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Fachzeitschriften in der Wissenschaftskommunikation. Noch immer das wichtigste Medium?

Titel: Fachzeitschriften in der Wissenschaftskommunikation. Noch immer das wichtigste Medium?

Hausarbeit , 2016 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Josefine Weiß (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Fachzeitschriften spielen in der Wissenschaftskommunikation eine bedeutende Rolle, da sie WissenschaftlerInnen die Möglichkeit geben, ihre Forschungsergebnisse zu publizieren und so mit der Fachöffentlichkeit in Kontakt zu treten. Eine Definition beschreibt Fachzeitschriften als „periodisch erscheinende Publikationen, deren Inhalt der Orientierung und Weiterbildung innerhalb einer beruflichen Sparte dient oder einem Wissenschaftsbereich gewidmet ist“.

In dieser Arbeit werde ich der Aktualität dieser Definition, sowie dem Aspekt des internen Wissenschaftsbereichs nachgehen und weiter ausführen. Weiterhin möchte ich versuchen, die Frage, ob und inwiefern Fachzeitschriften das primäre Kommunikationsmedium in der Wissenschaftskommunikation darstellen, zu beantworten.

Dafür beginne ich mit einem knappen Überblick zu der Geschichte und Entwicklung der Fachzeitschriften, um daran anschließend Fachzeitschriften als Medium genauer betrachten zu können. Hierbei stelle ich den entscheidenden Zusammenhang zu der Wissenschaftskommunikation her und führe genaue Informationen zu dem Aufbau, der Funktion, den Zielen und den Problemen von Fachzeitschriften auf. Auch die Frage, welchen Zweck das Publikationsformat Fachzeitschrift erfüllt und welche besondere Bedeutung dabei Zeitschriftenartikel zukommt, versuche ich zu erläutern. Das letzte Kapitel soll einen Einblick in die Medialisierung und die damit verbundenen positiven und negativen Konsequenzen für Fachzeitschriften geben. Hierbei werden die elektronischen Publikationsformen, wie E-Journals, genauer erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur Geschichte der Fachzeitschriften

3 Fachzeitschriften in der Wissenschaftskommunikation

3.1 Aufbau und Struktur

3.2 Aufgaben und Funktionen

3.3 Probleme

4 Ist die Fachzeitschrift noch immer eines der relevantesten Medien?

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die aktuelle Bedeutung von Fachzeitschriften als primäres Medium innerhalb der wissenschaftlichen Kommunikation. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob Fachzeitschriften trotz des digitalen Wandels weiterhin ihre zentrale Rolle behaupten können oder durch neue Publikationsformen abgelöst werden.

  • Historische Genese wissenschaftlicher Publikationsorgane
  • Strukturelle Anforderungen und Begutachtungsverfahren (Peer-Review)
  • Funktionen von Fachzeitschriften im akademischen Reputationssystem
  • Die Auswirkungen der Zeitschriftenkrise und des "Publish-or-Perish"-Syndroms
  • Chancen und Risiken digitaler Publikationsformen sowie Open Access

Auszug aus dem Buch

3.1 Aufbau und Struktur

Wissenschaftliche Fachzeitschriften, sowie die darin enthaltenen Artikel, unterliegen bestimmten Standardisierungsvorgaben, Strukturmerkmalen und fachsprachlichen Anforderungen. Dies ist ein weiterer Grund für die Spezialisierung der Zielgruppe einer Fachzeitschrift, welche sich je nach Fachgebiet noch weiter differenzieren kann (vgl. Franzen 2011, S. 63f, s. Kapitel 3).

Ein wesentliches Strukturmerkmal der Originalartikel ist die „IMRAD-Struktur“, welche sich in den Naturwissenschaften, zum Teil auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften, durgesetzt hat und von vielen Fachzeitschriften gefordert wird. Der Artikel wird in Einleitung, Methoden, Ergebnisse und Diskussion aufgeteilt, ein Abstract sollte noch allem vorangestellt sein (vgl. Franzen 2011, S. 65). Mit dieser Struktur wird versucht eine direkte Reflektion des wissenschaftlichen Prozesses zu verdeutlichen, obwohl trotzdem oftmals wenig Raum für Darstellungen des Forschungshandeln besteht (vgl. Franzen 2011, S. 65).

Weiterhin gibt es, je nach Artikeltypus, bestimmte Formatvorgaben und Richtlinien. Häufig ist die Länge eines Artikels entscheidend, denn ein kürzerer Artikel mit etwa 600 bis 800 Worten erhöht oftmals die Rezeptionswahrscheinlichkeit (vgl. Franzen 2011, S. 67). Es können auch genaue Vorgaben zu Abbildungen, Tabellen, Titellängen und Anzahl der Zitationen gemacht werden, ebenso sollte der Artikel inhaltlich und stilistisch zum Renommee der Zeitschrift passen, sodass beispielsweise bestimmte favorisierte, theoretische oder methodische Zugänge und Fragestellungen bevorzugt werden (vgl. Meyer, Schnell, Prediger 2015, S. 33f). Entscheidend ist weiterhin die Nationalität oder Internationalität einer Fachzeitschrift, da bei einer internationalen Zeitschrift die Lesen zum Beispiel eine noch spezialisiertere Community sind und im Artikel eine Aufbereitung der gesamten internationalen Literatur erwartet wird (vgl. ebd. S. 34).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der wissenschaftlichen Kommunikation und Definition des Forschungsinteresses sowie der Relevanz von Fachzeitschriften.

2 Zur Geschichte der Fachzeitschriften: Darstellung der historischen Entwicklung seit dem 17. Jahrhundert und des Übergangs vom Briefwechsel zur institutionalisierten Fachpublikation.

3 Fachzeitschriften in der Wissenschaftskommunikation: Analyse der grundlegenden Funktionen, der medialen Einbettung sowie der Strukturmerkmale von Artikeln.

3.1 Aufbau und Struktur: Erläuterung der standardisierten Anforderungen an wissenschaftliche Artikel, insbesondere der IMRAD-Struktur und formalsprachlicher Vorgaben.

3.2 Aufgaben und Funktionen: Untersuchung der Rolle von Fachzeitschriften bei der Verbreitung und Archivierung von Wissen sowie deren Bedeutung für das Reputationssystem.

3.3 Probleme: Erörterung der Risiken wie Datenmanipulation, Ghostwriting und der Auswirkungen des "Publish-or-Perish"-Syndroms.

4 Ist die Fachzeitschrift noch immer eines der relevantesten Medien?: Diskussion über den Wandel hin zu elektronischen Publikationsformen und Open Access im Vergleich zu traditionellen Formaten.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Fachzeitschrift als unabkömmliches Medium, das trotz digitaler Transformation seine zentrale Funktion im wissenschaftlichen Diskurs beibehält.

Schlüsselwörter

Wissenschaftskommunikation, Fachzeitschrift, Publikationswesen, IMRAD-Struktur, Peer-Review, Reputationssystem, Open Access, E-Journals, Digitalisierung, Publish-or-Perish, Forschungsverbreitung, Wissenschaftlicher Diskurs, Impact-Faktor, Wissensmanagement, Publikationsmedien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle von Fachzeitschriften als zentrales Medium der internen Wissenschaftskommunikation und untersucht deren Bedeutung im Kontext des digitalen Wandels.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Fachzeitschriften, deren Aufbau und Funktionen, die mit dem Publikationsdruck verbundenen Probleme sowie die Zukunftsperspektiven durch elektronische Medien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob Fachzeitschriften trotz neuer digitaler Alternativen weiterhin das wichtigste Kommunikationsmedium für Wissenschaftler darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der kritischen Analyse bestehender Forschungsliteratur zur Wissenschaftskommunikation und Medialisierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine strukturelle Analyse von Fachartikeln, eine Diskussion von Funktionen wie der Qualitätssicherung und eine Problematisierung aktueller Entwicklungen im Wissenschaftsbetrieb.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Wissenschaftskommunikation, Fachzeitschrift, IMRAD-Struktur, Peer-Review, Open Access und Impact-Faktor.

Was ist die IMRAD-Struktur und warum ist sie relevant?

Sie ist ein strukturelles Standardmodell für wissenschaftliche Artikel (Einleitung, Methoden, Ergebnisse, Diskussion), das Transparenz und eine direkte Reflexion des Forschungsprozesses ermöglichen soll.

Wie bewertet die Autorin den Einfluss von Open Access?

Open Access wird als zukunftsweisende Form für eine größere Reichweite und schnelleren Zugriff gesehen, wobei jedoch noch Herausforderungen bezüglich der Finanzierung und Glaubwürdigkeit bestehen.

Was ist das "Publish-or-Perish"-Syndrom im Kontext der Fachzeitschriften?

Es beschreibt den enormen Publikationsdruck, der Wissenschaftler dazu bewegt, quantitative Masse zu produzieren, um ihre Reputation zu sichern, was teilweise zu Qualitätseinbußen oder Fehlentwicklungen führt.

Welches Fazit zieht die Arbeit zur Zukunft des Mediums?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Fachzeitschriften trotz der Konkurrenz durch elektronische Medien ein unabkömmliches Medium bleiben, solange sie als Fortsetzung der bisherigen Kommunikation betrachtet werden.

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Details

Titel
Fachzeitschriften in der Wissenschaftskommunikation. Noch immer das wichtigste Medium?
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Seminar: Wissenschaftskommunikation
Note
1,3
Autor
Josefine Weiß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
15
Katalognummer
V416195
ISBN (eBook)
9783668660021
ISBN (Buch)
9783668660038
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fachzeitschriften Wissenschaftskommunikation Kommunikation Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josefine Weiß (Autor:in), 2016, Fachzeitschriften in der Wissenschaftskommunikation. Noch immer das wichtigste Medium?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416195
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Leseprobe aus  15  Seiten
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