Diese Prüfungsvorbereitung behandelt die Flexionsmorphohlogie. Dabei wird auf den Gesamtbau des verbalen Paradigmas eingegangen. Außerdem werden Personalformen, Tempus, Modus und Tempus und das Genus verbi behandelt. Des Weiteren wird die Flexion des Substantivs, die Entwicklung der Substantivreflexion und die Flexion des Adjektivs zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
1) Gesamtbau des verbalen Paradigmas
2) Personalformen
3) Tempus
4) Modus und Tempus
5) Genus verbi
6) Flexion des Substantivs
7) Entwicklung der Substantivflexion
8) Flexion des Adjektivs
9) "Begleiter-Stellvertreter"
Zielsetzung und Themenfelder
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den morphologischen Strukturen und Flexionssystemen der deutschen Sprache, mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem verbalen und substantivischen Paradigma sowie der Abgrenzung von Funktionswörtern.
- Morphologie des Verbs: Finitheit, Tempusbildung und Modusgebrauch
- Strukturen der Substantivflexion und Pluralbildung
- Deklinationsklassen und deren historischer Wandel
- Systematik der Adjektivflexion und Komparierung
- Kategorisierung von Begleiter-Stellvertretern und Pronomen
Auszug aus dem Buch
Morphologie = innere Struktur, Aufbau von Wörtern
Flexionsmorphologie = beschäftigt sich mit den Fragen, wie die Wortformen einer Sprache in Flexionsparadigmen organisiert sind, wie die jeweiligen Paradigmen aufgebaut sind, welche Wortformen dazugehören, welche Formmerkmale sie aufweisen und wie sich die Wortformen innerhalb des Paradigmas formal und funktional zueinander verhalten
Ziel: Aussagen darüber, warum die Formen eines Flexionsparadigmas gerade so aufgebaut sind und nicht anders
Zusammenfassung der Kapitel
1) Gesamtbau des verbalen Paradigmas: Dieses Kapitel erläutert die Unterscheidung zwischen infiniten und finiten Verbformen sowie deren systematische hierarchische Gliederung nach grammatischen Kategorien.
2) Personalformen: Hier wird die Flexion der Verben in Abhängigkeit von Person und Numerus untersucht, wobei verschiedene theoretische Ansätze zur Paradigmenbildung gegenübergestellt werden.
3) Tempus: Das Kapitel widmet sich der morphologischen Bildung der acht Tempora im Deutschen und beleuchtet Besonderheiten wie den e-Einschub und Stammvokalwechsel.
4) Modus und Tempus: Es werden die Modi Indikativ, Konjunktiv und Imperativ analysiert, wobei besonders auf die Bildung der Konjunktivformen und deren Ersatz durch würde-Konstruktionen eingegangen wird.
5) Genus verbi: Inhalt ist die Bildung des Passivs sowie die verschiedenen Passivarten wie Vorgangs-, Zustandspassiv und das Rezipientenpassiv.
6) Flexion des Substantivs: Dieses Kapitel behandelt die Pluralbildung sowie die Kasussuffixe im Gegenwartsdeutschen und leitet daraus fünf zentrale Deklinationsklassen ab.
7) Entwicklung der Substantivflexion: Hier wird der historische Wandel der Maskulina von der schwachen zur starken Deklination anhand von Übergangsstufen und Prototypentheorien erklärt.
8) Flexion des Adjektivs: Die Flexionsreihen des Adjektivs sowie die Bedingungen für starke, schwache und gemischte Flexion bilden den Kern dieser Analyse.
9) "Begleiter-Stellvertreter": Abschließend erfolgt eine Abgrenzung von Artikeln und Pronomen gegenüber Substantiven und Adjektiven sowie deren syntaktische Klassifizierung.
Schlüsselwörter
Morphologie, Flexion, Paradigma, Finitheit, Tempus, Modus, Deklination, Substantiv, Verb, Adjektiv, Passiv, Konjunktiv, Pronomen, Genus verbi, Wortbildung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die morphologische Struktur der deutschen Sprache, insbesondere die Flexionssysteme von Verben, Substantiven und Adjektiven.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Felder sind die verbale Finitheit, die Tempus- und Modusbildung, die Systematik der Deklination von Substantiven sowie die Einordnung von Pronomen und Artikeln.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die interne Organisation von Wortformen und deren funktionale Zusammenhänge in Flexionsparadigmen transparent und nachvollziehbar darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt morphologische und syntaktische Analysen, um Wortformen innerhalb der deutschen Grammatik formal und funktional einzuordnen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung des verbalen Paradigmas, der Passivbildung, der Substantivdeklination sowie der Adjektivflexion.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Morphologie, Flexion, Paradigma, Deklination, Finitheit und Genus verbi.
Wie unterscheidet sich das Zustandspassiv vom Vorgangspassiv?
Während das Vorgangspassiv mit "werden" einen laufenden Prozess beschreibt, bezeichnet das Zustandspassiv mit "sein" einen erreichten Nachzustand.
Warum ist der Begriff "Begleiter-Stellvertreter" schwer als eine Wortart zu fassen?
Da diese Wörter je nach syntaktischer Verwendung sowohl die Rolle von Artikeln als auch von autonomen Pronomen einnehmen können, lässt sich keine eindeutige, einzelne Wortart festlegen.
- Arbeit zitieren
- Anna Kuhlmann (Autor:in), 2013, Flexionsmorphologie. Gesamtbau des verbalen Paradigmas, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416267