Überzeugung und Glaubhaftigkeit wunderbarer Ereignisse. Theoretischer Diskurs in Bezug auf David Humes "Über Wunder"


Hausarbeit, 2015
17 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Wunder in ihrer Begrifflichkeit und moglichen Existenz
1. Begrifflichkeit von Wundem
2. Wunder als mogliche Existenz

II. Uberzeugung und Glaubhaftigkeit wunderbarer Ereignisse
1. Zuverlassigkeitsgrad der Erfahrung
2. Zuverlassigkeitsgrad wunderbarer Berichte
3. Der Mensch in seiner Neigung zu Wundern

III. Fazit

Quellen

Einleitung

Wunder sind, was Religionen angeht, ein heikles Thema. Denn die Moglichkeit ihrer Existenz entscheidet uber die Uberzeugungskraft von Offenbarungsreligionen, da diese sich auf Wun­der berufen. [vgl. Wiesing S. 371] Humes zehnter Abschnitt „Uber Wunder“ aus seinem Werk „Eine Untersuchung uber den menschlichen Verstand‘ setzt sich mit dieser Thematik auseinander. Jedoch setzt Hume sich mehr mit der Uberzeugungsfrage von Wundern ausei- nander als mit ihrer Existenz selbst. Er versucht weitgehend apriorisch zu klaren, welche An- forderungen erfullt sein mussten, damit der Nachweis erbracht werden kann, dass sich ein Wunder tatsachlich ereignet hat. Desweiteren versucht er anhand empirischer Argumente zu beweisen, dass das bisherige Datenmaterial fur den Beweis eines wundervollen Ereignisses unzureichend ist. [vgl. Streminger S. 205] Die Existenz von Wundern selbst leugnet Hume nicht. Er mochte lediglich ,,eine andauernder Schranke gegen jede Art von aberglaubischer Verblendung aufrichten“ [Wiesing S. 371] Somit ware der Titel „Inwieweit sind Wunderbe- richte glaubwurdig?“ [Streminger S. 205] fur seinen Abschnitt treffender.

Charles Pierce ist der Ansicht, Humes Abschnitt hatte nichts mit Erkenntnistheorie zu tun. Ebenso wurde Humes Untersuchung nicht zu den bisherigen Themen seiner Ausarbeitung passen: „Hume’s argument is in no particulartly intimate relation to the rest of his book, and was evidentliy inserted as a bid for popularitiy.“ [Pierce S. 350] Wiesing weigert sich, dieser Ansicht zuzustimmen. Denn sie ignoriert, dass Humes Erkenntnistheorie an gewissen Stellen (auch wenn er dies dem Leser nicht deutlich vermittelt) mit einer moglichen Existenz von Wundern rechnet. [vgl. Wiesing S. 371]

Bei dieser Ausarbeitung handelt es sich um einen theoretischen Diskurs bzgl. Humes zehntem Abschnitt „ Uber Wunder“. Ziel dieses Diskurses besteht zum einen in dem Versuch darin, zu veranschaulichen, dass anhand Humes Aussagen abzuleiten ist, dass Wunder sehr wohl exis- tieren konnen. Zum anderen beschaftigt sich diese Ausarbeitung mit der Frage, ob die Mog­lichkeit, Menschen von der Existenz von Wundern zu uberzeugen, bestehe und welche An- forderungen dafur erfullt sein mussen. Andernfalls ist zu untersuchen, warum von dieser zu uberzeugen nicht zu gelingen ist und weshalb der Mensch dennoch dazu neigt, Berichten sol- cher zu glauben.

Die Ausarbeitung unterteilt sich in drei Teile. Der erste Teil setzt sich zu aller erst mit dem Begriff ,Wunder‘ auseinander bzw. was Hume unter einem Wunder versteht. Dies ist notig, um die weiteren Fragestellung und deren Antworten sich besser zu Verstandnis fuhren zu konnen. Im Weiteren dieses Abschnitts wird untersucht, ob die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wunder existiert, fur Hume tatsachlich besteht. Der zweite Teil dieser Ausarbeitung setzt sich zunachst mit dem Zuverlassigkeitsgrad der menschlichen Erfahrung auseinander. Dabei wird untersucht, ob Berichte, die der menschlichen Erfahrung widersprechen, dennoch in der Lage sind, uberzeugen zu konnen. Falls dem nicht so ist, so sind die Grunde dafur zu untersuchen. Ebenso hat sich diese Ausarbeitung mit den Bedingungen auseinander zu setzen, die zu erful- len sind, damit einem Wunderbericht Glaube geschenkt werden kann. Das Ende dieses Teils befasst sich mit der Frage, weshalb der Mensch Zeugenaussagen Glauben schenkt, welche diese Bedingungen nicht erfullen. Der dritte Teil dieser Ausarbeitung schlieBt mit dem Fazit ab.

I. Wunder in ihrer Begrifflichkeit und moglichen Existenz

Dieser Part setzt sich mit der Humeschen Ansicht uber das Wunder in seiner Begrifflichkeit und moglichen Existenz auseinander.

1. Begrifflichkeit von Wundern

„Warum ist es mehr als wahrscheinlich, dafi alle Menschen sterben mussen, dafi Blei nicht von selbst in der Luft schweben bleibt, dafi Feuer Holz verzehrt und von Wasser geloscht wird?“ [Hume 2007 S. 146] Hume beantwortet diese Frage damit, dass die oben genannten Ereignisse sich mit den Naturgesetzen im Einklang befinden und es schon eines Wunders be- darf, sie „zu verhuten.“ [ebd.] Wenn Hume von Wundern spricht, so handelt sich bei ihm um „(...) eine Verletzung der Naturgesetze (...) und da eine feststehende und unveranderliche Erfahrung diese Gesetze gegeben hat, so ist der Beweis gegen ein Wunder aus der Natur der Sache selbst so vollgultig, wie sich eine Begrundung durch Erfahrung nur irgend denken lasst (can possibly be imagined). “ [ebd.] Streminger interpretiert diese Aussage wie folgt: Die Wahrscheinlichkeit von Berichten von Wundern wie z.B. der, dass ein Mensch von den Toten wieder auferstanden sei, sind in ihrer Wahrscheinlichkeit auBerst gering. Derartige Ereignisse widersprechen der „(...) konstanten Erfahrung, wie sie im Naturgesetz zum Ausdruck kommt (...)“ [Streminger S.210]. Aufgrund des Entgegenwirkens einer konstanten Erfahrung also, ist die Wahrscheinlichkeit eines Wunderberichts denkbar gering. Dabei stellt sich die Frage, ob Berichte, die den bisherigen Erfahrungen bestimmter Kulturen zuwiderlaufen, in ubrigen Kul- turen aber als Naturgesetz betrachtet werden, auch als Wunderberichte gelten.

Dies fuhrt Hume am Beispiel einer Anekdote uber einen indischen Prinzen naher aus. Dieser zweifelte die Berichte uber die Wirkungen gefrorenen Wassers an. Sein Zweifeln ist zu alle- mal gerechtfertigt, da zu jener Zeit kein Inder die Erfahrung besitzen konnte, dass Wasser unter bestimmten Temperaturen gefriert. Diese Berichte mochten zwar den empirischen Er­fahrungen des Prinzen oder dem indischen Volk widersprechen, jedoch widersprechen sie nicht der allgemeinen Erfahrung. Der Naturzustand, dass Wasser bei niedrigen Temperaturen gefriert, ist leicht erfahrbar. Der indische Prinz musse dafur beispielsweise Moskau im Winter besuchen gehen. Der allgemeinen Erfahrung wurde dieser Bericht erst dann widersprechen, wenn alle Naturzustande dieser Welt denen Indiens gleichkommen und das Wasser trotzdem gefrieren wurde. [vgl. Hume 2007 S. 145-146] Denn was „(...) im gewohnlichen Lauf der Natur jemals geschieht, das gilt nicht als Wunder.“ [ebd. S. 146] Fur Hume sind Wunder einmalig und unwiederholbar. Bei Wundern handelt es sich fur ihn um Ereignisse, welche aus der vergangenen Erfahrung keine Prazedenzfalle vorweisen konnen. Aus dieser Definition schlussfolgert Wolf die Unmoglichkeit einer empirischen Bestatigung eines Wunderberichts, jedoch nicht die logische Unmoglichkeit des Wunders selbst. Wunder sind nur schwer zu be- zeugen und in ihrer Existenz extrem unwahrscheinlich. [vgl. Wolf S.187] Erganzend sei hier die Aussage Wiesings, welche beinhaltet, dass Wunder sich nicht beobachten lassen wurden, wurde es keine Naturgesetze geben. [vgl. Wiesing S. 374]

Fur den Naturalisten sind die Wirkungen von Wundern nicht erkennbar, da diese von uberna- turlichen Ursachen sind. Wolf vertritt die Ansicht, Naturalisten hatten die unweigerliche Nei- gung, samtliche (angebliche) Wunder als grundsatzlich naturliche, aber ungewohnliche, da bisher unerklarte Ereignisse zu interpretieren. Wurde Hume seine Ansicht uber das Uberna­turliche an das Ungewohnliche assimilieren, ware das Ubernaturliche nichts anderes als eine Erscheinung des Ungewohnlichen. Desweiteren ist Wolf der Meinung, dass, wenn Hume glaube, dass die „(...) Wahrnehmung von Gesetzmafiigkeit auf der Gewohnung an Regularitat der Gleichformigkeit der Natur begrundet (...)“ sei, so konnten ,,(...)Verletzungen‘ dieser Regularitat entweder gar nicht vorkommen, oder sie zwingen uns zur Modifikation unserer Gesetzeshypothesen.“ [Wolf S.188] Anders ausgedruckt: Entweder bedarf das verletzte Na- turgesetz einer Spezifikation, um es somit als scheinbare Ausnahme zu integrieren, oder es wurde einfach ein anderes Naturgesetz, welches mit dem ersten Gesetz bzw. mit dessen Wir- kung interferiert, ubersehen.

Erhebt sich ein Mensch von den Toten, so handelt es sich um ein Wunder. Wurde sich dieser Vorgang wiederholen, so konnte es sich laut Wolf nur bei der ersten Auferstehung um ein Wunder handeln, da, Hume zufolge, Wunder einmalig und unwiederholbar sind. Bei der zweiten hingegen wurde es sich um eine Harmonisierung mit einem revidierten oder neu for- mulierten Naturgesetz handeln. Wolf folgert daraus, dass sich Humes Wunderbegriff dem Widerspruchlichen nahert: Durch Auflosung des Kausalitatsproblems wurde sich der Mensch nicht zurechtfinden konnen. Dem Menschen wurde es in einer Welt, in welcher samtliche Ereignisse unwiederholbar und einmalig waren, die Begrifflichkeit von Kausalitat mangeln. In Fallen von Wundern neigt er dazu, diese Begrifflichkeit auf Kontexte zu ubertragen, wo es keine Anwendung finden kann. Fur ubernaturliche Ereignisse kann es fur den Menschen keine passenden Sinneseindrucke geben. Wunder sind etwas, wovon der Mensch nach Humescher Sicht keine imaginative Vorstellung haben kann. Ideen von fiktiven Wesen, wie die von Dra- chen, fliegenden Pferden, usw. sind mit der Idee ubernaturlicher Ursachen nicht vergleichbar, da sie auf sinnliche Eindrucke zuruckgefuhrt werden konnen (in diesem Fall Reptilien, Pfer- de). Wolf verdeutlich diese Aussage, indem er folgende Ansicht Michael Levins zitiert: „Ein Wunder ist etwas, wovon wir keine klare Vorstellung haben konnen, jedenfalls nicht im Humeschen Sinne - nicht einmal eine imaginative Vorstellung. Ein Wunder als Manifestation des Willens eines korperlosen Wesens (Gottes) ist unverstandlich in einer Weise, in der es feuerspeiende Drachen nicht sind. Diese Probleme hangen damit zusammen, dafi die ,Ursa- che‘ eines Wunders transzendent ist. Sie stellen ein ernsthaftes Bedeutungsproblem fur den Wunderbegriff unter der Voraussetzung von Humes Empirismus dar.“ [Wolf S. 189]

2. Wunder als mogliche Existenz

Aus Humes Aussagen entnimmt Wolf indirekt, dass Hume im Eigentlichen die Unmoglich- keit wunderbarer Ereignisse nicht zu beweisen versucht. Vielmehr gehe Hume davon aus, dass es sich bei Wundern, sofern diese existieren, um Tatsachen handle, welche kontingenten Sachverhalten zugehoren. Analysen der moglichen Existenz von Wundern betreffend, geho- ren jenen Untersuchen an, welche „Tatsache und Existenz“ [Wolf S. 178] betreffen. Diese seien nach Humescher Sicht jedoch nicht demonstrierbar. Wolf verweist zur Verdeutlichung dieser Ansicht auf folgende Aussage Humes: „Alles, was ist, kann auch nicht sein. (Whatever is may not be.) Keine Verneinung einer Tatsache kann einen Widerspruch enthalten.“ [ebd.] Wiesing kommt bezuglich dieser Aussage nochmals auf das bereits oben genannte Beispiel zu sprechen: Menschen, die gestorben sind, bleiben tot. Dass Menschen sterben ist eine empiri- sche Tatsache. Doch eben, weil es sich hierbei um eine Tatsache und nicht etwa um eine Ge- wissheit mathematischen und/oder apriorischen Grades handelt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch von den Toten aufersteht, durchaus denkbar. Wiesing begrundet diese Aus- sage, indem er auf Humes funften Abschnitt „Skeptische Losung“ verweist. Darin weist Hu­me namlich hin, das es durchaus vorstellbar sei, dass die Sonne auch mal nicht aufgehen konnte. Im Vergleich zu einem Kreis, der Ecken hat, lasst sich dieses Ereignis durch eine Be- griffsanalyse a priori nicht ausschlieBen. Ein ausgefallener Sonnenaufgang oder die Wieder- auferstehung von den Toten (sofern diese einmalig sind), sind bei den derzeitigen Naturgeset- zen als Wunder zu betrachten. [vgl. Wiesing S.371]

„Dass Sterblichkeit des Menschen und Sonnenaufgange Tatsachen sind, lasst sich nur be- haupten, weil das Wunder denkbar ist, dass beides einmal nicht der Fall ist.“ [ebd. S. 372] Gesetzt der Fall, es sei undenkbar, dass Wunder geschehen konnen: Samtliche Tatsachen er- leiden einen Verlust ihres kontingenten Status, was zur Folge hatte, dass es sich bei den Tat­sachen von nun an um logische Notwendigkeiten handeln wurde. Wiesing schlussfolgert da- raus, dass eine empirische Welt fur den Menschen nur deshalb moglich sei, weil es fur diesen denkbar ist, dass die Behauptung eines wunderbaren Ereignisses wahr sein kann. „Die Mog- lichkeit von Wundern ist eine Bedingung der Moglichkeit von empirischen Tatsachen.“ [ebd.]

II. Uberzeugung und Glaubhaftigkeit wunderbarer Ereignisse

Dieser Teil dieser Ausarbeitung setzt sich mit der Frage auseinander, ob wunderbare Ereignis­se glaubhaft vermittelt werden konnen. Falls nicht, so ist es von Notwendigkeit herauszufin- den, weshalb dem so ist und worin die Ursache bestehen mag, dass einige Menschen dennoch dem Glauben eines solchen Berichtes verfallen.

1. Zuverlassigkeitsgrad der Erfahrung

Streminger weist darauf hin, dass Hume den zehnten Abschnitt „betont umsichtig“ [Stremin- ger S. 206] beginnt, indem er sich dem Schutz des anglikanischen Erzbischofs, dem Geistli- chen John Tillotson anvertraut: „Allseitig wird anerkannt, sagt jener gelehrte Geistliche, dafi die Autoritat der Schrift wie der Uberlieferung sich allein auf das Zeugnis der Apostel stutzt, welche Augenzeugen von jenen Wundern unseres Erlosers waren, durch die er seine gottliche Sendung bewies.“ [Hume S. 140] Diese Aussage ist wie folgt zu verstehen: Die einzige Ge- wissheit fur Wahrhaftigkeit der geschehenen Ereignisse in der Bibel, grundet einzig und allein auf die Berichterstattung von Augenzeugen. Samtliche Autoritat des Christentums hangt von den berichteten Wundern dieser ab. Mittels der oben zitierten Aussage mochte Hume einen Ubergang zu seiner Ansicht einleiten, namlich die, dass die Evidenz, welche die Wahrheit der christlichen Religion fur den Menschen hat, schwacher sei als jene der Wahrheit der mensch- lichen Sinne. Kein Mensch ist dazu in der Lage, in ein Zeugnis, Vertrauen selbigen Grades zu investieren wie in das seiner eigenen Sinne. Die eigene Sinneswahrnehmung hat fur den Men­schen nach Humescher Sicht die starkste Beweiskraft. Unabhangig davon, wie klar und uber- zeugend der Wunderbericht auch sein mag: Eine schwachere Evidenz kann eine starkere nie- mals zerstoren. Der Mensch ist der Neigung unterzogen, Zeugnisse mit groBerer Beweiskraft nach „den Regeln richtiger Schlussfolgerung“ [ebd.] der geringeren Beweiskraft zu bevorzu- gen [vgl. ebd. S.141-143].

Dennoch weist der Autor darauf hin, dass die Erfahrung in ihrer Fahigkeit selbst als nicht „unfehlbar“ [ebd. S. 141] gilt, was das Schlussfolgern von Tatsachen anbelangt. Die Erwar- tung, besseres Wetter im Juni als im Dezember zu bekommen, vermag zwar als erfahrungs- gemaB und richtig erachtet werden, jedoch kann das Ereignis den Erwartenden eines anderen belehren. Die bisherige Erfahrung kann sich also auch leicht als Irrtum erweisen. Streminger ist der Ansicht, dass in solch einem Fall dem Menschen es einfach an Wissen bzgl. der Ursa­che eines solchen Ereignisses mangle, da das menschliche Urteilen uber Tatsachen „(...) alle erdenklichen Grade der Sicherheit, von der hochsten Gewifiheit bis zur grofiten Ungewifiheit (...)“ enthalt. [Streminger S. 208]

Ein vernunftwaltender Mensch bzw. „ (...) ein besonnener Mann bemifit (...) seinen Glauben nach der Evidenz“ [Hume 2007 S. 142] d.h. er betrachtet seine bisherige Erfahrung als volls- ten Beweis. Schlusse, die auf eindeutigen Erfahrungen gestutzt sind, werden von ihm mit dem auBersten Grad an Sicherheit erwartet. Entgegengesetzte Umstande, welche Zweifel oder Un- gewissheit in ihm erregen, wagt er ab. Sind die ihm vorliegenden Informationen uneinheitlich, so verfahrt er in seinem Urteil zuruckhaltender. Den Grad der Wahrscheinlichkeit, ob sich das Ereignis X tatsachlich zugetragen hat, bemisst er „(...) nach der Haufigkeit undRegelmafiig- keit vergangener Erfahrung.“

[...]

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Details

Titel
Überzeugung und Glaubhaftigkeit wunderbarer Ereignisse. Theoretischer Diskurs in Bezug auf David Humes "Über Wunder"
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Veranstaltung
David Hume: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand
Note
2,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V419031
ISBN (eBook)
9783668679382
ISBN (Buch)
9783668679399
Dateigröße
552 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
David Hume, Hume, Religion, Wunder, Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, Über Wunder, Existenzphilosophie, Erkenntnistheorie
Arbeit zitieren
Nikita Miller (Autor), 2015, Überzeugung und Glaubhaftigkeit wunderbarer Ereignisse. Theoretischer Diskurs in Bezug auf David Humes "Über Wunder", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419031

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