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Bedeutung einer Digitalen Agenda für den Standort Deutschland

Titel: Bedeutung einer Digitalen Agenda für den Standort Deutschland

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Valeriy Leibert (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zuge dieser Arbeit wird definiert, was der digitale Wandel genau bedeutet und welche Gebiete er umfasst und in welchem volkswirtschaftlichen und historischen Kontext er sich befindet. Es wird ein historischer und zukünftiger Ausblick auf die Digitalisierung geworfen. Es wird festgestellt welche sozioökonomischen Folgen die zunehmende Digitalisierung in der Realwirtschaft der Bundesrepublik hat und inwiefern und ob überhaupt das Eingreifen des Staates in Form einer Digitalen Agenda notwendig ist. Des Weiteren wird die bisherige Position der Bundesregierung zu diesem Thema erfasst. Zum Schluss äußert der Verfasser dieses Textes, Valeriy Leibert seine Position zur Notwendigkeit einer wirtschaftspolitischen Entscheidung für oder gegen eine Digitale Agenda der Bundesrepublik Deutschland.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Der Computer als Basisinnovation im 21. Jahrhundert

2.1 New Economy

2.2 Digitalwirtschaft in der Bundesrepublik heute

3 Der wirtschaftliche Handlungsspielraum des Staates in der Bundesrepublik

3.1 Politische Agenda

3.2 Position der Bundesregierung in der 18. Legislaturperiode

4 Sozioökonomische Auswirkungen zunehmender Digitalisierung

4.1 Arbeitsplatzabbau durch Automatisierung

4.2 Digitale Staatsverwaltung “e-Government” am Beispiel Estlands

5 Handlungsempfehlungen

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit einer „Digitalen Agenda“ für Deutschland vor dem Hintergrund des digitalen Wandels. Ziel ist es, die wirtschaftlichen und sozioökonomischen Auswirkungen der Digitalisierung zu analysieren und zu bewerten, inwieweit der Staat ordnungspolitische Leitplanken setzen sollte, um den technologischen Fortschritt positiv zu gestalten.

  • Wirtschaftshistorische Einordnung der Digitalisierung als Basisinnovation.
  • Analyse des wirtschaftlichen Handlungsspielraums des Staates in der Sozialen Marktwirtschaft.
  • Untersuchung sozioökonomischer Konsequenzen, insbesondere im Hinblick auf den Arbeitsmarkt.
  • Betrachtung von E-Government-Strategien am Beispiel Estlands als Best-Practice-Modell.
  • Ableitung konkreter wirtschaftspolitischer Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung.

Auszug aus dem Buch

4.1 Arbeitsplatzabbau durch Automatisierung

Der mit dem technologischen Fortschritt einhergehende Strukturwandel bedeutet im Arbeitsmarkt in erster Linie den Ersatz von Arbeitsplätzen, die einfache Prozesse abdecken, durch Maschinen. Als ein Beispiel dafür kann die Automatisierung in den U-Bahnlinien genannt werden. Im November 2011 ging in Paris, Frankreich eine vollautomatisch gesteuerte U-Bahnlinie 1 der Métropolitaine in Betrieb, die den menschlichen Lokführer überflüssig machte. Die traditionsreiche U-Bahnlinie wurde durch den deutsche Industriekonzern, die Siemens AG modernisiert. Auch in der Bundesrepublik, in Nürnberg gibt es bereits eine vollautomatische U-Bahnlinie, die 2008 in Betrieb ging und ebenfalls durch Siemens automatisiert wurde. Aber auch Standorte wie Sao Paolo, Brasilien, Barcelona, Spanien oder Guangzhou, China gehören zum Portfolio der vollautomatischen U-Bahnlinien. (vgl. Pressemitteilung: Siemens Referenzen vollautomatische Metrolinien weltweit, 2012)

Dieses Beispiel ist in der mikroökonomischen Ebene sinnbildlich für einen durch den technischen Fortschritt angetriebenen makroökonomischen Wandel in der Wirtschaft. Es lässt sich eine Konklusion ableiten, dass es eine potentiell mögliche weitere Entwicklung gibt, die einfache ungelernte und angelernte Arbeitsplätze durch Automatisation wegfallen lässt, während die Nachfrage nach hochtechnologisch ausgebildeten Fachkräften im Arbeitsmarkt steigen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Das Kapitel führt in den digitalen Wandel ein und begründet die Aktualität des Themas sowie die Relevanz der Forschungsfrage für Deutschland.

2 Der Computer als Basisinnovation im 21. Jahrhundert: Hier wird der Computer als technologische Basis für die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung (fünfte Kondratieff-Welle) theoretisch hergeleitet und die New Economy beleuchtet.

3 Der wirtschaftliche Handlungsspielraum des Staates in der Bundesrepublik: Das Kapitel erörtert die Rolle des Staates im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft und definiert den Begriff der politischen Agenda im wirtschaftspolitischen Kontext.

4 Sozioökonomische Auswirkungen zunehmender Digitalisierung: Es werden die Auswirkungen der Automatisierung auf den Arbeitsmarkt analysiert und das estnische E-Government-Modell als Vergleichsmaßstab herangezogen.

5 Handlungsempfehlungen: Der Autor schlägt konkrete Maßnahmen vor, um die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen und sozialen Verwerfungen entgegenzuwirken.

6 Schlussbetrachtung: Abschließend wird die Notwendigkeit einer Digitalen Agenda für die Bundesrepublik bekräftigt, um Wohlstand und wirtschaftliche Vorrangstellung zu sichern.

Schlüsselwörter

Digitale Agenda, Digitalisierung, Soziale Marktwirtschaft, New Economy, Basisinnovation, Kondratieff-Welle, Automatisierung, Arbeitsmarkt, E-Government, Wirtschaftspolitik, Strukturwandel, IT-Sicherheit, Ordoliberalismus, Digitalwirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für den Wirtschaftsstandort Deutschland und erörtert, inwieweit staatliches Handeln in Form einer Digitalen Agenda notwendig ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftshistorischen Einordnung der Computer-Technologie, dem ordnungspolitischen Rahmen des Staates, den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie den Möglichkeiten der digitalen Staatsverwaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Deutschland eine strategische Digitale Agenda benötigt, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und sozioökonomische Probleme zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse bestehender wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen sowie der Positionierung der Bundesregierung zu digitalen Themen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Digitalisierung, die staatliche Rolle in der Sozialen Marktwirtschaft, die Folgen der Automatisierung und den Vergleich mit Estlands E-Government-Modell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Digitale Agenda, Soziale Marktwirtschaft, Kondratieff-Wellen, Automatisierung, E-Government und Strukturwandel.

Welches Land dient als Vorbild für die geforderte digitale Transformation der Verwaltung?

Estland dient als Best-Practice-Beispiel, da es durch konsequente Digitalisierung von Staatsleistungen eine effiziente und bürgernahe Verwaltung etabliert hat.

Warum sieht der Autor eine Gefahr für geringqualifizierte Arbeitskräfte?

Durch die fortschreitende Automatisierung einfacher Prozesse droht der Wegfall von Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte, was ohne gezielte Weiterbildung zu gesellschaftlicher Spaltung führen kann.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedeutung einer Digitalen Agenda für den Standort Deutschland
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie, Berlin
Note
1,7
Autor
Valeriy Leibert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V416311
ISBN (eBook)
9783668670266
ISBN (Buch)
9783668670273
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalisierung Disruption Digitale Transformation Digitale Agenda Basisinnovation Schumpeter Kondratieff
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Valeriy Leibert (Autor:in), 2018, Bedeutung einer Digitalen Agenda für den Standort Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416311
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Leseprobe aus  17  Seiten
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