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Protokoll über 2 Geländetage im Rahmen des Geländepraktikums Physische Geographie

Title: Protokoll über 2 Geländetage im Rahmen des Geländepraktikums Physische Geographie

Internship Report , 2016 , 16 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Andreas Stadler (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
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Summary Excerpt Details

Das Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen bei Sandweier befindet sich südlich von Rastatt auf dem Gebiet des Landkreises Rastatt und des Stadtkreises BadenBaden. Es hat eine Fläche von 240,7 ha und man findet dort die bedeutendsten Sanddünen in Baden-Württemberg. Das Naturschutzgebiet ist Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“. Der Standort befindet sich auf der Niederterrasse des Oberrheingrabens.
Im Rahmen des Geländepraktikums wurden die Methoden Geoelektrische Tomographie (Geoelektrik) und die Bohrstocksondierung erlernt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Standort Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen bei Sandweier

2 Methode Geoelektrische Tomographie

3 Methode Bohrstocksondierung (Pürckhauer Methode)

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die geomorphologische und sedimentologische Untersuchung des Naturschutzgebiets Sandheiden und Dünen bei Sandweier im Oberrheingraben. Im Rahmen eines Geländepraktikums wird dabei insbesondere erforscht, wie durch geophysikalische Messungen und manuelle Bohrungen Erkenntnisse über den Untergrund, die Schichtabfolge sowie die bodenkundlichen Eigenschaften des Standorts gewonnen werden können.

  • Geologische Entwicklung des Oberrheingrabens
  • Methodik der geoelektrischen Tomographie zur Untergrunduntersuchung
  • Anwendung der Bohrstocksondierung nach Pürckhauer
  • Sedimentanalyse und bodenkundliche Bestimmung
  • Interpretation von Farbbereichen und Carbonatgehalten im Boden

Auszug aus dem Buch

1 Standort Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen bei Sandweier

Das Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen bei Sandweier befindet sich südlich von Rastatt auf dem Gebiet des Landkreises Rastatt und des Stadtkreises Baden-Baden. Es hat eine Fläche von 240,7 ha und man findet dort die bedeutendsten Sanddünen in Baden-Württemberg. Das Naturschutzgebiet ist Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“.

Der Standort befindet sich auf der Niederterrasse des Oberrheingrabens. Im Folgenden soll näher auf den Oberrheingraben eingegangen werden: Der Oberrheingraben stellt eine ca. 300 km lange, 35 bis 40 km breite NNO-SSW streichende Extensionsstruktur dar. Er bildet den zentralen Teil des europäischen känozoischen Grabenbruchsystems, das aus mehreren, miteinander verknüpften tektonischen Gräben besteht. Der Oberrheingraben wird im Norden vom Rheinischen Schiefergebirge und dem Vogelsberg sowie im Süden vom Faltenjura begrenzt. Bei der Bildung des Oberrheingrabens fand eine Horizontaldehnung auf etwa 4 bis 7 km statt, während der vertikale Versatz zwischen den Grabenschultern und dem Grabeninneren über 4 km erreichen kann.

Die Entstehung des Oberrheingrabens lässt sich auf die Prozesse der passiven Grabenbildung im Vorland der Alpinen Orogenese zurückführen. Die Grabenbildung setzte im Fall des Oberrheingrabens unter einem annähernd Nord-Süd ausgerichteten Spannungsfeld im Mittel- bis Obereozän durch Ost-West gerichtete Dehnungsbewegungen ein. Diese Prozesse gingen fast zeitgleich mit einer Beschleunigung der nordwärts gerichteten Kompressionsbewegungen im Zuge der Orogenese der Alpen einher. Gekennzeichnet wurde diese Entwicklung durch die Ablagerung der eozänen Basistone.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Standort Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen bei Sandweier: Dieses Kapitel beschreibt die geografische Lage, die Bedeutung der Sanddünen und die geologische Entstehungsgeschichte des Oberrheingrabens.

2 Methode Geoelektrische Tomographie: Hier werden die Grundlagen der geophysikalischen Widerstandsmessung sowie verschiedene Elektroden-Konfigurationen für die Untersuchung des Untergrunds erläutert.

3 Methode Bohrstocksondierung (Pürckhauer Methode): Das Kapitel behandelt die praktische Anwendung der Bohrstockmethode zur Entnahme von Bodenproben sowie deren bodenkundliche Auswertung hinsichtlich Farbe und Carbonatgehalt.

Schlüsselwörter

Oberrheingraben, Naturschutzgebiet, Sanddünen, Geoelektrische Tomographie, Bohrstocksondierung, Pürckhauer Methode, Sedimentschichten, Bodenbildung, Munsell Soil Color Charts, Carbonatgehalt, Niederterrasse, Bodenhorizont, Geophysik, Geomorphologie, Lockergestein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert ein Geländepraktikum, in dem geophysikalische und sedimentologische Methoden angewandt wurden, um den Bodenaufbau von Dünensand-Standorten bei Sandweier zu untersuchen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die Geologie des Oberrheingrabens, die geoelektrische Tomographie zur Schichtcharakterisierung und die bodenkundliche Bestimmung von Proben mittels Pürckhauer-Bohrung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, durch die Kombination von geophysikalischer Tomographie und direkter Bohrstocksondierung den Aufbau des Untergrunds und die bodenkundlichen Eigenschaften des Standorts zu verstehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die geoelektrische Tomographie zur zerstörungsfreien Untergrundanalyse sowie die Pürckhauer-Bohrstocksondierung für die physische Entnahme und Analyse von Bodenproben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Standortbeschreibung, die detaillierte Darstellung geoelektrischer Messkonfigurationen und die Auswertung konkreter Bohrsondierungen an verschiedenen Messpunkten der Dünen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind Oberrheingraben, Geoelektrik, Pürckhauer-Bohrung, Bodenhorizonte, Carbonatgehalt und Sanddüne.

Welche Bedeutung haben die "Munsell Soil Color Charts" in der Arbeit?

Sie werden eingesetzt, um die Bodenfarben der entnommenen Proben wissenschaftlich präzise und vergleichbar zu bestimmen und somit Bodenhorizonte besser klassifizieren zu können.

Warum wird Salzsäure bei den Bodenproben verwendet?

Die Salzsäure dient als chemisches Nachweismittel für Carbonate. Das Schäumen bei Kontakt zeigt an, ob das Substrat kalkhaltig ist oder ob Bodenbildungsprozesse zur Entkalkung geführt haben.

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Details

Title
Protokoll über 2 Geländetage im Rahmen des Geländepraktikums Physische Geographie
College
University of Heidelberg
Grade
2,7
Author
Andreas Stadler (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V423980
ISBN (eBook)
9783668693203
ISBN (Book)
9783668693210
Language
German
Tags
protokoll geländetage rahmen geländepraktikums physische geographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Stadler (Author), 2016, Protokoll über 2 Geländetage im Rahmen des Geländepraktikums Physische Geographie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423980
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