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Eine exemplarische Text- und Bildanalyse der Kinderbibel "Die große Bibel für Kinder" von Tanja Jeschke

Titel: Eine exemplarische Text- und Bildanalyse der Kinderbibel "Die große Bibel für Kinder" von Tanja Jeschke

Hausarbeit , 2016 , 7 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Schwitin (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit wird die „Die große Bibel für Kinder“ von Tanja Jeschke (Texte) und Marijke ten Cate (Illustrationen) in der 8. Auflage aus dem Jahr 2015 analysiert. Die erste Auflage erschien im Jahr 2008.
Dabei wird die ausgewählte Kinderbibel vorgestellt und eine exemplarische Text und Bildanalyse einer Geschichte druchgeführt. Es folgt eine abschliessende Beurteilung des Buches.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorstellung der ausgewählten Kinderbibel

3. Exemplarische Text- und Bildanalyse

4. Abschließende Beurteilung der Kinderbibel

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit widmet sich der religionspädagogischen Untersuchung des Werks „Die große Bibel für Kinder“ von Tanja Jeschke und Marijke ten Cate. Ziel ist es, die didaktische Eignung der Kinderbibel sowie deren Umsetzung biblischer Inhalte durch eine Kombination aus sprachlicher Nacherzählung und visueller Darstellung zu bewerten.

  • Analyse des didaktischen Konzepts der Kinderbibel
  • Untersuchung der sprachlichen Modernisierung und Vereinfachung biblischer Texte
  • Evaluation der Bedeutung und Funktion der Illustrationen
  • Bewertung der Identifikationsmöglichkeiten für Kinder
  • Einschätzung der Eignung für die Zielgruppe (Kinder zwischen drei und sieben Jahren)

Auszug aus dem Buch

3. Exemplarische Text- und Bildanalyse

Für die exemplarische Analyse habe ich das „Gleichnis vom verlorenen Sohn“ (Lukas 15, 11-32) aus dem neuen Testament ausgewählt. In der von mir betrachteten Kinderbibel trägt diese Erzählung den Titel „Der verlorene Sohn“ und die Nummer 25. In der Vollbibel nimmt diese Erzählung 22 Verse ein, während sie in „Der großen Bibel für Kinder“ 14 Seiten umfasst. Offensichtlich wird dieser Erzählung in der betrachteten Kinderbibel eine große Bedeutung beigemessen.

Die Erzählung vom verlorenen Sohn wird folgendermaßen eingeleitet: „Oft erzählte Jesus Geschichten. Sie sollten den Menschen zeigen, wie es zugeht, wenn Jesus als König über die Welt regiert.“ Diese Passage kommt innerhalb der angegebenen Bibelstelle nicht vor und dient einerseits der Einordnung der darauf folgenden Erzählung als einer von Jesus erfundenen Geschichte. Zum anderen stellt sie den Versuch dar, die Funktion der literarischen Gattung des Gleichnisses zu erklären.

Mir erscheint dieser Erklärungsversuch als problematisch, da er einen überaus komplexen Sachverhalt auf zwei Sätze herunter bricht und dabei Jesus eine Absicht unterstellt, die so in der Bibel nicht belegt ist. Gleichnisse dienen zur Verdeutlichung, machen schwer Verständliches und Abstraktes greifbar. Meiner Meinung nach haben die einzelnen Gleichnisse innerhalb des Neuen Testaments sehr unterschiedliche Funktionen. Das Bild von „Jesus als König, der über die Welt regiert“ empfinde ich in diesem Zusammenhang als einseitig, unpassend und irreführend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin stellt das untersuchte Werk „Die große Bibel für Kinder“ vor und erläutert ihre persönliche Motivation für die Auswahl des Mediums im Hinblick auf die kindliche Rezeption.

2. Vorstellung der ausgewählten Kinderbibel: Dieses Kapitel beschreibt den strukturellen Aufbau des Buches, die didaktische Einleitung durch Vor- und Nachworte sowie die Intention der Autorin zur Vermittlung biblischer Erzählungen.

3. Exemplarische Text- und Bildanalyse: Anhand des Gleichnisses vom verlorenen Sohn wird die Umsetzung des biblischen Textes in Sprache und Bild kritisch auf ihre pädagogische Wirkung und inhaltliche Genauigkeit geprüft.

4. Abschließende Beurteilung der Kinderbibel: Das Fazit bewertet die Stärken und Schwächen der Kinderbibel im Hinblick auf ihre Eignung für die Zielgruppe der drei- bis siebenjährigen Kinder.

Schlüsselwörter

Kinderbibel, Religionspädagogik, Textanalyse, Bildanalyse, Gleichnis, Vermittlung, Identifikationsfiguren, Illustration, Bibeldidaktik, Sprachstil, Nacherzählung, Elementarisierung, Jeschke, Kindgerechtigkeit, Religion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Eignung der „Großen Bibel für Kinder“ als Medium für die religiöse Bildung im Kindesalter.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die sprachliche Aufbereitung der biblischen Texte sowie die Funktion und Wirkung der Illustrationen im Buch.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Die Arbeit möchte beurteilen, inwieweit das vorliegende Buch Kindern einen Zugang zur Bibel ermöglicht und dabei historische Inhalte didaktisch sinnvoll adaptiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine exemplarische Text- und Bildanalyse durchgeführt, bei der ein spezifischer Bibeltext (Gleichnis vom verlorenen Sohn) mit der Darstellung in der Kinderbibel verglichen wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Vorstellung des Buchkonzepts sowie eine detaillierte Analyse der sprachlichen Anpassungen und der Bedeutung der bildlichen Gestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kinderbibel, Religionspädagogik, Text- und Bildanalyse sowie die didaktische Reduktion biblischer Erzählungen.

Wie bewertet die Autorin die Sprachänderungen in der Kinderbibel?

Die Autorin sieht die Modernisierung einerseits als Stärke für den Zugang im Kindergartenalter, kritisiert jedoch den Verlust an sprachlicher Tiefendimension.

Warum wird das Bild von „Jesus als König“ im Text kritisch hinterfragt?

Die Autorin empfindet die Beschreibung als irreführend, da sie ein Bild evoziert, das modernen Vorstellungen von Königen und Regierenden entspricht, aber dem historischen religiösen Kontext nicht gerecht wird.

Welche Bedeutung haben die Bilddetails in der Analyse?

Die Autorin stellt fest, dass moderne Details in den Illustrationen zwar ein Wiedererkennen erleichtern, aber gleichzeitig die historische und religiöse Einzigartigkeit der biblischen Szenen verwässern können.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine exemplarische Text- und Bildanalyse der Kinderbibel "Die große Bibel für Kinder" von Tanja Jeschke
Hochschule
Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Stuttgart
Note
1,0
Autor
Katharina Schwitin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
7
Katalognummer
V418659
ISBN (eBook)
9783668677081
ISBN (Buch)
9783668677098
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kinderbibel bibel kinder tanja jeschke exemplarische text- bildanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Schwitin (Autor:in), 2016, Eine exemplarische Text- und Bildanalyse der Kinderbibel "Die große Bibel für Kinder" von Tanja Jeschke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418659
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  7  Seiten
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