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Ursachen für den Ärztemangel in den ländlichen Regionen Deutschlands trotz des allgemeinen Anstiegs der Ärzterate

Titel: Ursachen für den Ärztemangel in den ländlichen Regionen Deutschlands trotz des allgemeinen Anstiegs der Ärzterate

Hausarbeit , 2017 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Paulina Eing (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Es existieren zahlreiche Schlagzeilen und Artikel zum Thema Ärztemangel. Das Thema wird immer akuter. Besonders ländliche Regionen sind von dem Mangel betroffen. Doch warum wird von Ärztemangel gesprochen, wenn die eigentliche Anzahl der Ärzte steigt? Hat der demografische Wandel einen so starken Einfluss? Warum ist der Ärztemangel auf dem Land größer als in der Stadt? Gibt es Möglichkeiten den Mangel, der überwiegend die hausärztliche Versorgung betrifft, zu unterbinden oder wächst dieser so stark, dass es in einigen Jahren so gut wie keine hausärztliche Versorgung mehr auf dem Land geben wird? Hilft die Bedarfsplanung wirklich bei der Verteilung der Hausärzte in ländlichen Regionen?

In dieser Arbeit wird das Thema des Ärztemangels in ländlichen Regionen Deutschlands insbesondere der hausärztlichen Versorgung, trotz allgemein steigender Ärzterate in Deutschland, dargestellt. Dazu werden zunächst verschiedene Begriffe zum Verständnis erläutert. Daraufhin wird die Entwicklung der Ärzterate in Deutschland dargestellt, wozu die Betrachtung der Bevölkerungsentwicklung und die Entwicklung der Ärztezahlen in Deutschland in dem Zeitraum von 1990 bis 2015 zählt. Anschließend wird die aktuelle hausärztliche Versorgung in Deutschland aufgezeigt. Das darauffolgende Kapitel bezieht sich auf beeinflussende Faktoren der hausärztlichen Versorgung, die unter anderem den demografischen Wandel beinhalten. Damit die hausärztliche Versorgung auf dem Land nicht zu stark schwindet, sondern beibehalten werden kann, werden daraufhin einige Lösungsansätze erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung

2.1 Ärztemangel

2.2 Hausärztlich Versorgung

2.3 Vertragsärzte

2.4 Bedarfsplanung

2.4.1 Aufgabe des Bedarfsplanes

2.4.2 Aufstellen des Bedarfsplanes

2.4.3 Durchführung der Bedarfsplanung

3 Entwicklung der Ärzterate in Deutschland

3.1 Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

3.2 Entwicklung der Ärzte in Deutschland

4 Aktuelle hausärztliche Versorgung in Deutschland

5 Bedarfsbeeinflussende Faktoren der hausärztlichen Versorgung

5.1 Demografischer Wandel

5.2 Medizinstudium

5.3 Die Altersstruktur der Ärzte

5.4 Die Stadt-/Landversorgung

6 Lösungsansätze

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen des Ärztemangels in ländlichen Regionen Deutschlands vor dem Hintergrund einer allgemein steigenden Ärztezahl. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der wachsenden Gesamtzahl an Medizinern und der regionalen Unterversorgung hausärztlicher Dienste zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, inwiefern bestehende Steuerungsinstrumente wie die Bedarfsplanung diesen Herausforderungen gerecht werden.

  • Demografischer Wandel und dessen Auswirkungen auf die Morbidität der Bevölkerung
  • Strukturelle Defizite in der hausärztlichen Versorgung und demografische Faktoren bei den Leistungserbringern
  • Regulierungsmechanismen der Bedarfsplanung und deren Effektivität im ländlichen Raum
  • Einflussfaktoren bei der Niederlassung von Hausärzten und Standortattraktivität
  • Analyse von Lösungsansätzen zur Förderung des ärztlichen Nachwuchses

Auszug aus dem Buch

5.4 Die Stadt-/Landversorgung

Die Entscheidung eine Stadt- oder Landniederlassung als Hausarzt zu wählen ist ein entscheidender Punkt für Ärzte, aber auch für die Verteilung von Ärzten.

Entscheidet sich der Hausarzt für eine Niederlassung auf dem Land, hat dieser auch ein größeres Einzugsgebiet seiner Patienten. Dies ist wiederum häufig ein Problem für die Ärzte und Patienten, da die Infrastruktur in ländlichen Regionen schwächer ausgebaut ist als die in den Städten und somit für Leistungserbringer und Leistungsempfänger neue Probleme auftreten. Die Ärzte müssen gegebenenfalls Hausbesuche leisten, weil die Patienten nicht mehr in der Lage sind den Weg zur Praxis machen zu können. Andernfalls müssen deutlich größere Strecken für Notdienste vom Hausarzt zurückgelegt werden, als in der Stadt, da die Patienten aus einem viel größeren Einzugsberiech kommen. Eine größere Patientenklientel auf dem Land könnte außerdem zur Folge haben, dass mehr Sprechzeiten geleistet werden müssen. Durch das hohe Alter der Patienten führt es häufig zur Multimorbidität, wodurch ein erhöhter Behandlungsbedarf entsteht und damit zu rechnen ist, dass die Arztstunden pro Patient zunehmen. Es wirken bei der Wahl der Niederlassung eines Hausarztes jedoch auch private Entscheidungsfaktoren ein, wie zum Beispiel das Angebot von Bildungseinrichtungen für die Weiterbildungen des ärztlichen Fachbereiches und die, die für die eigenen Kinder geboten werden. Als auch das berufliche Angebot für Ehe/Lebenspartner. Die Vernetzung unter den einzelnen Ärzten und die damit verbundenen Austauschmöglichkeiten unter Kollegen kann ebenfalls in Auswahl des Gebietes mit hineinbezogen werden. Das allgemeine Freizeit und Kulturangebot des städtischen oder ländlichen Raumes trägt bei der Wahl der Niederlassung ebenfalls bei.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Ärztemangels ein, stellt die Forschungsfragen und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2 Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Ärztemangel, Hausärztliche Versorgung, Vertragsärzte und erläutert die gesetzliche Bedarfsplanung.

3 Entwicklung der Ärzterate in Deutschland: Es wird die demografische Entwicklung der Bevölkerung sowie die statistische Zunahme der Ärztezahlen im Zeitraum von 1990 bis 2015 dargestellt.

4 Aktuelle hausärztliche Versorgung in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert den Status quo der hausärztlichen Versorgung und dokumentiert den prozentualen Rückgang der Hausärzte innerhalb der vertragsärztlichen Gesamtzahl.

5 Bedarfsbeeinflussende Faktoren der hausärztlichen Versorgung: Hier werden die wesentlichen Faktoren wie demografischer Wandel, das Medizinstudium, die Altersstruktur der Ärzte und regionale Versorgungsunterschiede detailliert beleuchtet.

6 Lösungsansätze: Es werden verschiedene Strategien und Förderprogramme von Akteuren des Gesundheitswesens zur Minderung des hausärztlichen Nachwuchsmangels vorgestellt.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Wirksamkeit der Bedarfsplanung sowie die Möglichkeiten zur Linderung des Versorgungsmangels.

Schlüsselwörter

Ärztemangel, Hausärztliche Versorgung, Bedarfsplanung, Demografischer Wandel, Vertragsärzte, Ländliche Regionen, Medizinische Versorgung, Fachkräftemangel, Medizinstudium, Niederlassung, Gesundheitsstrukturgesetz, Multimorbidität, Versorgungssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die paradoxe Situation, dass trotz steigender Gesamtzahlen an Ärzten in Deutschland in ländlichen Regionen ein zunehmender Mangel an hausärztlicher Versorgung zu verzeichnen ist.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentral sind der demografische Wandel, die Entwicklung der ärztlichen Altersstruktur, die Rahmenbedingungen des Medizinstudiums sowie die strukturellen Hürden bei der Niederlassung auf dem Land.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Arbeit geht der Frage nach, warum der Ärztemangel trotz positiver Gesamtzahlen zunimmt, welchen Einfluss der demografische Wandel hat und ob die gesetzliche Bedarfsplanung als Steuerungsinstrument tatsächlich geeignet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse und Auswertung statistischer Daten aus Sekundärquellen und Berichten relevanter Akteure des Gesundheitswesens.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, eine historische Datenanalyse zur Ärzteentwicklung, eine aktuelle Bestandsaufnahme der Versorgungssituation sowie eine Diskussion von Einflussfaktoren und Lösungsansätzen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Ärztemangel, Bedarfsplanung, Demografie, hausärztliche Versorgung und Versorgungsmanagement charakterisiert.

Warum spielt der demografische Wandel eine so entscheidende Rolle für Hausärzte?

Der Wandel führt zu einer alternden Bevölkerung mit erhöhter Multimorbidität, was wiederum einen intensiveren Behandlungsbedarf und eine höhere Zeitbelastung pro Patient zur Folge hat.

Inwiefern beeinflusst das Image des Hausarztberufs den Nachwuchsmangel?

Die Arbeit weist darauf hin, dass Medizinstudierenden teils ein verzerrtes, negatives Bild der hausärztlichen Tätigkeit vermittelt wird, was die Motivation zur Niederlassung im ländlichen Raum mindert.

Warum kann die Bedarfsplanung laut der Autorin das Problem nicht lösen?

Die Bedarfsplanung agiert primär auf Basis quantitativer Kennzahlen und vernachlässigt dabei qualitative Strukturunterschiede, wie den unterschiedlichen Zeitaufwand bei der Patientenversorgung im städtischen gegenüber dem ländlichen Raum.

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Details

Titel
Ursachen für den Ärztemangel in den ländlichen Regionen Deutschlands trotz des allgemeinen Anstiegs der Ärzterate
Hochschule
Hochschule Fresenius; Hamburg
Note
2,0
Autor
Paulina Eing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V418662
ISBN (eBook)
9783668678255
ISBN (Buch)
9783668678262
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ursachen ärztemangel regionen deutschlands anstiegs ärzterate
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Paulina Eing (Autor:in), 2017, Ursachen für den Ärztemangel in den ländlichen Regionen Deutschlands trotz des allgemeinen Anstiegs der Ärzterate, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418662
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Leseprobe aus  22  Seiten
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