Trainingsplanung. Beweglichkeits- und Koordinationstraining


Einsendeaufgabe, 2016

17 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 PERSONENDATEN

2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG

3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING

4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING

5 LITERATURRECHERCHE

6 LITERATURVERZEICHNIS

7 TABELLENVERZEICHNIS

1 Personendaten

Tab. 1: Personendaten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Hinblick auf die Trainierbarkeit lässt sich sagen, dass die Person in der Lage ist re­gelmäßig Sport zu treiben ohne jegliche Einschränkungen und somit vollkommen be­lastbar und trainierbar ist.

2 Beweglichkeitstestung

Im Weiteren wird die Beweglichkeit der Person getestet. Dies geschieht mit Hilfe eines vereinfachten Testverfahren zur Beweglichkeitsdiagnostik in Anlehnung an die Muskel- funtkionsüberprüfung nach Janda (2000).

Insgesamt werden 5 Muskelgruppen dazu getestet:

1. Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
2. Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas)
3. Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
4. Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
5. Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)

Der Test wird im Anschluss direkt ausgewertet und in Stufen eingeteilt. Stufe 0 bedeu­tet keine Beweglichkeitsdefizite, Stufe 1 bedeutet leichte Beweglichkeitsdefizite und Stufe 2 bedeutet deutliche Beweglichkeitsdefizite (vgl. Janda, 2000, S. 271).

1. Brustmuskulatur (M. pectoralis major) (vgl. Janda. 2000, S. 270)

Die Person legt sich in Rückenlage auf die Behandlungsliege. Die Beine sind dabei an­gewinkelt, um das Becken zu fixieren. Durch anheben des Beckens oder eine Hyperl­ordose der Lendenwirbelsäule kann das Testergebnis manipuliert werden. Die Füße stehen dabei fest auf der Auflagefläche. Die Person muss nun durch leichten Zug den Brustkorb von dem zu testenden Brustmuskel diagonal wegziehen. Der zu testende Arm ist im Schultergelenk außenrotiert sowie abduziert. Im Ellenbogengelenk wird eine Beu­gung von 90° eingenommen. Hier wird die Position des Oberarms zur Horizontalen ge­testet. Die Normwerte der Testauswertung sind:

- „Stufe 0“ bedeutet keine Beweglichkeitsdefiziteder, der Oberarm erreicht die Horizontale und durch leichten Druck sogar unter die Horizontale
- „Stufe 1“ bedeutet leichte Beweglichkeitsdefizite, da die Horizontale nur durch leichten Druck erreicht wird
- „Stufe 2“ bedeutet deutliche Beweglichkeitsdefizite, die Horizontale sogar durch Druck des Testers nicht erreicht wird

2. Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas) (vgl. Janda, 2000, S.258)

Die Person legt sich in Rückenlage auf die Behandlungsliege. Das Gesäß schließt mit dem Rand der Behandlungsliege ab und die Beine hängen vorne über. Nun zieht die Person ein angewinkeltes Bein maximal zum Oberkörper ran, während das andere Bein immer noch im Überhang ist. Zu beachten ist nun, dass die Person ihr Becken auf der Liege fixiert und ihre Lendenwirbelsäule nur die natürliche Lordose aufweist, sonst könnte das Testergebnis manipuliert werden. Hier wird nun wie die Position des ange­hobenen Oberschenkels im Verhältnis zur Körperlängsachse beobachtet. Die Normwer­te der Testauswertung sind:

- „Stufe 0“ bedeutet keine Beweglichkeitsdefizite, Oberschenkel erreicht die Hori­zontale und durch leichten Druck sogar unter die Horizontale
- Stufe 1“ bedeutet leichte Beweglichkeitsdefizite, da der Oberschenkel nur durch leichten Druck die Horizontale erreicht wird
- „Stufe 2“ bedeutet deutliche Beweglichkeitsdefizite, da der Oberschenkel auch durch Druck nicht die Horizontale erreicht

3. Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris) (vgl. Janda, 2000, S. 258)

Die Person legt sich in Rückenlage auf die Behandlungsliege. Wieder zieht die Person ein angewinkeltes Bein maximal weit zu ihrem Körper heran. Das andere Bein wird im größtmöglichen Hüftextensionswinkel fixiert und in einen maximalen Kniebeugewin­kel gebracht. Auch hier führt ein Anheben des Beckens oder eine Hyperlordose der Len­denwirbelsäule zu Manipulationen. Geschaut wird hier nach dem Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel. Die Normwerte der Testauswertung sind:

- „Stufe 0“ bedeutet keine Beweglichkeitsdefizite, da der Unterschenkel senkrecht herab hängt und durch leichten Druck sogar darüber hinaus kommt
- „Stufe 1“ bedeutet leichte Beweglichkeitsdefizite, der Unterschenkel ist leicht nach vorne gestreckt und nur durch leichten Druck wird der 90° Winkel erreicht
- „Stufe 2“ bedeutet deutliche Beweglichkeitsdefizite, da der Unterschenkel deutlich nach vorne gestreckt ist und auch durch Druck wird der 90° Beugewin­kel nicht erreicht

4. Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales) (vgl. Janda, 2000, S. 261)

Die Person legt sich in Rückenlage auf die Behandlungsliege. Das nicht zu testende Bein ist in der Hüfte und im Knie angewinkelt und der Fuß steht auf. Das zu testende Bein wird in die maximale Hüftflexion gebracht, wichtig ist, dass das Bein gestreckt bleibt. Auch hier führt ein Anheben des Beckens oder eine Hyperlordose der Lenden­wirbelsäule zu Manipulationen. Die Normwerte der Testauswertung sind:

- „Stufe 0“ bedeutet keine Beweglichkeitsdefizite, da die Flexion im Hüftgelenk von 90° möglich ist
- „Stufe 1“ bedeutet leichte Beweglichkeitsdefizite, da die Flexion im Hüftgelenk zwischen 80°- 90° möglich
- „Stufe 2“ bedeutet deutliche Beweglichkeitsdefizite, da die Flexion im Hüftge­lenk nur unter 80° möglich ist

5. Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae) (vgl. Janda. 2000, S. 255)

Die Person legt sich in Rückenlage auf die Behandlungsliege. Das nicht zu testende Bein ist gebeugt und steht mit dem Fuß auf. Das andere Bein ist gestreckt. Der Unter­schenkel ragt über die Liege raus. Mit einer Hand wird der untere Teil des Fersenbeins gegriffen, die andere Hand greift den Fuß an der Außenkante. Nun wird der Fuß distal- wärts gezogen und der Daumen der anderen Hand drückt achsengerecht den Vorfuß leicht Richtung Schienbein. Zu beachten ist, dass der Druck des Daumens am äußeren Fußrand erfolgt, da es sonst aufgrund einer reflektorischen Anspannung des Wadenmus­kels zu einer Verfälschung des Testergebnisses kommt. Die Normwerte der Testauswer­tung sind:

- „Stufe 0“ bedeutet keine Beweglichkeitsdefizite, eine 90° Stellung zwischen Fuß und Unterschenkel ist mindestens möglich
- „Stufe 1“ bedeutet leichte Beweglichkeitsdefizite, da eine Dorsalextension von 0° nicht erreicht wird, jedoch möglich ist
- „Stufe 2“ bedeutet deutliche Beweglichkeitsdefizite, da eine Dorsalextension nur bis 10° unterhalb der 0°- Stellung möglich ist.

Tab. 2: Testergebnisse

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Hinblick auf die Testergebnisse der Person lässt sich sagen, dass eine sehr gute Be­weglichkeit vorgewiesen wird. Ausschließlich in der Kniestreckmuskulatur sind leichte Beweglichkeitsdefizite zu sehen. Ziel wird es sein, noch etwas mehr auf die betroffene Muskelpartien zu legen und die Beweglichkeit der restlichen Muskulatur stabil zu hal­ten.

3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining

Tab. 3: Dehnprogramm

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 4: Dehnprogramm

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Trainingsplanung. Beweglichkeits- und Koordinationstraining
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V416726
ISBN (eBook)
9783668662582
ISBN (Buch)
9783668662599
Dateigröße
566 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beweglichkeitstestung, Trainingsplanung Beweglichkeilstraining, Trainingsplanung Koordinationstraining
Arbeit zitieren
Desiree Woitzik (Autor), 2016, Trainingsplanung. Beweglichkeits- und Koordinationstraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416726

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