Wann führen Handlungen und Gedanken zu einer Zwangsstörung und was bedeutet diese Diagnose für die eigene Lebenswelt des Betroffenen und dessen Angehörige?


Hausarbeit, 2018
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1.Einleitung

2. Definition Zwangsstörungen
2.1 Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang (F42.0, ICD-10)
2.2 Vorwiegend Zwangshandlungen, Zwangsrituale (F42.1, ICD-10)

3. Symptome

4. Komorbidität

5. Epidemiologie und Verlauf

6. Ätiologie
6.1 Zwei-Phasen-Modell nach Mowrer
6.2 Psychoanalytische und tiefenpsychoanalytische Modelle
6.3 Neurobiologische Erklärungsmodelle

7. Behandlung
7.1 Psychotherapie
7.2 Pharmakotherapie
7.3 Umgang mit Betroffenen
7.3.1 Verhaltensempfehlungen

8. Ein Erfahrungsbericht

9. Fazit

10. Literatur

1.Einleitung

Zu kontrollieren, ob man den Herd auch wirklich ausgeschaltet, die Haustür und Fenster richtig verschlossen hat oder alle Wasserhähne zugedreht hat, sind kurze Gedanken, die in jedem von uns schon einmal aufgekommen und die schnell wieder vergessen sind. Manchmal sind sie äußerst hilfreich, oft auch lästig, in den meisten Fällen jedoch unbedeutend und harmlos. Bei einigen Menschen jedoch lösen genau solche Gedanken große Ängste aus. Sie müssen alles mehrere Male kontrollieren und selbst dann finden sie keine Ruhe. Sie machen eine Erfahrung, die „gesunden“ Menschen unbekannt ist. Es ist das Erleben, gezwungen zu sein und nichts dagegen tun zu können.

Die Rede ist hier von einer der am häufigsten in der Bevölkerung vertretenen psychischen Erkrankung, der Zwangsstörung. Bei einer solchen Erkrankung leiden Betroffene unter immer wiederkehrenden Zwangsgedanken und -handlungen, die sie als störend, lästig oder auch unsinnig empfinden, denen sie aber nicht entgegenwirken können. Auf die genaue Definition der Zwangsstörung werde ich in der folgenden Arbeit näher eingehen. In Deutschland entwickelt jeder Zweite bis Dritte im Laufe seines Lebens eine psychische Erkrankung, diese stehen an führender Stelle unipolarer Depressionen (vgl. Schneider/Wien/Weber/Pappen 2017: 4). Psychische Erkrankungen stehen mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität in Verbindung. Als ein Maß für die Quantifizierung der Beeinträchtigung der Lebensqualität gelten die „Disability Adjusted Life Years“ (DALY). Nach den Erkenntnissen der gesetzlichen Krankenkassen ist die Zahl diagnostizierter psychischer Erkrankungen in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Diese sind in den vergangenen 20 Jahren um circa 129% gestiegen. So ging aus dem von der Barmer GEK im Jahre 2011 vorgestellten Krankenhausreport hervor, dass der Anteil psychischer Erkrankungen im Jahr 2014 bei 16,6% lag. Der Prozentsatz ist zweieinhalbmal so hoch wie im Jahre 1998 mit 6,6% (vgl. ebd.). Im Jahre 1838 wurden durch den französischen Psychiater J. Esquirol Zwänge erstmals als eigenständige psychische Erkrankung beschrieben. Einen wesentlichen Beitrag zur Abgrenzung der Zwangsphänomene als eine eigene diagnostische Kategorie, besonders gegenüber Angststörungen und depressiven Störungen, leistete der Psychiater und Neurologe C. Westphal mit seiner im Jahre 1877 erschienen Publikation „Über Zwangsstörungen“ (vgl. Zwanzger/Schneider 2017: 320). Im Durchschnitt beträgt die Lebenszeitprävalenz bei Zwangsstörungen weltweit etwa 2–3 % und die 6-Monatsprävalenz etwa 1–2 %. Somit gehört diese Erkrankung, anders als früher angenommen, zu den häufigsten in der Bevölkerung diagnostizierten psychischen Störungen (vgl. ebd.).

Im folgenden zweiten Teil der vorliegenden Arbeit werde ich die Zwangsstörung zunächst durch die Definition des ICD-10 erläutern. Anschließend werde ich auf die Symptomatik dieser Erkrankung eingehen. In diesem Kapitel beziehe ich mich auf die einzelnen Faktoren einer solchen Erkrankung. Dazu zählen beispielsweise Zwangsbefürchtungen, -gedanken und -handlungen. Des Weiteren werde ich mögliche Komorbiditäten, die mit einer Zwangsstörung einhergehen, aufzeigen. Mit der Epidemiologie und dem Krankheitsverlauf einer solchen psychischen Erkrankung werde ich mich in Kapitel fünf ausführlich beschäftigen. Kapitel sechs beinhaltet die Ätiologie. Diese beschäftigt sich mit den Ursachen für das Entstehen einer Krankheit. Sie ist in der Medizin, der klinischen Psychologie und der Epidemiologie von großer Bedeutung. In diesem Kapitel werde ich mich ebenfalls auf das „Zwei-Phasen-Modell nach Mowrer“ sowie das „Psychoanalytische Modell nach Freud und das „Neurobiologische Erklärungsmodell“ beziehen. Anhand solcher Erklärungsmodelle versucht man, den Ursachen der Zwangsproblematik auf den Grund zu gehen. Eine Zwangsstörung verläuft bei jedem bzw. jeder Betroffenen individuell. Es gibt nicht „die Zwangsstörung“, somit auch kein klares, immer gleichbleibendes und eindeutiges Krankheitsbild. Im letzten Abschnitt meiner Arbeit werde ich mich mit den bei einer Zwangsstörung eingesetzten Behandlungsmöglichkeiten beschäftigen. In diesem Kapitel werde ich auch Erfahrungen einer Person miteinbeziehen, die diese Erkrankung durchlebt und erfolgreich bewältigt hat. Dies ermöglicht eine vollkommen andere Sichtweise auf die Symptomatik und das Erleben dieser Erkrankung. Des Weiteren wird so deutlich, wie sehr Betroffene unter dieser leiden können und was es bedeutet, einen starken Partner an seiner Seite zu wissen oder eben nicht. Neben einem Gefühl der Unterstützung und Verständnis kann dies zugleich eine zusätzliche Last bedeuten. Im Fazit werde ich die wichtigsten Punkte aus meiner Arbeit noch einmal zusammenfassen und Stellung beziehen.

Meine Arbeit grenzt sich dahingehend/hauptsächlich in folgenden Punkten von anderen Arbeiten ab: Durch die von mir zahlreiche, zumeist auch sehr aktuelle, verwendete Literatur, beinhaltet meine Arbeit aktuelle Erkenntnisse in Bezug auf die Zwangsstörung. Ich habe mich auf drei verschiedene Erklärungsmodelle bezogen, welche in der Ätiologie verwendet werden. Des Weiteren habe ich mich mit einer Person aus meinem näheren Bekanntenkreis getroffen, die die Zwangsstörung durchlebt hat und vollständig bewältigen konnte. Mit deren Einverständnis konnte ich meiner Arbeit einen umfassenden Erfahrungsbericht beifügen. Dieser ermöglicht nochmals eine ganz andere Sichtweise auf die Zwangsstörung.

2. Definition Zwangsstörungen

Die Zwangsstörung (F42, ICD-10) ist gekennzeichnet durch ein sich ständig wiederholtes Auftreten von Zwangsgedanken und -handlungen. Bei den Zwangsgedanken handelt es sich um störende, lästige, ungewollte und als sinnlos erlebte Gedanken und Vorstellungen. Betroffene Menschen wissen, dass ihr Verhalten sinnlos und unangebracht ist. Jedoch bleiben Versuche, Widerstand zu leisten, in den meisten Fällen ohne Erfolg. Zu den Zwangshandlungen lassen sich jene (ritualisierte) Stereotypen zählen, die permanent wiederholt werden. Betroffene tun dies, um eventuelle Katastrophen,die ihnen Scham oder Leid zufügen könnten, vorzubeugen. Ereignisse, die Betroffene auf diese Weise zu vermeiden versuchen, sind objektiv betrachtet jedoch eher unwahrscheinlich. Auch hier versucht der an der Zwangsstörung erkrankte Mensch seine als sinnlos erlebten Handlungen zu unterdrücken. Unterdrückte Zwangshandlungen manifestieren jedoch nur die Angst (vgl. DIMDI[1]2017: o.S.).

2.1 Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang (F42.0, ICD-10)

Diese werden beispielsweise durch das Auftreten zwanghafter Vorstellungen erkennbar. Die Betroffenen empfinden diese als äußerst unangenehm und sind nicht mehr in der Lage, einfachste und alltägliche Dinge zu entscheiden. Zwangsgedanken und Depressionen stehen in einem engen Verhältnis zu einander. Treten die Zwangsgedanken während einer depressiven Phase auf, ist das jedoch kein Zeichen dafür, dass eine Zwangserkrankung vorliegt (vgl. ebd.). Bei den Grübelzwängen handelt es sich ebenfalls um zwanghafte Gedanken. Betroffene machen sich beispielsweise erhebliche Sorgen um Familienangehörige oder Freunde.

2.2 Vorwiegend Zwangshandlungen, Zwangsrituale (F42.1, ICD-10)

Im Mittelpunkt der Zwangshandlungen stehen die Hygiene und übertriebene Ordnung. Betroffene versuchen durch das permanente Reinigen ihrer Hände, der eigenen Wohnung oder Ähnlichem vermeintlich drohende Gefahren abzuwenden. In diesem Sinne geht die Gefahr von dem Betroffenen selbst aus. Der Prozess, die Gefahr abzuwenden, ist in den meisten Fällen wirkungslos (vgl. ebd.).

Am häufigsten treten Zwangsgedanken und -handlungen gemischt (F42.2.) auf. Äußert sich eine Zwangsstörung überwiegend in Zwangsgedanken und Grübelzwängen, ist dies unter F42.0 zu codieren. Liegen vermehrt Zwangshandlungen (ritualisiert) vor, so wird der Code F42.1 vergeben. Andere Zwänge werden unter F42.8,sonstige Zwangsstörungenodernicht näher bezeichnete Zwangsstörungenunter F42.9 aufgeführt (vgl. Caspar/Pjanic/Westermann 2018: 72).

Damit eine Zwangsstörung diagnostiziert werden kann, müssen diese Symptome sehr belastend und ausgeprägt sein. Des Weiteren müssen diese über einen Zeitraum von zwei Wochen an den meisten dieser Tage auftreten. Die Gedanken und Handlungen werden als die eigenen erlebt. Es besteht kein Einfluss aus der personalen Mitwelt heraus. Diese wiederholen sich, werden als unsinnig und übertrieben interpretiert. Widerstand ist erfolglos. Nach Ausführen eines Zwangsgedankens oder einer -handlung sollte der Betroffene keine Erleichterung verspüren (vgl. Zwanzger/Schneider 2017: 381). Kontroll- und Waschzwang zählen zu den häufigsten Begleitfaktoren der Zwangserkrankung. Gefolgt von einem Ordnungs- und Zählzwang. (ebd.).

3. Symptome

Die Symptomatik der Zwangsstörung ist facettenreich. Es lassen sich zahlreiche Symptome unterschiedlichster Art definieren. Alle aufzuführen und zu erklären würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Diesbezüglich werde ich einige derbekanntesten(Hoffmann/Hoffmann 2017: 4) im Folgenden aufführen und kurz erläutern.

Bei den so genannten Zwangsbefürchtungen, handelt es sich um ein stark ausgeprägtes Angstempfinden gegenüber bestimmten Gegenständen und/oder Situationen. Einen objektiven Grund dafür gibt es nicht. Befürchtungen dieser Art könnten beispielsweise solche sein, in denen sich der/die Betroffene in der Nähe von Hunden extrem unwohl fühlt oder solche Situationen erst gar nicht zustande kommen lässt, diese also zu vermeiden versucht aus Angst, sich eventuell mit Tollwut oder etwas Ähnlichem anstecken zu können (vgl. ebd.). Jedoch kann bei einer Zwangsbefürchtung auch ein Aufkommen von Ekel im Mittelpunkt stehen und wahrgenommen werden. Dies könnte bei Berührungen von Festhaltestangen, wie sie beispielsweise in Bussen zu finden sind, passieren. Betroffene fühlen sich resultierend aus dem „Unwissen“ heraus, wer diese Stange zuvor berührt hat, angeekelt. Sie fürchten, diese könnte „verseucht“ oder in anderer Art und Weise verunreinigt sein (vgl. ebd.).

Bei den Zwangsgedanken, die ich durch die Definition des ICD-10 bereits im zweiten Kapitel meiner Arbeit erklärt habe, handelt es sich um inhaltliche Denkstörungen. Es sind Gedanken oder bildhafte Vorstellungen. Der/die Betroffene empfindet diese als sinnlos, lästig oder störend. Jedoch kann er/sie diese aber auch nicht abstellen. Versuche, Wiederstand zu leisten, verbleiben ohne Erfolg. Etwaige Gedanken können sich beispielsweise durch permanente, stark übertriebene Angst um die einem nahestehenden Personen sein (Kind, Ehepartner, beste Freundin). Diese Ängste werden nahezu bildhaft-realistisch durchlitten (vgl. ebd.).

Bei den so genannten Zwangsgrübeleien handelt es sich eine Aneinanderreihung von immer wiederkehrenden Gedankenketten, die sich immer wieder auf eine unangenehme Art und Weise wiederholen. Gedanken kreisen um alltägliche, aber auch abstrakte Inhalte und Themen, jedoch ohne anschließend zu einer Lösung zu gelangen, selbst wenn Ansätze für diese vorhanden sind. Inhalte solcher Grübeleien können beispielsweise die Vergangenheit, Streitigkeiten oder der Sinn des eigenen Daseins sein. Aber auch das Individuum kann im Zentrum solcher stehen (vgl. ebd.).

Zwangsimpulse äußern sich durch einen sich zwanghaft aufdrängenden Antrieb, einer bestimmten Handlung nachzugehen. Betroffene durchleben eine Angst, diese dann auch tatsächlich auszuführen (vgl. Hoffmann/Hoffmann 2017: 3). Symptome der Zwangsimpulse äußern sich in einer ganz unterschiedlichen Art und Weise. In den meisten Fällen jedoch beinhalten diese sexuelle oder aggressive Faktoren (vgl. onmeda 2014: 1).

»Typisch ist beispielsweise der Impuls, unkontrollierte sexuelle Handlungen auszuführen oder das eigene geliebte Kind zu verletzen oder zu töten. Aggressive Zwangsimpulse können auch eine gegen sich selbst gerichtete Aggression beinhalten – zum Beispiel den Impuls, von einer Brücke oder einem Hochhaus zu springen.« (onmeda 2014: 6)

Für ein besseres Verständnis und einen deutlicheren Überblick, werden die Symptome einer Zwangsstörung in die folgenden drei Gruppen unterteilt:

Zwangshandlungen,hierzu zählen

- Kontrollzwang
- Waschzwang
- Zählzwang und
- Sammelzwang (Benkert et al. 2016: 178)
- Zwanghaftes Nachfragen (onmeda 2014: 1)

Zwangsgedanken, wie

- die Zwangsvorstellung, sich zu ver-/beschmutzen
- krankhafte Zweifel daran, bestimmte Dinge getan oder unterlassen zu haben
- Zwangsbefürchtungen um die eigene Gesundheit oder die von Angehörigen
- aggressive oder sexuelle Inhalte (vgl. Benkert et al. 2016: 178)
- religiös-blasphemische Gedanken (vgl. ebd.)
- Übersteigertes Symmetriebedürfnis (onmeda 2014: 5)

Die meist häufigsten Inhalte solcher Zwangsgedanken und -handlungen beinhalten Schmutz, unkalkulierbare Gefahren, sexuelle Inhalte, Aggressionen oder Verstöße gegen geltende Normen (vgl. Zwanzger/Schneider 2016: 423).

Zwangsimpulse, wie

- der Handlungsimpuls, unkontrollierte sexuelle Handlungen auszuführen
- der Handlungsimpuls, sich selbst oder andere zu verletzen (ebd.)

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass die oben genannten Symptome, sollten sie vereinzelt und kurzfristig auftreten, noch lange kein Warnsignal oder ein ausschlaggebendes Anzeichen dafür ist, dass eine Zwangsstörung vorliegt (oder sich entwickelt). Die Diagnose Zwangsstörung liegt nur vor, wenn Zwangsgedanken und -handlungen über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen an den meisten dieser Tage anzumerken sind. Der/die Betroffene muss diese als sinnlos und unangebracht empfinden. Gedanken und Handlungen solcher Art müssen dabei von der eigenen Person ausgehen. Versuchte Widerstände sind erfolglos und lösen Angst aus (vgl. onmeda 2014: 2).

[...]


[1]Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Wann führen Handlungen und Gedanken zu einer Zwangsstörung und was bedeutet diese Diagnose für die eigene Lebenswelt des Betroffenen und dessen Angehörige?
Hochschule
Hochschule Emden/Leer
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V419912
ISBN (eBook)
9783668684898
ISBN (Buch)
9783668684904
Dateigröße
574 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zwangsstörungen, SSRI, Psychologie, OCD
Arbeit zitieren
Alina Kruse (Autor), 2018, Wann führen Handlungen und Gedanken zu einer Zwangsstörung und was bedeutet diese Diagnose für die eigene Lebenswelt des Betroffenen und dessen Angehörige?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419912

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