Case Study - Brunnmeiers Modehaus


Studienarbeit, 2003
20 Seiten, Note: Sehr Gut

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Blitzlicht

2 Analysen
2.1 Interne Analysen
2.1.1 Analyse der „Hard-Facts“
2.1.2 Stärken-Schwächen-Profil
2.2 Externe Analyse – Umweltanalyse und SWOT
2.3 Sonderanalysen
2.3.1 Renner-Penner-Analyse
2.3.2 Altersstrukturanalyse

3 Problemlandschaft

4 Ziele

5 Strategische Optionen

6 Lösungsvorschlag

1 Blitzlicht

Gegenstand der Fallstudie ist der Einzelhandelsbetrieb „Brunnmeiers Modehaus“. Eingangs erscheint es als zweckmäßig eine Kurzcharakteristik des Unternehmens durchzuführen, die sich wie folgt darstellt (Tabelle 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Blitzlicht des Modehauses

2 Analysen

2.1 Interne Analysen

In einem ersten Schritt soll eine umfassende Analyse des Modehauses durchgeführt werden, um in Folge festzustellen, über welche Potentiale das Unternehmen derzeit verfügt und wo sich kritische Größen bemerkbar machen.

2.1.1 Analyse der „Hard-Facts“

Hinsichtlich der Analyse der „Hard-Facts“ soll zuerst eine Umstrukturierung der Bilanz (Abbildung 1) vorgenommen werden, um einen besseren und übersichtlicheren Einblick in die Struktur zu erhalten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Strukturanalyse

Die errechneten Kennzahlen sind aus Tabelle 2 zu entnehmen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Kennzahlen

(1) Grundsätzlich stellt ein entsprechend hoher Eigenkapitalanteil eine gewisse Sicherheit und Unabhängigkeit dar, da Eigenkapital unbefristet zur Verfügung steht und quasi als ein Risikopolster agiert um eventuelle Verluste aufzufangen. In Anbetracht der heutigen turbulenten Umwelten lässt sich ein Eigenkapitalanteil von 20,85 % tendenziell derzeit als ausreichend klassifizieren. Dies zeigt auch der Branchenvergleich, der eine Eigenkapitalquote von rund 18 % aufzeigt.
(2) Durch die niedrige Anlagenintensität von 15,82 % zeigt sich deutlich das Problem der „ Rückgestauten Investitionen “. Das Anlagevermögen wird bereits zu Beginn bzw. Mitte des Jahres 2002 vollständig abgeschrieben sein, wie Abbildung 2 verdeutlicht. Einhergehend verdeutlicht auch die Abschreibungsquote von 48,33 %, dass ein unmittelbarer Investitionsbedarf besteht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Entwicklung des Anlagevermögens

(3) Hinsichtlich der Fristenkongruenz, wird zwar durch die oben berechneten Deckungsgrade der Goldenen Bilanzregel entsprochen. Jedoch gilt es zu bedenken, dass, wie oben bereits angesprochen, das Anlagevermögen zum größten Teil bereits abgeschrieben ist. In Anbetracht der unabdingbar erforderlichen Neuinvestments würde dies zur erheblichen Verschlechterung der langfristigen Deckungsgrade führen.

(4) Die Liquiditätssituation stellt bei genauerer Betrachtung eine weitaus prekärere Situation dar. Wenngleich der Aussagewert des Liquiditätgrades 1 eher gering ist, erweist sich ein Wert von knapp 2 % als relativ schlecht (zumal ein Wert von 20 % gefordert wird). Gleichfalls stellt sich die Situation beim Liquiditätsgrad 2 dar, die sich mit 16,61 % als wenig zufrieden stellend darstellt (Werte sollten über 100 % liegen). Obwohl noch ein derzeit positiver CF (aus dem Ergebnis) besteht, ist ein baldiger Handlungsbedarf erforderlich, zumal zu berücksichtigen ist, dass bei Unterlassung künftiger Investments die sodann bestehende lediglich „marginale“ Abschreibung, den CF nicht mehr positiv beeinflusst.

(5) Der Umsatz pro Mitarbeiter beläuft sich auf rund 111.696 Euro, wobei in dieser Berechnung alle Mitarbeiter, also auch die Teilzeitkräfte berücksichtigt wurden. Unter Berücksichtigung, dass jedoch lediglich 2 Personen voll beschäftigt sind und darüber hinaus noch Herr und Frau Brunnmeier ebenso im operativen Geschäft tätig sind, zeigt sich eine weitaus höhere bzw. überdurchschnittliche Personalleistung; wie auch aus dem Betriebsvergleich des Wiener Institutes für Handelsforschung, an dem das Unternehmen beteiligt ist, hervorgeht. Der Tatsache entsprechend kann daher auf einen Personalmangel geschlossen werden. Die Umsätze pro m2 Verkaufsfläche stellen sich als unterdurchschnittlich dar; Gründe dafür liegen jedoch weniger am Standort des Unternehmens, als vielmehr in marketingpolitischen Entscheidungen, wie etwa die Platzierung und Positionierung der Warengruppen.

Zusammenfassend ergeben sich folgende Fakten aus der Analyse der Hard-Facts:

- Problem der „Rückgestauten Investitionen“ - großer Handlungsbedarf
- Liquiditätsproblem

2.1.2 Stärken-Schwächen-Profil

Bei Erstellung des Stärken-Schwächen-Profils wurde bewusst auf eine Gewichtung verzichtet, um dem Problem der Manipulationsmöglichkeiten durch eine subjektive Gewichtung auszuweichen; die Bewertung erfolgt anhand einer 6-stufigen Bewertungsskala. Obwohl die Problematik des Informationsdefizits über die Konkurrenzinformationen die Analysespektren wesentlich einschränken, soll dennoch versucht werden die relevanten und wettbewerbsentscheidenden Faktoren zu erfassen:

- Standort

Das Unternehmen liegt nahe dem zentral gelegenen Bahnhof an der Hauptstraße. Parkplatzmöglichkeiten sind vorhanden. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Ort eine hohe „Kundenfrequenz“ aufweist.

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Case Study - Brunnmeiers Modehaus
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt  (Controlling und Strategische Unternehmensführung)
Note
Sehr Gut
Autor
Jahr
2003
Seiten
20
Katalognummer
V41899
ISBN (eBook)
9783638400633
ISBN (Buch)
9783640429202
Dateigröße
689 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Case, Study, Brunnmeiers, Modehaus
Arbeit zitieren
Markus Slamanig (Autor), 2003, Case Study - Brunnmeiers Modehaus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41899

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