Entwicklungspotenziale für den ländlichen Raum durch die Energiewirtschaft


Seminararbeit, 2017

27 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalts

Einleitung

1 Energiewirtschaft
1.1 Energiewirtschaft und deren Anlass zum Wandel
1.2 Inhaltliche und statistische Abgrenzung der Energiewirtschaft

2 Der ländliche Raum
2.1 Merkmale des ländlichen Raumes
2.2 Aufgaben du Funktionen des ländlichen Raumes
2.3 Geschichtliche Nutzung des ländlichen Raumes
2.4 Bedeutung der Energiewirtschaft für den ländlichen Raum

3 Aktuelle Herausforderungen und Potenziale
3.1 Teilbereich der Landschaftsästhetik
3.2 Teilbereich der Raumverträglichkeit
3.3 Teilbereich des Infrastrukturausbaus
3.4 Teilbereich des Fachkräftemangels

4 Aktuelle Fallbeispiele
4.1 Windenergie
4.2 Biogas20 Schluss

Literaturverzeichnis

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abb. 1 Systematik der statistischen Abgrenzung der Energiewirtschaft

Abb. 2 Funktionen des ländlichen Raumes in der Industrie- und Dienstleistungs- gesellschaft

Abb. 3 Darstellung der Umfassungswirkung durch Windenergieanlagen der Ge- meinde Iven

TABELLENVERZEICHNIS

Tab. 1: Überblick über die Auseinandersetzung mit einem Kriterium zur Verhin- derung einer „Umzingelungswirkung“ von Windenergieanlagen

Bezüglich der Energiewirtschaft handelt es sich um ein bedeutendes Thema, welches heutzutage allgegenwärtig ist und immer mehr an Bedeutung erlangt. Dabei können sich viele Menschen darunter kaum etwas vorstellen, wobei jenes für die Versorgung von Haushalten sowie Betrieben mit Energien aller Art verantwortlich ist. Folglich ist unser Leben in der Qualität möglich, wie wir es führen können.

Zu Zeiten der Energiewende, welche einen kontinuierlich wachsenden Wechsel von fossilen Energieträgern zu erneuerbaren Energieträgern anstrebt, betrifft es auch den ländlichen Raum. Grund dafür ist, dass es in urbanen Räumen kaum ausreichende Platzangebote für den Aus- und Aufbau von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien existieren. Bisweilen konnte man sich unter dem ländlichen Raum eine oftmals sehr natürliche belassene Fläche mit einzelnen Dörfern, die zueinander in teils weiter Entfernung liegen und geringe Einwohnerzahlen aufweisen, vorstellen.

Durch die Energiewende kann sich dieser Tatbestand jedoch ändern, da der ländliche Raum mit seinem großzügigen Platzangebot ideal geeignet sein kann um Anlagen für erneuerbare Energien zu errichten. Aus diesem Sachverhalt können sich daher für die Energiewirtschaft, ländlichen Raum und der Bundesrepublik Deutschland große Potenziale ergeben. Allerdings sind diese immer auch an verschiedene Herausforderungen gekoppelt, die es gilt im Vorfeld zu meistern. Nur dann, wenn also alle Instanzen sich in der Lage fühlen miteinander zu kooperieren und Ihre gegenseitigen Interessen berücksichtigen, können für alle befriedigende Lösungen gefunden werden.

Aus den aktuellen Gegebenheiten ergibt sich die zentrale Frage, welche Entwicklungspotenziale für den ländlichen Raum durch die Energiewirtschaft vorhanden sind. Zu Beginn dieser Arbeit wird die Definition der Energiewirtschaft und deren Anlass zum Wandel erläutert, um das Verstehen der inhaltlichen und statistischen Abgrenzung zu erleichtern. Im zweiten Punkt handelt es sich um den ländlichen Raum und sein Verhältnis zur Energiewirtschaft. In diesem Punkt wird genauer auf die Definition und die Merkmale des ländlichen Raumes eingegangen sowie seine Aufgaben und Funktionen. Für ein besseres Verständnis der Zusammenhänge wird zusätzlich auf die geschichtliche Nutzung und die Bedeutung der Energiewirtschaft eingegangen. Im Anschluss werden unter Punkt drei, aktuelle Herausforderungen und Potenziale aus verschiedenen, jedoch nicht allen, Teilbereichen beschrieben. Dabei sind die Teilbereiche der Landschaftsästhetik, Raumverträglichkeit, Infrastrukturausbau und Fachkräftemangel besonders hervorzuheben. Abschließend werden unter Punkt vier, in Anlehnung der Teilbereiche je ein Fallbeispiel aus der Windkraft und der Biogas/-masse erläutert.

Bevor die Energiewirtschaft inhaltlich und statistisch abgegrenzt wird, ist es erforderlich den Begriff der Energiewirtschaft zu definieren und auf den Anlass zum Wandel einzugehen. Die Energiewirtschaft bezeichnet für sich sämtliche Bereiche der Wirtschaft, die sich mit der Gewinnung, der Umwandlung und dem Vertrieb von Energieträgern beschäftigen. Beispiele hierfür sind unter anderem Mineralöl -und Kohlenwirtschaft, Gas -und Elektrizitätswirtschaft, Fernwärmewirtschaft sowie Kernenergiewirtschaft. Über verschiedene Märkte, die von der Energiepolitik gestaltet und beeinflusst werden, erfolgt die Koordination der energiewirtschaftlichen Aktivitäten. Als Ziel ist die Befriedigung der in den unterschiedlichsten Bereichen der Volkswirtschaft vorliegenden Energiebedürfnisse wie Wärme, Kraft und Licht zu nennen (vgl. ROSSMANN 2005).

1.1 Energiewirtschaft und deren Anlass zum Wandel

Durch das 2007 von der Bundesregierung beschlossene Integrierte Energie- und Klimaprogramm werden Richtlinien der zukünftigen Energiepolitik benannt. In diesem Zusammenhang wird das erfüllen des Zieldreiecks aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit angestrebt (vgl. BUNDESINSTITUT FÜR BAU-, STADT- UND RAUMFORSCHUNG 2010: 1). Als wesentliche Maßnahmen für die Sicherung eines nachhaltigen Energiesystems werden die Steigerung der Ressourcenschonung, des Klimaschutzes, der Technologieentwicklung sowie die Unabhängigkeit von Importen genannt.

Im Einzelnen ist unter der Ressourcenschonung gemeint, das es eine Endlichkeit natürlicher Ressourcen gibt und bei entstehender Knappheit der Ressourcen von einem Anstieg des Preisniveaus entgegen der Wirtschaftlichkeit ausgegangen werden kann. Unter der Maßnahme des Klimaschutzes versteht man die angestrebte Verringerung von Treibhausgasemissionen, die mittel- und langfristig einen positiven Klimaeffekt. Mit der Maßnahme der Technologieentwicklung ist die Forschungsförderung leistungseffizienterer und kostengünstigerer Anlagen zu verstehen, von denen der Klimaschutz profitieren kann. Die Unabhängigkeit der Importe soll hingegen die internationale Gebundenheit fossiler Rohstoffe verringern (vgl. BARDT 2016: 8). Kurz zusammen gefasst, spielen erneuerbare Energien vor dem Hintergrund abneh- mender fossiler Ressourcen, wachsender Importabhängigkeiten und weltweit steigender Energiepreise eine strategisch bedeutende Rolle für eine sichere zukünftige Energieversorgung. Entsprechend nehmen erneuerbare Energien einen stetig wachsenden Anteil an der bundesdeutschen Energieversorgung ein (vgl. BUNDESINSTITUT FÜR BAU-, STADT- UND RAUMFORSCHUNG 2010: 1). Der Anlass zum Wandel der Energiewirtschaft geht auf einen Vorschlag der Europäischen Union aus dem Jahre 1996 zurück. Diese formulierte das sogenannte 2-Grad-Ziel, mit dem eine Erwärmung der globalen Mitteltemperatur über den vorindustriellen Wert hinaus gemeint ist. Um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, muss die künftige Treibhausgasemission also so weit begrenzt werden (vgl. RANDALLS 2010).

Eine wichtige Rolle bei der Gestaltung und Begründung des 2-Grad-Ziels spielte der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen. Auf der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Paris wurde dabei ein Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll von 1997 mit verbindlichen Klimazielen für alle 195 Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention vereinbart. Als Ziel wurde festgeschrieben, die globale Erwärmung auf unter 2 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und 1,5 °C globale Mitteltemperatur anzustreben. Auf diese Weise sollen gefährliche Folgen für die menschliche Gesellschaft und natürliche Ökosysteme abgewendet werden (vgl. FRAMEWORK CONVENTION ON CLIMATE CHANGE 2015: 2).

1.2 INHALTLICHE UND STATISTISCHE ABGRENZUNG

In Anlehnung des beschlossenen Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung, sowie des Nachfolgevertrages des Kyoto-Protokolls, erneuerte die Energiewirtschaft ihre Sichtweisen. In den Mittelpunkt der inhaltlichen Abgrenzung rückte dabei die Differenzierung der Energiewirtschaft nach dem „Was“ und dem „Wofür“. „Was“ fragt dabei nach den produzierten Gütern und Dienstleistungen eines klassifizierten Unternehmens, folglich steht die Art der Erzeugnisse im Fokus, wohingegen „Wofür“ nach der konzeptionellen Umkehrung herkömmlicher Sichtweisen fragt, folglich steht der werksexterne Zweck im Fokus. (vgl. PROGNOS AG 03/2015: 25). Der durch den Wandel der Energiewende entstandene neue Blickwinkel befasst sich dabei eher mit der Thematik „Wofür“ statt des „Was“ (vgl. PROGNOS AG 02/2015: 5).

Die daraus resultierende Abgrenzung soll es ermöglichen, die aus den statistischen Ämtern gewonnenen Informationen quantitativ zu unterscheiden. Die wichtigste gestellte Bedingung einer solchen Abgrenzung ist dabei die Kompatibilität mit der Wirtschaftszweigklassifikation 2008, welche die Grundvoraussetzung zur Interpretation von zur Verfügung stehenden Zahlen gewährleistet. Nur so können Zahlen konsistent mit der neuen Abgrenzung verknüpft werden. Zu beachten ist, dass viele Branchen nur anteilig zur Energiewirtschaft beitragen und es unabdingbar ist allgemeingültige Abgrenzungsregeln zu definieren, welche eine eindeutige Zuordnung ermöglichen und frei von Ausnahmeregelungen sind. In der inhaltlichen Abgrenzung ist zu verstehen, dass Die Energiewirtschaft als eigene Branche inexistent ist. Um eine eindeutige Antwort auf eine Voll - oder Teilzugehörigkeit geben zu können, untersucht sie vielmehr alle Branchen und Unterbranchen der Wirtschaftszweigklassifikation. Produkte und Dienstleistungen die im mittelbaren und unmittelbaren Zusammenhang der Versorgung von Endverbrauchern mit Strom, Fernwärme, Kraftstoffen und Energiedienstleitungen stehen, sind dabei besonders von Interesse.

Zentrale Vertreter dieser Produkte und Dienstleistungen sind Bergbau, Kokerei Mineralölverarbeitung sowie als wichtigster Vertreter die Energieversorgung selbst. Aber auch Branchen zur Herstellung von Gerätschaften und Maschinen wie die Elektrotechnik für Photovoltaikanlagen und dem Maschinenbau zur Herstellung von Windkraftanlagen sind zu nennen.

Der unmittelbare Vertreter der Energiewirtschaft ist dabei der Wirtschaftszweig der Energieversorgung. Dieser bündelt Aktivitäten der Energieerzeugung zur Umwandlung in Endenergie sowie die Energieverteilung von leitungsgebundenen Energien wie Strom, Gas und Fernwärme, aber auch der leitungsungebundenen Energien wie Benzin und Heizöl. Erst durch die Berücksichtigung der mittelbaren und unmittelbaren Energieversorgungen lassen sich verschiedene Verflechtungen vor -und nachgelagerter Branchen entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufzeigen, die voraussetzend für ein umfassendes Bild der Energiewirtschaft sind (vgl. PROGNOS AG 03/2015: 25f.).

Das Ziel der statistischen Abgrenzung ist die Quantifizierung der erwirtschafteten Bruttowertschöpfung sowie die Anzahl der dortigen Beschäftigten, welche durch die neu abgegrenzte Energiewirtschaft, unter der Verwendung vorliegender amtlicher Quellen, erzielt worden sind.

Bevor eine statistische Abgrenzung stattfinden kann, bedarf es der inhaltlichen Erfassung der Energiewirtschaft. Ausschlaggebend für eine reliable und valide Quantifizierung ist die Verwendung des aktuellsten Datensatzes des statistischen Bundesamtes.

Anschließend werden die Wirtschaftszweigbranchen jeweils nach dem Kriterium „Wofür wird produziert?“ geprüft und der Energiewirtschaft zugeordnet. Nur in Ausnahmefällen wird eine Wirtschaftszweigbranche vollständig der Energiewirtschaft zugeordnet. Falls die Kriterien dazu nicht erfüllt worden sein sollten, erfolgt eine systematische, regelgebundene und stufenweise Zuordnung. Für den Fall, dass eine Branche nur anteilmäßig der Wirtschaftszweigbranche der Energiewirtschaft zuzuordnen ist, werden zusätzliche Statistiken hinzugezogen. Im Endeffekt lässt sich mit Hilfe dieser Methode jede Wirtschaftszweigbranche anteilig zur Energiewirtschaft festlegen (vgl. PROGNOS AG 02/2015: 8). Zur bildlichen Darstellung und für ein besseres Verständnis des Sachverhaltes, wurde Abbildung 1 hinzugefügt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Systematik der statistischen Abgrenzung der Energiewirtschaft (PROGNOS AG 03/2015: 38)

2 DER LÄNDLICHE

Der Begriff „ländlicher Raum“ ist bis zum heutigen Tage, ein sehr komplexer und vielschichtiger. Er selbst unterliegt einem stetigen Wandel. Diverse Versuche einer näheren Begriffsbestimmung existieren in der zahlreiche Formulierungen aus Lexika, Wörterbuchenzyklopädien oder der Raumordnungspolitik versuchen eine ubiquitäre und umfassende Definition zu ergründen. Dabei tragen Sie jedoch eine Verantwortung darüber, dass es keine ubiquitäre Definition des ländlichen Raumes gibt. Gründe hierfür sind eine Vielzahl von Merkmalen und Eigenschaften, die den ländlichen Raum beschreiben und gerecht werden. Sie sind je nach wissenschaftlicher Ausrichtung, Thematisierung und Regionalbezug oftmals sehr unterschiedlich und werden einzeln bewertet und gewichtet. Zusätzlich, als einer der wichtigsten Merkmale, muss der Wandlungsprozess der Agrargesellschaft hin zur Industriegesellschaft genannt werden, da dieser in der heutigen Zeit, unter anderem auch durch die Energiewende, eine immer bedeutendere Rolle spielt. Die Bezeichnung des ländlichen Raumes selbst, hat sich aus historischer Sicht kaum verändert, jedoch sind deren definitorische Inhalte inzwischen derart vom bereits erwähnten Wandel beeinflusst, dass eine punktgenaue und widerspruchsfreie Beschreibung unrealisierbar erscheint. (vgl. HENKEL 2004: 30f).

2.1 Merkmale des ländlichen Raumes

Insgesamt gibt es eine Vielzahl von Merkmalen, die allesamt einen deskriptiven Berechtigungsanspruch zur Beschreibung des ländlichen Raumes haben. Ähnlich wie bei dem definitorischen Annährungsversuch sind nicht alle Merkmale für jedes Dorf zutreffend, jedoch können Sie verallgemeinernd wirken und werden im Folgenden angeschnitten.

Der „ländliche Raum“ besitzt eine oftmals nur zweckmäßige Verkehrsinfrastruktur, die es einem ermöglicht, das gewünschte Ziel zu erreichen, jedoch unter einem höheren Aufwand als es in Städten oder Kleinstädten üblich ist. Verbindungen mit Bus sind eher selten und Bahn noch weniger vorhanden, erschwerend ist auch die Anbindung an das Straßennetz selbst zu nennen, da der Raum weniger geprägt ist durch Zugänge an Autobahnen oder Schnellstraßen. Ein Grund hierfür sind wirtschaftliche Belange, die zugleich das zweite Merkmal darlegen, dass der ländliche Raum über eine geringere Ortsdichte, Bebauungsdichte und Bevölkerungsdichte verfügt, Beziehungen zu Mitmenschen sind in diesem Raum intensiver. Folge oder Ursache hierfür können eine schwache Infrastruktur selbst sein, da die Attraktivität der Lage oder die Zugänglichkeit unzureichend gegeben ist, um ein paar von diversen Gründen zu nennen. Daraufhin ist der Gesamtwert aller hergestellten Güter (Bruttoinlandsprodukt) im Vergleich zu urbanen Räumen geringer. Ergänzend und in Bezug auf die urbanen Räume besteht ein Abhängigkeitsverhältnis von Dorf zur Stadt, da diese eine bessere Infrastruktur und Zentralität besitzen, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten und Arbeitsplätze sind dabei auf vergleichsweiser kleiner Fläche zu erreichen. Sich stark vom Bild der Stadt unterscheidend, ist das Landschaftsbild von natürlichen und naturnahen Elementen geprägt und es lässt sich ableitend dazu sagen, dass als wichtigster Wirtschaftszweig die Land -und Forstwirtschaft gilt. Abschließend und aufgrund der genannten Merkmale kann man den ländlichen Raum kaum als Gegenstück zu urbanen Räumen betrachten, da diese in einer Austauschbeziehung stehen Zusammengefasst ist der ländliche Raum ein naturnaher, von der Land- und Forstwirtschaft geprägter Siedlungsraum mit geringer Bebauungs- und Bevölkerungsdichte, sowie einer geringen Wirtschaftskraft und Zentralität der Orte, in dem zwischenmenschliche Beziehungen eine größere Rolle spielen als in urbanen Räumen. Dabei ist zu beachten, dass trotz aller Wandlungsprozesse hauptsächlich traditionelle Kriterien zur Erforschung des Begriffes dienen und die beschriebenen Merkmale nur bedingt die Komplexität des definitorischen Gegenstandeserfassen (vgl. HENKEL 2004: 32f.).

2.2 Aufgaben und Funktionen des ländlichen Raumes

Der ländliche Raum hat verschiedenste Funktionen und Aufgaben, welche sich separieren lassen in klassische, zugewiesene Funktionen und eigenständige Funktionen.

Die klassischen, durch die Industrie -und Dienstleistungsgesellschaften zugewiesenen, Funktionen sind dabei die land -und forstwirtschaftliche Produktion, die Gewinnung von Rohstoffen und Mineralvorkommen, Erholungs -und Freizeitfunktion sowie die langfristige Sicherung der Wasserversorgung und der ökologische Ausgleich. Neben den genannten vorrangigen Funktionen für die urbanen Räume existieren auch eigene Funktionen, welche sich als Wohn-, Wirtschafts- und Freizeitraum der ländlichen Bevölkerung nennen lassen können.

[...]

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Entwicklungspotenziale für den ländlichen Raum durch die Energiewirtschaft
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Geographie und Geologie)
Veranstaltung
Seminar Humangeographie
Note
2,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
27
Katalognummer
V420426
ISBN (eBook)
9783668708495
ISBN (Buch)
9783668708501
Dateigröße
1316 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Land Raum Energie alternativ erneuerbar Entwicklungspotenzial ländlicher Raum Wirtschaft
Arbeit zitieren
Daniel Burchardt (Autor), 2017, Entwicklungspotenziale für den ländlichen Raum durch die Energiewirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/420426

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