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Neutestamentliche Exegese zur Perikope Markus 6, 14-29

Título: Neutestamentliche Exegese zur Perikope Markus 6, 14-29

Trabajo Escrito , 2004 , 29 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Birte Hundhammer (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Intention der Arbeit

Für meine exegetische Hausarbeit zum Neuen Testament werde ich die Perikope Mk 6, 14-34 „Das Ende Johannes des Täufers“ bearbeiten. Bei der ersten Begegnung mit dieser Perikope drängten sich mir folgende Fragen auf: Herodes ist betrübt, als er das Versprechen einlösen und Johannes töten lassen muss. Muss er ihn denn wirklich töten lassen? In welchem Verhältnis steht Herodes zu seiner Frau, die er laut Johannes gar nicht haben darf? In welcher für mich eigenartig oder befremdlich wirkenden Beziehung stehen Herodes und Herodias Tochter zueinender? Weshalb lässt er sich so von dem Mädchen beeinflussen und akzeptiert somit den Tod einer Person, der, wenn es nach ihm ginge, nicht notwendig gewesen wäre? Diese persönlichen Fragen weckten bei mir das Interesse, mich näher mit dieser Perikope mittels einer neutestamentlichen Exegese zu befassen. Im Wesentlichen erhoffe ich mir bei der Bearbeitung der Perikope einen detaillierten Einblick in das Markusevangelium als Grundlage für ein Verständnis des gesamten Neuen Testaments. Außerdem erachte ich es für sehr wichtig - auch im Hinblick auf mein weiteres Theologie-Studium- neue Erkenntnisse über Vorgehensweisen und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens zu erlangen. Dabei scheint es mir sinnvoll, zunächst keine Sekundärliteratur heranzuziehen, um so zu einem ersten eigenen Textverständnis zu gelangen. Eine besondere Perspektive klammere ich für die Analyse meiner Perikope trotz der oben angeführten persönlichen Fragen aus. Meines Erachtens ist es von großer Wichtigkeit sich uneingeschränkt dem Text gegenüber zu öffnen, um die gesamte Sinnweite angemessen erfassen zu können, statt bereits im Vorfeld determiniert zu sein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Intention der Arbeit

2. Übersetzungswahl

2.1 Vergleich der Übersetzungen

2.2 Begründung der Übersetzungswahl

3. Abgrenzung des Textes als Perikope

4. Syntaktisch-Narrative Analyse

4.1 Schematische Darstellung der Handlungsträger

4.2 Handlungsträger

4.3 Narrative Programme

5. Semantische Analyse

5.1 Oppositionen

5.2 Textsemantische Analyse

5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse der semantischen Und syntaktisch-narrativen Analyse

6. Analyse der Funktion der Perikope im unmittelbaren Kontext

7. Analyse der Funktion der Perikope im Makrotext

8. Intertextualität

8.1 Der Prophet Elia

8.2 Auferstehung von den Toten

9. Synoptischer Vergleich

9.1 Betrachtung der Perikope unter wirkungsgeschichtlichen Gesichtspunkten

10. Textpragmatische Erwägungen

10.1 Position des Autors mittels der Perikope im Zusammenhang mit der Aussageabsicht des Makrotextes

10.2 Kirchengeschichtliche Wirkung der Perikope

11. Schlussbetrachtung

11.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

11.2 Hermeneutische Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Perikope von Markus 6, 14-29 („Das Ende Johannes des Täufers“) durch eine neutestamentliche Exegese in ihrer Bedeutung zu erschließen und dabei ein tieferes Verständnis für das Markusevangelium sowie wissenschaftliche Arbeitsmethoden zu entwickeln.

  • Exegese der Perikope Markus 6, 14-29
  • Syntaktisch-narrative und semantische Analyse
  • Synoptischer Vergleich mit Matthäus und Lukas
  • Intertextuelle Bezüge (Prophet Elia, Auferstehungsvorstellungen)
  • Textpragmatische Einordnung im Markusevangelium
  • Hermeneutische Reflexion der Relevanz für den heutigen Leser

Auszug aus dem Buch

4.2 Handlungsträger

Als „aktive Subjekte“ sind zehn Personen zu verzeichnen. Die Menschen (AS1; AS3; AS4) halten den predigenden und Wunder vollbringenden Jesus für den wiederauferstandenen Johannes (SS1), für Elia (SS2) oder für einen Propheten „wie einer der Propheten“ (SS3). Auch Herodes (AS5) deutet ihn, als er die Nachricht vom Wirken Jesu erhält, als den wiederauferstandenen Johannes. Der König lässt den Täufer auf Wunsch seiner Frau (AS8) gefangen nehmen, weil dieser gegen die Ehe von Herodes und Herodias (=Frau von Herodes´ Bruder Philippus = SS4) redet. Herodias hatte zuvor versucht, den Täufer zu töten.

Anlässlich des Geburtstags des Königs tanzt dessen Stieftochter (AS8) für ihn und Herodes, von ihrem Tanz angetan, verspricht dem Mädchen, ihm einen Wunsch zu erfüllen. Herodias (AS7) trägt ihr auf, sich den Kopf Johannes des Täufers zu erbitten, und da der König sein Versprechen nicht brechen will, schickt er einen Henker (AS9) ins Gefängnis, der den Täufer enthauptet und den Kopf dem Mädchen gibt, welches diesen wiederum seiner Mutter bringt (AS8 = instrumentales Narratives Programm). Der abschließende Vers lässt die letzten aktiven Subjekte (AS10) auftreten: Die Jünger des Täufers legen dessen Leichnam in ein Grab.

Zusammenfassung der Kapitel

Intention der Arbeit: Der Autor erläutert die Beweggründe für die exegetische Untersuchung der Perikope und die methodische Herangehensweise.

Übersetzungswahl: Es erfolgt ein Vergleich verschiedener Bibelübersetzungen, um die Grundlage für die Exegese zu begründen.

Abgrenzung des Textes als Perikope: Dieser Abschnitt verortet den Textabschnitt innerhalb des Markusevangeliums und begründet dessen inhaltliche Abgrenzung.

Syntaktisch-Narrative Analyse: Die Handlungsträger und ihre narrativen Programme werden detailliert untersucht und schematisch dargestellt.

Semantische Analyse: Die zentralen Sinnlinien und Oppositionen innerhalb der Perikope werden herausgearbeitet.

Analyse der Funktion der Perikope im unmittelbaren Kontext: Die Einbettung der Perikope zwischen die Aussendung und Rückkehr der Jünger Jesu wird untersucht.

Analyse der Funktion der Perikope im Makrotext: Es wird die Rolle der Perikope im Gesamtzusammenhang des Markusevangeliums, insbesondere als Vorläufer für das Leiden Jesu, betrachtet.

Intertextualität: Die Bezüge zum Propheten Elia und zu den Auferstehungsvorstellungen der damaligen Zeit werden beleuchtet.

Synoptischer Vergleich: Die Darstellung des Ereignisses bei Markus wird mit den Parallelen bei Matthäus und Lukas verglichen.

Textpragmatische Erwägungen: Intention des Autors, dessen Position und die kirchengeschichtliche Wirkung des Textes werden diskutiert.

Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Analyse sowie eine hermeneutische Reflexion des Themas.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Johannes der Täufer, Exegese, Herodes, Herodias, Martyrium, syntaktisch-narrative Analyse, semantische Analyse, intertextualität, synoptischer Vergleich, Elia, Auferstehung, Gesetzesübertretung, textpragmatik, Hermeneutik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer exegetischen Untersuchung der Perikope über das Ende von Johannes dem Täufer im Markusevangelium (Mk 6, 14-29).

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die syntaktisch-narrative Struktur des Textes, semantische Analysen der Oppositionen, synoptische Vergleiche mit anderen Evangelien sowie die Einordnung des Textes in den makrotextuellen Kontext des Markusevangeliums.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist ein vertieftes Verständnis der Perikope und ihrer Bedeutung innerhalb des Markusevangeliums durch die Anwendung wissenschaftlicher Methoden der Exegese.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden syntaktisch-narrative Analysen nach Greimas, semantische Analysen mittels Oppositionen, intertextuelle Vergleiche, ein synoptischer Vergleich mit Matthäus und Lukas sowie textpragmatische Erwägungen herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Analyse der Handlungsträger, die Erarbeitung der Sinnlinien des Textes durch semantische Analysen sowie die Untersuchung der Funktion der Perikope im Kontext des Evangeliums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Schlagworten zählen Markusevangelium, Johannes der Täufer, Exegese, Herodes, Herodias, Martyrium und Hermeneutik.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Herodes im Text?

Der Autor zeigt auf, dass Herodes sich in einem Dilemma zwischen dem Wissen um die Gebote Gottes und seiner unrechtmäßigen Lebensführung befindet, was zu innerer Zerrissenheit und Angst führt.

Welche Funktion hat die Perikope laut der Analyse für den Makrotext?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Martyrium des Täufers dazu dient, das bevorstehende Leiden und den Tod Jesu im Markusevangelium vorwegzunehmen und anzukündigen.

Final del extracto de 29 páginas  - subir

Detalles

Título
Neutestamentliche Exegese zur Perikope Markus 6, 14-29
Universidad
University of Kassel
Curso
Einführung in die exegetischen Methoden
Calificación
1
Autor
Birte Hundhammer (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
29
No. de catálogo
V42367
ISBN (Ebook)
9783638404112
Idioma
Alemán
Etiqueta
Neutestamentliche Exegese Perikope Markus Einführung Methoden
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Birte Hundhammer (Autor), 2004, Neutestamentliche Exegese zur Perikope Markus 6, 14-29, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42367
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