich erlaubt Wandlungsfähigkeit die Flexibilität eines Systems gering zu halten und gleichzeitig Flexibilitätsbedarfe außerhalb des festgelegten Flexibilitätskorridors durch die passende Reaktionsfähigkeit zu gewähren. (Budeus, 2011, S. 6-7)

2.3 Wandlungsbefähiger

Die Wandlungsbefähiger sind Eigenschaften, die ein System zum Wandel befähigen. Dabei unterscheidet man zwischen primären und sekundären Wandlungsbefähigern. Zu den grundlegenden primären Wandlungsbefähigern gehören die Modularität, Skalierbarkeit, Mobilität, Kompatibilität und Universalität. Im folgenden werden diese fünf Wandlungsbefähiger mit Beispielen näher erläutert.

Modularität:

Mittels Modulbildung werden komplexe Systeme vereinfacht, ohne das Leistungsspektrum zu verringern. Als Beispiel standardisierter und einsatzbereiter Einheiten ist ein modular austauschbarer Arm eines Roboter zu nennen.

Skalierbarkeit:

Die Skalierbarkeit beschreibt die Erweiterungs- und Reduzierungsfähigkeit eines Systems. Sie ermöglicht die schnelle und kostengünstige Anpassung an Nachfrageschwankungen aufgrund einer schritt- oder stufenweisen Anpassungsfähigkeit des Systems. Beispiel für Skalierbarkeit ist ein flexibles Arbeitszeitmodell.

Mobilität:

Das Konzept der Mobilität stellt die (Orts-)Ungebundenheit von Individuen oder Objekten dar. Zum Beispiel Betriebsmittel auf Rollen.

Kompatibilität:

Ist die Integrationsfähigkeit von Objekten in bestehenden Systemen bzgl. Material, Information, Medien und Energie. Durch standardisierte Schnittstellen wird der Austausch zwischen Systemen vereinfacht.

Universalität:

Unter Universalität versteht man den Umfang von Handlungsalternativen von Objekten und Subjekten, welche einem System Beständigkeit verleihen. Zum Beispiel Variantenflexibilität oder Weiterbildungsmaßnahmen für Menschen.

Die sekundären Wandlungsbefähiger sind den primären untergeordnet und dienen lediglich ergänzend. (Steffens, 2014, S. 10-12)

2.4 Wandlungstreiber

Unternehmen operieren heutzutage in einem turbulenten Umfeld. Entsprechend des nachhaltigen Wirtschaftens ist es für Unternehmen entscheidend sich mit notwendigen Wandlungsbefähigern zu beschäftigen und diese zu beachten. Nur so kann auf die vielschichtigen sich häufig überlagernden und gegenseitig beeinflussenden Einflussfaktoren reagiert werden. Diese Faktoren erzeugen einen Veränderungsdruck und werden als Wandlungstreiber betitelt. In diesem Zusammenhang spricht man von internen und externen Wandlungstreibern. (Nyhuis, 2010, S. 11-12)

Interne Wandlungstreiber:

Interne Wandlungstreiber entstehen durch das Unternehmen selbst. Sie werden in proaktive und reaktive Einflüsse gegliedert. Proaktive Treiber sind aktive Anstöße des Managements und dienen der Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit. Als reaktiv hingegen werden Schwachstellen eines Systems beschrieben, die einen Wandel erforderlich machen. (Budeus, 2011, S. 32)

Externe Wandlungstreiber:

Die externen Treiber sind dagegen durch Einflüsse aus der Umwelt des Unternehmens gekennzeichnet. Als Beispiel sind die steigenden Individualisierungen der Kundenwünsche, verkürzten Produktlebenszyklen und zunehmenden Technologiewechsel zu erwähnen. (Rauch, 2013, S. 56)

Die nachfolgende Abbildung 2.3 veranschaulicht interne und externe Wandlungstreiber, denen die Betriebe der industriellen Fertigung gegenüber stehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.3 Wandlungstreiber in der industriellen Fertigung (Westkämper & Zahn, 2009, S. 10)

Unternehmen können durch die Nutzung von Wandlungsbefähigern direkt auf Einflüsse durch Wandlungstreiber reagieren. Treten allerdings mehrere Wandlungstreiber gleichzeitig auf und beeinflussen sich gegenseitig, kann der Veränderungsdruck schnell zunehmen. Solche Zustände werden oft durch Krisensituationen in der Wirtschaft ausgelöst. Eine derartige Herausforderung für Unternehmen entstand während der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2007, die für einen extremen Veränderungsdruck sorgte.

[...]

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise
Hochschule
Europäische Fernhochschule Hamburg
Note
1,2
Autor
Jahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V416185
ISBN (eBook)
9783668658608
ISBN (Buch)
9783668658615
Dateigröße
1032 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wandlungsfähigkeit, Logistiksysteme, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Definition, 2007, Transportlogistik, Intralogistik, Wandlungstreiber, Wandlungsbefähiger, Flexibilität
Arbeit zitieren
Christian Skoda (Autor), 2018, Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416185

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