Die Germanenpolitik der Römer. Wie veränderten die Germanen das Römische Reich?


Essay, 2015
8 Seiten, Note: 2,3
Anonym

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Wie sah die Germanenpolitik bis zur Mitte des vierten Jahrhunderts aus ?

3. Die Etablierung der Germanen im Römischen Reich

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Einst waren die Römer die stärksten, jetzt sind sie ohne Kraft; die alten Römer wurden gefürchtet, wir leben in Furcht; ihnen zahlten die Barbarenvölker Steuern, wir sind Steuerzahler für die Barbaren“ [1] (6,98).

Dieses Zitat stammt aus Priester Salvians von Marseille Schrift, um 440 erschienen, „Vom Walten Gottes“. Es erläutert die Ansicht des Priesters, der zur Zeit des sich andeutenden „Untergangs“ des Römischen Reiches gelebt hat.

Er legt in diesem Ausschnitt seine Sicht auf die Situation der damaligen Zeit dar. Doch wie konnte es soweit kommen, dass die Römer, die einst die stärksten waren, nun ohne Kraft seien?

Mit den Barbarenvölker sind germanische Stämme gemeint, inwiefern haben diese zum Untergang des Römischen Reiches beigetragen?

Wie sind die Römer mit diesen Barbaren umgegangen?

Diese Fragen werde ich im Folgenden anhand von Klaus Rosens Werk „die Völkerwanderung“ beantworten. Dabei werde ich zunächst auf die Germanenpolitik der Römer bis zur Mitte des vierten Jahrhunderts, im nächsten Teil werde ich dann auf die Germanenpolitik nach der Mitte des vierten Jahrhunderts eingehen und werde schließlich das Wesentliche in einem Fazit zusammenfassen.

2. Wie sah die Germanenpolitik bis zur Mitte des vierten Jahrhunderts aus ?

Rom hatte in der Jahrhundertwende vom zweiten zum ersten Jahrhundert v. Chr. zum ersten Mal Kontakt zu germanischen Stämmen. Diese Stämme waren die Kimbern und Teutonen. Als sich 50 Jahre später die Germanen am Rhein und an der Donau ansiedelten, mussten die Römer Maßnahmen ergreifen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Eine solche Maßnahme war eine permanente Abwehrbereitschaft in den Grenzgebieten. Außerdem wurden vereinzelt Feldzüge gegen germanische Stämme geführt. Hinzu kamen diplomatische Beziehungen und Bündnisse mit einzelnen germanischen Stämmen. Rom nutzte zudem Streitigkeiten zwischen und innerhalb der Stämme geschickt aus.

Einige Stämme, die sich unterworfen haben, haben sich in das Reich als sogenannte „dediticii“ in das Reich angesiedelt bzw. integriert, sodass mit der Zeit aus Gegnern Römer wurden. Hierdurch konnte sich Rom weiter ausbreiten, dies geschah auch durch die mit der Zeit kommenden Integration von germanischen Söldnern in das römische Heer. Diese Söldner konnten andere fremde germanische Stämme angreifen, da sie kein gemeinsames Nationalbewusstsein verband. Mit den genannten Maßnahmen sicherte sich Rom größtenteils ab. Die Germanenpolitik der Römer war nicht immer friedlicher Natur, doch die Gesamtlage beruhigte sich. Ab der Mitte des vierten Jahrhunderts änderte sich etwas im Römischen Reich. Im nächsten Abschnitt wird dieses „etwas“ vermittelt.

3. Die Etablierung der Germanen im Römischen Reich

[...]


[1] Rosen,Klaus, Die Völkerwanderung, (Becks Wissen 2180), 2002,S.108

[2] Rosen,Klaus, Die Völkerwanderung, (Becks Wissen 2180), 2002,S.106.

[3] Rosen,Klaus, Die Völkerwanderung, (Becks Wissen 2180), 2002,S.108

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten

Details

Titel
Die Germanenpolitik der Römer. Wie veränderten die Germanen das Römische Reich?
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
2,3
Jahr
2015
Seiten
8
Katalognummer
V421611
ISBN (eBook)
9783668689404
Dateigröße
550 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Germanenpolitik, Germanen, Römer, Salvian von Marseille, Etablierung Germanen im Römischen Reich, Römisches Reich, Scheitern Westroms, Veränderten Germanen, Integration Germanen, Integration im Römischen Reich, Kinderkaiser
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Die Germanenpolitik der Römer. Wie veränderten die Germanen das Römische Reich?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/421611

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