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Die nonverbale Welt der Kinder. Körpersprache als Kommunikationsinstrument

Title: Die nonverbale Welt der Kinder. Körpersprache als Kommunikationsinstrument

Term Paper , 2015 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Laura Volkmann (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Ziel dieser Arbeit ist es, speziell auf die Kommunikation von Kindern einzugehen, da sich Körpersprache bereits im Kindesalter entwickelt und dadurch der Grundstein für spätere Kommunikation gelegt wird.
Des Weiteren war es meine Absicht darauf einzugehen, wie Körpersprache in der Schule eingesetzt werden kann.
Im ersten Teil der Arbeit wird die Körpersprache theoretisch beleuchtet, ein exemplarisches Kommunikationsmodell vorgestellt sowie auf die verschiedenen Kommunikationsformen eingegangen, die es bei der Körpersprache gibt.
Der zweite Teil betrachtet die Körpersprache praktisch. Hier wird auf die Besonderheiten kindlicher Kommunikation Bezug genommen und Fragen geklärt, wie beispielsweise wann, wie und wodurch Körpersprache entwickelt wird.
Außerdem wird die Frage erörtert, wie Körpersprache helfen kann, Kinder und deren Gefühle besser zu verstehen.
Im dritten Teil wird zur Praxis Bezug genommen und die Körpersprache im Unterricht beleuchtet:
Wo, wann und wie äußert sich Körpersprache im Unterricht? Kann sie verfeinert werden und wenn ja, welche Möglichkeiten gibt es hierfür?
Hier werden Beispiele genannt, welche in den Unterricht eingebaut werden können, um das Thema Körpersprache mit den Schülerinnen und Schülern zu behandeln. Ein Beispiel soll dann anhand eines Unterrichtsentwurfes als didaktisch-methodische Analyse genauer ausgeführt werden.
Der Schluss beinhaltet ein Fazit, welches die vorigen Beispiele bewertet und eine kurze Zusammenfassung bietet.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Körpersprache theoretisch betrachtet

2.1 Nonverbales Kommunikationsmodell

2.2 Die Kommunikationsformen der Nonverbalen Kommunikation

2.2.1 Gestik

2.2.2 Mimik

2.2.3 Blickkontakt

2.2.4 Körperhaltung

3. Körpersprache praktisch betrachtet

3.1 Körpersprache bei Kindern

3.2 Nonverbale Kommunikation - von Anfang an

3.2.1 Vor der Geburt

3.2.2 Bei der Geburt

3.2.3 Nach der Geburt

3.2.4 Im Säuglingsalter

3.2.5 Kleinkind- und Vorschulalter

3.2.6 In der Schulzeit

3.3 Körpersprache von Kindern

3.3.1 Körpersprache als Hilfsmittel, Kinder zu verstehen

3.3.2 Körpersprache - Ausdrucksform von Gefühlen

4. Körpersprache und Schule

4.1 Exemplarische Beispiele zum Thema Körpersprache im Unterricht

4.2 Möglicher Unterrichtsentwurf zum Thema Körpersprache entdecken

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation als essenzielles Instrument für Kinder, ihre Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Körpersprache bereits im Kindesalter entsteht, welche Rolle sie im pädagogischen Kontext der Schule einnimmt und wie Lehrkräfte diese Kenntnisse nutzen können, um Schüler besser zu verstehen und den Unterricht lebendiger zu gestalten.

  • Theoretische Grundlagen der nonverbalen Kommunikation und ihre Relevanz
  • Entwicklungsphasen körpersprachlicher Ausdrucksformen von der pränatalen Phase bis zur Schulzeit
  • Analyse körpersprachlicher Signale als Indikatoren für kindliche Gefühle (z.B. Angst, Freude, Neugier)
  • Didaktische Möglichkeiten zur bewussten Förderung der Körpersprache im Schulalltag
  • Praktische Implementierung von Pantomime und Rollenspielen zur Stärkung der sozialen Kompetenz

Auszug aus dem Buch

3.2.5 Kleinkind- und Vorschulalter

Kinder, die bereits krabbeln können, haben die Möglichkeit sich eigenständig fortzubewegen und so aktiv mit der Umwelt zu interagieren und von ihr zu lernen. Wenn Kinder laufen können, verändert sich ihre Beziehung zu den Erwachsenen, da sie auf diese nun nicht mehr in dem Maße wie einst angewiesen sind. Die Kinder müssen nicht mehr schreien oder weinen, um die Mutter darauf aufmerksam zu machen, dass sie etwas möchten, sie haben jetzt die Möglichkeit, selbstständig zu handeln und sich das zu holen, was sie möchten.

Gerade in diesem Alter ist es sehr wichtig, den Kindern genügend Freiraum zu bieten und ihnen die Möglichkeit zu geben, Grenzen selbst auszutesten. Auch jetzt ist die antreibende Kraft die Neugier des Kindes. Durch die gewonnene Mobilität entstehen Konfrontationen, die den Kindern bisher unbekannt waren. Auf solche Konfrontationen gibt es unterschiedliche Reaktionsmöglichkeiten, welche Grundverhaltensformen des Menschen sind:

1. Die aggressive Reaktion

Aggression ist ein angeborener Trieb des Menschen. Wenn ein Kind aggressiv reagiert, möchte es sich mit der Situation auseinandersetzen. Der Körper strebt dabei nach vorne. Das Kind möchte das Problem annehmen, sich ihm stellen. Dazu bleibt seine Körperhaltung aufrecht, den Kopf hält es gerade und erhoben, um dem Gegner direkt in die Augen schauen zu können. Der Blick ist intensiv und direkt auf den Gegner gerichtet. Häufig sind auch die Augenbrauen zusammen gezogen, was darauf hindeutet, dass die Konzentration allein auf den Gegner gerichtet ist. Der Nacken versteift sich, die Hände werden geballt und der Bodenkontakt wird stärker, was verdeutlichen soll, dass man einen festen Standpunkt hat, von welchem man nicht abzubringen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, die Bedeutung der Körpersprache bei Kindern zu untersuchen und deren Anwendbarkeit im schulischen Kontext zu beleuchten.

2. Körpersprache theoretisch betrachtet: Dieser Abschnitt erläutert grundlegende Kommunikationsmodelle und definiert die zentralen Formen der nonverbalen Kommunikation wie Gestik, Mimik und Blickkontakt.

3. Körpersprache praktisch betrachtet: In diesem Hauptteil wird die Entwicklung der Körpersprache von der pränatalen Phase bis zum Schulalter analysiert und ihre Funktion als Ausdrucksform kindlicher Emotionen dargestellt.

4. Körpersprache und Schule: Dieses Kapitel stellt praktische Methoden wie die Spiegel-Stellung oder Pantomime vor, um Körpersprache gezielt in den Unterricht zu integrieren.

5. Schluss: Der Schluss resümiert die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation für die Entwicklung von Kindern und plädiert für deren stärkere Berücksichtigung in der pädagogischen Praxis.

Schlüsselwörter

Körpersprache, Nonverbale Kommunikation, Kindheit, Entwicklung, Gestik, Mimik, Schule, Pädagogik, Emotionen, Unterrichtsentwurf, Pantomime, Selbstwahrnehmung, Soziale Interaktion, Neugier, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der nonverbalen Kommunikation bei Kindern und untersucht, wie der Körper als Kommunikationsinstrument fungiert, um Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken, noch bevor oder während die verbale Sprache entwickelt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, die Entwicklung der Körpersprache in verschiedenen Lebensphasen sowie deren konkrete Anwendung und Förderung im schulischen Umfeld.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Körpersprache im Kindesalter entsteht, welche Bedeutung sie als „Spiegelbild der Gefühle“ hat und wie Lehrkräfte durch gezielte Methoden die Selbstwahrnehmung und soziale Kompetenz der Schüler im Unterricht stärken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse renommierter Kommunikationsmodelle (z. B. Schulz von Thun) sowie entwicklungspsychologische Erkenntnisse von Experten wie Samy Molcho, ergänzt durch didaktische Überlegungen für den Unterricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird die körpersprachliche Entwicklung detailliert nach Phasen gegliedert – von der Zeit vor der Geburt bis zum Schulalter – und es werden praktische Unterrichtsbeispiele zur bewussten Auseinandersetzung mit nonverbalen Signalen dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Körpersprache, nonverbale Kommunikation, Kindesentwicklung, Emotionen, Unterrichtsgestaltung, Pantomime und soziale Interaktion.

Warum ist das Spiegeln im Unterricht eine wichtige Übung?

Die Spiegel-Stellung hilft Kindern, unbewusste körpersprachliche Verhaltensweisen wahrzunehmen, das Einfühlungsvermögen in andere zu stärken und das Gefühl der Harmonie in der Gruppe zu erleben.

Wie reagieren Kinder im Vorschulalter typischerweise auf Konfrontationen?

Laut der Arbeit zeigen sie je nach Situation spezifische Verhaltensmuster wie aggressive Reaktionen (z. B. aufrechter Körper, geballte Hände), Fluchtversuche, Angst (Schultern heben) oder Resignation.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der körpersprachlichen Förderung?

Die Lehrkraft fungiert als Motivator, der durch den bewussten Einsatz eigener Körpersprache authentisch wirkt und den Kindern einen sicheren Rahmen bietet, in dem sie ihren Körper kreativ ausprobieren können.

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Details

Title
Die nonverbale Welt der Kinder. Körpersprache als Kommunikationsinstrument
College
University of Education in Schwäbisch Gmünd
Grade
1,5
Author
Laura Volkmann (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V423572
ISBN (eBook)
9783668692985
ISBN (Book)
9783668692992
Language
German
Tags
welt kinde körpersprache kommunikationsinstrument
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Volkmann (Author), 2015, Die nonverbale Welt der Kinder. Körpersprache als Kommunikationsinstrument, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423572
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