Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Analyse aktueller Wissensmanagementkonzepte

Titel: Analyse aktueller Wissensmanagementkonzepte

Seminararbeit , 2015 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Johanna Richter (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Unsere heutige Gesellschaft wird unter anderem von Helmut Willke als sogenannte Wissensgesellschaft beschrieben. Kennzeichnend für diese Wissensgesellschaft ist, dass Wissen als wirtschaftliche Ressource gesehen wird und essentiell für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ist. Der Begriff Wissen steht im Mittelpunkt, ist allerdings seit jeher stark diskutiert und eine einheitliche Definition konnte sich bis heute in der Literatur nicht durchsetzen. Konsens besteht hingegen weitestgehend, dass Wissen als intellektuelles Kapital einer Organisation anzusehen ist und es eine Hauptaufgabe jedes Unternehmens sein sollte, diesen Wert zu sichern, zu bewahren und auszuschöpfen. Trotz dieses bedeutenden Interesses vieler Organisationen an Wissensmanagementkonzepten, herrscht eine große Unsicherheit im Umgang mit diesem Themenkomplex. Gründe hierfür sind einerseits, dass die Größe Wissen schwer quantifizierbar ist, was die Messung der Leistungsfähigkeit und Effektivität von Wissensmanagementkonzepten erschwert. Darüber hinaus gibt es sowohl in der Theorie als auch in der Praxis eine Vielzahl unterschiedlichster Ausprägungen für entsprechende Konzepte. Das Fehlen allgemeingültiger Richtlinien und theoretisch fundierter Best Practices ist für unerfahrene Unternehmen auf diesem Gebiet ein existentielles Problem. Daher ist die Erarbeitung und Umsetzung eines effektiven Wissensmanagementkonzepts eine große Herausforderung für heutige Unternehmen.

Im Rahmen dieses Assignments werden 5 Wissensmanagementkonzepte aus der Praxis nach ausgewählten Betrachtungskriterien strukturiert und bewertet. Hierzu werden im ersten Schritt die folgenden Betrachtungskriterien erläutert: Wissensarten, Lernprozesse, Wissenstransformation und 8 Bausteine des Wissensmanagements. Diese Auswahl soll aufgrund des begrenzten Umfangs des Assignment genügen. Im nächsten Kapitel folgt die Betrachtung der fünf Konzepte unter diesem theoretischen Blickwinkel. Auf diese Weise können die praktischen Ansätze analysiert und verglichen werden. Schließlich erfolgt durch diese systematische Betrachtung eine Bewertung der einzelnen Wissensmanagementkonzepte und eine tabellarische Gegenüberstellung in einer Kriterienmatrix. Ziel ist es, bewährte Best Practices für Unternehmen herauszustellen. Dies gibt Organisationen eine grobe Orientierung zur Gestaltung eines Wissensmanagementkonzepts auf Basis praxiserprobter Ansätze.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

2 Ausgewählte Betrachtungskriterien für Wissensmanagementkonzepte

2.1 Wissensarten

2.2 Lernprozesse

2.3 Wissenstransformation

2.4 8 Bausteine des Wissensmanagement

3 Analyse aktueller Wissensmanagementkonzepte

3.1 Microsoft: Die Campus-Company

3.2 Itemis: Vier Tage arbeiten, einen Tag tüfteln

3.3 Deutsche Post: Aufnahme in den Club der Denker

3.4 Procter: Erweckung per Mitarbeitertausch

3.5 Gore: Startup-Klima dank Zellteilung

4 Einordung der Konzepte in eine Kriterienmatrix

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, fünf praxisnahe Wissensmanagementkonzepte zu strukturieren, zu analysieren und anhand ausgewählter theoretischer Kriterien zu bewerten, um Unternehmen fundierte Orientierungshilfen für die Gestaltung eigener Wissensmanagement-Ansätze zu geben.

  • Systematische Analyse von Best-Practice-Beispielen aus der Wirtschaft
  • Anwendung der Wissensarten (implizit/explizit) und Transformationsmodelle
  • Untersuchung von Lernprozessen und den 8 Bausteinen des Wissensmanagements
  • Bewertung der Konzepte mittels einer vergleichenden Kriterienmatrix
  • Herausarbeitung von Erfolgsfaktoren wie Vertrauen und Unternehmenskultur

Auszug aus dem Buch

3.1 Microsoft: Die Campus-Company

Das Unternehmen Microsoft hat in Köln einen Campus errichtet, welcher auf 6.750 Quadratmeter Bürofläche, sowohl eigenen Mitarbeitern Raum bietet, als auch Platz für Partnerunternehmen. Für diese reservierten Räume können sich Fremdfirmen bewerben, um gemeinsam auf einem Firmengelände mit Microsoft zu arbeiten.

Ziel des Konzepts „Campus-Company“ ist, die Kommunikation zwischen Geschäftspartnern deutlich zu intensivieren und die Vernetzung zu fördern. Die kurze Distanz sowie gemeinsam genutzte Meeting- und Pausenräume machen die Kommunikation sehr unkompliziert. Der Austausch wird somit nicht auf Geschäftsmeetings beschränkt, sondern Informationen können zwischen den Individuen ständig auf einfache Weise ausgetauscht werden. Dies soll die Kreativität der Mitarbeiter fördern.

Durch die Kommunikation soll implizites Wissen externalisiert werden. Darüber hinaus soll das individuelle Wissen kollektiviert werden. Durch den Austausch über die Unternehmensgrenzen hinaus, kann weiterhin das Lernen in Netzwerken gefördert werden. Diese Lernebene ist wichtig für solche unternehmensübergreifenden Netzwerke und Kooperationen und spielt eine wichtige Rolle bei der kollaborativen Wertschöpfung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Wissen als zentrale Ressource in der Wissensgesellschaft und stellt die Herausforderung dar, dieses effizient zu managen.

2 Ausgewählte Betrachtungskriterien für Wissensmanagementkonzepte: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, darunter Wissensarten, Lernprozesse, die Wissenstransformation nach dem SEKI-Modell sowie das Modell der 8 Bausteine des Wissensmanagements.

3 Analyse aktueller Wissensmanagementkonzepte: Hier werden fünf konkrete Praxisbeispiele (Microsoft, Itemis, Deutsche Post, Procter, Gore) untersucht und hinsichtlich ihrer Wissensmanagement-Mechanismen bewertet.

4 Einordung der Konzepte in eine Kriterienmatrix: In diesem Kapitel werden die analysierten Konzepte in einer Matrix gegenübergestellt, um Schwerpunkte und Gemeinsamkeiten strukturiert zu visualisieren.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die zentrale Rolle von Vertrauen und einer spezifischen Unternehmenskultur für den Erfolg von Wissensmanagement.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensgesellschaft, Wissenstransformation, SEKI-Modell, Lernzirkel, implizites Wissen, explizites Wissen, 8 Bausteine, Innovationskraft, Unternehmenskultur, Wissensentwicklung, Wissensverteilung, Wissensanwendung, Best Practices, organisationales Wissen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung moderner Wissensmanagementkonzepte in der Praxis, um Unternehmen bei der Gestaltung effektiver Wissensstrategien zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, wie Wissensarten, Lernprozesse und Wissenstransformation, sowie deren praktische Anwendung in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, fünf verschiedene Wissensmanagement-Konzepte nach theoretischen Kriterien zu bewerten und durch eine Kriterienmatrix vergleichend darzustellen, um Best Practices zu identifizieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen (Literaturanalyse) sowie eine qualitative Analyse und den strukturierten Vergleich von fünf Unternehmensfallbeispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Wissensmanagement-Kriterien und die detaillierte Analyse der fünf Praxisbeispiele wie Microsoft, Itemis, Deutsche Post, Procter und Gore.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte umfassen Wissensmanagement, Wissenstransformation, SEKI-Modell, Lernzirkel, organisationale Wissensentwicklung und Unternehmenskultur.

Warum ist das Vertrauen der Mitarbeiter für Wissensmanagement so wichtig?

Vertrauen wird als kritischer Erfolgsfaktor identifiziert, da Mitarbeiter nur dann bereit sind, ihr individuelles, oft implizites Wissen mit der Organisation zu teilen, wenn eine sichere und wertschätzende Atmosphäre herrscht.

Inwiefern beeinflusst die Unternehmenskultur den Erfolg der Konzepte?

Die Arbeit zeigt, dass Wissensmanagement kein universelles Rezept ist, sondern stark von der individuellen Unternehmenskultur abhängt und nur dann nachhaltig wirkt, wenn es in diese integriert ist.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse aktueller Wissensmanagementkonzepte
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Veranstaltung
Allgemeine Systemtheorie
Note
1,7
Autor
Johanna Richter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V418327
ISBN (eBook)
9783668674479
ISBN (Buch)
9783668674486
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Systemtheorie Wissensmanagement Wissen Wissensmanagementkonzepte Wissensarten Lernprozesse Wissenstransformation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johanna Richter (Autor:in), 2015, Analyse aktueller Wissensmanagementkonzepte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418327
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  22  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum