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Alles hat seinen Ursprung - Faktoren für einen erfolgreichen Messeauftritt

Title: Alles hat seinen Ursprung - Faktoren für einen erfolgreichen Messeauftritt

Diploma Thesis , 2005 , 127 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Nina Fuchs (Author)

Tourism - Miscellaneous
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EINLEITUNG

Alles hat seinen Ursprung. Um den Ursprung des Messewesens zu finden, muss man in der Historie weit zurückgehen. In deutschen Quellen tauchte der Begriff „Messe“ erstmals im Jahre 1329 auf, wobei die Bedeutung zunächst nicht einheitlich war. „Messe“ wurde häufig synonym mit „Jahrmarkt“ oder „Markt“ verwendet und somit noch nicht eindeutig definiert. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts grenzte man den Begriff „Messe“ aufgrund besonderer Merkmale von vorangegangenen Ausdrücken ab. Diese Merkmale waren einerseits die Zentrierung des Fernhandels auf einen aus Handelssicht bedeutsamen Hauptort, andererseits die Durchführungsdauer von mehreren Tagen, in meist wiederkehrenden zeitlichen Intervallen. Diese charakteristischen Merkmale haben noch heute Gültigkeit. Weitere Merkmale waren ein geordneter Zahlungsverkehr sowie eine gesonderte rechtliche Stellung aufgrund der Unterstützung durch die Kurfürsten.

Die weltweit ersten Messen, gemäß oben genannter Charakteristika, fanden bereits vor 1200 nach Chr. in der Champagne in Frankreich statt. Sie bildeten die Voraussetzung für den erfolgreichen Nord-Süd-Handel von textilen Luxusgütern sowie Orientwaren und Edelmetallen.

Schon damals profitierte Deutschland bzw. das ehemalige Heilige Römische Reich Deutscher Nation von seiner zentralen geographischen Lage in Europa.

Wichtigster deutscher Messeplatz dieser Zeit war Frankfurt, das verbunden mit Genf und Lyon einen Knotenpunkt des europäischen Messewesens darstellte.

Einen weiteren bedeutenden Messestandort bildete im Laufe der Zeit Leipzig, das ab dem 15. Jahrhundert eine herausragende Stellung im Ost-West-Handel einnahm. Als wichtige Station für den Silberhandel festigte sich die Position Leipzigs zusätzlich durch den Aufschwung des erzgebirgischen Bergbaus Ende des 16. Jahrhunderts. 1

Waren die Messen dieser Zeit noch durch Einzel- und Kleinserienfertigung charakterisiert - sogenannte „Warenmessen“- wurde dieses Merkmal mit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts in Frage gestellt. Der technische Fortschritt machte preiswerte Massenproduktionen möglich und die Erfindung der Eisenbahn schaffte direkte Verkehrs- und Handelswege für Händler und Hersteller. Handelsreisende fuhren von Ort zu Ort und präsentierten Einzelmuster der Waren, die in großer Menge geordert werden konnten.
...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Stellung der Messen im Marketing- Mix

3 Schritt für Schritt zum Erfolg

3.1 Messeziele/Messeauswahl

3.2 Die Vorabplanung des Messeauftrittes

3.3 Der Standentwurf, Standbau und Standausrüstung

3.4 Messebudget

3.5 Zuständigkeitsplan

3.6 Messewerbemaßnahmen

3.6.1 Maßnahmen der Aussteller

3.6.1.1 Vor der Messe

3.6.1.2 Während der Messe

3.6.1.3 Nach der Messe

3.6.2 Unterstützung der Messegesellschaft

3.7 Pressearbeit

3.8 Logistik

3.9 Rechtliche Vorschriften

3.10 Messepersonal

3.10.1 Auswahl des Messepersonals

3.10.2 Schulung des Standpersonals

3.10.3 Standorganisation

3.11 Durchführung und Ablauf

3.12 Die Erfolgskontrolle

3.12.1 Quantitative Erfolgskontrolle

3.12.1.1 Umsatzziele

3.12.1.2 Standbesucherzählungen

3.12.1.3 Kontaktkostenbewertung

3.12.1.4 Weitere Kennzahlen

3.12.2 Qualitative Erfolgskontrolle

3.12.2.1 Besuchererfassungsformulare

3.12.2.2 Wettbewerbsanalyse

3.12.2.3 Internes Feedback

3.12.2.4 Pressearbeit

3.12.2.5 Standanalyse

3.13 Nacharbeit

4 Das Messekonzept der BASF am Beispiel der Kunststoffmesse

4.1 Die Ziele der BASF

4.2 Die Termin- und Vorabplanung

4.3 Messewerbemaßnahmen der BASF

4.4 Pressearbeit

4.5 Transport und Handling

4.6 Standpersonal

4.7 Standentwurf/ -gestaltung und -betrieb

4.8 Budget und Kosten

4.9 Messenachbearbeitung

5 Rekrutierungsmessen

5.1 Rekrutierungsmessen als ein Instrument des Personal- Marketing

5.2 Das Messekonzept der BASF Rekrutierungsabteilung

5.3 Messeziele/Messeauswahl

5.4 Messebudget

5.5 Messewerbemaßnahmen und Presseaktivitäten

5.6 Transport und Handling

5.7 Standgestaltung und Standausrüstung

5.8 Messepersonal, Durchführung und Ablauf

5.9 Erfolgskontrolle und Nacharbeit

6 Marktforschung- Basis gezielter Messeplanung

6.1 Marktforschung

6.1.1 Konkurrenzanalyse

6.1.2 Benchmarking

6.2 Kundenorientierung

6.2.1 Kundenzufriedenheitsforschung

6.2.2 Beschwerdemanagement

6.2.3 Kommunikationsforschung

6.2.4 Besucherbefragungen

7 Trends und Ausblicke im Messewesen

8 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Faktoren, die einen Messeauftritt erfolgreich gestalten, und analysiert dabei die Integration der Messe in das Marketing-Mix sowie die Bedeutung von Marktforschung für die Planung. Das primäre Ziel ist es, ein systematisches Vorgehen für Unternehmen zu definieren, um die Effektivität von Messebeteiligungen zu steigern.

  • Messe als multifunktionales Instrument im Marketing-Mix
  • Planungsschritte von der Zielsetzung bis zur Nacharbeit
  • Erfolgsmessung durch quantitative und qualitative Analysen
  • Praxisbeispiel: Das Messekonzept der BASF
  • Bedeutung der Marktforschung für zielgerichtete Messeplanung

Auszug aus dem Buch

3.3 Der Standentwurf, Standbau und Standausrüstung

Die Gestaltung des Standes ist entscheidend für Erfolg oder Misserfolg des Messeauftrittes, somit kommt diesem Planungspunkt größte Bedeutung zu.

Es müssen alle Eventualitäten bedacht, Termine eingehalten und neue Ideen eingebracht werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden alle Abteilungen und Mitarbeiter, die von der Messe betroffen sind, in die Vorbereitung und Gestaltung, in Form eines sogenannten „Briefings“, einbezogen. Dabei entsteht die Möglichkeit Ideen einzubringen, Meinungen zu äußern und Schwachstellen aufzudecken.

Der Vorteil der Messe, sich durch einen überzeugenden Auftritt des Unternehmens von den anwesenden Konkurrenten abzugrenzen, kann bei schlechter Planung und Gestaltung des Standes bzw. der Beteiligung schnell zum Eigentor werden. Potenzielle Kunden und Besucher entscheiden innerhalb von Sekunden, ob sie einen Stand besuchen. Ist der Stand nicht einladend, nicht ersichtlich welche Produkte der Aussteller vertreibt oder wirkt das Personal unfreundlich, wird der Besucher diesen Stand vernachlässigen und zur Konkurrenz gehen.

Vor Beginn der eigentlichen Gestaltung muss der Aussteller zunächst einmal grundsätzliche Entscheidungen bei der Standauswahl treffen:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das Kapitel beleuchtet den historischen Ursprung des Messewesens sowie dessen Wandel von Waren- zu Fachmessen.

2 Die Stellung der Messen im Marketing- Mix: Es wird erörtert, wie Messen als zentrales Kommunikationsinstrument alle Bereiche des Marketing-Mix beeinflussen und warum sie für die Kundenbindung essenziell sind.

3 Schritt für Schritt zum Erfolg: Dieses Kapitel liefert einen Leitfaden für die operative Messeplanung, von der Zieldefinition über die Standgestaltung bis hin zur Erfolgskontrolle.

4 Das Messekonzept der BASF am Beispiel der Kunststoffmesse: Eine Fallstudie, die aufzeigt, wie ein global agierender Konzern seinen Messeauftritt professionell strukturiert und umsetzt.

5 Rekrutierungsmessen: Untersuchung von Messen als spezifisches Instrument des Personal-Marketings zur Gewinnung von Nachwuchskräften.

6 Marktforschung- Basis gezielter Messeplanung: Erläutert die Bedeutung von Marktforschung zur strategischen Entscheidungsfindung und zur Optimierung zukünftiger Messebeteiligungen.

7 Trends und Ausblicke im Messewesen: Analyse der aktuellen Marktentwicklungen wie der Globalisierung und der Nutzung neuer Medien im Messewesen.

8 Schlusswort: Fazit zur Notwendigkeit integrierter Kommunikationsstrategien und zum hohen Stellenwert von Marktforschung für langfristigen Markterfolg.

Schlüsselwörter

Messeplanung, Marketing-Mix, Messekonzept, Standgestaltung, Standpersonal, Marktforschung, Erfolgskontrolle, BASF, Kunststoffmesse, Personal-Marketing, Kundenbindung, Wettbewerbsanalyse, Kommunikationsforschung, Messenacharbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die kritischen Erfolgsfaktoren für eine professionelle Messebeteiligung von Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Messeplanung, der organisatorischen Durchführung, der Erfolgskontrolle und der Rolle der Marktforschung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen den Messeauftritt als zentrales Instrument im Marketing-Mix effektiv planen und nutzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse eines praktischen Fallbeispiels der BASF.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den gesamten Prozess der Messeplanung, von der Vorabplanung über das Personalmanagement bis hin zur qualitativen und quantitativen Erfolgskontrolle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Messeplanung, Marketing-Mix, Marktforschung, Erfolgskontrolle und Personal-Marketing.

Wie unterscheidet sich das Messekonzept der BASF von kleineren Messen?

Das BASF-Konzept ist hochgradig strukturiert und auf internationale Kommunikation ausgelegt, während die Rekrutierungsabteilung einen deutlich kompakteren und erfolgsorientierteren Standardansatz verfolgt.

Warum ist die Erfolgskontrolle heute wichtiger denn je?

Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks und knapper Budgets müssen Unternehmen belegen können, dass ihre Messebeteiligungen einen tatsächlichen Nutzen bringen.

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Details

Title
Alles hat seinen Ursprung - Faktoren für einen erfolgreichen Messeauftritt
College
University of Applied Sciences Worms
Grade
2,0
Author
Nina Fuchs (Author)
Publication Year
2005
Pages
127
Catalog Number
V42370
ISBN (eBook)
9783638404136
Language
German
Tags
Alles Ursprung Faktoren Messeauftritt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Fuchs (Author), 2005, Alles hat seinen Ursprung - Faktoren für einen erfolgreichen Messeauftritt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42370
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