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Ausbreitung und Verfolgung des Christentums bis zum 3. Jahrhundert

Titel: Ausbreitung und Verfolgung des Christentums bis zum 3. Jahrhundert

Hausarbeit , 2015 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anne Sander (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit wird sich mit der Ausbreitung des Christentums und der Christenverfolgung im und vor dem dritten Jahrhundert befassen. Es wird zuerst die geographische Ausbreitung angesprochen, worauf anschließend die Mission und auch die damit zusammenhängende Probleme etwas näher erläutert werden. Danach wird die Christenverfolgung an sich erklärt und auch verschiedene Kaiser vorgestellt, welche Verfolgungspolitik betrieben haben. Zuletzt werden das Ende der Christenverfolgung und das Toleranzedikt beschrieben.

Bis zum dritten Jahrhundert war das Christentum noch eine junge Religion und begann sich gerade erst zu entwickeln und auszubreiten. Das Judentum war, im Gegensatz zum Christentum, bereits eine religio licita, also eine erlaubte Religion. Da das Judentum eine alte Religion war, hatte es einen höheren Status und mehr Rechte als das noch junge Christentum. Auch waren die Römer sehr tolerant anderen Religionen gegenüber, allerdings nur so lange die Öffentlichkeit dadurch nicht gefährdet oder gestört wurde. Die Christen hatten bis dahin also nichts zu befürchten. Eine Ausnahme ist die Verfolgung unter Kaiser Nero im Jahre 64 nach Christus. Hier wurden Christen für den Brand Roms schuldig gemacht, um zu vertuschen, dass Kaiser Nero selbst den Brand legte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausbreitung

2.1. Geographische Ausbreitung

2.2. Mission

2.3. Probleme

3. Christenverfolgung

4. Toleranzedikt

5. Schluss

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Dynamik der Ausbreitung des Christentums innerhalb des Römischen Reiches bis zum 3. Jahrhundert sowie die daraus resultierenden Spannungsfelder, die zu staatlichen und gesellschaftlichen Christenverfolgungen führten, bevor eine offizielle Tolerierung erfolgte.

  • Faktoren für die erfolgreiche Missionierung und Ausbreitung im Römischen Reich
  • Die Rolle der sozialen Strukturen und des Judentums als Ausgangspunkt für die Verbreitung
  • Entstehung von Spannungen durch gesellschaftliche Isolation und verweigerte Götterverehrung
  • Die Entwicklung der Verfolgungspolitik unter verschiedenen römischen Kaisern
  • Der Übergang zur staatlichen Anerkennung durch das Toleranzedikt

Auszug aus dem Buch

2.1. Geographische Ausbreitung

Auffällig ist, wenn man sich mit der geographischen Ausbreitung des Christentums befasst, dass es zu Beginn im Osten weiter verbreitet war als in westlichen Ländern und sich auch früher im Osten ansiedelte und von dort in den Westen wanderte. Ende des 1. Jh. gab es bereits Gemeinden in Palästina und Syrien. Zu dieser Zeit begann das Christentum sich in Rom auszubreiten. In Rom war eine der größten christlichen Gemeinden mit geschätzten 10 000 Mitgliedern zu finden. Gegen Ende des 2. Jh. bildeten sich Gemeinden in Germanien, Spanien und Ägypten. Abgesehen von Rom gab es auch in Syrien und Ägypten große Gemeinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit skizziert den zeitlichen Rahmen und die inhaltlichen Schwerpunkte, von der frühen Ausbreitung des Christentums bis hin zu den Verfolgungen und dem Toleranzedikt.

2. Ausbreitung: Dieses Kapitel erläutert die effizienten Wege der Missionierung, die Bedeutung des römischen Straßensystems und die Rolle der sozialen Strukturen für das Wachstum des Christentums.

2.1. Geographische Ausbreitung: Der Text beschreibt die primäre Verbreitung der christlichen Gemeinden im Osten des Reiches und die spätere Expansion in den Westen sowie nach Rom.

2.2. Mission: Hier wird analysiert, wie die Übernahme jüdischer Strategien und die soziale Offenheit für verschiedene Schichten den Erfolg der christlichen Mission begünstigten.

2.3. Probleme: Dieses Kapitel thematisiert die Konflikte, die durch die christliche Abgrenzung vom gesellschaftlichen Leben und die Verweigerung der Teilnahme an heidnischen Riten entstanden.

3. Christenverfolgung: Der Abschnitt beleuchtet die Eskalation der Spannungen, die unter Kaisern wie Decius und Diokletian zu systematischen Verfolgungen führten.

4. Toleranzedikt: Es wird die Wende unter Kaiser Galerius beschrieben, durch die das Christentum den Status einer religio licita erhielt und offiziell anerkannt wurde.

5. Schluss: Die Arbeit resümiert die Faktoren der Ausbreitung und die Entwicklung von der religiösen Minderheit bis zum Ende der staatlichen Christenverfolgung.

Schlüsselwörter

Christentum, Römische Reich, Mission, Christenverfolgung, Toleranzedikt, religio licita, Kaiser Decius, Kaiser Diokletian, Kaiser Galerius, Geographische Ausbreitung, Monotheismus, Antike, Religionsgeschichte, soziale Schichten, Familienmission

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Geschichte des frühen Christentums vor und im 3. Jahrhundert, insbesondere dessen Ausbreitung im Römischen Reich und die wechselhafte Haltung des Staates gegenüber der neuen Religion.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die missionarische Strategie, die geographische Expansion, die soziokulturellen Konflikte im römischen Alltag sowie die Eskalation zur staatlichen Verfolgung und deren rechtliches Ende.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung vom Christentum als religiöse Minderheit hin zur offiziellen Anerkennung als religio licita unter Berücksichtigung der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nachzuvollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kirchengeschichtliche Analyse, die auf einer fundierten Auswertung von Fachliteratur zur Geschichte des Altertums basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Ausbreitungsgeschichte, der Rolle von Missionaren und Familien, den Problemen bei der Integration in das polytheistische römische Gesellschaftssystem und den spezifischen Verfolgungspolitiken der Kaiser.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Mission, Christenverfolgung, Toleranzedikt, religio licita sowie das Spannungsfeld zwischen römischem Staat und christlicher Lehre.

Warum war die Einheitlichkeit des Römischen Reiches vorteilhaft für das Christentum?

Die einheitliche Kultur und das weit verzweigte, sichere Straßensystem erlaubten es den Missionaren, ungehindert zu reisen und ihre Botschaft ohne sprachliche oder kulturelle Barrieren in verschiedene Provinzen zu tragen.

Inwiefern beeinflusste die Familienstruktur die Ausbreitung?

Da der Familienvater über den Glauben des Haushalts bestimmte, führte die Bekehrung eines Oberhaupts oft zur Christianisierung einer ganzen Gruppe, was die Verbreitung beschleunigte, aber gleichzeitig zu familiären Konflikten führen konnte.

Warum lehnte der römische Staat das Christentum ursprünglich ab?

Das Christentum wurde als Gefahr für die öffentliche Ordnung wahrgenommen, da Christen die Teilnahme an städtischen Festen verweigerten, den Kriegsdienst ablehnten und die traditionellen römischen Götter nicht verehrten.

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Details

Titel
Ausbreitung und Verfolgung des Christentums bis zum 3. Jahrhundert
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,0
Autor
Anne Sander (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
10
Katalognummer
V416277
ISBN (eBook)
9783668661400
ISBN (Buch)
9783668661417
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kirchengeschichte Christenverfolgung 3. Jahrhundert Toleranzedikt Römisches Reich Theologie Geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Sander (Autor:in), 2015, Ausbreitung und Verfolgung des Christentums bis zum 3. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416277
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Leseprobe aus  10  Seiten
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