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Die Krankheit Burnout. Der Risikoberuf Assistenzärztin

Titel: Die Krankheit Burnout. Der Risikoberuf Assistenzärztin

Studienarbeit , 2017 , 28 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Andrea Martini (Autor:in)

Soziologie - Medizin und Gesundheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Trotz des Fakts, dass das Bewusstsein über die Gefahr von Burnout mittlerweile mitten in der Gesellschaft angekommen ist, gibt es einige Berufe, in denen die Menschen eher der Gefahr dieser Erkrankung ausgesetzt sind als andere. Diese Arbeit befasst sich mit einem ganz bestimmten Risikoberuf, nämlich der einer Assistenzärztin. Doch was macht diesen Beruf gefährlicher als andere? Mit welchen risikosteigernden Aufgaben und Herausforderungen sieht sich eine Assistenzärztin in ihrem alltäglichen Arbeitsleben konfrontiert? Und welche Genesungsmaßnahmen gibt es für die Menschen, die sonst für die Gesundheit der Anderen zuständig sind? In der folgenden Arbeit werden diese Fragen beantwortet.

Den Einstieg in die Studienarbeit bildet eine Betrachtung des Krankheitsbildes Burnout. Hierfür wird die Krankheit zunächst charakterisiert und anschließend wird auf die Entstehung der Krankheit und ihre Symptome eingegangen. Darauf folgt die Betrachtung der Hilfsangebote bei solch einer Erkrankung und der möglichen Vorsorgemaßnahmen, um eine Erkrankung zu vermeiden. Den Abschluss des Theorieteils bildet eine Beleuchtung der Berufe und Branchen, in denen Menschen vor allem durch Burnout gefährdet sind. Der praxisorientierte Teil der Arbeit ist der Analyse der Entstehungsgründe von Burnout an dem fiktiven Beispiel einer Assistenzärztin gewidmet..

Hierzu werden zunächst das Berufsbild einer Assistenzärztin und die damit einhergehenden Aufgaben analysiert. Diese Aufgaben werden dann anschließend auf eventuelle Krankheitsauslöser beziehungsweise Krankheitsförderer überprüft. Der Praxisteil wird abgeschlossen durch mögliche Genesungs- und Vorsorgemaßnahmen, die einerseits den Arbeitnehmer oder bereits Erkrankten selbst ansprechen, aber andererseits auch Handlungsbedarf von Unternehmen und Organisationen fordern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

1.1. Zielsetzung

1.2. Aufbau der Arbeit

2) Krankheitsbild Burnout

2.1. Charakterisierung der Krankheit

2.2. Entstehung und Symptome

2.3. Hilfe und Vorsorge

2.4. Risikoberufe und –branchen

3) Analyse der Entstehungsgründe von Burnout am fiktiven Beispiel einer Assistenzärztin

3.1. Berufsbild und Aufgabenbereich

3.2. Mögliche Krankheitsauslöser in dieser Beschäftigung

3.3. Genesungs- und Vorsorgemaßnahmen

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die spezifischen Faktoren zu analysieren, die bei Assistenzärztinnen zu einer Burnout-Erkrankung führen können, und entsprechende Präventions- sowie Genesungsmaßnahmen im klinischen Alltag zu untersuchen.

  • Charakterisierung des Burnout-Syndroms und Abgrenzung zu Stress und Depression
  • Identifikation von persönlichen und arbeitsplatzbezogenen Risikofaktoren für Burnout
  • Analyse der spezifischen Belastungssituation einer Assistenzärztin im Klinikalltag
  • Evaluation diagnostischer Verfahren zur Früherkennung von Burnout
  • Diskussion ganzheitlicher Interventionsstrategien zur Burnout-Prävention

Auszug aus dem Buch

3.1. Berufsbild und Aufgabenbereich

Der Weg zur Assistenzärztin (auch: Stationsärztin, Ärztin in Weiterbildung) ist grundsätzlich nicht einfach. Um die Chance auf ein Medizinstudium zu bekommen, ist in 13 deutschen Bundesländern ein Abiturdurchschnitt von mindestens 1,0 Pflicht (vgl. praktischArzt.de, 2016). Doch nicht nur der Numerus Clausus ist eine Herausforderung und zeigt, wie umfangreich das Studium der Medizin ist. Auch die Regelstudienzeit von 12 Semestern, also sechs Jahren, ist außergewöhnlich lang im Vergleich zu den meisten anderen angebotenen Studiengängen.

Als approbierte Ärztin mit der Tätigkeit einer Assistenzärztin in einem Krankenhaus ist die Karriereleiter zwar noch nicht vollständig erklommen, jedoch sind Chancen auf einen schnellen Aufstieg auch nicht gegeben. Wer den langen akademischen Weg bis zum Titel Assistenzärztin gegangen ist, muss zunächst noch eine Ausbildung zur Fachärztin absolvieren, um danach eine eigene Praxis eröffnen zu dürfen oder um zur Ober- oder Chefärztin aufsteigen zu können. Da die meisten Absolventen und Absolventinnen nach all den Strapazen kein plötzliches Karriereende akzeptieren wollen, entscheiden sich die meisten zu einer Facharztausbildung, die je nach Fachspezialisierung fünf bis sechs Jahre dauert.

Dadurch sind entsprechende Weiterbildungsinhalte und das Erlernen von Fachkompetenzen während der Tätigkeit als Assistenzärztin ein großer Bestandteil der Arbeit und des Aufgabenbereichs. Eine Assistenzärztin sollte Verantwortung übernehmen und einen selbstständigen Arbeitsstil vorweisen können. Weiterhin ist das Erlernen fachspezifischer Kenntnisse unerlässlich und auch eine gute Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal ist von großer Notwendigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz des Burnout-Themas dar, definiert die Forschungsfrage bezüglich der spezifischen Gefährdung von Assistenzärztinnen und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2) Krankheitsbild Burnout: Hier werden theoretische Grundlagen zu Definitionen, Symptomen, Entstehungsmodellen sowie verschiedene diagnostische Verfahren und Präventionsansätze dargelegt.

3) Analyse der Entstehungsgründe von Burnout am fiktiven Beispiel einer Assistenzärztin: Dieser Praxisteil analysiert das Berufsbild der Assistenzärztin, identifiziert spezifische Stressoren im klinischen Alltag und leitet daraus konkrete Genesungs- und Vorsorgemaßnahmen ab.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer individuellen wie strukturellen Balance zwischen Belastungen und Ressourcen und stellt fest, dass keine einheitliche Musterlösung existiert.

Schlüsselwörter

Burnout, Assistenzärztin, Klinikalltag, psychische Belastung, Stress, Prävention, Genesung, Maslach Burnout-Inventar, AVEM, Arbeitsorganisation, Facharztausbildung, Berufsunfähigkeit, Ressourcen, psychische Gesundheit, Arbeitsbedingte Stressoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Burnout-Syndrom, wobei der Fokus besonders auf dem Berufsbild der Assistenzärztin liegt, um die spezifischen Gefährdungspotenziale in diesem Arbeitsumfeld zu beleuchten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die theoretische Fundierung des Burnout-Begriffs, die Analyse von Risikofaktoren sowie die Untersuchung von Therapie- und Präventionsstrategien im klinischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, die risikosteigernden Aufgaben und Herausforderungen zu identifizieren, denen eine Assistenzärztin alltäglich gegenübersteht, und wirksame Wege zur Gesundheitsförderung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der praxisorientierten Analyse eines fiktiven Fallbeispiels einer Assistenzärztin zur Veranschaulichung der theoretischen Erkenntnisse.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Mittelpunkt?

Im Hauptteil stehen die Charakterisierung der Krankheit, verschiedene Entstehungsmodelle, diagnostische Inventare (MBI, TM, AVEM) sowie die detaillierte Analyse der Arbeitsbelastungen und -ressourcen im Krankenhaus.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Burnout-Prävention, Assistenzärztin, klinische Stressoren und ganzheitliche Genesungsmaßnahmen charakterisiert.

Warum ist das Medizinstudium laut Arbeit eine erste Hürde für Burnout-gefährdete Personen?

Die Autorin hebt hervor, dass bereits der lange akademische Weg, der hohe Abiturdurchschnitt und die Regelstudienzeit sowie die anschließende mehrjährige Facharztausbildung eine enorme Strapaze darstellen, die das Fundament für spätere Belastungen legt.

Welche Bedeutung kommt der Führungsebene in Kliniken laut der Analyse zu?

Die Analyse zeigt, dass Vorgesetzte durch eine gesunde Kommunikationskultur und die Gestaltung der Arbeitsbedingungen maßgeblich dazu beitragen können, Burnout bei Assistenzärzten zu verhindern oder zu lindern.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Krankheit Burnout. Der Risikoberuf Assistenzärztin
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
2,0
Autor
Andrea Martini (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
28
Katalognummer
V416738
ISBN (eBook)
9783668665880
ISBN (Buch)
9783668665897
Sprache
Deutsch
Schlagworte
krankheit burnout risikoberuf assistenzärztin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Martini (Autor:in), 2017, Die Krankheit Burnout. Der Risikoberuf Assistenzärztin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416738
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Leseprobe aus  28  Seiten
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