Das Trajansforum im Verhältnis zu den Foren von Caesar und Augustus

Warum ist das Trajansforum größer als die anderen beiden Kaiserforen?


Hausarbeit, 2017

23 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Kaiserforen in Rom
2.1 Das Trajansforum
2.2 Weitere Kaiserforen

3. Die Kaiserforen im Verhältnis zueinander – Warum ist das Trajansforum am größten?

4. Resümee

5. Abbildungen

6. Quellenverzeichnis
6.1 Literaturquellen
6.2 Bildquellen

7. Statistik.

1. Einleitung

Rom ist eine der wenigen Großstädte Europas, in der man heute durch die Antike spazieren kann. Denkt man sich die modernen Häuser weg, dann wandert man auf den Spuren der Vergangenheit. In wohl kaum einer anderen Stadt wurden über zweieinhalb Jahrtausende so viele Monumentalbauten errichtet, umgebaut, überbaut, zerstört und ausgegraben wie in der Hauptstadt Italiens. Dies gilt besonders für die zentralen Orte römischer Geschichte, wie zum Beispiel das Forum Romanum 1 und die Kaiserforen. Letzteres war das Herz des antiken Rom (siehe hierzu Abbildung 1 unter 5. Abbildungen). Noch heute beeindrucken jeden Rombesucher die Überreste der Tempel, Basiliken und Ehrenmonumente der Kaiserforen.

Gaius Iulius Caesar schuf sich als erstes ein Denkmal für die Nachwelt. Mit dem Bau seines Forums ebnete er den späteren Kaiserforen den Weg.2 Die nachfolgenden Kaiser, unter anderem auch Caesars Adoptivsohn Gaius Octavius Augustus, folgten seinem Beispiel und ließen sich ein würdevolles Monument erbauen. Dabei ragte das Forum von einem römischen Kaiser mit seiner unverwechselbaren Größe heraus: Es war das von Trajan3, der 53 n. Chr. als Marcus Ulpius Traianus geboren wurde.4 Unter seiner Herrschaft erlebte das Römische Reich seine größte Ausdehnung.5 Jedoch sind die Namen Caesar und Augustus als Ausdruck antiker Macht- und Herrschaftsverhältnisse in der heutigen Zeit viel geläufiger als der Name Trajan, weshalb man denken könnte, dass im Grunde genommen auch die Bauwerke dieser zwei mächtigen Kaiser größer und eindrucksvoller als die aller ihrer Vorgänger und Nachfolger zur Geltung kommen sollten. Das war allerdings nicht der Fall, doch warum? Warum war das Trajansforum größer als die Foren von Caesar und Augustus?

In der vorliegenden Arbeit soll dieser Frage auf den Grund gegangen werden. Zuvor wird noch ein allgemeiner Überblick über die Kaiserforen gegeben. Hauptsächlich werden dabei Werke von Karl Christ, Filippo Coarelli, Heinrich Francke, Heiner Knell, Roberto Meneghini, Andrea Scheithauer und Paul Zanker herangezogen.

2. Die Kaiserforen in Rom

2.1 Das Trajansforum

Das Trajansforum (oder Forum Traianum 6 ) war das letzte, größte und prächtigste in Rom liegende Kaiserforum.7 Noch heute ist es zum Teil recht gut erhalten, wenn davon abgesehen wird, dass beispielweise Kaiser Konstantin, ein späterer Nachfolger Trajans, das Forum um zahlreiche Reliefs für seinen eigenen Triumphbogen beraubte.8 Bis in die späte Zeit war es in einem guten Zustand, da es noch bis ins 5. Jahrhundert in Benutzung gewesen ist. Nach Beendigung der Dakerkriege entstand das Trajansforum aus dem Erlös der Kriegsbeute.9

Auf Befehl von Kaiser Trajan wurde das Forum unter Leitung des Architekten Appolodor von Damaskus zwischen 107 n. Chr. und 113 n. Chr. erbaut.10 Jedoch muss an dieser Stelle gesagt werden, dass in diesem Zeitraum nur das Atrium fori, die Basilica Ulpia, die Trajanssäule und die beiden Bibliotheken errichtet worden sind. Weitere Gebäudekomplexe des Forums entstanden entweder davor oder wurden erst nachträglich hinzugefügt beziehungsweise vollendet. Im Endzustand war das Trajansforum in etwa 310 m lang und 185 m breit.11 Die Grundrisskonzeption der großen rechteckigen Anlage ist auf das Bauschema von Stabsgebäuden12 römischer Heerlager zurückzuführen.13

Der Bau des Forums ist zum einen auf die Notwendigkeit zurückzuführen, mehr Raum für Verwaltung und Justiz zu schaffen, zum anderen auf die Verherrlichung des Kaisers.14 Des Weiteren besaß das Forum zahlreiche Funktionen. Als Beispiele können hierfür zum einen die Verkündung von Gesetzen, zum anderen das Stattfinden der Congiaria 15 genannt werden.16 „Die endgültige Funktion der Gesamtanlage hatte Appolodor in den zu Lebzeiten Trajans ausgeführten Teilen durch entsprechende Bau- und Ornamentformen sorgfältig vorbereitet.“17 Das Forum war von Anfang an als Verbindung von Grab- und Siegesdenkmal geplant und diente der Glorifizierung Trajans und seiner Erfolge sowie der Prophezeiung seiner Vergöttlichung.18

Trajans Wunsch war es, dass sein Forum in zentraler Lage in Rom errichtet wird, nur aufgrund von Platzmangel war dies nicht möglich gewesen. Infolge dessen fand man einen anderen Ort: Auf einem noch unbebauten Abschnitt zwischen dem Augustusforum und dem Caesarforum sollte das Trajansforum entstehen (siehe hierzu Abbildung 2 unter 5. Abbildungen). Diese Örtlichkeit befand sich auf einer Anhöhe zwischen dem Kapitol19 und dem Quirinal20. Trajan wollte weiterhin, dass sein Forum ebenerdig liegt – genauso wie die anderen Kaiserforen auch. Somit wurde vorerst das Erdreich um etwa 35 m abgetragen, ehe man mit den eigentlichen Baumaßnahmen begann.21 Das Trajansforum gliederte sich in mehrere Abschnitte, welche nun einzeln erläutert werden (siehe hierzu Abbildung 3 unter 5. Abbildungen).

Ein imposanter Triumphbogen bildete den Eingang zum Forum und wurde 116 n. Chr. errichtet, also später als die meisten Bestandteile des Kaiserforums.22 Das Betreten war nur durch den Triumphbogen vom Augustusforum aus möglich. In den seitlichen Nischen standen Statuen von gefangenen Dakern.23 „An der Darstellung der Gefangenen [...] fällt ein Ausdruck stolzer Unterwerfung auf. Sie zeugen von dem Respekt, den man dem besiegten Feind entgegenbrachte [...].“24 Oberhalb der Statuen befanden sich Rundschilde mit Porträts der Generäle Trajans. Eine auf einem 6-spannigen Triumphwagen stehende Statue des Kaisers stellte die Krönung des Triumphbogens dar.25

Nachdem man den Triumphbogen durchquerte stand man auf einem großen von Säulengängen eingefassten Platz, dem sogenannten Atrium fori. In der Mitte befand sich der equus Traiani – eine 10 bis 12 m hohe Reiterstatue des Kaisers Trajan, zu der ein vom Kolosseum herkommender Weg durch den Triumphbogen geradezu hinführte. Sie zeigte den Kaiser beim Niedermachen eines Gegners.26 Der Standort der Statue war nach Norden, also zur Basilica Ulpia hin ausgerichtet.27

Am abgetragenen Westhang entstanden in einer halbkreisförmigen Anordnung und in abgestufter Form im ersten Jahrzehnt des 2. Jahrhunderts und damit schon vor dem datierten Baubeginn des Trajansforum die Trajansmärkte (siehe hierzu Abbildung 4 unter 5. Abbildungen). Sie sind in das bauliche Konzept des Forums mit integriert worden.28 Für die Besucher bestand über eine Straße eine Verbindung zwischen den Märkten und dem Forum.29 Die Trajansmärkte waren vom Staat verwaltete Lebensmittellager für die wichtigsten Lebensmittel zu der Zeit. Es kann somit von einem staatlich staatfindenden Großhandel gesprochen werden, aber auch Einzelhandel wurde betrieben.30 Die Märkte waren aus zahlreichen, mehreren Stockwerken hohen Gebäuden aufgebaut, in welchen sich Läden und Magazine befanden. Die Geschäfte konnten über Ladenstraßen erreicht werden. Als Schutz vor dem Regen waren sogar viele Ladenstraßen überdacht gewesen. Die Trajansmärkte können durchaus als ein antiker Vorläufer neuzeitlicher Ladenpassagen und heutiger Einkaufszentren bezeichnet werden.31

Die Basilica Ulpia war das Hauptgebäude der gesamten Anlage.32 Mit einer Länge von 175 m, einer Breite von 60 m und einer Höhe von über 40 m ist es die größte je in Rom gebaute Basilica gewesen.33 Vor den Eingängen der Königshalle standen drei Statuen des Kaisers Trajan. Das Gebäude lag leicht erhöht wie auf einer Art Podium, welches mit drei Stufen erreicht werden konnte. Der Innenraum war durch vier Säulenreihen unterteilt gewesen, welche die schmalen Seiten der Basilica Ulpia umliefen.34 „Angesichts dieser Raumausstattung glich das Innere dieser [...] Basilica [...] mit ihren insgesamt 96 Säulen einem spektakulären Säulenwald, der seines gleichen in Rom bisher nicht kannte.“35 Im Obergeschoss befand sich eine Empore, von der aus die Besucher das Geschehen im Erdgeschoss beobachten konnten.36 Durch den dort stattfindenden Handel war es vor allem ein wirtschaftlich genutztes Bauwerk gewesen.37 Ebenso fungierte es aber auch als Einrichtung für das Rechts- und das Schulwesen sowie für Versammlungen jeglicher Art.38 Trajan rief außerdem den Zeitgenossen seine Verdienste im Dakerkrieg ins Gedächtnis, indem in Inschriften ein Bezug zu den militärischen Taten hergestellt wurde. „[M]it ihnen ehrte Trajan das ganze Heer und nicht nur die Truppenteile, die gegen die Daker gekämpft hatten.“39

Direkt an die Basilica Ulpia schloss die aus zwei separaten Gebäudeteilen bestehende Bibliothek an. Die einander direkt gegenüberliegenden Gebäude waren mit ihren Ausmaßen von etwa 29 x 32 m identisch groß.40 Der eine Gebäudeteil beherbergte die lateinischen Bücher, der andere die griechischen Werke. Zurückzuführen ist dies auf die Zweisprachigkeit der römischen Bevölkerung.41 „Die Gelehrten kamen dort zusammen, um nachzuschlagen und sich zu unterhalten.“42

Die Trajanssäule lag zwischen den beiden Bibliotheksgebäuden auf einem kleinen Platz und war geradezu durch den Trajanstempel begrenzt. Mit einer Höhe von fast 40 m sollte sie zeigen, wie hoch der abgetragene Hügel einst war.43 Sie stellte den Höhepunkt des Trajansforums dar. Die Säule ist bis heute weitgehend unverändert geblieben und generell der noch am besten erhaltene Teil des gesamten Kaiserforums (siehe hierzu Abbildung 5 unter 5. Abbildungen).44 Errichtet worden ist sie zur Lobpreisung des Sieges in den Dakerkriegen und fungierte als Ruhestätte für Trajan und seiner Gattin Plotina.45 Verankert ist die Säule auf einem großen, quadratischen Sockel (siehe hierzu Abbildung 6 unter 5. Abbildungen).46 Das mehr als 200 m lange, spiralförmig angelegte Reliefband bildet die Außenverkleidung der Trajanssäule und veranschaulicht in Form von Reliefbildern die stattgefundenen Ereignisse der Dakerkriege.47 Die besiegten Feinde sind dabei als stolze und würdevolle Figuren auf dem Fries dargestellt.48 „In den Mantel des Säulenschafts sind Schlitze eingeschnitten worden, um die Treppenspirale im Inneren des Schafts [...] mit etwas Tageslicht zu versorgen.“49 Über 185 Stufen war es den Besuchern somit möglich, die Trajanssäule zu besteigen, um dann auf einer kleinen Aussichtsplattform das gewaltige Ausmaß des Trajansforums vor Augen geführt zu bekommen. Auf der oberen Plattform der Säule stand eine Kolossalstatue des Kaisers. Im Mittelalter verschwand sie allerdings und wurde durch die noch heute vorhandene Statue des Apostels Petrus ersetzt.50

„Die perfekte Vereinigung formaler Elemente hellenistischen Ursprungs51 [...] mit dem mehr römischen Erzählcharakter aus wiederkehrenden exemplarischen Situationen [...] machen dieses Monument zu einem der größten Meisterwerke der Bildhauerkunst aller Zeiten.“52

Den Abschluss des Forums stellte der Trajanstempel dar, der sich nördlich der Bibliotheken und der Trajanssäule befand.53 In der ursprünglichen Konzeption war der Tempel bereits vorgesehen gewesen, jedoch wurde der Bau erst nach dem Tod von Trajan (117 n. Chr.) von seinem Nachfolger Hadrian vollendet. Vor allem lag die Errichtung des Tempels einer Erinnerung an Trajan sowie seiner göttlichen Verehrung zugrunde.54 Zwei hufeisenförmige Portiken55 umgaben den Tempel. Beeindruckend waren weiterhin die Säulen des Trajanstempels, da diese rund 20 m hoch waren.56

2.2 Weitere Kaiserforen

Neben dem Forum von Trajan existierten noch weitere Kaiserforen von Caesar, Augustus, Nerva und Vespasian in unmittelbarer Nachbarschaft (siehe hierzu Abbildung 2 unter 5. Abbildungen). Um es übersichtlich zu halten werden im Folgenden allerdings nicht alle der eben aufgeführten Kaiserforen behandelt, sondern – wie schon aus der Einleitung hervorgeht – nur die von Caesar und Augustus.

Das Caesarforum oder Forum Iulium, wie es ursprünglich hieß57, wurde zwischen 54 v. Chr. und 46 v. Chr. errichtet. Caesars Vorwand für den Bau war es das alte Forum Romanum erweitern zu wollen, da wegen eines rasanten Bevölkerungsanstieges die öffentlichen Einrichtungen dort nicht mehr ausreichten – besonders für die Rechtsprechung. Doch in Wirklichkeit wollte er seiner Familie sowie sich selbst ein Denkmal setzen. Für sein Forum enteignete Caesar einen Teil der alten Wohnsiedlung Argiletum und ließ die in diesem Areal stehenden Gebäude abreißen. Anschließend wurde der Lehmboden des zum Quirinal ansteigenden Terrains eingeebnet, um so Raum für die neue Anlage zu schaffen.58 Die offizielle Funktion des Caesarforums bestand darin, als Ort für Geschäfte des Volkes zu dienen; jedoch nicht als Marktplatz.59 „Die ideologische und propagandistische Funktion dieser architektonischen Anordnung [...] orientierte sich wahrscheinlich an den Heiligtümern zu Ehren der vergöttlichten hellenistischen Herrscher: Sie sollte die göttliche Stammmutter des Iuliergeschlechts60 und damit auch den Diktator selbst verherrlichen [...].“61

Das Forum von Caesar bestand aus einem rechteckigen Platz, welcher mehr als 100 m lang und 50 m breit sowie an drei Seiten von Portiken umschlossen war (siehe hierzu Abbildung 7 unter 5. Abbildungen). 62 Weiße Marmorplatten bedeckten die Fußböden der Portiken. Der Tempel der Venus Genetrix befand sich an der offenen Schmalseite des Platzes und charakterisierte die antike Anlage mit seiner übermächtigen Präsenz.63 Er „erhob sich über einem hohen Podium und hatte keine Treppe an der Frontseite, sondern einen Aufgang an den beiden Seiten, die zu einem Treppenabsatz oder Podium an der Tempelfront führten, von dem aus eine Monumentaltreppe zum Pronaos 64 führte.“65 Den Tempel schmückten verschiedene Kunstwerke, wie beispielsweise eine Statue Caesars sowie eine vergoldete Bronzestatue der Kleopatra.66 Des Weiteren befanden sich an den beiden Seiten der Tempelfront noch zwei niedrige Springbrunnen.67 „Durch die Errichtung des der Venus Genetrix geweihten Tempels wurde das Forum zu einem Familienheiligtum und darüber hinaus zur Schaubühne für die Auftritte des Diktators. So empfing er dort zum Beispiel im Jahr 44 v. Chr. den Senat, wobei er auf dem Stuhl vor dem Tempel [...] sitzen blieb, anstatt wie üblich zum Zeichen der Ehrerbietung aufzustehen.“68 „Mit dieser Geste setzte er sich in gewisser Weise einer echten und lebendigen Gottheit gleich.“69 Das Caesarforum war geradezu als Umfassung für den Tempel gedacht.70

Etwa 27 m von den Fundamenten des Tempels entfernt befand sich auf dem Platz des Kaiserforums das Reiterstandbild Caesars. Ursprünglich zeigte das Standbild Alexander den Großen im Sattel seines Pferdes, doch Caesar hat dieses in Alexandria an sich genommen und ließ den Kopf Alexanders durch sein Bildnis ersetzen bevor es auf dem Forum aufgestellt wurde. Die Reiterstatue hatte eine doppelte Lebensgröße und erreichte einschließlich des Sockels, auf welchen sie befestigt war, eine Gesamthöhe von 7,50 m.71

Hinter der Außenmauer der westlichen Portikus errichtete man nach der Einweihung des Caesarforum zwischen 46 v. Chr. und 44 v. Chr. noch einige Bauten mit unterschiedlichem Grundriss und unterschiedlicher Größe. Sie wurden als Ladenlokale bezeichnet und waren überdacht gewesen. Wegen der privilegierten Lage innerhalb des luxuriösen Baukomplexes von Caesar dienten die Bauten als Sitz für öffentliche Dienststellen und administrative Aufgaben.72

Nach der Ermordung Caesars vollendete sein Nachfolger Octavian Augustus den Bau.73 Er ließ eine Bronzestatue auf dem Forum aufstellen, welche den sidus Iulium, den Stern des verstorbenen Diktators, als Symbol für seine Vergöttlichung trug.74

Augustus setzte die von Caesar begründete Tradition der Kaiserforen fort.75 „Den Bau von Forum und Tempel des Mars Ultor („der Rächer“) hatte er vor der Schlacht von Philippi gelobt, in der die Caesarmörder Brutus und Cassius ihren Tod fanden (42 v. Chr.).“76 Sein Forum wurde 2 v. Chr. nach vierzigjähriger Bauphase eingeweiht.77 Mit einer Länge von etwa 130 m und einer Breite von 120 m diente das Augustusforum ausschließlich der Selbstdarstellung des Kaisers.78 Es grenzte unmittelbar an das Caesarforum an. Des Weiteren war es von einer etwa 30 m hohen Brandmauer gegen das Stadtviertel der Subura79 mit deren häufigen Bränden geschützt.80 Die Mauer schloss den Komplex sowohl räumlich als auch architektonisch ab (siehe hierzu Abbildung 8 unter 5. Abbildungen).81

Kaiser Augustus stellte das Baugelände für sein Forum aus seinem Privatbesitz.82 Hier zeigte sich seine Großzügigkeit, da er nicht von seinem Recht Gebrauch machte, die Besitzer zu enteignen, wenn Baugrund für opera publica 83 benötigt wurde.84 Stattdessen vermehrte er die Kosten, „[...] weil er das benötigte Bauland zum größten Teil erst privaten Eigentümern abkaufen mußte.“85 Übrige Kosten für das Forum wurden mit Beutegeldern bezahlt.86 „Zwar erweckt Augustus bei der Verwendung des Erlöses aus der Kriegsbeute den Anschein von Freigebigkeit, doch bleibt in diesem Fall zu bedenken, daß er kaum andere Möglichkeiten hatte, diese Gelder einzusetzen, weil er sie nicht seinem Privatvermögen zuschlagen durfte.“87 Generell trug Augustus viel zur Verschönerung Roms bei und prägte das Aussehen des Stadtbildes.88

Durch die Tore im Norden und im Süden konnte man über eine Treppe den Forumsplatz erreichen.89 Der etwa 15 m hohe und wegen seiner dekorativen Ausstattung prachtvoll erscheinende Mars Ultor-Tempel, welcher das dominierende Bauwerk war90 und eine ähnliche Position wie der Tempel der Venus Genetrix auf dem benachbarten Caesarforum einnahm91, sowie zwei diesen flankierende, ungefähr 100 m lange und 13 m breite Portiken begrenzten das Forum von Augustus.92 Genauso wie bei Caesar bestanden die Fußböden der Portiken aus weißen Marmorplatten.93 Eine große Anzahl an Statuen von Angehörigen des julisch-claudischen Hauses94 bis zu großen Männern Roms waren in den Säulenhallen untergebracht.95 Sie sind Repräsentanten der zeitgemäßen kaiserlichen Baupropaganda.96 Von diesen Statuen liefen die Verbindungslinien zu eine auf einem Triumphwagen stehende Statue von Augustus, die sich in der Mitte des Tempelvorplatzes befand.97 Mit dieser Darstellung als Triumphator wurde Augustus zugleich als pater patriae 98 hochgeehrt.99 Weiterhin schmückte der Kaiser das Forum mit Gemälden und Darstellungen des Krieges, des Triumphes, der Dioskuren 100 und der Siegesgöttin Victoria. Er wählte somit „inhaltlich aufeinander bezogene Bilder aus dem Bereich der Siegesthematik.“101 „Zusammen mit den Marmorskulpturen [...] bildeten sie das kollektive «Bewusstsein» der Stadt, [...] legitimierten die von Augustus erlangte Macht“102 und unterstrichen seine göttliche Abstammung.103

Durch die Verwendung des gleichen Statuen-Typus wurde die Beziehung des Augustus zum Gott Mars veranschaulicht. „Mars im Tempelgiebel und der Herrscher sind nur mit einem Mantel bekleidet dargestellt, um zu zeigen, daß der princeps 104 mit Hilfe des Gottes die Ermordung Caesars rächte [...].“105 Hierbei hat Mars nicht die Funktion als Kriegsgott, sondern als Ultor – als Schutzgott des römischen Reiches und des rächenden Sohnes Augustus.106 Die Ausstattung im Tempelgiebel hatte somit propagandistische Zwecke.107

Die nördliche Portikus des Forums wurde im Osten von einem weitläufigen Raum abgeschlossen, der heute Saal des Kolosses genannt wird. In der Antike befand sich dort eine 11 bis 12 m hohe Kolossalstatue von Augustus, die diesen Ort zu einem Heiligtum machte.108

In erster Linie ist das Augustusforum zum Ruhme des princeps errichtet worden – vor allem wegen seiner militärischen Funktionen und seiner Triumphe.109 Als Träger eines gezielten politisch-repräsentativen Programmes strahlte es dignitas 110 sowie auctoritas 111 aus.112 Das Forum war einheitlich konzipiert und als monumentaler, repräsentativer Rahmen für offizielle Anlässe des römischen Staates gedacht. Beispielweise fällte der Senat hier Entscheidungen über Krieg und Frieden; ebenso empfing man an diesem Ort fremde Herrscher.113 Des Weiteren fungierte es als Einrichtung für das Gerichtswesen. Aufgrund einer steigenden Anzahl an Benutzer und Prozessen reichten die beiden bisherigen Foren, das Forum Romanum und das Caesarforum, nicht mehr aus, womit man den Bau des Augustusforums als eine Notwendigkeit begründete.114 „Das neue Forum war also, nach dem Verständnis Octavians, das politisch-administrative Zentrum des Reiches, von dem jede Entscheidung ausging.“115

3. Die Kaiserforen im Verhältnis zueinander – Warum ist das Trajansforum am größten?

Aufgrund seiner familiären Herkunft musste Trajan anfangs etwas für die Akzeptanz seiner Herrschaft tun, denn es war keineswegs üblich, dass ein Mann, der nicht zu einer der Familien der in Rom oder Italien ansässigen Elite gehörte, zum Kaiser ernannt wird. Der in Italica116 geborene und von dem kinderlos gebliebenen Nerva adoptierte Trajan war diesbezüglich der Erste.117 „Mit ihm kam 98 n. Chr., nach dem Tod Nervas, eine Persönlichkeit an die Macht, die über reichliche Erfahrung in staatlicher Verwaltung und in politischer Führung sowie im Umgang mit dem Militär verfügte und somit mit den maßgeblichen Einflussgrößen des durchaus komplizierten Machtgefüges Roms vertraut war. Allerdings fehlte ihm noch der für einen Kaiser unverzichtbare Nachweis seiner virtus 118, den ihm eigentlich nur ein offiziell vom Senat zugesprochener Triumph bescheinigen konnte.“119 Erst zum Ende des Jahres 99 n. Chr., also anderthalb Jahre nach Nervas Tod und von einem militärischen Erfolg begleitet, nahm Trajan die offizielle Proklamation des Senats entgegen.120

Sein Ansehen in der Bevölkerung versuchte er allerdings nicht ausschließlich als guter Feldherr zu erlangen. Für Trajan war es auch wichtig gewesen, sich als Bauherr und Initiator öffentlicher Bauten wahrnehmbar zu bestätigen.121 Gerade mit dem Bau seines eigenen Forums ergab sich für ihn die Möglichkeit, seine Herrschaft zu legitimieren: „Da sämtliche Kaiserfora Roms in hautnaher Nachbarschaft lagen, war eine vergleichende Betrachtung zwischen ihnen und dem Trajansforum stets möglich; sowohl bestimmte Verwandtschaften als auch deutliche Unterschiede konnten leicht erkannt werden. Man brauchte den Bestand des Trajansforums nur ganz wörtlich zu nehmen, um zu verstehen, dass Trajan mit einer in das Medium der Architektur übertragenen Botschaft den Anspruch erhob, sämtliche seiner Vorgänger an Macht und Bedeutung bei weitem zu übertreffen.“122 Mit einer den anderen Foren weit überlegenen Größe war ihm das gelungen.

Schon alleine bei der Abfolge von Atrium fori, Basilica Ulpia, Trajanssäule und Trajanstempel fällt eine konsequente Steigerung auf.123 Den üblichen Aufbau eines von Portiken eingeschlossenen Forumplatzes mit abschließenden Tempel, welcher eine göttliche Beziehung der römischen Kaiser verdeutlichte, übernahm Trajan nicht einfach nur, sondern er erweiterte seine Anlage mit weiteren Bauwerken. Bei seinem Forum befindet sich der Tempel zum Beispiel nicht wie bei den anderen Kaiserforen in der Mitte von einer der Schmalseiten des Platzes. An dieser Stelle wurde im Gegenzug eine riesige Basilica gebaut.124 Auch der Zusatz von Bibliotheken und Säule soll hierbei nicht unerwähnt bleiben. Somit reihte sich Trajan wohlweißlich nicht mit einem seinen Vorgängern ähnlich erscheinenden Forum ein. Sein Ziel war es vielmehr damit herauszustechen, weswegen er mit eindrucksvollen und kaum mehr zu steigernden Gebäuden bzw. Bestandteilen ein gewaltiges Ausmaß seiner Anlage anstrebte.

Bei der Zugänglichkeit sind hingegen kaum Unterschiede zu erkennen. Die Kaiserforen waren „sichtbar von der Außenwelt und auch untereinander, ja selbst in ihren einzelnen Baueinheiten durch hohe Mauern getrennt.“125 Alle Foren kamen einer geschlossenen Anlage gleich. Als weitere Gemeinsamkeit können die zahlreich vorhandenen Statuen angesehen werden, da sie charakteristisches Merkmal der zeitgemäßen kaiserlichen Baupropaganda waren.126

Die Baupolitik von Augustus war vergleichsweise weniger grandios und radikal als die von seinem Vorgänger Caesar, jedoch knüpfte sie unmittelbar an diese an.127 „Anders als im Forum Iulium, wo die Glorifizierung der diktatorischen Macht durch die implizite Vergöttlichung Caesars offenkundig wird, setzte man [beim Augustusforum] die Geschichte der Republik mit der Geschichte der Iulier gleich und schloss in einer für die augusteische Propaganda typischen Weise einen Kompromiss zwischen Tradition und Neuerung.“128 Ein Vergleich mit dem in manchen verwandten Augustusforum konnte zeigen, „dass Trajan mit seinem Kaiserforum in einer unmissverständlichen Selbsteinschätzung demonstrierte, dass er sogar den als gültiges Vorbild schlechthin allgemein anerkannten Augustus noch übertraf: Hatte sich Augustus auf dem Platz seines Forums noch mit einer ehrenvollen Bezeichnung eines Pater Patriae begnügt, so steigerte Trajan den von ihm beanspruchten Rang, indem er sich den Titel eines Optimus Princeps129 verleihen ließ. Getragen von diesem nicht mehr zu steigernden Superlativ präsentierte er sich mit dem Reiterstandbild im Mittelpunkt seines Forums als Sinnbild des Zentrums seiner Welt und Inbegriff einer nur ihm eigenen, omnipotenten130 Machtfülle.“131

4. Resümee

Die enorme Bedeutung des Trajansforum ergibt sich unter anderem aus dem Ort, der Größe und der Funktionen sowie der künstlerischen Ausstattung.132 Die unmittelbare Vergleichbarkeit der Anlage mit älteren, kleineren Kaiserforen (von beispielsweise Caesar und Augustus) legitimierte Trajans Herrschaft und erhöhe den Kaiser zugleich gegenüber seinen Vorgängern.133 Mit der herausstechenden Größe seines monumentalen Architekturkomplexes war es ihm somit gelungen, seine Machtposition zu unterstreichen.

Ziel Trajans sei in erster Linie die Visualisierung des militärischen Erfolgs gewesen. Dafür können an dieser Stelle der Triumphbogen, die Reiterstatue Trajans auf dem Atrium fori und die Trajanssäule genannt werden, mit denen dies zum Ausdruck kommt. Die Dakerkriege wurden damit auch auf propagandistische Weise verherrlicht. So wird auf einem Relief im Forum zum Beispiel der Kaiser als Vorkämpfer und im Geleit von Göttern gezeigt.134 „Die Taten Trajans selbst erheben den Kaiser über die übrigen Sterblichen [...].“135 Ebenso ist auch der erreichte Wohlstand auf die militärischen Erfolge zurückzuführen.

„Das Kaiserforum ist [...] mit keinem anderen Bauwerk der damals bekannten Welt zu vergleichen und rief sogar Staunen bei den Göttern hervor. [Kaiser Konstantin] war von den gewaltigen Ausmaßen der Platzanlage so beeindruckt, daß er von einem ähnlichen Versuch Abstand nahm, weil Menschen an solch ein Werk nicht heranreichen könnten.“136 „Gern wählten die nachfolgenden Kaiser Trajans Forum zu Acten öffentlicher Gerechtigkeit und Huld, um das Andenken des in dem Munde und in den Herzen des Volkes fortlebenden Stifters zu ehren.“137

Das Trajansforum war zweifelsfrei das größte Siegesmonument der Stadt sowie eine einzigartige Selbstdarstellung der kaiserlichen Absolutheit. „Es zeigt[e], wie sorgsam Trajan in Rom den Principatsstil138 beachtete (was ihm zum optimus princeps werden liess), [und] wie uneingeschränkt er sein Kaisertum in Wirklichkeit ansah.“139

5. Abbildungen

Abbildung 4: Rekonstruktionszeichnung der Trajansmärkte.

6. Quellenverzeichnis

6.1 Literaturquellen

CHRIST, Karl: Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin. 5. Auflage. München: C. H. Beck 2005, S. 154-158.

COARELLI, Filippo: Rom. Der archäologische Führer. 1. Auflage. Darmstadt/Mainz: Philipp von Zabern 2013, S. 9-20 u. S. 123-150.

FRANCKE, Heinrich: Zur Geschichte Trajan’s und seiner Zeitgenossen. 1. Auflage. Güstrow: Opitz & Frege 1837, S. 604-624.

KNELL, Heiner: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur. 1. Auflage. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2010, S. 9-62.

MENEGHINI, Roberto: Die Kaiserforen Roms. 1. Auflage. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft/Philipp von Zabern 2015, S. 19-48 u. S. 81-98.

SCHEITHAUER, Andrea: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur. 1. Auflage. Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2000, S. 30-165.

ZANKER, Paul: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung. In: Harald Schmid/ José Dörig (Hg.): Antike Kunst. o.O.: Vereinigung der Freunde Antiker Kunst 1969, S. 120-121.

6.2 Bildquellen

Abbildung 1: Stadtplan des antiken Rom. In: Coarelli, Filippo: Rom. Der archäologische Führer. Darmstadt/Mainz 2013, S. 6f.

Abbildung 2: Verortung der Kaiserforen. https://en.wikiarquitectura.com/building/trajans-forum/#lg=1&slide=1 , zuletzt abgerufen am 20.09.2017, 21:18 Uhr.

Abbildung 3: Aufbau des Trajansforums. https://arsartisticadventureofmankind.files.wordpress.com/2014/04/7-plan-foro-de-trajano.jpg?w=863&h=560, zuletzt abgerufen am 21.09.2017, 19:39 Uhr.

Abbildung 4: Rekonstruktionszeichnung der Trajansmärkte. http://www.antikefan.de/staetten/italien/rom/tempel_foren/trajansmaerkte.html, zuletzt abgerufen am 21.09.2017, 20:58 Uhr.

Abbildung 5: Die Trajanssäule im heutigen Rom. http://www.antikefan.de/staetten/italien/rom/tempel_foren/trajansforum.html, zuletzt abgerufen am 22.09.2017, 17:44 Uhr.

Abbildung 6: Längsschnitt der Trajanssäule. In: Knell, Heiner: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur. Darmstadt 2010, S. 50.

Abbildung 7: Rekonstruktion des Caesarforums. In: Meneghini, Roberto: Die Kaiserforen Roms. Darmstadt 2015, S. 20.

Abbildung 8: Rekonstruktion des Augustusforums. https://i.pinimg.com/originals/8c/d6/47/8cd647b90a4188334879f9f2cdf538cd.jpg, zuletzt abgerufen am 22.09.2017, 17:39 Uhr.140

7. Statistik

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1 Das Forum Romanum ist das älteste römische Forum und liegt in einer Senke zwischen den drei Stadthügeln Palatin, Kapitol und Esquilin in Rom. Es war der Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens und der Ort vieler öffentlicher Gebäude und Denkmäler.

2 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 16.

3 Als Kaiser führte Trajan den Namen Imperator Caesar Nerva Traianus Augustus.

4 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 11.

5 Ebd., S. 9.

6 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 138.

7 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 158.

8 Vgl. Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 121; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 146.

9 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 29 u. S. 38; Vgl. Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 120; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 81.

10 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 28-32; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 138; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 81f.

11 Vgl. Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 120.

12 Stabsgebäude waren das verwaltungstechnische und religiöse Zentrum eines Militärlagers.

13 Vgl. Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 120; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 82.

14 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 82.

15 Mit Congiaria sind im allgemeinen Geldspenden des Kaisers zu besonderen Anlässen gemeint.

16 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 146.

17 Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 121.

18 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 164.

19 Der Kapitolinische Hügel (kurz: Kapitol) ist der kleinste der sieben Hügel, auf denen Rom gegründet wurde.

20 Der Quirinal ist einer der sieben Hügel Roms, auf denen die Stadt erbaut wurde. Er liegt im Nordosten des sogenannten Historischen Zentrums und ist etwa 57 m hoch.

21 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 29-31; Vgl. Fran>

22 Vgl. Fran>

23 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 41; Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 159.

24 Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 86.

25 Vgl. Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 121; Vgl. Fran>

26 Vgl. Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 121; Vgl. Fran>

27 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 84.

28 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 103; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 147.

29 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 103f.

30 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 150.

31 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 101-106.

32 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 160.

33 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 33; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 140; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 88.

34 Vgl. Fran>

35 Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 35.

36 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 91.

37 Vgl. Fran>

38 Vgl. Fran>

39 Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 161.

40 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 92.

41 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 49.

42 Fran>

43 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 29 u. S. 56; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 140 u. S. 143; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 93f.

44 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 142; Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 32.

45 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 58; Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 163; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 143.

46 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 56.

47 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 162; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 94; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 143f.; Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 49.

48 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 94.

49 Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 51.

50 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 94; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 145.

51 Die Epoche des Hellenismus erstreckt sich vom Regierungsantritt Alexanders des Großen (336 v. Chr.) bis zur Eingliederung Ägyptens in das Römische Reich (30 v. Chr.). Charakteristisches Merkmal dieser Epoche ist die Verbreitung des griechischen Gedankengutes, der griechischen Kultur (z.B. Architektur) und der griechischen Sprache in der mediterranen und orientalischen Welt.

52 Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 145.

53 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 95; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 145.

54 Vgl. Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 120f.; Vgl. Fran>

55 Als Portikus werden in der römischen Architektur der Antike Säulengänge mit einer beliebigen Länge bezeichnet.

56 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 146.

57 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 21.

58 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 123; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 19f.

59 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 21.

60 Als Stammmutter verehrten die Iulier die Göttin Venus.

61 Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 130.

62 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 127 u. S. 130; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 21.

63 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 128 u. S. 130; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 22.

64 Gemeint ist damit die Vorhalle eines Tempels.

65 Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 29.

66 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 129.

67 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 128; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 30.

68 Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 20.

69 Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 130.

70 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 22.

71 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 127; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 27f.

72 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 26f.

73 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 123.

74 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 30.

75 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 62.

76 Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 130.

77 Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin, S. 156; Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 30; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 130; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 33f.

78 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 63; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 34.

79 Das römische Stadtviertel war in der Antike als Wohngegend der Armen berüchtigt.

80 Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin, S. 155; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 35; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 132.

81 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 35.

82 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 62.

83 Mit dem in der Antike verwendeten Begriff ist der Bau von öffentlichen Projekten (Gebäude, Einrichtungen etc.) gemeint, welche unter Leitung des Staates geplant und umgesetzt wurden.

84 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 130; Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 32.

85 Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 32.

86 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 130; Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 62; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 33.

87 Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 32f.

88 Vgl. ebd., S. 37f. u. S. 136.

89 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 132; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 35.

90 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 30.

91 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 134.

92 Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin, S. 155; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 34f. u. S. 43.

93 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 22 u. S. 36.

94 Der Begriff leitet sich zum einen von Iulius ab, zum anderen von Claudius, dem Familiennamen von Livia Drusillas erstem Mann Tiberius Claudius Nero, dem Vater des Kaisers Tiberius. Durch die Adoption Caesars wurde Augustus zum Mitglied der julischen Familie. Er war Begründer der julisch-claudischen Dynastie. Zu ihr gehörten die Kaiser Augustus, Tiberius, Caligula, Claudius und Nero. Die gesamte Dynastie umfasst die Nachfahren von Augustus, seiner Schwester Octavia und seiner Frau Livia Drusilla.

95 Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin, S. 155; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 132f.; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 34 u. S. 38.

96 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 65.

97 Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin, S. 156; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 133; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 43.

98 Die Bezeichnung bedeutet so viel wie „Vater des Vaterlandes“ und stellte einen Ehrentitel für römische Kaiser und hohe Staatsbeamter dar. Der Titel wurde als eine Art Oberbegriff für Macht und Würde des princeps angesehen.

99 Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin, S. 156.

100 Damit sind in der römischen Mythologie die göttlichen Brüder Castor und Pollux gemeint.

101 Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 62.

102 Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 34.

103 Vgl. ebd., S. 38.

104 Gemeint ist damit der „erste Bürger“ in der Gesellschaft der römischen Antike. Es war der offizielle Titel der römischen Kaiser während der Zeit des Prinzipats (27 v. Chr. bis 284 n. Chr.).

105 Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 68.

106 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 45.

107 Ebd., S. 29.

108 Ebd., S. 42.

109 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 130f.

110 dignitas (lat. für Würde und Ansehen) ist eine römische Tugend. Hierunter ist im Allgemeinen der Sinn für das Selbstvertrauen und die persönliche Ehre zu verstehen.

111 auctoritas (lat. für Autorität) ist eine römische Tugend. Es handelt sich hierbei um das Wissen um den eigenen sozialen Status, welcher auf Erfahrung, Pflichtgefühl und Fleiß basiert.

112 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 68.

113 Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin, S. 155; Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 135; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 34.

114 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 130; Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 34 u. S. 42.

115 Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 34.

116 Italica war in der Antike eine römische Stadt im heutigen Spanien.

117 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 9 u. S. 14.

118 virtus ist eine römische Tugend und meint vor allem die soldatische Tapferkeit.

119 Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 14.

120 Vgl. ebd., S. 15f.

121 Vgl. ebd., S. 9.

122 Ebd., S. 32.

123 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 164.

124 Vgl. Meneghini: Die Kaiserforen Roms, S. 82.

125 Ebd., S. 22.

126 Vgl. Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 65.

127 Vgl. Coarelli: Rom. Der archäologische Führer, S. 16.

128 Ebd., S. 133.

129 Der Titel des optimus princeps („bester Kaiser“) ist die höchste Bezeichnung, die einem römischen Kaiser verliehen werden kann.

130 Unter Omnipotenz ist die uneingeschränkte Macht zu verstehen, die von keiner anderen Instanz abhängig ist.

131 Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 43.

132 Vgl. Knell: Kaiser Trajan als Bauherr. Macht und Herrschaftsarchitektur, S. 28.

133 Vgl. Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 121.

134 Ebd.

135 Ebd.

136 Scheithauer: Kaiserliche Bautätigkeit in Rom. Das Echo in der antiken Literatur, S. 160.

137 Fran>

138 Der Prinzipat ist eine Bezeichnung für die Herrschaftsstruktur des Römischen Reiches in der frühen und hohen Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 284 n. Chr.).

139 Zanker: Das Trajansforum in Rom als Monument kaiserlicher Selbstdarstellung, S. 121.

140 Die Rubrik „reiner Textanteil“ umfasst lediglich den Inhalt der Gliederungspunkte 1 bis 4. Abbildungen, Bildbeschriftungen und Fußnoten sind hierbei nicht mit eingerechnet.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Das Trajansforum im Verhältnis zu den Foren von Caesar und Augustus
Untertitel
Warum ist das Trajansforum größer als die anderen beiden Kaiserforen?
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Friedrich-Meinecke-Institut)
Veranstaltung
Modul: Alte Geschichte / Seminar: Kaiser Trajan
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
23
Katalognummer
V416296
ISBN (eBook)
9783668662056
ISBN (Buch)
9783668662063
Dateigröße
4199 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kaiserforen, Rom, Trajansforum, Trajan, Caesarforum, Caesar, Augustusforum, Augustus
Arbeit zitieren
Nikolas Nimptsch (Autor), 2017, Das Trajansforum im Verhältnis zu den Foren von Caesar und Augustus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416296

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