Herausforderungen bei der Grünplanung von Stadtmetropolen. Was schränkt die Entwicklung von urbanen Grün ein?


Studienarbeit, 2018
27 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen zum Thema Grünplanung für die Stadtentwicklung
2.1 Begriffsdefinition urbanen Grüns
2.2 Funktionen urbanen Grüns
2.2.1 Gesellschaft
2.2.2 Wirtschaft
2.2.3 Ökologie und Klima
2.2.4 Ästhetik und Baukultur

3. Herausforderungen Stadtgrün
3.1 Spannungsfelder und Interessenskonflikte
3.2 Pflegeintensität und Qualität
3.3 Finanzierung, Organisation, Trägerschaft und Innovationspotenzial

4. Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung
4.2 Fazit
4.3 Ausblick

5. Quellen und Literaturverzeichnis

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Grüner Hochbunker auf dem Hamburger Heiligengeistfeld 8

Abbildung 2: Stadt Essen 2017 – Grüne Hauptstadt Europas 13

Abbildung 3: Biergarten in München 19

Abbildung 4: Surfen im Eisbach München 20

Abbildung 5: Dach- und Fassadenbegrünung 20

Abbildung 6: Stadtgrün 21

1. Einleitung

1.1 Aufgabenstellung

Die Hausarbeit befasst sich mit dem Thema „Herausforderung bei der Grünplanung von Stadtmetropolen“ und der dazugehörigen Forschungsfrage „Was schränkt die Entwicklung von urbanen Grün ein?“. Der Autor hat dieses Thema gewählt, da ein Großteil der Metropolregionen Deutschlands mit dem zunehmendem Trend „Zurück in die Stadt“ und der damit verbundenen innerstädtischen Nachverdichtung zu kämpfen haben und Stadt- sowie Grünflächen dem weichen müssen. Dabei spielt urbanes Grün insb. in den Großstädten eine überlebenswichtige Rolle. Die aktuelle Herausforderung für die Politik und Gemeinden besteht darin, die hohe Wohnungsnachfrage mit ausreichenden Gestaltungs- und Entwicklungsmaßnahme von Grün- und Freiflächen zu verbinden.

1.2 Ziel der Arbeit

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es möglichst genau herauszufinden, welche Herausforderungen und Interessenskonflikte bei der Grünplanung bestehen und wie diese gelöst bzw. kompensiert werden können.

1.3 Aufbau der Arbeit

Zum Beginn der Arbeit wird im Theorieteil der Begriff „urbanes Grün“ definiert, sowie dessen vielfältige Funktionen erläutert. Des Weiteren werden die vier Bereiche Gesellschaft, Wirtschaft, Ökologie und Klima sowie Ästhetik und Baukultur im Zusammenhang mit urbanen Grüns dargestellt. Im darauffolgenden Kapitel 3 werden die Herausforderungen von Stadtgrün aufgegriffen. Diese werden in die Unterkapitel „Spannungsfelder und Interessenskonflikte“, „Pflegeintensität und Qualität“ und „Finanzierung, Organisation, Trägerschaft und Innovationspotenzial“ unterteilt. Die Arbeit schließt mit einer Schlussbetrachtung, gegliedert aus einer Zusammenfassung, einem Fazit sowie einem Ausblick ab.

Zum Beginn der Recherche hat sich der Autor im World Wide Web über diverse Artikel und Bücher der vergangenen Jahre einen ersten Eindruck in die Thematik verschafft. Um die theoretischen Grundlagen zu verfassen, wurden diverse Quellen genutzt, um eine sinnvolle Gliederung aufzustellen. Darauffolgend wurde die Themensuche, passend zu den Gliederpunkten, eingegrenzt und optimiert. Durch die Aktualität des Themas gibt es nur wenige Buchquellen zur Verfassung des Hauptteils. Aufgrund dessen wurden umfangreiche Online-, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel herangezogen. Bei der Suche wurden häufig Schlagwörter wie „urbanes Grün“, „Stadtgrün“ und „Immobilienmarkt“ verwendet.

2. Theoretische Grundlagen zum Thema Grünplanung für die Stadtentwicklung

2.1 Begriffsdefinition urbanen Grüns

Der Begriff „urbanes Grün“ ist bis heute nicht eindeutig definiert, jedoch wird es häufig als Synonym für Stadtgrün verwendet.1 Der urbane Raum lässt sich in Gebäude und Freiräume unterteilen, dabei gibt es sowohl begrünte, als auch unbegrünte Gebäude sowie graue und grüne Freiräume.2

Bei den Gebäuden lässt sich eine Unterscheidung in begrünte (Dach- und Fassadenbegrünung) und nicht begrünte Gebäude analog vornehmen. Als graue Freiräume werden Areale bezeichnet, die vorwiegend versiegelt, undurchlässig und aus harten Materialien wie bspw. Asphalt oder Beton bestehen. Dazu gehören am Beispiel von Straßenräumen asphaltierte oder gepflasterte Geh- und Fahrtwege.3 Grüne Freiräume hingegen zeichnen sich durch eine natürliche und belebte Oberfläche aus, auf denen Pflanzen wachsen und sich ausbreiten können, wie bspw. begrünte Mittelstreifen, Parks und Wälder.4

Stadtgrün umfasst alle Formen grüner Freiräume und begrünter Gebäude. Zu den Grünflächen zählen u. a. Parkanalagen, Friedhöfe, Kleingärten, Spielplätze, Sportanlagen, Straßengrün und Straßenbäume, Naturschutzflächen, Wald und viele weitere Freiräume welche zur Gliederung und Gestaltung der Stadt geplant, erhalten und gepflegt werden müssen.5 Auch private Gärten und landwirtschaftliche Nutzflächen tragen einen wesentlichen Teil zum Stadtgrün bei.

Dieser Herleitung folgend wird urbanes Grün in dieser Arbeit wie folgt definiert:

„Urbanes Grün bezeichnet alle Formen grüner Freiräume und begrünter Gebäude in urbanen Räumen“.6

2.2 Funktionen urbanen Grüns

Warum ist Grün so wichtig? Welche Relevanz hat es für die Stadtentwicklung und die dazugehörige Gesellschaft? Wo liegen die Potenziale von urbanen Grün für das soziale Umfeld, das Klima und die Gesundheit der Bevölkerung? Und inwieweit verändert es die Baukultur? All diese Fragen sollen im folgenden Abschnitt genauer untersucht und erläutert werden.

Durch die zunehmenden Produktionsstätten, das damit einhergehenden wachsende Verkehrsaufkommen und den steigenden Bauaktivitäten wird das Stadtklima insb. innerhalb der Ballungszentren stark belastet. Die Folge daraus sind ein verminderter Luftaustausch und eine erhöhte Konzentration an Luftschadstoffen und Feinstaub, welche unsere Gesundheit insb. im zunehmenden Alter stark belasten. Das Klima in den Großstädten wird aktuell durch eine hohe Lufttemperatur, niedrige Luftfeuchtigkeit und abwechselnder Trockenheit bzw. Überschwemmungen charakterisiert.7

Wie allseits bekannt wohnen die meisten Menschen sehr gerne in ruhigen Lagen und streben danach, sich in einer attraktiven Wohngegend mit naheliegenden Parks, Grünanlagen sowie Wasserflächen in Zentrumnähe niederzulassen. Das liegt u. a. daran, weil Stadtgrün sich positiv auf unseren Körper auswirkt. Es fördert die Erholung und Gesundheit nachweislich, somit sind Grünanlagen mit Lebensqualität und Vitalität gleichzusetzen. Deshalb werden Grüne Städte im Punkto Standort zunehmend beliebter.8 Berlin ist bspw. mit rd. 32% Grün- u. Waldfläche im Verhältnis zur Gesamtfläche mit 892 km², die grünste Metropole Deutschlands und bietet durch ihre knapp 2.500 Parks und diversen Schrebergärten ausreichend Platz zur Erholung.9

Parks ermöglichen es neue Bekanntschaften zu machen, sportlichen Aktivitäten nachzugehen, spazieren zu gehen, Freunde im Café zu treffen und mit Kindern Spielplätze aufzusuchen. Sie sind ein natürlicher Ruheraum für die Stadtgesellschaft, ermöglichen es draußen die Freizeit zu verbringen und bietet einen Ausgleich zur Büroarbeit und der virtuellen Welt, welche unser Berufsleben und den Alltag zunehmend durchdringt.10

Zudem verbessern Pflanzen und Bäume das Stadtklima und übernehmen dabei zahlreiche klimarelevante Funktionen. Für uns Menschen wirkt es gesundheitlichen Belastungen entgegen, indem es als „grüne Lunge“ Sauerstoff produziert und (Fein-)Staub sowie andere Schadstoffe in der Luft absorbiert und filtert. Unbebaute Flächen können bei Regen und insb. bei starken Niederschlägen das Wasser aufnehmen, speichern und durch kontrollierte Verdunstung wieder abgeben, wodurch die Kanalisation entlastet und das Risiko vor Überschwemmungen verringert wird.11 Dichte Kronendächer sorgen durch ihren Schatten für ein gesundes Lichtverhältnis, mildern an heißen Sommertagen die Temperatur und bieten erhöhten Windschutz an stürmischen Tagen, so dass ein angenehmes Mikro- und Wohnumfeldklima geschaffen wird. Daneben bietet es Tieren eine Heimat und mindert zudem den Lärmpegel in der Umgebung.12 Aber nicht nur grüne Strukturen, sondern auch blaue Strukturen wie bspw. Seen, Flüsse und Bäche verbessern das Stadtklima. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit und sorgen ebenso für Abkühlung. Diese Effekte sind am wirksamsten, wenn das Wasser in Bewegung ist. Dabei ist es egal ob dies auf natürlichem Wege geschieht oder durch technische Systeme.13

Die positive Auswirkung von Grünflächen ergibt sich aus deren Größe, Volumen und Verteilung innerhalb der Städte.14 Je größer eine zusammenhängende Grünfläche ist, desto größer ist auch ihre klimatische Wirkung. Allerdings reicht die Kalt- und Frischluftproduktion nicht weit in angrenzend bebaute Bereiche hinein. Deshalb empfiehlt der Deutsche Wetterdienst aus stadtklimatologischer Sicht eher eine Vernetzung aus vielen kleinen Grünflächen, anstatt weniger großer Flächen.15

2.2.1 Gesellschaft

Die Stadtentwicklung steht vor neuen bedeutenden gesellschaftlichen Herausforderungen. Speziell der zunehmend starke Zuzug in die Metropolregionen wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf usw. stellt aufgrund des aktuell hohen Wohnungsdefizites eine große Problematik dar.16 Jährlich werden lt. des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) rd. 350.000 – 400.000 neue Wohnungen in deutschlandweit benötigt, vorwiegend in den Großstädten.17 Die Lösung der Politik und der Städte besteht darin, eine Ausweitung der Bautätigkeiten für ungenutzte Flächen zuzulassen.18 Was wiederrum bedeutet, dass Grünflächen für Neubauten weichen müssen.

Im Gegenzug dazu, versuchen kleinere Städte im entfernteren Umland sich gegen den Wegzug von jungen, motivierten und hochqualifizierten Erwerbstätigen zu wehren. Jedoch kommen sie gegen die wirtschaftsstarken Ballungsräume mit ihren guten Arbeits- u. Ausbildungsmöglichkeiten nicht an. Die damit einhergehende steigende Konzentration der sog. A-Gruppe (Arme, Alte, Arbeitslose) bringt das gesellschaftliche wie wirtschaftliche Gleichgewicht durcheinander und bereitet den schrumpfenden Gemeinden Kopfzerbrechen.19 Die Bevölkerungsentwicklung hängt stark vom Angebot des Arbeits- und Ausbildungsmarktes, den nahe gelegenen Geschäften des alltäglichen Bedarfs, einer gemischten Bevölkerungsstruktur und des Image der jeweiligen Stadt ab. Deshalb ist es für besonders für kleinere Städte essenziell, eine attraktive Standortpolitik zu betreiben.

Um einer negativen Bevölkerungsentwicklung entgegenzuwirken, bedarf es darüber hinaus einer Einwanderung neuer Bevölkerungsgruppen. Diese müssen wiederrum in die Gesellschaft integriert werden und sollen vor allem dem Angebot an Arbeitsplätzen folgen.20 Um sie in die Gemeinschaft zu integrieren bieten sich bspw. Gemeinschaftsgärten und Sportvereine an, welche aktuell bereits einen wichtigen Beitrag zur Integration und Identifikation einer Stadt beisteuern.21

Ein grünes Wohnumfeld trägt zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualität sowie zur positiven Bewertung der Stadtteile durch die Bewohner bei.22 Sie erfüllen damit, wie bereits im vorherigen Kapitel erläutert, wichtige Freizeit- und Erholungsfunktionen. Durch das Angebot sich sportlich oder gärtnerisch zu betätigen resultieren zahlreiche positive Effekte für die menschliche Gesundheit. Durch die Bewegung verbessert sich unsere physische und psychische Gesundheit.23 D. h. unser Kreislauf stabilisiert sich, die Atemwege werden freier und die körperliche Fitness erhöht sich, wodurch wiederrum Stress abgebaut wird und seelische Erkrankungen gemindert werden.24 Durch eine aktive gärtnerische Betätigung ergeben sich eine Selbstversorgung mit Obst und Gemüse sowie eine daraus resultierende gesunde Ernährung. Jedoch ergeben sich neben den genannten positiven Effekten auch negative. Dazu zählen vor allem Allergien, welche durch Gräser-, Baum- und Kräuterpollen ausgelöst werden. Besonders auf Erle, Birke, Buche und Eiche reagieren viele Menschen mit Heuschnupfen und können so den Aufenthalt in der Natur nicht genießen.25 Dies sollte bei der Planung von Parkanlagen, Spielplätzen u. ä. berücksichtigt werden. Durch gezielte Standortplanung und Pflanzenauswahl können Allergene Reaktionen bei den Betroffenen gemindert werden.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Bevölkerungsentwicklung maßgeblich von der Arbeitsmarktentwicklung, der Lebensqualität und dem Image der jeweiligen Stadt bzw. Gemeinde und ihrer umliegenden Umgebung abhängt. Bei neuen Entwicklungsstrategien müssen sowohl die Ansprüche neuer Bevölkerungsgruppen, bestehender junger sowie alternder Bevölkerungsgruppen berücksichtig und gefördert werden.26 Beispielhaft sind dabei eine spezielle Förderung von familien- und altersgerechten Freiräumen und attraktiven Wohnstandorten für junge Hochqualifizierte anzuführen.27 So könnten sich nicht nur mehr Bänke, sondern auch eine Grillecke, Tischtennisplatten oder Fitnessgeräte neben bunten Beeten und Sträuchern wiederfinden. Die knappen Ressourcen müssen dabei so eingesetzt werden, dass möglichst eine breite Masse an Menschen einen Nutzen davon haben.28

2.2.2 Wirtschaft

Die globale Konkurrenz um Arbeit, Kapital und Wissen führt zu einem zunehmend starken Wettbewerb in den Städten, bei dem weiche Standortfaktoren, wie die Freizeit- und Lebensqualität, zunehmend an Bedeutung gewinnt.29 Urbanes Grün übernimmt dabei wirtschaftlich zentrale Funktionen: Zum einen umfasst es den direkten wirtschaftlichen Nutzen, welcher sich durch bspw. die Eröffnung neuer Gastronomien sowie den Verleih von Sportgeräten bemerkbar macht und damit zur Wertschöpfung und Beschäftigung positiv beiträgt.30 Ein gutes Beispiel sind u. a. die in Parks angesiedelten bayerischen Biergärten, in denen es erlaubt ist seine eigene Brotzeit mitzubringen und vor Ort zu genießen. Die Haupteinnahmequelle der Biergärten liegt dabei im Verkauf von kühlem Bier oder anderen diversen Getränken, welche die Besucher im Schatten der Bäume zu ihrer selbstgemachten Brotzeit zu sich nehmen.31 Anschließend bietet sich bei gutem Wetter eine Abkühlung in künstlich angelegten Flüssen oder Seen an, welche zahlreich vorhanden sind. Bspw. wurde im Englischen Garten der Eisbach künstlich angelegt und lockt deutschlandweit Surfer im Sommer wie auch im Winter an und gehört zu Münchens beliebtesten Touristenattraktionen.32

Zum anderen wirken sich die zahlreichen in und um das Stadtzentrum verteilten Parks und Grünanlagen positiv auf Wohnstandort- und Investitionsentscheidungen sowie Boden- und Immobilienpreise aus und tragen dadurch direkt und indirekt zur wirtschaftlichen Entwicklung bei.33 Darüber hinaus kann urbanes Grün durch bspw. begrünte Dach-, Fassaden- und Hofflächen, den Bedarf an Gebäudeklimatisierung senken und trägt so zur Kostenreduzierung bei.

Neben den betriebswirtschaftlichen Vorteilen können ebenfalls im Bereich des Gesundheitswesens auch volkswirtschaftliche Kosten reduziert werden, da sich, wie bereits erläutert, urbanes Grün positiv auf die menschliche Gesundheit auswirkt und Krankheiten vorbeugen kann.34

2.2.3 Ökologie und Klima

Urbanes Grün erfüllt vielfältige ökologische und klimatische Funktionen, die zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen. Die Effekte resultieren vor allem aus dem Stoffwechsel der Pflanzen und dem Angebot an unversiegelten Flächen.35 Allerdings werden unversiegelten Flächen, aufgrund von zahlreichen Bauvorhaben, immer knapper. Insb. in dicht besiedelten Städten, behindern versiegelte Flächen die Aufnahme von Regenwasser sowie die Anreicherung von Grundwasser, mit der Folge von Überschwemmungen. Um aber auch in Zukunft Trinkwasser und Lebensmittel aus der Region zu garantieren, müssen die natürlichen Ressourcen bewahrt bleiben. Die Aufgabe der Stadtentwicklung liegt somit darin, sich den zukünftigen Veränderungen frühzeitig anzupassen. D. h. es gilt vor allem, die stark verdichteten Innenstädte durch bauliche Anpassungen und durch eine integrierte Freiraum- und Grünplanung attraktiv und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.36 Bspw. durch den Erhalt und Ausbau von kleinen Parks oder durch die Bepflanzung von Innenhöfen, Dächern u. ä. um die Vernetzung zur Schaffung von Frischluftschneisen zu fördern.37

Des Weiteren belastet der motorisierte Verkehr die Luft mit Schadstoffen, welche sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirkt und zudem ein treibender Faktor für die globale Erwärmung und eine zunehmende UV-Belastung ist. Um diesen Immissionen entgegenzuwirken gehört es zusätzlich zu den Aufgaben der Stadt- und Regionalentwicklung, den motorisierten Verkehr zu reduzieren bzw. Alternativen, wie gut ausgebaute Fahrradwege und Elektrofahrzeuge anzubieten, sowie die Straßenbegrünung zur Luftfilterung und Bindung von CO2 zu fördern.38

2.2.4 Ästhetik und Baukultur

Die Ansprüche an den städtischen Raum verändern sich, die weicheren Standortfaktoren spielen eine immer größer werdende Rolle. Hierdurch rücken ästhetische Aspekte wieder stärker in den Vordergrund der Diskussionen um die Städteentwicklung.39 Das Grün innerhalb einer Stadt prägt in Verbindung mit deren Infrastruktur maßgeblich die ästhetische Wahrnehmung. Also all das, was unsere Sinne bewegt, wenn wir etwas betrachten: Schönes, Hässliches, Angenehmes und Unangenehmes, was die Identifikation der Bewohner innerhalb ihres Lebensraumes fördern oder auch hemmen kann.40 Bspw. gehören zu der Kulturlandschaft u. a. auch kulturgeschichtliche Elemente wie die Kunst am Bau oder historische Denkmäler welche die unterschiedlichsten gesellschaftlichen und baukulturellen Phasen einer Stadt bzw. Region widerspiegeln.41

Um die Baukultur auch in Zukunft weiterhin positiv zu entwickeln und zu erhalten, bedarf es ein Umdenken in dem Prozess der Baukultur des Städtebaus, der sog. „Grünen Baukultur“, welche die Auseinandersetzung mit urbanem Grün umfasst.42

Zur Verdeutlichung bietet sich die geplante Begrünung des Hochbunkers43 auf dem Hamburger Heiligengeistfeldes an.44 Dieser soll zukünftig über mehrere Ebenen mit einem 5.500 m² großen grünen Dachgarten inkl. Hotel, Sporthalle, Park, Theater, Café, Weltkriegsgedenkstätte und vielem mehr ausgestattet werden.45 Das Bauprojekt gehört mit zu den spektakulärsten in der Stadt und soll über 30 Mio. € kosten.46

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Grüner Hochbunker auf dem Hamburger Heiligengeistfeld47

3. Herausforderungen Stadtgrün

3.1 Spannungsfelder und Interessenskonflikte

Grün- und Erholungsflächen bedecken in Deutschland insgesamt etwa 4.200 km², also knapp 9% der Siedlungs- und Verkehrsfläche.48 Somit sind Deutschlands Städte im Vergleich zu anderen internationalen Großstadtregionen gut mit Grün ausgestattet.49

Das Stadtgrün mit seinen vielfältigen Funktionen ist unabdingbar und erfreut sich zunehmender Nachfrage sowie steigender Selbstbeteiligung an der Förderung und Entwicklung von Grünflächen seitens der Bevölkerung.50 Trotz der zunehmenden Aufmerksamkeit und der hohen Erwartungshaltung gegenüber des Stadtgrünes, gibt es auch diesbezügliche Probleme und Konflikte. Insb. in den wachsenden Großstädten und den naheliegenden Regionen im Umland werden Freiflächen aufgrund der aktuell starken Wohnungsnachfrage zunehmend bebaut. Die Bedingungen des anhaltenden Zuzugs, dem schon bestehenden großen Wohnungsengpässen und den dazu parallel nicht ausreichenden Wohnungsbauaktivitäten, dürften die Lage an den Top-Standorten Deutschlands aller Voraussicht nach auch weiter verschärfen.51 Die dadurch weitere Verdichtung und Versieglung der Stadtbereiche führt zu einer steigenden Hitze, denn hochverdichtete Flächen speichern die tagsüber aufgestaute Wärme auch nachts, wohingegen Grünanlagen und Freiflächen rasch auskühlen und erfrischende Kaltluft produzieren.52 Ebenso erhöht es die Widerstandsfähigkeit gegenüber klimawandelbedingten Risiken, wie Starkregen, und ist erheblich preiswerter als technische Lösungen zu Rückhalt von großen Wassermengen.53

Der entstehende Konflikt zwischen dem erhöhten Bedarf an Wohnraum, sowie dem daraus resultierenden Rückgang an vernetzten Grünflächen, stellt die Kommunen vor enorme Herausforderungen.54 Sie müssen ein Konzept entwickeln, welches die Freiraumplanung sowie den Schutz der Natur mit der baulichen Nachverdichtung verbindet. Ein Anfang ist bereits durch die bestmögliche Ausnutzung von Flächen mit bspw. Mehrfamilienhäusern und der zunehmenden Hof-, Dach- und Fassadenbegrünung geebnet.55

Es ist festzuhalten, dass je kleine eine Gemeinde ist, desto mehr Grünfläche steht den Einwohnern auch zur Verfügung. In Großstädten kommt man auf rd. 46 m², in Kleinstädten auf rd. 56 m² und in Dörfern auf ganze 71 m² Grünfläche pro Kopf.56 In den sozial benachteiligten Quartieren kommt man pro Einwohner auf gerade mal durchschnittlich 38 m², was im Gegensatz zum allgemeinen Durchschnitt mit ca. 50 m² ein klares Gründefizit darstellt. Die Bedeutung des näheren Wohnumfeldes ist jedoch gerade für Menschen mit einer geringen Mobilität und der damit verbundenen Standortsabhängigkeit von großer Bedeutung. Davon sind neben der ärmeren Bevölkerungsschicht auch ältere Menschen betroffen.57 Hinzu kommt, dass jeder fünfte innerstädtische Einwohner mehr als 300 m von einer Grünanlage entfernt wohnt.58 Teilw. sind die naheliegenden öffentlichen Grünanlagen nicht immer an die unterschiedlichen und oftmals widersprüchlichen Anforderung der Nutzungsgruppen angepasst. Zum Beispiel nutzen Rentner gerne ruhige Parkanlagen zum Spazieren gehen, lesen und erholen, wohin gehen sich die jüngere Generation gerne sportlich betätigt, grillt und an Veranstaltungen teilnimmt. Durch eine entsprechende Planung mit verschiedenen Angeboten und einer guten Beteiligung können diese Nutzungskonflikte schnell reduziert und behoben werden.59

3.2 Pflegeintensität und Qualität

Bei der Wohnungssuche ist der Zugang zu einem nahegelegenen grünen Wohnumfeld einer der bedeutendsten Faktoren. Dabei tuen sich für die Stadtplanung hinsichtlich Qualität und Gestaltung von Grün- und Freiflächen neue Herausforderungen auf. Entwicklungsbedarf besteht insb. bei stadtgestalterischen wie ökologischen Qualitäten.60 Vor allem alte Bäume, die seit Generationen das Stadtbild signifikant prägen sind von hoher Bedeutung für die ökologische Qualität. Aber auch die Förderung von Rad- und Fußwegen bezieht die stadtgestalterische Qualität mit ein. Um die Städte mit vermehrten und besseren Grünstrukturen auszustatten, bedarf es eines langfristigen Entwicklungsplanes. Baumaßnahmen, die Grünflächen einschränken, sind mit Ausgleichsmaßnahmen, wie die Bepflanzung von Dächern und Fassaden, vorzubeugen.61

Problematisch ist des Weiteren anzusehen, dass die allgemeinen Erwartungen und Anforderungen der Bewohner an die Qualität der Grünflächen sehr hoch sind. Allerdings entstehen teilw. bereits im Planungsprozess Fehler, welche auf verminderte Fachkompetenzen zurückzuführen sind. Durch eine unzureichende Vorbereitung der Pflanzenflächen, nicht standortgerechter Pflanzenwahl sowie nicht fachgerechtem Transport und Lagerung der Pflanzen, wirkt sich dies oft nachteilig auf deren Funktionsweise aus. Um die Qualität der Planung und Pflege von Grünflächen zu wahren, sollte hier konsequent auf eine hohe Sach- und Fachkompetenz der Akteure geachtet werden.62 Jedoch ist durch fehlende finanzielle Mittel von Grünflächenämtern und dem damit verbundenem Abbau von Fachpersonal nur eine minimale Pflege der städtischen Grünflächen möglich, wobei gleichzeitig die allgemeinen Erwartungen und Anforderungen an die Qualität steigen.63 Denn die Qualität der Grünplanung und –pflege besitzt einen direkten Einfluss auf die Grundstücks- und Immobilienpreise. Durch hochwertige und attraktive Grünanlagen wird die Wohn- und Lebensqualität immens gesteigert, was wiederum die Immobilienpreise um bis zu 10% erhöhen kann und Investoren finanzielle Anreize schafft. Dabei wünscht sich die Bevölkerung zunehmend Mitgestaltungsrecht. Vielen fehlt es an privaten Grünflächen, was sich u. a. an den zahlreichen Gemeinschaftsgärten wiederspiegelt. Um den Anforderungen der Anwohner gerecht zu werden, kann eine frühzeitige Einbindung dieser von Vorteil sein.

Die Mehrzahl der Stadtbevölkerung präferiert vor allem gestaltete Parks- und Grünanlagen, die regelmäßig gepflegt werden.64 Allerdings tragen diese Ansprüche nicht zur biologischen Vielfalt bei. Denn der gezielte Eingriff in die Natur zerstört den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere. Um dieses Nutzungskonflikt zu kompensieren, müssen sowohl Flächen für eher pflegeintensive Parkanlagen, als auch für die weniger pflegebedürftige Pflanzenareale wie bspw. Stadtwildnis, vorhanden sein.65

[...]


1 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): Urbanes Grün in der integrierten Stadtentwicklung – Strategien, Projekte, Instrumente, S. 14, Online-Quelle: https://www.mhkbg.nrw/stadtentwicklung/_pdf_container/Forschungsbericht-urbanes_gruen_web1.pdf (abgerufen am 12.02.2018, 12:55 Uhr).

2 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 14f.

3 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 15.

4 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 15.

5 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): Grünbuch Stadtgrün: Grün in der Stadt – Für eine lebenswerte Zukunft, S. 7, Online-Quelle: https://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/gruenbuch_stadtgruen_broschuere_bf.pdf (abgerufen am 14.02.2018, 14:15 Uhr).

6 Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 15.

7 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 55.

8 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S.12.

9 Vgl. visitBerlin (Hrsg.) (2017): Wussten Sie schon, dass…, Online-Quelle: https://www.visitberlin.de/system/files/berlin_in_zahlen_wussten_sie_schon_0.pdf (abgerufen am 04.02.2018, 14:35 Uhr).

10 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 9.

11 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 54.

12 Vgl. Brüdgam, Bettina (2017): Urbane Landschaftsplanung: Grün in neuer Dimension, in: IVV immobilien vermieten & verwalten 19. Jahrgang (05/2017), S. 17.

13 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 56.

14 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 55.

15 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 55.

16 Vgl. Prognos AG – Europäisches Zentrum für Wirtschaftsforschung und Strategieberatung (Hrsg.) (2017): Studie Wohnungsbautag 2017 – Wohnraumbedarf in Deutschland und den regionalen Wohnungsmärkten, S. 8, Online-Quelle: https://www.prognos.com/uploads/tx_atwpubdb/Prognos_Studie_Wohnungsbautag_2017.pdf (abgerufen am 29.11.2017, 10:32 Uhr).

17 Vgl. Brüdgam, Bettina (2017): S. 16.

18 Vgl. Kholodilin, Konstantin A.; Mense, Andreas; Michelsen, Claus (2016): Die Mietpreisbremse wirkt bisher nicht, in: DIW-Wochenbericht, No. 22/2016, S. 498, Online-Quelle: https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.535236.de/16-22-1.pdf (abgerufen am 20.12.2017, 17:29 Uhr).

19 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 9.

20 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 9.

21 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 13.

22 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 18.

23 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 9f.

24 Vgl. Brüdgam, Bettina (2017): S. 17.

25 Vgl. Pragmatic Web GmbH (Hrsg.) (o. D.): Alle Infos zu Heuschnupfen, Online-Quelle: https://www.infoquelle.de/gesundheit/krankheiten/heuschnupfen/ (abgerufen am 16.02.2018, 09:39 Uhr).

26 Vgl. Brüdgam, Bettina (2017): S. 18.

27 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 9.

28 Vgl. Brüdgam, Bettina (2017): S. 18.

29 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 11.

30 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 18.

31 Siehe Anlage, S. 19, Abbildung 3: Biergarten in München.

32 Siehe Anlage, S. 20, Abbildung 4: Surfen im Eisbach München.

33 Vgl. Brüdgam, Bettina (2017): S. 17.

34 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 19.

35 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 19.

36 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 12.

37 Siehe Anlage, S. 21, Abbildung 6: Stadtgrün.

38 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 12.

39 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 12.

40 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 19.

41 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 20.

42 Vgl. Bläser, Kerstin; Fox-Kämper, Runrid; Rawak, Myriam et al. (2012): S. 20.

43 Vgl. S. 8, Abbildung 1: Grüner Hochbunker auf dem Hamburger Heiligengeistfeld.

44 Vgl. Iken, Matthias (2018): Millionenprojekt Grüner Bunker an der Feldstraße kommt, Online-Quelle: https://www.abendblatt.de/hamburg/article213054095/Millionenprojekt-Gruener-Bunker-an-der-Feldstrasse-kommt.html (abgerufen am 14.02.2018, 10:46 Uhr).

45 Vgl. Brüdgam, Bettina (2017): S. 16-20.

46 Vgl. Haarmeyer, Jan (2017): Neuer Ärger um den grünen Feldstraßenbunker, Online-Quelle: https://www.abendblatt.de/hamburg/article212344073/Neuer-Aerger-um-den-gruenen-Feldstrassenbunker.html (abgerufen am 14.02.2018, 11:16 Uhr).

47 Vgl. Tangermann, Geli (2016): Protest gegen den Bunker-Dachgarten auf St. Pauli, Online-Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article152440335/Protest-gegen-den-Bunker-Dachgarten-auf-St-Pauli.html (abgerufen am 14.02.2018, 11:27 Uhr).

48 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 70.

49 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 69.

50 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 69.

51 Vgl. DG HYP – Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG (Hrsg.) (2017): Immobilienmarkt Deutschland 2017/2018 – Knappes Angebot treibt Büro- und Wohnungsmieten – Einzelhandel stabil auf hohem Niveau, S. 5, Online-Quelle: https://www.dghyp.de/fileadmin/media/dg_hyp_deutsch/downloads/broschueren_marktberichte/marktberichte/DG_HYP_Immobilienmarkt_Deutschland_2017-2108_final.pdf (abgerufen am 29.11.2017, 08:54 Uhr).

52 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 72.

53 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 73.

54 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 69f.

55 Vgl. Lange, Wolfgang (2017): Probleme der urbanen Verdichtung: Unter dem Asphalt liegt der Strand, in: IVV immobilien vermieten & verwalten 19. Jahrgang (06/2017), S. 32-33.

56 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 70.

57 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 70.

58 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 71.

59 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 72.

60 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 74.

61 Siehe Anlage, S. 20, Abbildung 5: Dach- und Fassadenbegrünung.

62 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 75.

63 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 74.

64 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 76.

65 Vgl. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hrsg.) (2015): S. 76.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Herausforderungen bei der Grünplanung von Stadtmetropolen. Was schränkt die Entwicklung von urbanen Grün ein?
Hochschule
Northern Business School
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
27
Katalognummer
V419785
ISBN (eBook)
9783668684287
ISBN (Buch)
9783668684294
Dateigröße
1402 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
herausforderungen, grünplanung, stadtmetropolen, entwicklung, grün
Arbeit zitieren
Jeannine Holert (Autor), 2018, Herausforderungen bei der Grünplanung von Stadtmetropolen. Was schränkt die Entwicklung von urbanen Grün ein?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419785

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