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Analyse ausgewählter stationär basierter Unternehmens- und Marketingstrategien

Titel: Analyse ausgewählter stationär basierter Unternehmens- und Marketingstrategien

Seminararbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit soll geklärt werden, welche Unternehmens- und Marketingstrategien stationären Handel erfolgreich machen und wie sich Unternehmen, wie Ikea und Hugo Boss gegen diesen Wandel behaupten.

Folgende Fragen werden aufgeworfen: Wodurch lassen sich die Geschäftsmodelle Ikea und Hugo Boss charakterisieren? Inwieweit lässt sich der tatsächliche Erfolg beider Unternehmen messen? Wodurch unterscheiden sich die Unternehmen hinsichtlich ihrer Erfolgstreiber?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Begriffliche Grundlagen

3. Analyse stationär basierter Unternehmenskonzepte am Beispiel von Ikea und Hugo Boss

3.1. Ikea

3.1.1. Historische Unternehmensentwicklung

3.1.2. Analyse des Geschäftsmodells anhand strategischer Erfolgsfaktoren

3.1.3. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen als Basis der Erfolgsmessung

3.2. Hugo Boss

3.2.1. Historische Unternehmensentwicklung

3.2.2. Analyse des Geschäftsmodells anhand strategischer Erfolgsfaktoren

3.2.3. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen als Basis der Erfolgsmessung

3.3. Vergleichsanalyse der Unternehmenskonzepte in Bezug auf die Strategieelemente

3.3.1. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

3.3.2. Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht, wie stationäre Einzelhandelsunternehmen erfolgreich auf den wachsenden Druck durch den E-Commerce reagieren können. Anhand der Fallbeispiele Ikea und Hugo Boss wird analysiert, welche spezifischen Unternehmens- und Marketingstrategien trotz des digitalen Wandels zum Erfolg führen und wie sich diese Unternehmen differenzieren.

  • Analyse der Geschäftsmodelle von Ikea und Hugo Boss
  • Bewertung strategischer Erfolgsfaktoren im stationären Handel
  • Messung des Unternehmenserfolgs durch Finanzkennzahlen
  • Vergleich von Kostenführerschaft versus Differenzierungsstrategie
  • Entwicklung von Multichannel- und Omnichannel-Ansätzen

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Analyse des Geschäftsmodells anhand strategischer Erfolgsfaktoren

„Ikea steigert Umsatz: Wachstum in fast allen Märkten“ (Handelsblatt 2015). Der Möbelgigant erzielt durch sein besonderes Geschäftsmodell weltweit Erfolge. Die Strategie der Kostenführerschaft1, die durch die Reduzierung auf das Wesentliche in den einzelnen Geschäftsbereichen ermöglicht wird, ist ein wichtiger Bestandteil davon.

Zunächst betrachten wir Ikeas selbstformulierte Geschäftsidee: „Ein breites Sortiment formschöner und funktionsgerechter Einrichtungsgegenstände zu Preisen anzubieten, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können“ (Ikea 2016a). Hier wird deutlich, dass Ikea auf vielfältige Auswahl, schlichte und moderne Produkte sowie niedrige Preise setzt, um möglichst große Zielgruppen, insbesondere junge Nachfrager zu erreichen (vgl. Riekhof 2008, S. 196). Das Sortiment mit über 9.500 Produkten wird jedes Jahr um 2.500 Produkte erneuert und bietet den Kunden nicht nur Möbel, sondern auch Accessoires und Kleinteile (vgl. Ikea 2016a). Ikea umfasst somit ein breites als auch tiefes Warensortiment, sodass jegliche Bedürfnisse des Kunden, rund ums Wohnen, befriedigt werden können.

Dadurch, dass die Produkte einzigartig und eigen für Ikea entworfen sind, schafft sich das Unternehmen eine Handelsmarke2 und sorgt dafür, dass die Artikel in keinen direkten Vergleich zur Konkurrenz gesetzt werden können. Sie werden in Bausetzten verkauft und durch die Verlagerung des Transports und der Montage auf die Kunden können im Betrieb Kosten gespart werden. Die Produkte sind also deshalb so preisgünstig, weil die Kunden die unfertige Ware selbst zusammen bauen müssen. Durch den eigenen Aufbau erhöht sich die Wertschätzung für das Produkt, dieses Phänomen nennt man den Ikea Effekt (vgl. Norton 2011, S. 20).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Bedrohung des stationären Handels durch den E-Commerce und stellt die Forschungsfragen bezüglich der Erfolgsstrategien von Ikea und Hugo Boss.

2. Begriffliche Grundlagen: Hier werden zentrale Fachbegriffe wie Geschäftsmodelle, stationärer Einzelhandel und Multichannel definiert, um ein gemeinsames Verständnis für die Analyse zu schaffen.

3. Analyse stationär basierter Unternehmenskonzepte am Beispiel von Ikea und Hugo Boss: Dieses Hauptkapitel untersucht detailliert die historische Entwicklung, die strategischen Erfolgsfaktoren sowie die Finanzkennzahlen der beiden Unternehmen und führt einen direkten Vergleich ihrer Strategien durch.

3.1. Ikea: Es wird analysiert, wie Ikea durch Kostenführerschaft, das spezifische Einkaufserlebnis und die Einbindung der Kunden in die Wertschöpfung Marktführerschaft erreicht.

3.1.1. Historische Unternehmensentwicklung: Dieser Abschnitt zeichnet den Weg von Ingvar Kamprads Anfängen bis zum weltweit erfolgreichen Möbelhaus mit dem innovativen Bausatz-Konzept nach.

3.1.2. Analyse des Geschäftsmodells anhand strategischer Erfolgsfaktoren: Der Fokus liegt hier auf dem breiten Sortiment, der Preisgestaltung und der einzigartigen Ladengestaltung als Wettbewerbsvorteile.

3.1.3. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen als Basis der Erfolgsmessung: Hier werden die Geschäftszahlen von 2015 sowie die Bedeutung der Expansion und das Wachstum des Food-Service analysiert.

3.2. Hugo Boss: Das Kapitel betrachtet die Strategie von Hugo Boss im Premium- und Luxussegment und die Transformation vom Wholesale-Unternehmen zum Retailer.

3.2.1. Historische Unternehmensentwicklung: Es wird die Geschichte von der Gründung 1924 bis zur Etablierung als international bedeutende Modemarke beschrieben.

3.2.2. Analyse des Geschäftsmodells anhand strategischer Erfolgsfaktoren: Dieser Teil behandelt die Differenzierungsstrategie, das Markenprofil und die Bedeutung der Servicequalität am Point of Experience.

3.2.3. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen als Basis der Erfolgsmessung: Analyse der Finanzlage von 2014 unter Berücksichtigung von Investitionen in den eigenen Retail und der EBIT-Marge.

3.3. Vergleichsanalyse der Unternehmenskonzepte in Bezug auf die Strategieelemente: Dieser Abschnitt vergleicht die strategischen Ansätze beider Unternehmen und arbeitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus.

3.3.1. Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Zusammenfassung der unterschiedlichen Wege zur Kundenbindung durch Erlebniswelten, Serviceorientierung und Markenimage.

3.3.2. Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten: Untersuchung, warum beide Unternehmen trotz Konkurrenzdruck durch ihr Image und ihre Positionierung erfolgreich bleiben.

4. Fazit und Ausblick: Abschließende Zusammenfassung der Strategien und ein Ausblick auf die notwendige Weiterentwicklung im E-Commerce, um zukünftigem Wettbewerb zu begegnen.

Schlüsselwörter

Stationärer Einzelhandel, E-Commerce, Geschäftsmodell, Strategie, Kostenführerschaft, Differenzierung, Multichannel, Omnichannel, Kundenbindung, Markenerlebnis, Wettbewerbsvorteil, Finanzkennzahlen, Einzelhandel, Transformation, Point of Experience

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie stationäre Einzelhändler wie Ikea und Hugo Boss trotz des zunehmenden Drucks durch den Online-Handel erfolgreich bleiben können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Geschäftsmodellen, der strategischen Positionierung, der Rolle von Marketingmaßnahmen und der finanziellen Erfolgsmessung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, welche spezifischen Unternehmensstrategien (Kostenführerschaft vs. Differenzierung) den Erfolg dieser Unternehmen im stationären Handel sichern und wie sie auf den Wandel zum Omnichannel-Vertrieb reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Fallstudienanalyse, die auf Unternehmenskennzahlen, Fachliteratur und Berichten zur Strategieentwicklung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse von Ikea und Hugo Boss, jeweils unterteilt in Unternehmensgeschichte, Geschäftsmodell-Strategien und finanzielle Erfolgsmessung, gefolgt von einer vergleichenden Gegenüberstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie stationärer Einzelhandel, Kostenführerschaft, Differenzierungsstrategie, Omnichannel und Kundenbindungsmanagement.

Warum unterscheidet sich die Strategie von Ikea so stark von der von Hugo Boss?

Ikea setzt primär auf eine Kostenführerschaft, bei der der Kunde Aufgaben (wie Selbstmontage) übernimmt, während Hugo Boss auf eine Differenzierungsstrategie setzt, die auf Premium-Markenimage, Qualität und individuellen Service abzielt.

Was bedeutet der "Ikea Effekt" im Kontext der Arbeit?

Der Ikea Effekt beschreibt das Phänomen, dass Kunden eine höhere Wertschätzung für Produkte empfinden, an deren Zusammenbau sie selbst mitgewirkt haben, was ein wesentlicher Bestandteil des Ikea-Erfolgsmodells ist.

Wie reagiert Hugo Boss auf den Wandel vom "Point of Sales" zum "Point of Experience"?

Hugo Boss investiert massiv in die Ladenarchitektur, das Visual Merchandising und die Schaffung von Erlebniswelten in den Stores, um Kunden nicht nur Produkte zu verkaufen, sondern ein emotionales Markenerlebnis zu bieten.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich des Online-Handels für beide Konzerne?

Beide Unternehmen müssen verstärkt in E-Commerce und Omnichannel-Strukturen investieren, um sich an die wandelnden Konsumentenbedürfnisse anzupassen und eine Kannibalisierung ihrer stationären Umsätze zu verhindern.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse ausgewählter stationär basierter Unternehmens- und Marketingstrategien
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V419390
ISBN (eBook)
9783668679535
ISBN (Buch)
9783668690141
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse unternehmens- marketingstrategien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Analyse ausgewählter stationär basierter Unternehmens- und Marketingstrategien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419390
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Leseprobe aus  25  Seiten
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