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Kommissioniersysteme. Die Kommissionierung im Gesamtkontext der logistischen Kette

Title: Kommissioniersysteme. Die Kommissionierung im Gesamtkontext der logistischen Kette

Term Paper , 2005 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jörg Witteborn (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Grundaufbaustruktur von Kommissioniersystemen und zeigt wie sich das übergeordnete Organisationssystem sowie der Material- und Informationsfluss hierauf auswirken. Es werden Faktoren aufgezeigt, die Einfluss auf die Auswahl eines geeigneten Kommissioniersystems haben und am Beispiel von RFID wird beschrieben, wie diese Technologie sich auf die Kommissionierung auswirken kann.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Definition und Einordnung in die logistische Kette

3 Übersicht und Gliederung von Kommissioniersystemen

3.1 Das Organisationssytem

3.2 Das Materialflusssystem

3.3 Das Informationsflusssystem

3.4 Der Faktor Mensch im Kommissioniersystem

4 Bestimmungsfaktoren für die Auswahl geeigneter Kommissioniersysteme

5 RFID in der Kommissionierung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Grundaufbaustruktur von Kommissioniersystemen zu untersuchen und deren Einbettung in die logistische Kette darzustellen. Dabei wird analysiert, wie sich Organisationssysteme sowie Material- und Informationsflüsse auf die Systemgestaltung auswirken und welche Faktoren für die Auswahl eines geeigneten Systems ausschlaggebend sind. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der RFID-Technologie als Innovationstreiber zur Effizienzsteigerung.

  • Strukturelle Einordnung der Kommissionierung in die logistische Kette.
  • Systematische Gliederung von Kommissioniersystemen in Organisation, Material- und Informationsfluss.
  • Analyse der Rolle des Menschen sowie ergonomischer und psychischer Faktoren in Kommissionierprozessen.
  • Bestimmungskriterien für die Planung und Auswahl technischer Kommissioniersysteme.
  • Potenziale und Herausforderungen der RFID-Technologie in der modernen Intralogistik.

Auszug aus dem Buch

3.4 Der Faktor Mensch im Kommissioniersystem

Ein wesentlicher Faktor in Kommissioniersystemen ist in den meisten Fällen der Mensch. Um einen wirtschaftlichen Betrieb von manuellen oder teilmanuellen Systemen zu gewährleisten, gilt es auf die Belange und Eigenschaften des Menschen einzugehen und Rücksicht zu nehmen. Dies bezieht sich sowohl auf die physiologische und ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes, als auch auf psychische Aspekte. Die Vorteile von manuellen gegenüber automatischen Kommissioniersystemen sind

• hohe sensorische Fähigkeiten von Menschen

Schnelle Anpassung an unterschiedliche Gegenstände auch hinsichtlich der Handhabung (Zerbrechlichkeit, Größe, Gewicht etc). Kommissionierroboter benötigen hierfür eine komplexe Sensorik und eignen sich somit fast ausschließlich für Artikel mit gleichbleibenden bzw. ähnlichen Eigenschaften (Größe, Lage, Ablageort etc).

• Lernfähigkeit und Flexibilität

Leistungsspitzen können durch zusätzliche Mitarbeiter kurzfristig abgedeckt werden, bei automatischen Systemen müssen solche Mehrleistungen schon bei der Planung berücksichtigt werden. Änderungen in der Artikelstruktur stellen Menschen vor keine größeren Probleme, während automatische Systeme teilweise nicht oder nur mit großem Aufwand angepasst werden können (z.B. Abmessungen der Artikel waren durch Konstruktion nicht vorgesehen). Menschen können auf Störungen eigenständig und flexibel reagieren und diese u.U. selbständig beheben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung ordnet die Kommissionierung als personalintensiven Kostenblock in die logistische Kette ein und skizziert den Aufbau der Arbeit.

2 Begriffliche Definition und Einordnung in die logistische Kette: Dieses Kapitel definiert Kommissionieren als Prozess und ordnet diesen fachlich in die innerbetriebliche Logistik ein.

3 Übersicht und Gliederung von Kommissioniersystemen: Es erfolgt eine systematische Unterteilung in die Teilsysteme Organisation, Materialfluss und Informationsfluss.

3.1 Das Organisationssytem: Der Abschnitt erläutert die Infrastruktur der Aufbauorganisation und die Steuerung der Abläufe in Kommissionierzonen.

3.2 Das Materialflusssystem: Hier werden Kriterien zur Unterteilung nach Bereitstellung und Fortbewegung des Kommissionierers vorgestellt.

3.3 Das Informationsflusssystem: Das Kapitel vergleicht papiergebundene und beleglose Systeme wie Picking-by-Light oder Picking-by-Voice.

3.4 Der Faktor Mensch im Kommissioniersystem: Es werden die Vorteile manueller Systeme hinsichtlich sensorischer Fähigkeiten, Flexibilität und Lernfähigkeit gegenüber Maschinen diskutiert.

4 Bestimmungsfaktoren für die Auswahl geeigneter Kommissioniersysteme: Dieser Abschnitt beschreibt systematisch die Arbeitsschritte von der Anforderungsermittlung bis zur Investitionskalkulation.

5 RFID in der Kommissionierung: Das Kapitel beleuchtet den Nutzen und die Anwendungsbeispiele der RFID-Technologie zur Effizienzsteigerung in Logistikprozessen.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der RFID-Technologie und der Feststellung, dass individuelle Anforderungen eine allgemeingültige Systemauswahl ausschließen.

Schlüsselwörter

Kommissionierung, Logistik, Supply Chain, Materialfluss, Informationsfluss, Organisationssystem, RFID, Transponder, Lagerhaltung, Kommissionierleistung, Intralogistik, Prozessoptimierung, Warenverteilzentrum, Automatisierung, Ergonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt die strukturellen Grundlagen von Kommissioniersystemen und deren Bedeutung innerhalb der logistischen Kette.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gliederung von Kommissioniersystemen (Organisation, Material- und Informationsfluss) sowie dem Einfluss neuer Technologien wie RFID.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Auswahl geeigneter Kommissioniersysteme unter Berücksichtigung von Kosten, Leistung und technologischen Faktoren zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Fachliteratur, VDI-Richtlinien und Praxisbeispielen aus dem Logistikmanagement basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die systematische Beschreibung der Systemelemente, den Faktor Mensch, Auswahlkriterien für Systeme und den technologischen Ausblick auf RFID.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kommissioniersysteme, RFID, Logistische Kette, Materialfluss und Prozessoptimierung.

Warum ist der Mensch in Kommissioniersystemen ein kritischer Faktor?

Der Mensch zeichnet sich durch hohe Flexibilität, Lernfähigkeit und sensorische Anpassungsfähigkeit aus, was in manuellen Systemen oft kostengünstiger und anpassungsfähiger ist als bei Robotern.

Welchen konkreten Nutzen bietet RFID in der Kommissionierung laut der Arbeit?

RFID ermöglicht eine lückenlose Synchronisation des Informationsflusses in Echtzeit und erlaubt eine automatische Erfassung und Lokalisierung von Artikeln entlang der Supply Chain.

Wird RFID in der Praxis bereits flächendeckend eingesetzt?

Nein, die Technologie befindet sich teilweise noch in der Entwicklungsphase, und hohe Investitionskosten sowie fehlende Standards hemmen derzeit noch eine flächendeckende Implementierung.

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Details

Title
Kommissioniersysteme. Die Kommissionierung im Gesamtkontext der logistischen Kette
College
University of Applied Sciences Dortmund
Course
Logistikmanagement
Grade
1,0
Author
Jörg Witteborn (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V42195
ISBN (eBook)
9783638402880
ISBN (Book)
9783638656535
Language
German
Tags
Kommissioniersysteme Logistikmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jörg Witteborn (Author), 2005, Kommissioniersysteme. Die Kommissionierung im Gesamtkontext der logistischen Kette, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42195
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