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Analyse eines Zeitungsartikels nach der Methode der Objektiven Hermeneutik

Titel: Analyse eines Zeitungsartikels nach der Methode der Objektiven Hermeneutik

Hausarbeit , 2018 , 10 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Florian Lente (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird mit der Methode der objektiven Hermeneutik der Gütegehalt eines Artikels der etablierten Zeitung „Die Zeit“ gemessen, welcher aufgrund harscher und kritischer Aussagen im betroffenen Stadtteil Dortmund Wellen geschlagen hat.

Im öffentlichen Raum wird dem Artikel starke Einseitigkeit vorgeworfen. Der Artikel würde sich auf lediglich zwei Straßen in der Nordstadt fokussieren und die restliche Stadt ausblenden. Alles würde über einen Kamm geschert werden. Mit der objektiven Hermeneutik werden diese Hypothesen überprüft. Zunächst wird die Methode erläutert, um ihren Funktionsweise zu erklären. Anschließend wird der Artikel anhand prägnanter Stellen mit der Methode geprüft und die Ergebnisse präsentiert. Die Relevanz der Hausarbeit ergibt sich durch die angestrebte Sensibilisierung der Leser gegenüber kritischen Lesens von Zeitungsartikeln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

2 Grundlage: Methodik - Objektive Hermeneutik

3 Analyse

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Gütegehalt eines Zeitungsartikels über die Dortmunder Nordstadt mithilfe der Methode der objektiven Hermeneutik, um den Vorwurf der Einseitigkeit zu prüfen und zur kritischen Medienrezeption anzuregen.

  • Anwendung der objektiven Hermeneutik als Interpretationsmethode
  • Kritische Analyse journalistischer Darstellungsweisen
  • Untersuchung von Vorurteilen und stigmatisierender Berichterstattung
  • Vergleich zwischen subjektiver Wahrnehmung und empirischer Faktenbasis
  • Bewertung von Pressequalität im Kontext ethischer Standards

Auszug aus dem Buch

2 Grundlage: Methodik - Objektive Hermeneutik

Die „Objektive Hermeneutik“ ist eine von Ulrich Oevermann entwickelte Interpretationsart von Texten, welche durch angelegte und im Folgendem erläuterte Prinzipien intersubjektiv geltend gemacht werden kann. Als Ziel soll eine „methodischen Kontrolle der wissenschaftlich empirischen Operation des Verstehens“ (Wernet 2009, S. 11) erreicht werden, um beispielsweise sozialwissenschaftlichen Texten ein spezifisches Verständnis zu verleihen (vgl. Wernet, A. 2009, S. 11). Die Grundannahme der Methodik ist, dass sich eine Textförmigkeit der sozialen Wirklichkeit in Texten widerspiegelt. Wernet (2009) bezeichnet dies als Protokoll der Wirklichkeit und meint damit, dass unsere Prägung der sinnstrukturierten Welt sich in Texten wiederfinden lässt. Die „Objektive Hermeneutik“ stellt dabei sein Handwerkszeug dar (vgl. Wernet 2009, S. 12). In einem Dreischritt wird eine Fallstrukturhypothese erstellt, welche im folgenden Verlauf durch neue Indizien vervollständigt, erweitert oder falsifiziert wird. Der Dreischritt beginnt mit dem Geschichtenerzählen. Hierbei wird der zu analysierende Text in einen fiktiven Alternativkontext gesetzt, der realistisch sein könnte. Wichtig dabei ist, dass der reale Kontext beim Geschichten bilden verlassen wird. Dies funktioniert logischerweise besonders gut, wenn der reale Kontext noch gar nicht bekannt ist. Möglichst verschiedene Alternativkontexte lassen Gemeinsamkeiten und Differenzen erkennen. Diese werden als Lesarten gehandelt und bilden den zweiten Schritt. Über sie erlangt man Aufschluss über die fallungsspezifische Textbedeutung und es ergibt sich ein Charakter. Im dritten Schritt setzt man den Text zurück in den echten Kontext. Dabei trifft man auf die eigentliche Aussage des Textes und bildet dabei eine Fallstrukturhypothese, die zunächst unsere Vermutung, basierend auf unseren bisherigen Indizien, über die Lesart des Textes vertritt und im weiteren Verlauf als Maßstab gilt. (vgl. Wernet 2009, S. 39f).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Dortmunder Nordstadt-Berichterstattung und Vorstellung der Forschungsfrage zur Qualität eines spezifischen Artikels der „Zeit“.

2 Grundlage: Methodik - Objektive Hermeneutik: Erläuterung der theoretischen Basis und der fünf Prinzipien der objektiven Hermeneutik nach Ulrich Oevermann.

3 Analyse: Detaillierte Untersuchung des Zeitungsartikels, inklusive der Analyse des Logos, der Dachzeile, der Überschrift sowie der Bildsprache.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Artikels, in der die Hypothese der Einseitigkeit bestätigt und das journalistische Vorgehen kritisiert wird.

Schlüsselwörter

Objektive Hermeneutik, Dortmunder Nordstadt, Zeitungsanalyse, Journalismus, Pressequalität, Fallstrukturhypothese, Stigmatisierung, Medienkritik, Berichterstattung, Qualitative Forschung, No-Go-Areas, Inhaltsanalyse, Medienethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht einen Artikel der „Zeit“ über die Dortmunder Nordstadt und dessen journalistische Qualität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Medienkritik, die Analyse von Berichterstattung über prekäre Stadtteile und die Anwendung hermeneutischer Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Gütegehalt des Artikels zu prüfen und zu untersuchen, ob dieser tendenziös oder einseitig berichtet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der objektiven Hermeneutik nach Ulrich Oevermann genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt die detaillierte sequenzielle Analyse des Artikels, angefangen beim Logo über die Überschriften bis hin zur Bildauswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Objektive Hermeneutik, Medienkritik, Stigmatisierung und Pressequalität.

Welche Rolle spielt das Logo der Zeitung in der Analyse?

Das Logo wird als Symbol für Tradition und Beständigkeit analysiert, um eine erste Hypothese über die Zielgruppe und den Stil der Zeitung aufzustellen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des gewählten Bildmaterials?

Das Bild des Kiosks wird als verstärkendes Element für die negative „No-Go-Area“-Narrative interpretiert, da es düstere und abschreckende Assoziationen hervorruft.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse eines Zeitungsartikels nach der Methode der Objektiven Hermeneutik
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,7
Autor
Florian Lente (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
10
Katalognummer
V421206
ISBN (eBook)
9783668690356
ISBN (Buch)
9783668690363
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse zeitungsartikels methode objektiven hermeneutik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Lente (Autor:in), 2018, Analyse eines Zeitungsartikels nach der Methode der Objektiven Hermeneutik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/421206
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Leseprobe aus  10  Seiten
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