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Struktur, Aufbau und Aufgaben des privaten Rundfunks in Deutschland

Title: Struktur, Aufbau und Aufgaben des privaten Rundfunks in Deutschland

Term Paper , 2005 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Schmidt (Author)

Communications - Broadcast and entertainment
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Seit gut 20 Jahren ist das zuvor lange und kontrovers diskutierte Phänomen „Privater Rundfunk“ in der deutschen Rundfunk-Landschaft fest eingebettet und als Gegenpol zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Rahmen des dualen Rundfunksystems mittlerweile zweifelsohne etabliert. Die Analyse von Struktur, sowie Aufbau und Aufgaben des privaten Rundfunks bietet eine Vielzahl interessanter Aspekte und Zusammenhänge, welche in der vorliegenden Arbeit dargestellt werden sollen.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung in das Themengebiet

1. Eingliederung des privaten Rundfunks in das Mediensystem

2. Meilensteine im Entwicklungsprozess

3. Verbändestruktur

3.1 Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation e.V. (VPRT)

4. Die Landesmedienanstalten

4.1 Bayerische Landeszentrale für Neue Medien (BLM)

4.2 Herausforderungen an die Rundfunkaufsicht

5. Private Rundfunksender als gewinnmaximierende Wirtschaftseinheiten

5.1 Fernsehen als Ware wie Brot und Seife?

5.2 Bestimmt die Nachfrage das Angebot?

5.3 Senderfamilien

6. Aufgaben der Privaten

Wie wird die Zukunft aussehen?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturelle Einbettung und die ökonomische Logik des privaten Rundfunks innerhalb des deutschen dualen Mediensystems. Dabei wird analysiert, wie sich private Veranstalter zwischen dem Diktat der Gewinnmaximierung und den regulatorischen Anforderungen einer gesellschaftlichen Zusatzversorgung positionieren.

  • Entwicklung des dualen Rundfunksystems in Deutschland
  • Rolle und Aufgaben von Verbänden und Landesmedienanstalten
  • Ökonomische Charakterisierung von privatem Rundfunk als Wirtschaftsunternehmen
  • Mechanismen der Zuschauerorientierung und Programmgestaltung
  • Auswirkungen von Konzentrationsprozessen und Senderfamilien

Auszug aus dem Buch

5. Private Rundfunksender als gewinnmaximierende Wirtschaftsunternehmen

Johann Wolfgang von Goethe argumentierte bereits 1825, sein Theater „sei doch immer nur ein Haus, das den Zweck habe, Geld zu verdienen“.19

Müssen Kultur und Kommerz notweniger Weise Gegensätze bilden? Mit dieser Fragestellung sehen sich private Rundfunkanstalten immer wieder konfrontiert. Sie sprechen sogar teils von einer „kulturbildenden Funktion des Kommerzes“.20 Diese Einstellung ist v.a. unter Befürwortern und Anhängern der Öffentlich-Rechtlichen höchst umstritten. Während öffentlich-rechtlicher Rundfunk seine Funktion in der Missionierung und Wahrung von Kultur sieht und unter wirtschaftlichem Aspekt das Prinzip der Kostendeckung verfolgt, folgen private Rundfunkanbieter dem Ziel der Gewinnmaximierung.21 Weiter noch streben sie oftmals lediglich das langfristige Bestehen am Markt unter der Restriktion von marktüblichen Knappheiten, Eigendynamik und hartem Wettbewerb an. Deutlich wird diese Härte am privaten Rundfunkmarkt am Beispiel der o.g. Insolvenz der Kirchgruppe, welche als einst übermächtige und dominante Wirtschaftseinheit diesen Restriktionen nicht standhalten konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung in das Themengebiet: Die Einleitung etabliert den privaten Rundfunk als festen Bestandteil des dualen Systems und führt in die Analyse von dessen Struktur und Aufgaben ein.

1. Eingliederung des privaten Rundfunks in das Mediensystem: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Rundfunks im dualen System und differenziert zwischen Free-TV, Pay-TV und Hörfunk.

2. Meilensteine im Entwicklungsprozess: Es wird die historische Entstehung des privaten Rundfunks von den frühen Forderungen der 1920er Jahre bis hin zum Durchbruch durch Kabelpilotprojekte 1984 nachgezeichnet.

3. Verbändestruktur: Die Interessenvertretung der privaten Anbieter durch verschiedene Verbände, insbesondere den VPRT, wird hier kritisch beleuchtet.

4. Die Landesmedienanstalten: Dieses Kapitel erläutert die regulatorische Rolle der Landesmedienanstalten bei der Zulassung und Kontrolle privater Rundfunkveranstalter.

5. Private Rundfunksender als gewinnmaximierende Wirtschaftseinheiten: Hier wird das ökonomische Handeln privater Sender, deren Warencharakter und die Dynamik von Senderfamilien analysiert.

6. Aufgaben der Privaten: Das Kapitel diskutiert die Rolle der Privaten im Kontext der Zusatzversorgung und ihre Verpflichtung zur Meinungsvielfalt.

Wie wird die Zukunft aussehen?: Ein Ausblick auf die Auswirkungen von Digitalisierung, demografischem Wandel und fortschreitender Konzentration auf die zukünftige Rundfunklandschaft.

Schlüsselwörter

Privater Rundfunk, duales Rundfunksystem, Landesmedienanstalten, VPRT, Gewinnmaximierung, Rundfunkstaatsvertrag, Medienkonzentration, Senderfamilien, Zusatzversorgung, Einschaltquote, Werbeindustrie, Medienordnung, Programmanalyse, Unterhaltungsslalom, Medienwirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Struktur, dem Aufbau und den Aufgaben des privaten Rundfunks in Deutschland seit dessen Etablierung im dualen Mediensystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die medienrechtliche Einordnung, die institutionelle Aufsicht, die ökonomischen Rahmenbedingungen privater Sender sowie die gesellschaftliche Funktion der Zusatzversorgung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der ökonomischen und strukturellen Bedingungen, unter denen privater Rundfunk agiert, sowie die Frage, wie sich Marktinteressen mit dem gesetzlichen Auftrag vereinbaren lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse auf Basis von Fachliteratur, rechtlichen Grundlagen (wie dem Rundfunkstaatsvertrag) und vorhandenen Marktstatistiken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung, die Organisationsstruktur von Verbänden, die regulatorische Arbeit der Landesmedienanstalten und die ökonomische Logik privater Rundfunkkonzerne.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Duales Rundfunksystem, Gewinnmaximierung, Landesmedienanstalten, Medienkonzentration und Zusatzversorgung sind zentrale Begriffe.

Welche Rolle spielt die Gewinnmaximierung für private Sender?

Sie gilt als primärer Lenkungsfaktor, der das Programmangebot stark an massenattraktiven Inhalten ausrichtet, da sich die Sender primär über Werbung finanzieren.

Warum wird der Begriff "Unterhaltungsslalom" verwendet?

Er beschreibt das Nutzerverhalten, bei dem Zuschauer gezielt informierende und kulturelle Inhalte durch das Umschalten mit der Fernbedienung umgehen, um Unterhaltung zu finden.

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Details

Title
Struktur, Aufbau und Aufgaben des privaten Rundfunks in Deutschland
College
LMU Munich
Course
Medienlehre
Grade
1,3
Author
Christian Schmidt (Author)
Publication Year
2005
Pages
16
Catalog Number
V42204
ISBN (eBook)
9783638402965
Language
German
Tags
Struktur Aufbau Aufgaben Rundfunks Deutschland Medienlehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Schmidt (Author), 2005, Struktur, Aufbau und Aufgaben des privaten Rundfunks in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42204
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