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Was können Schulen gegen Cyberbullying tun? Die Effektivität von Interventions- und Präventionsprogrammen

Titel: Was können Schulen gegen Cyberbullying tun? Die Effektivität von Interventions- und Präventionsprogrammen

Fachbuch , 2018 , 84 Seiten

Autor:in: Henny Isabella Spiesberger (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Schule wird nicht nur gelernt. Schon immer ärgern, verspotten und grenzen Schüler und Schülerinnen sich gegenseitig aus. Mobbing und Bullying sind schon lange Probleme auf den Schulhöfen. Durch das Internet weitet sich das sogenannte Cyberbullying jedoch auch außerhalb der Schule aus.

Henny Isabella Spiesberger erklärt in ihrer Publikation, wie Cyberbullying funktioniert und unter welchen psychischen sowie psychosomatischen Folgen die Opfer zu leiden haben. Diese reichen vom sozialen Rückzug und Schulverweigerung bis hin zum Suizid.

Dennoch ist bis heute noch unklar, wie genau Schulen das Problem bekämpfen können. Spiesberger gibt deshalb einen Überblick über verschiedene Interventions- und Präventionsprogramme gegen Cyberbullying. Sie untersucht außerdem, inwiefern die aktive Teilnahme der Lehrer und Schüler wichtig ist.

Aus dem Inhalt:
- Cyberbullying;
- Cybermobbing;
- Intervention;
- Prävention;
- Gewalt;
- Schule

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Bullying

2.2 Cyberbullying

2.3 Maßnahmen gegen Cyberbullying

2.4 Forschungsstand

2.5 Fragestellung

3 Methode

4 Ergebnisse

4.1 Ergebnisse zur Forschungsfrage 1

4.2 Ergebnisse zur Forschungsfrage 2

4.3 Ergebnisse zur Forschungsfrage 3

4.4 Ergebnisse zur Forschungsfrage 4

4.5 Ergebnisse zur Forschungsfrage 5

5 Diskussion

5.1 Einschränkungen und methodische Schwächen

5.2 Ausblick und Implikationen für zukünftige Forschung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Effektivität von Interventions- und Präventionsprogrammen gegen Cyberbullying an Schulen und analysiert dabei die Rolle von Lehrkräften sowie der Schülerschaft, um Handlungsoptionen für Schulen in diesem Bereich zu identifizieren.

  • Wirksamkeit von schulischen Interventionsprogrammen
  • Vergleich von Ansätzen gegen Bullying und Cyberbullying
  • Einfluss des Klassenklimas und der Rolle von Peers
  • Herausforderungen für Lehrkräfte im Umgang mit Cyber-Vorfällen
  • Methodische Aspekte und Grenzen der aktuellen Forschung

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition Bullying

Auch wenn die beiden Begriffe Bullying und Mobbing häufig synonym verwendet werden, hat sich in Deutschland der Begriff Mobbing eher zur Beschreibung von dauerhaften und zielgerichteten Belästigungen am Arbeitsplatz etabliert, während Bullying sich auf die Schule als sozialen Lebensraum von Kindern und Jugendlichen bezieht (Scheithauer, Hayer & Bull, 2007). Da der Fokus dieser Arbeit auf den Schulkontext bezogen ist, werden die Begriffe Bullying, traditionelles Bullying oder Face-to-Face Bullying für Schul-Mobbing verwendet. Die Verwendung des Begriffes Bully für die tatbegehende Person hat mehrere Vorteile: zum einen schließt der Begriff alle Geschlechter mit ein, und zum anderen bezieht sich ein Bully ausschließlich auf Bullying in der Schule und schließt damit das Mobben unter Erwachsenen (z.B. am Arbeitsplatz oder im Gefängnis) sowie andere Gewalttaten aus.

Das Konzept Bullying und dessen empirische Forschung fußt auf der Arbeit des norwegisch-schwedischen Gewaltforschers Dan Olweus. Seit 1970 forscht er zum Thema Bullying an Schulen und definiert den Begriff als „A student is being bullied or victimized when he or she is exposed, repeatedly and over time, to negative actions on the part of one or more other students“ (Olweus, 1994). Zu dieser allgemein gehaltenen Definition fügte er eine weitere Bestimmung der genannten negativen Handlungen hinzu. Demnach umfassen diese nicht nur verbale oder körperliche Handlungen, sondern auch Handlungen ohne Gebrauch von Worten oder Körperkontakt, wie zum Beispiel Gesten oder den Ausschluss einer Person aus einer Gruppe (Olweus, 2006, S. 22-23). Andere Definitionen in der Fachliteratur treten in ihrer Bedeutung zurück oder beinhalten im Kern die Elemente der Definition von Olweus, welche in der Bullying-Forschungslandschaft am häufigsten zitiert und verwendet wird (Teuschel & Heuschen, 2013, S. 11).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema Cyberbullying unter Berücksichtigung technologischer Entwicklungen sowie Herleitung der Forschungsbedarfe.

2 Theoretischer Hintergrund: Definitionen und Konzepte von traditionellem Bullying sowie dessen Übertragbarkeit und Abgrenzung zum Cyberbullying.

3 Methode: Beschreibung des systematischen Literaturreviews inklusive Suchstrategien und Auswahlkriterien für die einbezogenen 20 Studien.

4 Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der Resultate aus den 20 Studien, unterteilt nach den fünf formulierten Forschungsfragen.

5 Diskussion: Synthese der Ergebnisse, kritische Würdigung methodischer Einschränkungen und Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Cyberbullying, Bullying, Interventionsprogramme, Prävention, Schule, Lehrkräfte, Schülerschaft, Peer-Group, Schulklima, Medienkompetenz, Literaturreview, Viktimisierung, Interventionsforschung, Schulkinder, Online-Aggression

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Effektivität von verschiedenen Interventions- und Präventionsprogrammen, die darauf abzielen, Cyberbullying an Schulen zu reduzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Definition und Abgrenzung von Bullying und Cyberbullying, die Rolle von Schulen als Interventionsort sowie die Bedeutung von Lehrkräften und Mitschülern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben und zu klären, welche Programme zur Reduktion von Cyberbullying wirksam sind und welche Rolle die aktive Einbindung von Schülern dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um ein systematisches Literaturreview, in dem 20 empirische Studien analysiert und hinsichtlich ihrer Ergebnisse ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Ergebnisse der ausgewählten Studien in Bezug auf fünf Forschungsfragen detailliert dargelegt, insbesondere hinsichtlich der Effektivität von Programmen, des Spillover-Effekts auf traditionelles Bullying und der Rolle des Schulpersonals.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Cyberbullying, Intervention, Prävention, Schule, Peer-Group und Schulklima.

Wie unterscheidet sich Cyberbullying laut dieser Arbeit von traditionellem Bullying?

Cyberbullying ist durch eine permanente Verfügbarkeit der Opfer, Anonymität der Täter sowie die räumliche und zeitliche Entgrenzung der Schikanen gekennzeichnet, was die schulisches Interventionsmöglichkeiten erschwert.

Welche Rolle spielen Peers bei der Reduktion von Cyberbullying?

Peer-geleitete Ansätze, wie der Einsatz von Peer-Leadern oder Mentoren, erwiesen sich in mehreren Studien als effektiv, da Jugendliche Informationen von Gleichaltrigen oft eher akzeptieren als von Erwachsenen.

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was können Schulen gegen Cyberbullying tun? Die Effektivität von Interventions- und Präventionsprogrammen
Autor
Henny Isabella Spiesberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
84
Katalognummer
V419842
ISBN (eBook)
9783960953067
ISBN (Buch)
9783960953074
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cyberbullying Cybermobbing Intervention Prävention Gewalt Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henny Isabella Spiesberger (Autor:in), 2018, Was können Schulen gegen Cyberbullying tun? Die Effektivität von Interventions- und Präventionsprogrammen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419842
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Leseprobe aus  84  Seiten
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