Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sociology - Law and Delinquency

Phänomenologie häusliche Gewalt. Die Ursachen und Unterschiede häuslicher Gewalt gegen Kinder und Partner

Title: Phänomenologie häusliche Gewalt. Die Ursachen und Unterschiede häuslicher Gewalt gegen Kinder und Partner

Seminar Paper , 2017 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Pascal Scharf (Author)

Sociology - Law and Delinquency
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Seminararbeit werden die verschiedenen Ursachen von häuslicher Gewalt gegen Partner und Kinder aufgezeigt und am verglichen. Dafür werden zunächst grundlegende Begriffe definiert und die einzelnen Erscheinungsformen der häuslichen Gewalt und deren Gewaltformen erläutert. Die Ursachen der Partnergewalt werden daraufhin herausgearbeitet, wobei der Schwerpunkt auf die Berufssituation, Machtposition und Alkoholsucht gelegt wird. Folgernd darauf werden die Ursachen der Kindesgewalt erwähnt, wo unter anderem die Frage aufkommt, inwiefern sich die Gewalt als Erziehungsmaßnahme äußert.

Alle darin gesammelten Ergebnisse werden mit Literatur belegt und teilweise mit Statistiken untermauert. Anschließend werden die gesammelten Ergebnisse gegenübergestellt und verglichen. Am Ende erfolgt eine Zusammenfassung der aufgezählten Aspekte. Die Gewalt an Kindern als Erziehungsmaßnahme wird kritisch beurteilt und Präventionsmaßnahmen hinsichtlich der Partnergewalt aufgezählt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Vorgehensweise

1.2. Begriffsbestimmungen

2. Erscheinungsformen

3. Gewaltformen

4. Ursachen bei Partnergewalt

4.1. Berufssituation und Alkohol

4.2. Machtposition

5. Ursachen bei Gewalt gegen Kindern

5.1. Gewalt als körperliche Bestrafung

5.2. Sexueller Missbrauch

6. Vergleich der Ursachen

7. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Ursachen von häuslicher Gewalt, wobei der Fokus auf den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Partnergewalt und Gewalt gegen Kinder liegt. Ziel ist es, die dynamischen Auslösefaktoren wie Machtstrukturen, Berufssituationen und psychologische Aspekte wissenschaftlich aufzuzeigen.

  • Phänomenologische Einordnung häuslicher Gewalt
  • Differenzierung zwischen Gewaltformen (körperlich, psychisch, sexuell)
  • Analyse der Ursachen bei Partnergewalt unter Berücksichtigung von Machtungleichgewichten
  • Ursachenforschung bei Gewalt gegen Kinder, insbesondere im Kontext von Erziehungsmaßnahmen
  • Vergleichende Analyse der Dynamiken bei unterschiedlichen Opfergruppen

Auszug aus dem Buch

4.2. Machtposition

Ebenfalls kommt die Frage auf, inwiefern ein Machtungleichgewicht in einer Beziehung als Ursache für häusliche Gewalt in Betracht kommt. Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass Differenzen in der geschlechtsabhängigen Rollen-, Macht- und Aufgabenverteilung Gewaltverhalten begünstigen. Aus den Untersuchungen gingen drei prekäre Punkte hervor, die auftreten, wo eine hohe Gewaltbereitschaft durch ungleiche Machtverhältnisse vorhanden war. Zum einen fand man heraus, dass dies der Fall ist, wo eine schwierige soziale Lage bei den Partnern vorhanden war, wo beide Parteien, wie bereits oben erwähnt, über kein oder kein ausreichendes eigenes Einkommen verfügten. Bei den Frauen der mittleren und älteren Generationen, welche gut ausgebildet, beruflich hoch positioniert waren oder über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen verfügten und dadurch finanziell ihren männlichen Partnern gleichwertig oder überlegen waren, wurde ebenfalls ein hohes Gewaltpotential festgestellt. Der dritte Punkt, wo man dieses Phänomen beobachten konnte, trifft bei Frauen zu, die auch unabhängig von ihrer finanziellen (besseren) Lage über bessere soziale Lagen verfügten.

Interpretiert man jetzt dieses Ergebnis, so kann man zu dem Fazit kommen, dass die Gewaltbereitschaft der Männer in den unterschiedlichen Bildungs- und Sozialschichten daher kommt, dass diese einer Nichtbewältigung bzw. einer Nichtakzeptanz des gleichwertigen bzw. aus ihrer Sicht schlechteren Machtverhältnisses unterliegen. Des Weiteren hat man die ungleiche Aufgaben- bzw. Rollenverteilung im Haushalt, sowie die Dominanz des männlichen Beziehungspartners mit dem Phänomen der häuslichen Gewalt verbunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Vorgehensweise, definiert zentrale Begriffe wie häusliche Gewalt und legt den Grundstein für die systematische Untersuchung der Ursachen.

2. Erscheinungsformen: Dieses Kapitel stellt die breite Fächerung der häuslichen Gewalt dar, von Partnergewalt über Eltern-Kind-Gewalt bis hin zu Gewalt in Pflegeverhältnissen.

3. Gewaltformen: Hier werden die verschiedenen Arten der Gewaltausübung, insbesondere körperliche, psychische und sexuelle Gewalt, detailliert voneinander abgegrenzt.

4. Ursachen bei Partnergewalt: Dieses Kapitel analysiert spezifische Auslöser wie berufliche Faktoren, Arbeitslosigkeit und das Machtungleichgewicht in Partnerschaften.

5. Ursachen bei Gewalt gegen Kindern: Hier liegt der Fokus auf der körperlichen Bestrafung als Erziehungsmaßnahme sowie den komplexen Ursachen des sexuellen Missbrauchs.

6. Vergleich der Ursachen: Dieses Kapitel stellt die zuvor erarbeiteten Ergebnisse gegenüber, um Gemeinsamkeiten und spezifische Unterschiede in den Gewaltphänomenen herauszuarbeiten.

7. Zusammenfassung: Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und die Relevanz der Präventionskonzepte betont.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Partnergewalt, Kindesmissbrauch, Machtposition, Machtungleichgewicht, Körperliche Bestrafung, Phänomenologie, Sozialschicht, Beziehungsdynamik, Prävention, Erziehungsmaßnahme, Gewaltformen, Psychische Gewalt, Soziale Lage, Aggression.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Phänomenologie häuslicher Gewalt und untersucht die Ursachen, die zu Gewalt gegen Partner und Kinder führen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von häuslicher Gewalt, die Unterscheidung verschiedener Gewaltformen sowie die Analyse der Ursachen im familiären Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die verschiedenen Ursachen von Gewalt gegen Partner und Kinder aufzuzeigen, diese kritisch zu beleuchten und am Ende vergleichend gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Statistiken und Studien zur häuslichen Gewalt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Erscheinungsformen, der Gewaltformen sowie der spezifischen Ursachenanalysen für Partnergewalt und Kindesgewalt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören häusliche Gewalt, Machtposition, Erziehungsmaßnahme, Beziehungsdynamik und Prävention.

Inwiefern spielt das Einkommen eine Rolle bei häuslicher Gewalt?

Die Arbeit zeigt auf, dass häusliche Gewalt in allen sozialen Schichten vorkommt, jedoch spezifische Risikofaktoren wie Arbeitslosigkeit oder ungleiche Machtverhältnisse die Gewaltbereitschaft beeinflussen können.

Warum wird die Ohrfeige in der Arbeit thematisiert?

Die Autorin untersucht die Ohrfeige als Beispiel für eine gesellschaftlich teils noch akzeptierte Form der "erzieherischen Gewalt" und bewertet deren Problematik kritisch.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Phänomenologie häusliche Gewalt. Die Ursachen und Unterschiede häuslicher Gewalt gegen Kinder und Partner
College
University of Applied Sciences for Public Administration of North Rhine-Westphalia; Köln
Grade
1,7
Author
Pascal Scharf (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V418432
ISBN (eBook)
9783668678392
ISBN (Book)
9783668678408
Language
German
Tags
phänomenologie gewalt ursachen kinder partner
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pascal Scharf (Author), 2017, Phänomenologie häusliche Gewalt. Die Ursachen und Unterschiede häuslicher Gewalt gegen Kinder und Partner, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418432
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint