Mit der Entwicklung der Globalisierung erhält das immaterielle Anlagevermögen in vielen Unternehmen immer mehr Aufmerksamkeit. Die meisten Unternehmen wollen den Anteil des immateriellen Anlagevermögens am gesamten Vermögen erhöhen, um nachhaltige und beträchtliche Erträge zu erwerben. Aber welche Kriterien passen zu welchem Unternehmen? HGB- oder IFRS-Kriterien? In der vorliegenden Seminararbeit sollen die immateriellen Anlagevermögen nach HGB und IFRS verglichen werden, um die Unterschiede in Hinblick auf den Ansatz- und Bewertungsbereich aufzuzeigen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielsetzung
- Aufbau der Arbeit
- Theoretische Grundlagen
- IFRS
- Einführung
- IFRS-System
- HGB
- Einführung
- HGB-System
- Immaterielles Anlagevermögen
- Immaterielle Vermögenswerte nach IFRS
- Immaterielle Vermögensgegenstände nach HGB
- Ansatz und Aktivierungsverbot nach IFRS und HGB
- Bewertung immaterielles Anlagevermögen nach IFRS und HGB
- Bewertung immaterielles Anlagevermögen nach IFRS
- Zugangsbewertung
- Folgebewertung
- Bewertung immaterielles Anlagevermögen nach HGB
- Zugangsbewertung
- Folgebewertung
- Unterschiede bei der Bewertung nach IFRS und HGB
- Praxisbeispiele für immaterielles Anlagevermögen
- BMW-AG
- Immaterielles Anlagevermögen der BMW-AG nach IFRS
- Immaterielles Anlagevermögen der BMW-AG nach HGB
- Daimler-AG
- Immaterielles Anlagevermögen der Daimler-AG nach IFRS
- Immaterielles Anlagevermögen der Daimler-AG nach HGB
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Bewertung von immateriellem Anlagevermögen nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) und den deutschen Handelsgesetzbuch (HGB). Die Arbeit zielt darauf ab, die Unterschiede zwischen den beiden Bewertungssystemen aufzuzeigen und die Auswirkungen auf die Bilanzierung zu analysieren.
- Bewertung von immateriellem Anlagevermögen nach IFRS und HGB
- Unterschiede in der Behandlung von immateriellen Vermögenswerten
- Ansatz und Aktivierungsverbot nach IFRS und HGB
- Praktische Beispiele für die Bewertung von immateriellem Anlagevermögen
- Auswirkungen der Bewertung auf die Bilanzierung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Problematik der Bewertung von immateriellem Anlagevermögen ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie den Aufbau. Das zweite Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen für die Bewertung immateriellen Anlagevermögens nach IFRS und HGB. Es werden die jeweiligen Standards und Systeme vorgestellt und ihre grundlegenden Prinzipien erläutert. Das dritte Kapitel behandelt die Bewertung von immateriellem Anlagevermögen nach IFRS und HGB im Detail. Es werden die unterschiedlichen Methoden der Bewertung, die Ansatzbedingungen sowie die Aktivierungsverboten im Vergleich betrachtet. Im vierten Kapitel werden Praxisbeispiele von BMW-AG und Daimler-AG analysiert, um die Anwendung der Bewertungsgrundsätze in der Praxis zu verdeutlichen.
Schlüsselwörter
Immaterielles Anlagevermögen, IFRS, HGB, Bewertung, Ansatz, Aktivierung, Bilanzierung, Standards, Systeme, Praxisbeispiele, BMW-AG, Daimler-AG.
Häufig gestellte Fragen
Was ist immaterielles Anlagevermögen?
Dazu gehören nicht-physische Vermögenswerte wie Patente, Lizenzen, Software, Markenrechte und der Geschäfts- oder Firmenwert.
Wie unterscheidet sich die Bewertung nach HGB und IFRS?
Das HGB ist eher dem Gläubigerschutz und dem Vorsichtsprinzip verpflichtet, während IFRS stärker auf die Informationsvermittlung für Investoren (Fair Value) ausgerichtet ist.
Dürfen selbst erstellte immaterielle Werte aktiviert werden?
Nach IFRS besteht ein Aktivierungsgebot für Entwicklungskosten, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Im HGB gibt es hierfür seit dem BilMoG ein Aktivierungswahlrecht, aber auch strenge Verbote für Forschungskosten.
Was ist die Folgebewertung im IFRS?
Im IFRS können immaterielle Werte entweder nach dem Anschaffungskostenmodell oder dem Neubewertungsmodell (zum beizulegenden Zeitwert) bewertet werden.
Gibt es Unterschiede beim Firmenwert (Goodwill)?
Ja, nach HGB wird der Goodwill planmäßig abgeschrieben. Nach IFRS erfolgt keine planmäßige Abschreibung, sondern ein jährlicher Werthaltigkeitstest (Impairment Test).
- Quote paper
- Haozhan Jiang (Author), 2016, Bewertung von immateriellem Anlagevermögen nach IFRS und HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418496