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Analyse und Vergleich von Nationalen Wettbewerbsverfahren. Zugangsbeschränkungen und Optimierungsmöglichkeiten

Titel: Analyse und Vergleich von Nationalen Wettbewerbsverfahren. Zugangsbeschränkungen und Optimierungsmöglichkeiten

Studienarbeit , 2015 , 36 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Landschaftsarchitektur, Landespflege, Gartenbau
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In Rahmen meiner BPS-Arbeit untersuchte und verglich ich die Unterschiede der Wettbewerbsverfahren, um mir die Frage beantworten zu können welche Vor- und Nachteile und welche Teilnahmebeschränkungen es bei den Wettbewerben gibt. Es ist wichtig, der Problematik auf den Grund zu gehen, um den Prinzipien des Wettbewerbes gerecht zu werden und somit die Chancengleichheit allen Teilnehmern zu gewährleisten. In den letzten Jahren kam bei der Betrachtung der Anforderungen und Zulassungskriterien der Wettbewerbe immer mehr Kritik auf, dass viele Architekturbüros von der Wettbewerbsteilnahme regelrecht diskriminiert wurden. Kriterien wie Umsatzschwellen, Anzahl der Mitarbeiter, Art der Bürostruktur oder zeitliche Beschränkungen von geforderten Nachweisen etc. sind die häufigsten Kriterien die zum Ausschluss führen. Es werden quantitative und betriebswirtschaftlich orientierte Zulassungskriterien den qualitativen Kriterien vorgezogen, was zur Einschränkung des Teilnehmerkreises führt. Wo bleibt denn dann die Chancengleichheit? Aus diesem Grund habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt, die verschiedenen Wettbewerbsanforderungen verglichen und überprüft, ob die Kritik gerechtfertigt ist. Mein Ziel war es eine Lösung zu finden bzw. zu überlegen, wie man einen fairen Zugang zu Wettbewerben und Vergabeverfahren ohne Ausgrenzung ermöglicht, um zukünftig Wettbewerbe möglichst offen zu gestalten und einen breiten Zugang für große-, als auch junge und kleine Büros zu gewährleisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Einblick in die Geschichte: Entstehung des Wettbewerbswesens

Entstehung der Wettbewerbsordnung: (Grundsätze)

Entwicklung des Wettbewerbswesens:

Zugangsbeschränkungen:

Ablauf und Prinzipien:

Richtlinien und Vorschriften

GRW 1995

RPW 2013

VOF 2009

Wettbewerb:

Zweiphasiges Wettbewerbsverfahren:

Kooperatives Verfahren:

Verhandlungsverfahren:

Wettbewerbsarten:

Fragenkatalog

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert und vergleicht verschiedene Wettbewerbsverfahren im Bauwesen, um deren Vor- und Nachteile sowie die Auswirkungen von Teilnahmebeschränkungen auf die Chancengleichheit von Architekturbüros zu untersuchen. Ziel ist es, Lösungsansätze für einen fairen und offenen Zugang zu Wettbewerben für Büros unterschiedlicher Größe zu identifizieren.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen der Wettbewerbsordnungen.
  • Analyse aktueller Richtlinien wie RPW 2013 und VOF 2009.
  • Untersuchung der verschiedenen Wettbewerbsformen und deren spezifischer Abläufe.
  • Kritische Betrachtung von Teilnahmebedingungen und deren Diskriminierungspotenzial.
  • Erarbeitung von Kriterien für einen diskriminierungsfreien Wettbewerb.

Auszug aus dem Buch

Ablauf und Prinzipien:

Das gesamte Auslobungsverfahren ist an die Grundsätze der Gleichbehandlung, Transparenz und Verbot der Diskriminierung gebunden, unabhängig davon, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auslobenden handelt. Jede Entscheidung des Auslobenden oder der Preisrichter wird an diesen drei Anforderungen gemessen. (Diercks-Oppler 2013: 33)

Alle Regeln für derartige Wettbewerbe beruhen auf 1867 bereits definierten Grundsätzen und Prinzipien und sind bis heute gültig geblieben.

Die Grundsätze beinhalten:

- die Gleichbehandlung aller Teilnehmer im Wettbewerb, auch im Bewerbungsverfahren

- klare und eindeutige Aufgabenstellung

- angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis

- kompetentes Preisgericht

- die Anonymität der Wettbewerbsbeiträge

- das Auftragsversprechen

Die Grundsätze helfen dem Auftraggeber und Auftragnehmer in einem klar strukturierten, transparenten Verfahren auf faire und partnerschaftliche Weise zueinander zu finden.

(Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 2013: 3)

Mit der Durchführung eines Wettbewerbs erhält der Auslobende in der Regel hoch qualitative Projekte und findet dazu noch einen möglichen Partner, der das Projekt realisiert. Der Teilnehmer erhält dafür eine objektive Beurteilung seiner Arbeit durch ein Preisgericht. Außerdem besteht die Möglichkeit einen Preis, einen Ankauf oder einen Auftrag der Planleistungen für die erbrachte Wettbewerbsleistung zu erhalten.

Die Vorbereitung eines Auslobungsverfahrens ist sehr wichtig für den Erfolg und Qualität des Auslobungsverfahrens und muss deswegen sehr gut vorbereitet werden. Zuerst müssen die Planungsziele formuliert werden. Es muss analysiert und geklärt werden welche Absichten und Vorstellungen der Auslober vom Projekt hat. Zusammen mit der Architekten- und Stadtplanerkammer wird die Aufgabenstellung entwickelt und es werden Anforderungen definiert. Punkte wie Funktionalität, Nutzung, Gestaltung gehören dazu. Es wird über die Wahl des Verfahrens entschieden, welches die Aufgaben gut löst und die Ziele erreicht. Qualifikation der Teilnehmer und Preisrichter wird aus den Aufgaben und Zielen abgeleitet. Unteranderem wird noch die Art und Umfang der Beauftragung festgelegt uvm.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Problematik diskriminierender Zulassungskriterien bei Architekturwettbewerben und Formulierung des Ziels, faire Zugangsbedingungen zu schaffen.

Einblick in die Geschichte: Entstehung des Wettbewerbswesens: Übersicht über die historische Entwicklung von Konkurrenzverfahren seit der Antike über die Renaissance bis hin zum 19. Jahrhundert.

Entstehung der Wettbewerbsordnung: (Grundsätze): Beschreibung der Anfänge formeller Wettbewerbsordnungen ab 1867 zur Vermeidung willkürlicher Verfahren.

Entwicklung des Wettbewerbswesens: Erläuterung der Industrialisierung als Treiber für den Bedarf an strukturierten Architekturwettbewerben zur Bewältigung der wachsenden Bauaufgaben.

Zugangsbeschränkungen: Historische Betrachtung der politischen Einflussnahme im Nationalsozialismus und der Verwendung von Ortskenntnissen als Ausschlusskriterium.

Ablauf und Prinzipien: Detaillierte Darstellung der fundamentalen Regeln und Schritte eines modernen Auslobungsverfahrens von der Vorbereitung bis zur Preisverleihung.

Richtlinien und Vorschriften: Analyse der maßgeblichen Regelwerke GRW 1995, RAW 2001, RPW 2013 und VOF 2009.

Wettbewerb: Definition von Wettbewerben im Sinne der RPW 2013 und Überblick über verschiedene Formen wie offene, nichtoffene und zweiphasige Verfahren.

Fragenkatalog: Zusammenfassung der wichtigsten Akteure und Begrifflichkeiten im Kontext des Wettbewerbswesens.

Literatur- und Quellenverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Architekturwettbewerb, Wettbewerbsverfahren, RPW 2013, VOF, Auslobung, Preisgericht, Chancengleichheit, Vergaberecht, Planungswettbewerb, Teilnahmebeschränkung, Zulassungskriterien, Architektenkammer, Realisierungswettbewerb, Ideenwettbewerb, Auftragsvergabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Wettbewerbsverfahren im Bauwesen und untersucht, wie faire und diskriminierungsfreie Zugangsbedingungen für alle Architekturbüros gestaltet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der Wettbewerbsordnungen, die Analyse aktueller Richtlinien (RPW, VOF) sowie die praktische Durchführung und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Auslobung von Wettbewerben.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu überprüfen, ob die Kritik an gängigen Zulassungskriterien (wie Umsatzschwellen) gerechtfertigt ist, und Ansätze für einen breiten Zugang für große sowie junge und kleine Büros zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und vergleichende Analyse der bestehenden Richtlinien und Wettbewerbsordnungen durchgeführt, unterstützt durch Literaturrecherche.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den gesamten Prozess eines Wettbewerbs, von den rechtlichen Rahmenbedingungen und Richtlinien bis hin zur praktischen Durchführung, Vorprüfung, Jurierung und abschließenden Auftragsvergabe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Architekturwettbewerb, Wettbewerbsverfahren, RPW 2013, Auslobung, Preisgericht, Chancengleichheit und Vergaberecht.

Wie unterscheidet sich der Ideenwettbewerb vom Realisierungswettbewerb?

Beim Ideenwettbewerb besteht keine direkte Realisierungsabsicht; er dient der Entwicklung konzeptioneller Lösungen. Der Realisierungswettbewerb zielt hingegen auf die tatsächliche Umsetzung des Projektes durch einen der Preisträger ab.

Welche Rolle spielen Schwellenwerte bei der Auftragsvergabe?

Schwellenwerte dienen dazu, den bürokratischen Aufwand im Verhältnis zum Auftragsvolumen zu halten. Oberhalb dieser Werte gelten zwingend EU-weite Ausschreibungspflichten.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse und Vergleich von Nationalen Wettbewerbsverfahren. Zugangsbeschränkungen und Optimierungsmöglichkeiten
Hochschule
Universität Kassel
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
36
Katalognummer
V416251
ISBN (eBook)
9783668691704
ISBN (Buch)
9783668691711
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Architektur Wettbewerb Wettbewerbsverfahren Auslobung Architekturpraxis zugangsbeschränkungen bei Wettbewerben Optimierung Möglichkeiten zur Optimierung Optimierungsmöglichkeiten Ideenwettbewerb Realisierungswettbewerb Entwicklung der Wettbewerbe Wettbewerbsformen Wettbewerbsarten Ablauf und Prinzipien Richtlinien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Analyse und Vergleich von Nationalen Wettbewerbsverfahren. Zugangsbeschränkungen und Optimierungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416251
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  36  Seiten
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