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Umgang mit Migranten und Flüchtlingen in Memmingen. Koexistenz, Zusammenhalt und freiwillige Interaktion

Title: Umgang mit Migranten und Flüchtlingen in Memmingen. Koexistenz, Zusammenhalt und freiwillige Interaktion

Research Paper (undergraduate) , 2016 , 14 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Frank Pavlon (Author)

Communications - Intercultural Communication
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist, ein kohäsiv wirksames Konzept für den Umgang mit Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund in Memmingen zu skizzieren.

Dazu sollen die theoretischen Hintergründe beleuchtet und dann im Praxistransfer auf die oben genannten Rahmenbedingungen angewendet werden.

Die kreisfreie Stadt Memmingen in Schwaben ist eine Kleinstadt mit rund 43.000 Einwohnern im Stadtgebiet sowie einem verstädtertem Kerneinzugsbereich von weiteren 51.000 Personen. Aktuell leben in Memmingen 6.805 ausländische Staatsangehörige aus 101 verschiedenen Staaten, was 15,97% der Wohnbevölkerung Memmingens entspricht. Die Anzahl der Asylbewerber, welche in 60 dezentralen Unterkünften im Stadtgebiet untergebracht sind, betrug zum 31.12.2015 580 Personen.
Bereits 2014 hatten über 50% der in Kindertagesstätten untergebrachten Kinder im Stadtgebiet Memmingen einen Migrationshintergrund.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangslage und Zielsetzung

2. Kohäsion

2.1 Multikollektivität

2.2 Interkulturalität

3. Konzeptskizze für Memmingen

3.1 Ziele des Konzepts

3.2 Kommunikation

3.2.1 Interventionsansatz „Kollaboration“

3.2.1 Interventionsansatz „Promotoren“

3.3 Multikollektivität

3.3.1 Abbau einschränkender Prozesse

3.3.2 Erhöhung der Kollektivmitgliedschaften

3.4 Ziele und Visionen

3.4.1 Abstimmungsprozess

3.4.2 Formalisierung

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein kohäsiv wirksames Konzept für den Umgang mit Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt Memmingen zu skizzieren, um die gesellschaftliche Teilhabe und ein weltoffenes Klima zu fördern.

  • Grundlagen der sozialen Kohäsion durch Multikollektivität
  • Interkulturelle Dialoge und Kommunikationsstrategien
  • Interventionsansätze wie Kollaborationsprojekte und Promotoren
  • Abbau von Barrieren und Förderung der Kollektivmitgliedschaften
  • Prozesse zur Zieldefinition und Visionen für ein gelingendes Miteinander

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Interventionsansatz „Kollaboration“

Aus meinem beruflichen Umfeld als Berater und Entwickler von Kassensystemen sehe ich als einen möglichen Ansatzpunkt hierzu beispielsweise das von der Diakonie betriebene Sozialkaufhaus „ K-DW“4.

Dieses wendet sich verstärkt an Flüchtlinge und Migranten und ist meist erste Anlaufstelle nach Bezug der Unterkunft. Eingesammelte Sachspenden können dort für einen symbolischen Betrag erworben oder gegen Vorlage einer Berechtigungskarte gratis mitgenommen werden.

Damit die Sachspenden mit den Wünschen der Migranten und Flüchtlinge harmonieren, könnten die Anfragelisten über Sachspenden in Kooperation entwickelt werden. Dieses gemeinsame Ziel eignet sich zu dauerhafter Zusammenarbeit, denn es ist davon auszugehen, dass neu hinzugestoßene Menschen, wechselnde Jahreszeiten oder sonstige Einflüsse die Liste der Dinge, welche benötigt oder beliebt sind, ständig verändern.

Um Synergieeffekte zu ermöglichen und Aushandlungsprozesse zu fördern (vgl. Bolten, 2012a, S.117), sollten möglichst unscharfe Anforderungen an die Treffen zwischen Diakoniemitgliedern und Migranten/Flüchtlingen gestellt werden. Die somit nötigen Aushandlungsprozesse umfassen dann unter anderem:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangslage und Zielsetzung: Die Arbeit analysiert die demografische Situation in Memmingen und definiert das Ziel, ein Konzept zur Verbesserung der gesellschaftlichen Kohäsion zu entwickeln.

2. Kohäsion: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Kohäsion, Multikollektivität und Interkulturalität als Basis für das geplante Konzept.

3. Konzeptskizze für Memmingen: Hier werden konkrete Interventionsmaßnahmen wie der „Kollaborations“-Ansatz und der Einsatz von Promotoren sowie Strategien zur Förderung der Kollektivmitgliedschaften vorgestellt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen zusammen und unterstreicht die Bedeutung einer nachhaltigen Evaluation für den langfristigen Erfolg.

Schlüsselwörter

Kohäsion, Memmingen, Multikollektivität, Interkulturalität, Integration, Flüchtlinge, Migrationshintergrund, Kollaboration, Promotoren, Sozialkaufhaus, Teilhabe, Reziprozität, Aushandlungsprozesse, Gesellschaft, Netzwerk.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Konzeptes zur Förderung der sozialen Kohäsion zwischen Einheimischen, Flüchtlingen und Migranten in der Stadt Memmingen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Multikollektivität, Interkulturalität, die Gestaltung von Kommunikationsprozessen und die Einbindung lokaler Akteure.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Konzept zu skizzieren, das durch konkrete Ansätze ein Miteinander statt nur ein Nebeneinander der Kulturen ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch aktuelle kulturwissenschaftliche Konzepte, die in einem Praxistransfer auf die spezifischen Bedingungen der Stadt Memmingen angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Kohäsion und die anschließende Skizzierung konkreter Interventionsansätze, wie die Zusammenarbeit über soziale Einrichtungen und die Identifikation von „Promotoren“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kohäsion, Multikollektivität, Interkulturalität und das Konzept der „Promotoren“ als Kommunikationsknotenpunkte.

Wie definiert die Arbeit den Begriff der „Promotoren“?

Promotoren sind rege Impulsgeber, die als Knotenpunkte für eine hohe Anzahl an Interaktionen fungieren und somit den Austausch zwischen unterschiedlichen Kollektiven aktiv am Leben halten.

Welche Rolle spielt das „K-DW“ Sozialkaufhaus in dieser Arbeit?

Es dient als praktisches Beispiel für einen Interventionsansatz, um über kollaborative Aufgaben – wie die gemeinsame Entwicklung von Anfragelisten für Sachspenden – den interkulturellen Dialog zu fördern.

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Details

Title
Umgang mit Migranten und Flüchtlingen in Memmingen. Koexistenz, Zusammenhalt und freiwillige Interaktion
College
Donau-Universität Krems
Course
Wirtschafts- und Organisationspsychologie
Grade
1,5
Author
Frank Pavlon (Author)
Publication Year
2016
Pages
14
Catalog Number
V419472
ISBN (eBook)
9783668701564
ISBN (Book)
9783668701571
Language
German
Tags
interkulturelle Kompetenz Kohäsion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frank Pavlon (Author), 2016, Umgang mit Migranten und Flüchtlingen in Memmingen. Koexistenz, Zusammenhalt und freiwillige Interaktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419472
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