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Ursachen und Folgen von Sucht am Beispiel der Magersucht und mögliche Suchtprävention im Religionsunterricht

Título: Ursachen und Folgen von Sucht am Beispiel der Magersucht und mögliche Suchtprävention im Religionsunterricht

Trabajo , 2004 , 27 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Birte Hundhammer (Autor)

Didáctica - Teología, pedagogía religiosa
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Einleitung

11 jährige, die regelmäßig rauchen,12 jährige, die von ihrem ersten Vollrausch zu berichten wissen und 13 jährige, die in den Schulpausen kiffen. In unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft fällt auf, dass immer mehr Jugendliche und sogar Kinder irgendeiner Art von Sucht verfallen, sei es Drogensucht, Spielsucht oder z. B. Esssucht. Welche Arten von Sucht gibt es, wer ist anfällig dafür und welches Thema sollte „Sucht“ in der Schule spielen? Als angehende Religionslehrerin halte ich es für sehr wichtig, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Zum einen, weil Lehrer umfassend darüber informiert sein sollten, welche Schüler gefährdet sind, um eine Sucht zu erkennen und entsprechend zu agieren; zum anderen, weil es speziell im Religionsunterricht nicht nur um die reine Stoffvermittlung, sondern auch um persönliche Fragen (z. B. Sinn des Lebens) geht und die Aufgabe eines Religionslehrers meiner Meinung nach u. a. darin besteht, den Schülern Lebensperspektiven fern ab von Süchten aufzuzeigen.

In meiner Hausarbeit werde ich mich zuerst mit den verschiedenen Formen von Sucht und deren Ursachen befassen und dies in einem weiteren Schritt spezifizieren, indem ich genauer auf die Magersucht als eine Entwicklungsstörung bei Kindern und Jugendlichen eingehe. Als nächstes werde ich mich mit der Frage beschäftigen, in welcher Weise (Religions-)Lehrer einer Sucht präventiv begegnen können und abschließend einen Unterrichtsvorschlag zur Primärprävention im Religionsunterricht entwerfen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sucht

2.1 Was ist Sucht?

2.2 Ursachen von Sucht

2.2.1 Kindheit

2.2.2 Der entfremdete Mensch

2.2.3 Orientierungslosigkeit

2.2.4 Wechselbeziehung zwischen Person und Umwelt

2.3 Stoffgebundene / stoffungebundene Sucht

3. Magersucht

3.1 „Anorexia nervosa“

3.2 Ursachen

3.2.1 Gesellschaftliches Ideal

3.2.2 Bedürfnis nach Zuwendung

3.2.3 Erwachsenwerden und Ablösung

3.2.4 Macht

3.2.5 Missbrauch

3.3 Folgeschäden der Anorexie

3.4 Behandlung der Anorexie

4. Suchtprävention

4.1.1 Bisherige Methoden

4.1.2 Neue Methoden

4.2 Schulische Suchtprävention

4.3 Suchtprävention im Religionsunterricht

4.3.1 Vorüberlegungen zum Religionsunterricht

4.3.2 Unterrichtsvorschlag zur Primärprävention im Religionsunterricht

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht Ursachen und Erscheinungsformen von Sucht, mit einem besonderen Fokus auf Magersucht als Entwicklungsstörung bei Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, Möglichkeiten der primärpräventiven Arbeit für Religionslehrer aufzuzeigen, um Schüler bei der Entwicklung einer gefestigten Persönlichkeitsstruktur zu unterstützen.

  • Grundlagen und Definitionen des Suchtphänomens
  • Psychosoziale Ursachen und Dynamiken der Magersucht
  • Folgeschäden und therapeutische Ansätze bei Anorexia nervosa
  • Methoden der schulischen Suchtprävention
  • Konkreter Unterrichtsvorschlag zur Primärprävention mittels Meditation im Religionsunterricht

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Gesellschaftliches Ideal

In unserer westlichen Gesellschaft bedeutet Schönheit Schlankheit. In den letzten 50 Jahren wurde das Idealgewicht stetig nach untern korrigiert und nahezu jede Frau weiß von Diäterfahrungen zu berichten. Nicht selten ist eine Diät der erste Schritt in eine Essstörung. Die Nahrungsaufnahme wird streng kontrolliert, Kalorien werden gezählt und ein spontanes Essen ist nicht mehr möglich. Nicht das Sättigungsgefühl beendet das Essen, sondern der Verstand und somit befindet sich der Körper permanent „auf Entzug“.

Das hat zur Folge, dass Heißhungerattacken entstehen können, die wiederum Schuldgefühle und eine noch strengere Kontrolle bedingen. Irgendwann funktionieren die natürlichen Sättigungsmechanismen nicht mehr, da nur noch der Kopf bestimmt, wann wie viel gegessen werden darf. Gesellschaftlich jedoch bekommt die diäthaltende Person Lob und Anerkennung für ihre tolle Figur und ihre Konsequenz und sie wird darin bestätigt, dass sich das gezügelte Essverhalten auszahlt. Udo Pollmer bezeichnet dies ein „gesellschaftlich angesehenes Verhalten, ein sozial akzeptierter Einstieg in der Sucht.“

Bei konsequenter Einhaltung stellt sich nach kürzester Zeit eine Endorphin- Ausschüttung des Körpers ein, die die Stimmung der hungernden Person hebt und ihr in ein Gefühl des „High-Seins“ verleiht, um den Hungerzustand auszuhalten. Die diäthaltende Person wird also in zweierlei Hinsicht für ihr Durchhaltevermögen belohnt: Sie bekommt soziale Anerkennung und die körpereigenen Endorphine verschaffen ihr ein zusätzliches Wohlgefühl. Somit ist es nicht verwunderlich, wenn ein Mädchen, das erstmals die Erfahrung macht, dass es sich durch den Verzicht auf Nahrung ein gutes Gefühl verschaffen kann, mehr davon will und die Diät oder das Fasten auch nicht beenden möchte, wenn es das Gewicht erreicht hat, das es sich anfangs als Ziel gesetzt hat. Das Mädchen wird süchtig nach dem Hungern, das ihm ein Rausch- Gefühl verleiht. Dies ist eine Möglichkeit zur Entstehung einer Anorexie, wobei eine Diät natürlich nicht zwangsläufig solch einen fatalen Verlauf nehmen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet die Relevanz der Suchtprävention im Religionsunterricht aufgrund zunehmender Suchtphänomene bei Jugendlichen und der Notwendigkeit, Lebensperspektiven aufzuzeigen.

2. Sucht: Dieses Kapitel klärt den Suchtbegriff, analysiert psychologische und umweltbedingte Ursachen für Suchtverhalten und unterscheidet zwischen stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchten.

3. Magersucht: Hier wird die Anorexia nervosa als psychosomatische Entwicklungsstörung definiert, deren komplexe Ursachen von gesellschaftlichen Idealen bis hin zu familiärer Dynamik und Machtstreben reichen.

4. Suchtprävention: Der Fokus liegt auf der schulischen Primärprävention und der spezifischen Rolle des Religionsunterrichts bei der Stärkung der Persönlichkeit und Sinnfindung der Schüler.

5. Schlussbetrachtung: Die Autorin reflektiert die Rolle des Lehrers als Begleiter und betont die Chancen sowie Herausforderungen der praktischen Umsetzung präventiver Maßnahmen wie der Meditation im Unterricht.

Schlüsselwörter

Sucht, Suchtprävention, Magersucht, Anorexia nervosa, Religionsunterricht, Primärprävention, Persönlichkeitsentwicklung, Identitätskrise, Essstörung, Suchtverhalten, Lebenssinn, Meditation, Adoleszenz, Schulpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Sucht im Jugendalter, analysiert die Ursachen am Beispiel der Magersucht und entwickelt Konzepte zur Suchtprävention im schulischen Religionsunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Definition von Sucht, die psychologischen Hintergründe der Magersucht (z.B. gesellschaftliche Ideale, familiäre Einflüsse) und die pädagogische Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer durch ihre Arbeit im Religionsunterricht Suchtprävention leisten können, indem sie die Persönlichkeit der Schüler stärken und ihnen bei der Lebenssinnfindung helfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur und psychologischen Ansätzen, um praxisnahe pädagogische Empfehlungen für den Unterricht abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Suchtanalyse, eine tiefgehende Untersuchung der Magersucht als Entwicklungsstörung und einen praktischen Teil zur Suchtprävention durch Meditation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Suchtprävention, Anorexia nervosa, Religionsunterricht, Selbstwertgefühl, Identitätsfindung und primärpräventive Erziehung.

Warum wird im Religionsunterricht ein besonderes Potenzial für die Suchtprävention gesehen?

Da der Religionsunterricht nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch Lebensbegleitung umfasst, bietet er den Raum, existenzielle Bedürfnisse anzusprechen und Schüler bei der Sinnfindung zu unterstützen.

Welche Rolle spielt die Meditation bei dem vorgeschlagenen Unterrichtskonzept?

Die Meditation dient dazu, den Schülern zu helfen, innezuhalten, sich ihrer eigenen Gefühle und Bedürfnisse bewusst zu werden und Stress ohne Suchtmittel zu bewältigen.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Ursachen und Folgen von Sucht am Beispiel der Magersucht und mögliche Suchtprävention im Religionsunterricht
Universidad
University of Kassel
Calificación
2
Autor
Birte Hundhammer (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
27
No. de catálogo
V42338
ISBN (Ebook)
9783638403924
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ursachen Folgen Sucht Beispiel Magersucht Suchtprävention Religionsunterricht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Birte Hundhammer (Autor), 2004, Ursachen und Folgen von Sucht am Beispiel der Magersucht und mögliche Suchtprävention im Religionsunterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42338
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