„Do what you do best – outsource the rest?“ Kaum ein Unternehmen kann diese Frage heutzutage im Zuge der Strategieplanung oder der generellen Suche nach Rationalisierungspotentialen umgehen. Der immer intensiver und internationaler werdende Wettbewerb übt Kosten- und Leistungsdruck auf Unternehmen aller Branchen aus. Mehr denn je werden sie daher heutzutage vor die Make-or-buy-Entscheidung gestellt. Viele global agierende Unternehmen, aber auch kleine und mittelständische (KMU), entscheiden sich in diesem Fall für buy und somit für die Auslagerung von betrieblichen Prozessen oder Funktionen, die dann von einem externen Dienstleister ausgeführt werden.
Auch der externe Reinigungsdienst im Firmengebäude dient als Beispiel für Outsourcing. Unternehmen erhoffen sich durch diese Maßnahme in erster Linie Kosteneinsparungen. Die Dienstleister sind in den Outsourcing-Projekten meist aus verschiedenen Gründen in der Lage, kostengünstiger zu produzieren. Auslagernde Unternehmen möchten sich hingegen auf die Kernkompetenzen konzentrieren und insgesamt flexibler werden. Seit vielen Jahren werden verschiedene Formen des Outsourcings als Mittel genutzt, um mindestens die Wettbewerbsfähigkeit beizubehalten. Trotz der weit verbreiteten Ausgliederungs-Strategie ist diese Form der strategischen Planung nicht unumstritten. Denn bei einem scheiternden Outsourcing-Projekt werden die Funktionen wieder zurück in das eigene Unternehmen geholt. Der erneute Aufbau der benötigten Infrastruktur verursacht dann Kosten.
Obwohl Outsourcing häufig als erfolgreiches Instrument für Unternehmen angesehen wird, ist der Erfolg eben nicht garantiert und kann die wirtschaftliche Lage der Betriebe sogar verschlechtern. Die vorliegende Hausarbeit soll zunächst die gängigsten Formen des Outsourcings erläutern, die Beweggründe der auslagernden Unternehmen zeigen und die Voraussetzungen und Maßnahmen, die für die Umsetzung eines Outsourcing- Prozesses notwendig sind, darstellen. Danach werden Vor- und Nachteile herausgearbeitet, bevor ein kurzes Fazit die widerstreitenden Argumente zusammenfasst.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Outsourcing
2.1 Definition und historische Entwicklung
2.2 Gründe und Ziele
2.3 Formen und Begriffe des Outsourcings
2.4 Voraussetzungen und Maßnahmen für die Umsetzung von Outsourcing
3. Kritische Betrachtung des Outsourcings
3.1 Vorteile und Chancen durch Outsourcing
3.2 Nachteile und Risiken durch Outsourcing
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die strategische Bedeutung von Outsourcing als Instrument der Unternehmensführung, analysiert dabei dessen Formen, Beweggründe sowie die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung und stellt diese den damit verbundenen Risiken und Nachteilen gegenüber.
- Definition und historische Entwicklung von Outsourcing
- Strategische Ziele und Beweggründe für die Auslagerung von Prozessen
- Differenzierung der verschiedenen Outsourcing-Formen
- Prozessschritte bei der Umsetzung von Outsourcing-Vorhaben
- Kritische Analyse von Vorteilen und Risiken bei der Anwendung
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
„Do what you do best – outsource the rest?“ Kaum ein Unternehmen kann diese Frage heutzutage im Zuge der Strategieplanung oder der generellen Suche nach Rationalisierungspotentialen umgehen. Der immer intensiver und internationaler werdende Wettbewerb übt Kosten- und Leistungsdruck auf Unternehmen aller Branchen aus. Mehr denn je werden sie daher heutzutage vor die Make-or-buy-Entscheidung gestellt. Viele global agierende Unternehmen, aber auch kleine und mittelständische (KMU), entscheiden sich in diesem Fall für buy und somit für die Auslagerung von betrieblichen Prozessen oder Funktionen, die dann von einem externen Dienstleister ausgeführt werden. Auch der externe Reinigungsdienst im Firmengebäude dient als Beispiel für Outsourcing. Unternehmen erhoffen sich durch diese Maßnahme in erster Linie Kosteneinsparungen.
Die Dienstleister sind in den Outsourcing-Projekten meist aus verschiedenen Gründen in der Lage, kostengünstiger zu produzieren. Auslagernde Unternehmen möchten sich hingegen auf die Kernkompetenzen konzentrieren und insgesamt flexibler werden. Seit vielen Jahren werden verschiedene Formen des Outsourcings als Mittel genutzt, um mindestens die Wettbewerbsfähigkeit beizubehalten. Trotz der weit verbreiteten Ausgliederungs-Strategie ist diese Form der strategischen Planung nicht unumstritten. Denn bei einem scheiternden Outsourcing-Projekt werden die Funktionen wieder zurück in das eigene Unternehmen geholt. Der erneute Aufbau der benötigten Infrastruktur verursacht dann Kosten. Obwohl Outsourcing häufig als erfolgreiches Instrument für Unternehmen angesehen wird, ist der Erfolg eben nicht garantiert und kann die wirtschaftliche Lage der Betriebe sogar verschlechtern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert, warum Unternehmen vor der Make-or-buy-Entscheidung stehen und welche Erwartungen an Outsourcing-Projekte geknüpft sind.
2. Outsourcing: Das Kapitel definiert den Begriff, beleuchtet die historische Entwicklung und erörtert die Gründe, Ziele sowie die verschiedenen Formen und notwendigen Umsetzungsschritte einer Auslagerung.
3. Kritische Betrachtung des Outsourcings: Hier werden die Chancen wie Kostensenkungen und Konzentration auf Kernkompetenzen sowie die Risiken wie Abhängigkeiten, Datenschutzprobleme und versteckte Kosten differenziert gegenübergestellt.
4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Outsourcing kein Garant für Erfolg ist und eine sorgfältige Individualprüfung für jedes Unternehmen unerlässlich bleibt.
Schlüsselwörter
Outsourcing, Make-or-buy-Entscheidung, Kernkompetenzen, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessauslagerung, Kosteneinsparungen, Shared-Service-Center, Business Process Outsourcing, Risikomanagement, Vertragsgestaltung, Leistungsoptimierung, Flexibilität, Strategische Planung, Backsourcing, Datenschutz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die strategische Bedeutung des Outsourcings für Unternehmen, wobei sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte dieser Ausgliederungsstrategie beleuchtet werden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Formen des Outsourcings, die strategischen Ziele auslagernder Unternehmen sowie eine kritische Analyse der Chancen und Risiken.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein Verständnis für das Instrument Outsourcing zu schaffen, die notwendigen Maßnahmen bei der Umsetzung aufzuzeigen und die Komplexität der Entscheidung durch eine differenzierte Kritik zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die vorliegende Hausarbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Fachbegriffe, Strategien und empirische Ansätze renommierter Autoren zusammengefasst und kritisch diskutiert werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Definition, die systematische Einteilung von Outsourcing-Formen, die Darstellung von Umsetzungsprozessen in drei Phasen sowie die detaillierte Gegenüberstellung von Vorteilen und Risiken.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlüsselbegriffe sind neben Outsourcing vor allem Kernkompetenzen, Wettbewerbsfähigkeit, Kosteneffekte, Risikomanagement und Vertragsgestaltung.
Warum ist eine Definition von Kernkompetenzen für das Outsourcing so wichtig?
Weil Kernkompetenzen laut Arbeit im Unternehmen bleiben sollten, um die Wettbewerbsvorteile nicht zu gefährden, während weniger wertschöpfende Randfunktionen primär für eine Auslagerung in Betracht kommen.
Welche Rolle spielt die Vertragsgestaltung bei Outsourcing-Risiken?
Die Vertragsgestaltung ist laut Autor das Hauptrisiko, da sie bei Fehlern im Nachhinein nur schwer zu korrigieren ist und bei langen Laufzeiten sowie mangelnder Flexibilität zu einer gefährlichen Abhängigkeit führen kann.
- Arbeit zitieren
- Tobias Glogowski (Autor:in), 2017, Die strategische Bedeutung des Outsourcings. Darstellung und Kritik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419268