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Offener Unterricht und Unterrichtsplanung

Title: Offener Unterricht und Unterrichtsplanung

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christina Weiser (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema „Offener Unterricht und Unterrichtsplanung“. Da sich die deutsche Grundschulpädagogik seit den 1980er Jahren verstärkt auf Konzepte der Reformpädagogik vom Anfang des 20. Jahrhunderts besinnt, sucht man unter dem Schlagwort „Öffnung von Unterricht“ nach Möglichkeiten, Unterricht so zu gestalten, dass Kinder ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend ihren Lernprozess individuell und aktiv mitbestimmen können.

Im ersten Kapitel erfolgen eine Begriffserklärung des Offenen Unterrichts sowie eine Beschreibung der Merkmale Offenen Unterrichts. Darüber hinaus werden geeignete Unterrichtsformen betrachtet, die das selbständige Lernen und eigenverantwortliche Handeln der Schüler fördern. Das zweite Kapitel enthält Ausführungen über die Motive und Grundlagen Offenen Unterrichts, wobei veränderte gesellschaftliche und individuelle Rahmenbedingungen sowie die daraus folgenden Aspekte der veränderten Kindheit skizziert werden. Die aus diesen Veränderungen resultierenden Zielsetzungen des Offenen Unterrichts werden im Anschluss dargelegt.

Im dritten Kapitel wird die Offene Unterrichtsplanung thematisiert, wobei die Prinzipien dieser Form der Planung umrissen werden. Leitendes Interesse bei der Erstellung dieser Arbeit war, aus der komplexen Thematik des Offenen Unterrichts die wichtigsten Inhalte darzustellen und ihre Bedeutung für die Unterrichtsplanung und die praktische Durchführung des Unterrichts zu beleuchten.

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Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Offener Unterricht

1.1 Problemstellung

1.2 Begriffserklärung Offener Unterricht

1.3 Öffnung der Schule

1.3.1 Inhaltliche Öffnung

1.3.2 Methodische Öffnung

1.3.3 Organisatorische Öffnung

1.4 Merkmale des Offenen Unterrichts

1.5 Ausgestaltung verschiedener Lernbedingungen

1.6 Formen des Offenen Unterrichts

1.6.1 Wochenplan

1.6.2 Freiarbeit

1.6.3 Stationenlernen

1.6.4 Projektunterricht

1.6.5 Werkstattunterricht/Atelierunterricht

1.6.6 Gesprächskreis

2 Motive und Grundlagen Offenen Unterrichts

2.1 Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen

2.1.1 Familiäre Lebenswirklichkeit

2.1.2 Elterliche Erziehungsmethoden

2.1.3 Umgang mit Medien

2.1.4 Spiel- und Freizeitverhalten

2.1.5 Die multikulturelle Gesellschaft

2.1.6 Umweltbedingungen

2.1.7 Industrie und Wirtschaft

2.2 Ziele des Offenen Unterrichts

2.2.1 Raum und Zeit schaffen für die Durchführung der vom Kind selbst gewählten Aktivitäten

2.2.2 Förderung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung

2.2.3 Stärkung des Selbstvertrauens und der Persönlichkeitsbildung

2.2.4 Entwicklung des Problembewusstseins

2.2.5 Erhaltung bzw. Entwicklung der kindlichen Neugier und Lernfreude

2.2.6 Ganzheitliches Lernen

2.2.7 Soziales Lernen

3 Bedarf Offener Unterricht einer Planung?

3.1 Offene Unterrichtsplanung

3.2 Prinzipien Offener Unterrichtsplanung

3.2.1 Offenheit des Planes für notwendig werdende Veränderungen

3.2.2 Alternativen für vorgesehene Vorgänge

3.2.3 Offenlegung der Entscheidungsvorgänge

3.2.4 Kooperation von Lehrer und Schüler

3.2.5 Personalität der Beteiligten

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Offenen Unterrichts im Kontext der Grundschulpädagogik mit dem Ziel, die Bedeutung dieser Unterrichtsform für die moderne Unterrichtsplanung und deren praktische Umsetzung zu beleuchten.

  • Definition und Merkmale des Offenen Unterrichts
  • Methodische Formen des Offenen Unterrichts (Wochenplan, Freiarbeit, Projektunterricht etc.)
  • Sozio-gesellschaftliche Motive für den Offenen Unterricht
  • Ziele der Öffnung von Schule und Unterricht
  • Prinzipien und Anforderungen an eine offene Unterrichtsplanung

Auszug aus dem Buch

1.6.1 Wochenplan

Der Wochenplan ist eine Sammlung verschiedener Aufgaben aus unterschiedlichen Inhaltsbereichen, die ein Schüler innerhalb einer Woche lösen kann. Tages-, Wochen- oder Monatspläne stellen ein bedeutendes Hilfsmittel für die Organisation, Planung und Überprüfung der Lernarbeit im Offenen Unterricht dar. Sie bieten einen Anteil verbindlicher Themen bzw. Pflichtaufgaben, offene Lernangebote für alle Schüler sowie Ideen und Materialien für Aktivitäten an Projekten. Jeder Schüler erhält einen schriftlichen Plan, auf dem vorwiegend in tabellarischer Form die Lernangebote des Tages, der Woche bzw. des Monats für die verschiedenen Fächer und Lernbereiche notiert sind. Ferner enthalten sie Zusatzaufgaben, die den Bedürfnissen der Schüler entsprechen, beispielsweise zur Förderung oder Wiederholung, sowie ein Angebot freiwillig zu leistender Aufgaben. Somit erhalten die Kinder die Möglichkeit, einen bestimmten Anteil der Unterrichtszeit weitgehend selbstständig zu planen oder zu gestalten. Die Wochenplanarbeit darf nicht mit dem Begriff des Offenen Unterrichts gleichgesetzt werden, sondern Wochenpläne (und Freie Arbeit) stellen kennzeichnende Formen des Offenen Unterrichts dar, damit den Schülern Freiraum für entdeckendes, praktisches Lernen und Selbstverantwortung ermöglicht werden kann sowie Perspektiven und Durchsichtigkeit des Lernens gesichert werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert das pädagogische Interesse an der Öffnung von Unterricht seit den 1980er Jahren und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.

1 Offener Unterricht: Dieses Kapitel definiert den Offenen Unterricht als Sammelbegriff für Reformansätze, beschreibt seine Merkmale und stellt zentrale Unterrichtsformen vor.

2 Motive und Grundlagen Offenen Unterrichts: Hier werden gesellschaftliche Veränderungen wie die „veränderte Kindheit“ analysiert und daraus abgeleitete pädagogische Zielsetzungen für den Offenen Unterricht entwickelt.

3 Bedarf Offener Unterricht einer Planung?: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit und die spezifischen Prinzipien einer offenen Unterrichtsplanung, die Raum für Flexibilität und Schülerbeteiligung lässt.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Umstellung auf Offenen Unterricht zwar mehr Vorbereitungszeit und ein Rollenumdenken der Lehrkräfte erfordert, aber eine adäquate Antwort auf die Herausforderungen der heutigen Zeit darstellt.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Unterrichtsplanung, Reformpädagogik, Öffnung der Schule, Wochenplan, Freiarbeit, Projektunterricht, Stationenlernen, veränderte Kindheit, Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Schülersubjektivität, Lehrerrolle, Lernorganisation, ganzheitliches Lernen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem pädagogischen Konzept des Offenen Unterrichts, dessen theoretischen Grundlagen sowie den Anforderungen, die dieser Ansatz an die Unterrichtsplanung stellt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition des Offenen Unterrichts, verschiedene methodische Umsetzungsformen, die gesellschaftlichen Gründe für dessen Einführung sowie die Prinzipien einer flexiblen, schülerorientierten Planung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die komplexen Inhalte des Offenen Unterrichts darzustellen und aufzuzeigen, wie diese die praktische Unterrichtsplanung und den Schulalltag in der Grundschule beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Analyse der Fachliteratur zur Reformpädagogik und zeitgenössischen Unterrichtskonzepten basiert.

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffserklärung und Merkmalsbeschreibung, eine Analyse der gesellschaftlichen Motive für den Offenen Unterricht sowie eine detaillierte Erläuterung der Prinzipien offener Unterrichtsplanung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Offenheit, Schülerorientierung, Selbstständigkeit, Rollenwandel und eine prozessorientierte Unterrichtsplanung geprägt.

Wie unterscheidet sich die offene von der geschlossenen Unterrichtsplanung laut der Autorin?

Im Gegensatz zur geschlossenen Planung, die stark durch den Lehrer und starre Lehrpläne vorgegeben ist, zeichnet sich die offene Planung durch Flexibilität, Mitspracherecht der Schüler und ein veränderbares Angebot statt eines festen Ablaufs aus.

Welche Rolle nimmt die Lehrkraft im Offenen Unterricht ein?

Die Lehrkraft gibt ihre dirigierende Dominanz auf und fungiert stattdessen als Berater, Moderator und Helfer, wobei sie den Schülern mehr Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit überträgt.

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Details

Title
Offener Unterricht und Unterrichtsplanung
College
University of Cologne  (Seminar für Schulpädagogik)
Course
Theorien und Modelle der Didaktik
Grade
1,7
Author
Christina Weiser (Author)
Publication Year
2005
Pages
21
Catalog Number
V42389
ISBN (eBook)
9783638404303
Language
German
Tags
Offener Unterricht Unterrichtsplanung Theorien Modelle Didaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Weiser (Author), 2005, Offener Unterricht und Unterrichtsplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42389
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