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Künstlerkollaborationen. Das Erfolgsrezept von High Fashion Brands am Beispiel von Jeff Koons und Louis Vuitton

Title: Künstlerkollaborationen. Das Erfolgsrezept von High Fashion Brands am Beispiel von Jeff Koons und Louis Vuitton

Term Paper , 2017 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lara Schuhmann (Author)

Design (Industry, Graphics, Fashion)
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Mode und Kunst haben etwas Faszinierendes. Sie bieten Spielraum zur eigenen Interpretation und stehen sich näher, als man im ersten Moment vermuten würde. Vor mehr als 100 Jahren fand die Kunst Eingang in die Mode. Bis heute entwickeln zahlreiche Künstler mit angesagten Fashion Labels großartige Arbeiten, oftmals auch als limitierte Edition.

Diese Hausarbeit setzt sich in erster Linie mit Jeff Koons, einem international renommierten Künstler, und seiner aktuellen Kooperation mit dem Luxuslabel Louis Vuitton auseinander. Mit der Umsetzung dieser Auftragsarbeit für Louis Vuitton bewegt sich Jeff Koons auf einem schmalen Grat zwischen Kunst und Kitsch für eine überschaubare Zielgruppe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Das Modeimperium Louis Vuitton

1.1 Ehemalige Künstler Kollaborationen von Louis Vuitton

2. Jeff Koons

2.1 Kollaboration mit Louis Vuitton

3. Alleinstellungsmerkmal eines Kunstwerks

3.1 Pop Art

3.2 Kunst, Kommerz und Kitsch

4. Einzigartigkeit für Produkt und Unternehmen

4.1 Am Beispiel von Taschen im Allgemeinen

4.2 Bezogen auf Louis Vuitton

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die erfolgreiche Strategie von High-Fashion-Marken am Beispiel der Kollaboration zwischen dem Luxuslabel Louis Vuitton und dem Künstler Jeff Koons für die Herbst/Winter-Kollektion 17/18, wobei insbesondere das Spannungsfeld zwischen Kunst, Kommerz und Kitsch analysiert wird.

  • Entwicklung des Modeimperiums Louis Vuitton und dessen Historie der Künstler-Kollaborationen.
  • Biografie und künstlerisches Schaffen von Jeff Koons.
  • Diskurs um das Alleinstellungsmerkmal von Kunstwerken und deren Reproduzierbarkeit.
  • Die Rolle der Marke als Statussymbol und der Einfluss des Trickle-Down-Prinzips.

Auszug aus dem Buch

2. Jeff Koons

Jeff Koons ist ein amerikanischer Künstler, der 1955 geboren wurde. Schon in frühen Jahren fing er an zu malen. Sein späterer Lebensweg zeichnete sich schon früh ab. Mit gerade mal 13 Jahren malte er Werke der Alten Meister nach. 1976 schloss er sein Kunst- und Design-Studium am Maryland Institute College of Art in Baltimore ab. Kurz darauf zog Koons ins pulsierende New York, wo er bis heute mit nur wenigen Unterbrechungen lebt. Um seine immer ausgefalleneren, teurer werdenden Kunstwerke verwirklichen zu können, arbeitete er über mehrere Jahre nebenbei auch als Börsenhändler. Heute ist er im Olymp der zeitgenössischen Künstler angekommen und zählt zu den teuersten Gegenwartskünstlern weltweit.

„Seither ist ein umfangreiches, vielgestaltiges Werk entstanden, das zum Teil berühmt, zu größeren Teilen erstaunlich wenig bekannt ist. Berühmt, weil insbesondere jene Werke Aufsehen erregt haben und noch immer erregen, welche die gängigen Vorstellungen von Kunst und Kitsch zur Diskussion stellen“, so Sam Keller und Theodora Vischer in ihrem Vorwort zu „Jeff Koons“.

2013 entstand die Serie „Gazing Ball“. Insbesondere die „Paintings“ spielen aktuell eine wichtige Rolle in der Zusammenarbeit mit dem Luxuskonzern Louis Vuitton. Die auf einem Aluminiumbrett liegende blaue, reflektierende Glaskugel ist fester Bestandteil der täuschend echt reproduzierten alten Kunstwerke berühmter Maler.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Modeimperium Louis Vuitton: Der Abschnitt beleuchtet die Historie des Unternehmens vom Reisegepäckhersteller zum globalen Luxuskonzern und gibt einen Überblick über vergangene Kooperationen mit Künstlern wie Stephen Sprouse oder Yayoi Kusama.

2. Jeff Koons: Dieses Kapitel stellt den Künstler Jeff Koons vor, seinen Werdegang sowie die Bedeutung seiner „Gazing Ball“-Serie für die aktuelle Zusammenarbeit mit Louis Vuitton.

3. Alleinstellungsmerkmal eines Kunstwerks: Hier wird der theoretische Rahmen zur Einzigartigkeit von Kunst unter Berücksichtigung von Pop Art sowie der ambivalenten Beziehung zwischen Kunst, Kommerz und Kitsch erörtert.

4. Einzigartigkeit für Produkt und Unternehmen: Der letzte Teil analysiert, wie Marken durch exklusive Produkte wie Handtaschen emotionale Mehrwerte schaffen und wie Louis Vuitton im Speziellen durch die „Masters“-Kollektion ein Alleinstellungsmerkmal erzeugt.

Schlüsselwörter

Louis Vuitton, Jeff Koons, Masters-Kollektion, Kunstkollaboration, Luxusmarke, Kunst und Kitsch, Warenästhetik, Alleinstellungsmerkmal, Pop Art, Statussymbol, Modeindustrie, Kultstatus, limitierte Edition, Konsumlogik, Trickle-Down-Prinzip.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Zusammenarbeit zwischen Louis Vuitton und dem Künstler Jeff Koons und analysiert, warum solche Kooperationen für Luxusmarken als Erfolgsrezept dienen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte von Louis Vuitton, das Werk von Jeff Koons, die soziologische Bedeutung von Luxus und Kunst sowie die Abgrenzung zwischen Kunst und Kitsch.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Ziel ist es, die Strategie hinter der „Masters“-Kollektion zu verstehen und zu beleuchten, wie Koons es schafft, alte Kunstwerke in moderne Luxusobjekte zu transformieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit kunsttheoretischen und soziologischen Schriften (u.a. Walter Benjamin, Thorstein Veblen, Hans Peter Hahn) sowie eine Fallanalyse der aktuellen Marketingstrategie von Louis Vuitton.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Akteure (LV und Koons), die theoretische Einordnung von Kunst und Kommerz sowie die spezifische Betrachtung der „Masters“-Kollektion als Alleinstellungsmerkmal.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kunstkollaboration, Warenästhetik, Statussymbol und die Transformation von Kunst in Kommerz.

Wie bewertet die Autorin die Grenze zwischen Kunst und Kitsch bei Koons?

Die Autorin stellt fest, dass die Grenzen fließend sind; für Koons ist es Kunst, während es auf viele Betrachter schrill oder trashig wirken mag, was jedoch für das Zielpublikum und den Statuscharakter zweitrangig ist.

Welche Rolle spielen die „Gazing Balls“ in der Kollektion?

Die blauen reflektierenden Kugeln, die fester Bestandteil von Koons' Werk sind, dienen bei der Taschen-Kollektion als Symbol und Bindeglied zur Kunstgeschichte sowie zur Positionierung des Künstlers.

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Details

Title
Künstlerkollaborationen. Das Erfolgsrezept von High Fashion Brands am Beispiel von Jeff Koons und Louis Vuitton
College
AMD Akademie Mode & Design GmbH
Grade
1,0
Author
Lara Schuhmann (Author)
Publication Year
2017
Pages
17
Catalog Number
V417046
ISBN (eBook)
9783668664944
Language
German
Tags
Louis Vuitton Jeff Koons Kollaborationen Mode Erfolgsrezept Künstlerkollaborationen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lara Schuhmann (Author), 2017, Künstlerkollaborationen. Das Erfolgsrezept von High Fashion Brands am Beispiel von Jeff Koons und Louis Vuitton, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/417046
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