Der Freundschaftsbegriff in Aristoteles' Nikomachischer Ethik


Hausarbeit, 2017
10 Seiten, Note: 1,0
Andreas Stadler (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist Freundschaft?
2.1 Definition des Freundschaftsbegriffs
2.2 Arten der Freundschaft
2.2.1 Nutzfreundschaft
2.2.2 Lustfreundschaft
2.2.3 Vollkommene Freundschaft

3 Freundschaft im Kontext politischen Handelns

4 Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Aristoteles' Nikomachische Ethik (NE) als Abhandlung der praktischen Philosophie reflektiert die Frage nach dem guten, richtigen Leben und gibt nicht nur theoretische, sondern auch praxisbezogene Handlungsanweisungen, wie dieses Leben geführt werden sollte.[1] Das Gute äußert sich nach Aristoteles im bewussten und zielgerichteten Handeln eines Subjekts. Allerdings beantworten die Menschen die Frage, was das Gute tatsächlich ist, laut Aristoteles äußerst unterschiedlich. Der Autor subsumiert das Gute unter dem Begriff der eudaimonia, des Glücks, nach dem die meisten Menschen in der Regel streben.[2] Aristoteles nennt drei Lebenskonzepte, die die Menschen näher der eudaimonia bringen: ein Leben der Lust[3], die Ausübung der Charaktertugenden (im Sinne eines politischen Lebens) oder ein Leben, das der Betrachtung gewidmet ist, also ein philosophisches Leben.

Jedes dieser drei Leben ereignet sich in einer Gemeinschaft, ob in der Familie, im Freundeskreis oder in einem politischen Kollektiv, sodass der Mensch für Aristoteles durch und durch ein Gemeinschaftswesen darstellt. Vor diesem Hintergrund überrascht Aristoteteles‘ Abhandlung des Freundschaftsbegriffs in den Büchern VIII und IX nicht, da dieser sowohl in Zusammenhang mit dem Terminus der Gemeinschaft als auch mit der Frage nach einem glücklichen Leben steht. Die Art der Freundschaft, die Menschen pflegen, kann sie ihrem Ziel, der eudaimonia, näher bringen oder weiter wegführen. Die ideale, vollkommene Freundschaft an sich ist das Gute, da sie nur zwischen tugendhaften, also guten Menschen geschlossen werden kann. Unter diesen Voraussetzungen ist sie nicht nur äußerst selten, sondern auch häufig nicht von langer Dauer, worauf auch Schlüsse auf den Aspekt des guten Lebens gezogen werden können.

Die vorliegende Arbeit versucht, den Freundschaftsbegriff Aristoteles' in seinen Grundzügen zu analysieren. Dieser wird in zwei Kontexten behandelt: jenem des individuellen und dem des politischen Lebens, da Aristoteles, was in der attischen Philosophie neu ist, zwischen dem Menschen als Individuum und dem Menschen als Bürger der griechischen Polis unterscheidet.[4] Bevor auf den Aspekt des politischen Lebens eingegangen wird, soll zunächst der Begriff der Freundschaft definiert, ihre drei Arten und ihr Einfluss auf das glückliche Leben eines Individuums reflektiert werden (Kap. 2). In Kapitel 3 behandelt den Terminus vor dem Hintergrund des politischen Lebens in der griechischen Polis. Anschließend werden die Erkenntnisse kritisch zusammengefasst (Kap. 4).

2 Was ist Freundschaft?

2.1 Definition des Freundschaftsbegriffs

Nach eigenen Angaben beschäftigt sich Aristoteles mit dem Freundschaftsbegriff[5] aus zumindest drei Gründen: Erstens ist die Freundschaft eine Tugend bzw. steht sie mit den Tugenden in einem Zusammenhang. Die Fähigkeit des Menschen zur Freundschaft legt nahe, dass er eine Veranlagung zum Guten besitzt. Und wie bereits erwähnt, können nur tugendhafte, also gute Menschen eine vollkommene Freundschaft führen. Zweitens können weder Reiche noch Arme ohne Freundschaft auskommen, denn diese bietet mit ihrem gegenseitigen Wohlwollen Unterstützung und trägt zur individuellen Weiterentwicklung bei. Drittens gilt die Freundschaft als etwas Wertvolles und Erstrebenswertes, weil sie die Menschen in die Nähe des Guten bringt.[6]

Eine Freundschaft kann laut Aristoteles nur auf der Grundlage eines bewussten und gegenseitigen Wohlwollens basieren.[7] Dies bedeutet, dass eine Freundschaft nicht mit einem Gegenstand geschlossen werden kann, da hier die Voraussetzung der bewussten Gegenseitigkeit nicht geleistet werden kann.[8] Der zentrale Grund, der für das Schließen von Freundschaften spricht, ist die Gemeinschaft. Das neunte Buch schließt Aristoteles mit der Feststellung, dass das Zusammenleben mit Freunden, ob bei Spiel, Sport, beim Jagen oder Philosophieren, ein wesentlicher Teil des guten Lebens ist. Das Leben in einer Gemeinschaft ist nämlich eine Form des sozialen Tätigseins, und diese Tätigkeit gilt als ein unabdingbares Element der eudaimonia.[9] Bereits im zweiten Buch positioniert Aristoteles die Tüchtigkeit neben der Tugend, und eine gute Leistung oder Handlung, die mit Maß vollbracht wird, ist eine tugendhafte Handlung.[10] Die Begriffe der Freundschaft, der Tugend und der Gemeinschaft stehen also in einem engen Zusammenhang und bilden somit die relevanten Teilbestände eines guten Lebens, sowohl für den Menschen als Individuum als auch für den Menschen als Bürger.

2.2 Arten der Freundschaft

Warum werden Freundschaften geschlossen? fragt Aristoteles zu Beginn des achten Buches. Er unterstreicht zunächst ihre Notwendigkeit für jede soziale Schicht und jedes Alter. Die Reichen und Herrschenden benötigen sie, um ihre Macht zu sichern und zu verteidigen, denn je größer sie ist, desto stärker wird sie angegriffen. Auch die Armen finden in Notsituationen seitens ihrer Freunde Unterstützung und Zuflucht. Junge Menschen werden durch ihre Freunde auf Fehlverhalten verwiesen, die Alten gepflegt und die Erwachsenen bei ihren Taten unterstützt, weil sie dadurch Entscheidungen und Handlungen gemeinsam meistern können. Zudem scheint die Freundschaft in der Natur jedes Menschen zu liegen, weil sie auch zwischen Eltern und ihren Kindern bestehen kann.[11] Neben den Kontexten Tugend und Notwendigkeit betrachtet Aristoteles die Freundschaft außerdem als etwas Erstrebenswertes, weil der, der die Freundschaft bejaht, von anderen gelobt wird und damit Anerkennung gewinnt.[12]

2.2.1 Nutzfreundschaft

Die Nutzfreundschaft wird des eigenen Gewinns wegen und nicht aufgrund gegenseitigen Wohlwollens geschlossen. Deshalb gilt sie genauso wie die Lustfreundschaft als zufällig und von kurzer Dauer: Solange der Nutzen besteht, wird sie gepflegt, ist dieser nicht mehr vorhanden, kann sie wieder beendet werden.[13] Aristoteles beobachtet, dass derartige Freundschaften eher unter älteren Menschen bestehen, weil sie nicht die Lust oder das Vergnügen, sondern den Nutzen bevorzugen. Personen, die in einem solchen Verhältnis zueinander stehen, „leben kaum miteinander“, weil es ihnen an gegenseitiger Zuneigung fehlt.[14] Unter Umständen kann eine solche Freundschaft nicht einmal angenehm sein, da nur der eigene Gewinn im Vordergrund steht. Die Gastfreundschaft gilt Aristoteles als geeignetes Beispiel für die Nutzfreundschaft.[15] In der griechischen Polis war der Gast, dem Unterkunft und Bewirtung angeboten wurden, zur Einhaltung geltender Gesetze verpflichtet. So erwartete u. a der Hausherr, dass ihn der Gast über Neuigkeiten informiert und dass beim Abschied Geschenke ausgetauscht werden.[16] Die Nutzfreundschaft begleitet ein Mangel an angenehmen Komponenten, dies beweist Aristoteles am Beispiel von mürrischen Menschen, die, ebenso wie die Alten, schlechte Laune und wenig Freude am Umgang mit anderen haben. Das Angenehme, das Bereiten von Freude scheint Aristoteles ein zentraler Bestandteil der Freundschaft: Die, die keinen Gefallen aneinander haben, sind keine Freunde.[17] Aufgrund der unterschiedlichen Beweggründe, die zum Schließen einer Nutzfreundschaft führen, sind gegenseitige Vorwürfe und Klagen zu erwarten: Denn erwartet wird meist zu viel, gegeben in der Regel zu wenig. Das gegenseitige Handeln wird also als mangelhaft und unverhältnismäßig angesehen und entspricht keinesfalls der Tugend.[18] Die Nutzfreundschaft kann schließlich zu einer Verbindung zwischen ungleich Gestellten wie Reichen und Armen oder Wissenden und Unwissenden führen, was ebenso kompensierend als auch bei Mangel konfliktreich sein kann.[19]

2.2.2 Lustfreundschaft

Die Lustfreundschaft wird vor allem unter jungen Menschen als auch zwischen Kindern geschlossen. Sie ist wohl die unbeständigste unter den drei Freundschaftsarten, da sie durch die Augenblicke und die Wechselhaftigkeit der Lust, der Leidenschaft, des Vergnügens oder der Liebe bestimmt wird. Die Lustfreundschaft beginnt und endet daher sehr schnell.[20] Sie charakterisiert auch eine gewisse Beliebigkeit in der Wahl von Freunden, da sie zwischen den unterschiedlichsten Charakteren, so z. B. zwischen den Anständigen und den Schlechten nur des Angenehmen wegen geschlossen werden kann, was wiederum der Beständigkeit dieser Freundschaft entgegenwirkt. Sowohl die Nutzfreundschaft als auch die Lustfreundschaft können also auch zwischen Schlechten bestehen, da sie sich in ihrem Mangel bzw. Übermaß an bestimmten Charaktereigenschaften sowie ihrem unmäßigen Handeln ähnlich sind.[21] Veränderungen in der Freundschaft analysiert Aristoteles ausführlich im neunten Buch und gibt genaue Ratschläge, wie mit einem Freund, der eine Veränderung durchgemacht hat, vorzugehen ist. Auch hier gilt der Grundsatz, dass nur Ähnliche eine Freundschaft führen können. Hinter einer solchen Wandlung mögen (Selbst-)Täuschung oder Betrug stehen, daher ist der Bruch mit einem vermeintlichen Freund keinesfalls unbedacht, denn ursprünglich war der Freund ein anderer.[22]

2.2.3 Vollkommene Freundschaft

Die entscheidende Voraussetzung für eine vollkommene Freundschaft ist die Tugendhaftigkeit der Subjekte, zwischen denen sie besteht. Diese Art der Freundschaft ist auch die einzige, die an kein bestimmtes Alter gebunden ist. Während die Nutzfreundschaft zwischen gegensätzlichen Charakteren oder Akteuren aus unterschiedlichen sozialen Kontexten bestehen kann, beruht die vollkommene Freundschaft auf Gleichheit und Ähnlichkeit, denn beide Seiten sind tugendhaft und sich dadurch ähnlich oder gleich. Hier gilt dem Gegenüber die Zuneigung der Persönlichkeit wegen.[23] Einen wichtigen Aspekt der vollkommenen Freundschaft bildet zudem die Räumlichkeit. Längere Trennungen unter den Freunden gefährden die Freundschaft, weil diese gemeinsamer Gespräche bedarf. Aristoteles spricht sogar vom Zusammenleben der Befreundeten, was auf Regelmäßigkeit und Stetigkeit des Miteinanders verweist. Durch eine räumliche Trennung wird die Freundschaft zwar nicht beendet, aber geschwächt.[24] Das Wohlwollen sollte mit der vollkommenen Freundschaft nicht verwechselt werden. Es wird zwar als „untätige Freundschaft“ bezeichnet, aber wohlgesonnen ist man auch einem Künstler oder Sportler, ohne mit ihm befreundet zu sein.[25] Auch die Eintracht ist ein zentraler Bestandteil der Freundschaft, jedoch mit dieser nicht gleichzusetzen, weil auch mit Unbekannten ähnliche Ansichten geteilt werden können.[26] Eine vollkommene Freundschaft hat nur dann Bestand, wenn sie auf Ähnlichkeit, gegenseitiger Zuneigung und beständigem Zusammenleben unter den Tugendhaften basiert.

3 Freundschaft im Kontext politischen Handelns

In der Struktur des Staates bzw. in seinen Einrichtungen erkennt Aristoteles Handlungen, die auf diverse freundschaftliche Verbindungen hinweisen. Freundschaft gilt dem Philosophen neben dem Recht generell als ein Ausgangspunkt für politische Handlungen: Da unterschiedliche Gemeinschaften auf Freundschaften basieren und diese Gemeinschaften als Teile eines Staates fungieren, ist auch die Freundschaft ein Element des Staates, argumentiert Aristoteles.[27] So bevorzugen einige Gemeinschaften die Nutzfreundschaft zu wirtschaftlichen Zwecken, etwa beim Handel oder in politischen Bündnissen. Aristoteles stellt fest, dass die Nutzfreundschaft überhaupt grundlegend für den Staat sei, da die Gesetzgeber auf eine Art und Weise handeln müssen, die den Bürgern einen Nutzen bringt. Es gibt aber auch Gemeinschaften wie religiöse Gruppen oder Vereine, die von Lustfreundschaft bestimmt werden. Denn bei religiösen Festen werden den Gottheiten nicht nur Opfer gebracht, es wird auch für Unterhaltung und Erholung gesorgt, wie bei den Vereinen für Geselligkeit.[28] Auch ein guter König kann seinen Untertanen ein Freund sein, wenn er für Gutes sorgt.[29] Die Monarchie sei daher die allerbeste der Herrschaftsformen, die Timokratie die schlechteste, da der Tyrann im Unterschied zum König nur auf den eigenen Gewinn bedacht sei. Ebenso kritisch wie der Timokratie steht Aristoteles der Oligarchie gegenüber. Auch diese Herrschaftsform wird von den Interessen Weniger bestimmt, die Güter für sich beanspruchen und Ämter lediglich engen Vertrauten übergeben.[30] Wie der Tugendhafte findet auch der gerechte König, der maßvoll und bedachtsam handelt, Anerkennung und Lob.[31]

4 Fazit

Die Freundschaft erweist sich in der NE als wesentliches Element im Leben des Individuums wie auch im politischen Leben des Bürgers. Dabei unterscheidet Aristoteles zwischen drei Arten von Freundschaft: die Nutzfreundschaft basiert auf dem eigenen Gewinn, auf Vergnügen und Leidenschaften baut die Lustfreundschaft, während die seltene vollkommene Freundschaft aufgrund gegenseitiger und absichtsloser Zuneigung geschlossen wird. Für die zwei ersteren Formen findet Aristoteles kaum Anerkennung, da sie von unterschiedlichen Charakteren geschlossen werden, was absehbar zu Streitigkeiten und Konflikten führt. Die vollkommene Freundschaft benötigt hingegen die Ähnlichkeit (der Charaktere) und Beständigkeit. Nur Tugendhafte sind imstande, eine vollkommene Freundschaft zu führen, weil für sie allein das Wohlwollen des anderen zählt. Um die vollkommene Freundschaft pflegen zu können, bedarf es regelmäßiger Kontakte, die ihre Beständigkeit garantieren, daher sieht Aristoteles räumliche Trennungen als Gefährdung der vollkommenen Freundschaft an. Der Philosoph beobachtet diese drei Formen der Freundschaft aber auch im politischen Leben. Diverse Gemeinschaften, die er als Teile des Staates betrachtet, organisieren ihr Zusammenleben nach dem Vorbild der Nutz- (Handel, politische Bündnisse) oder Lustfreundschaft (religiöse Gruppen, Vereine). Mit dem gerechten und unabhängigen König hingegen, der für seine Untertanen wie für Freunde sorgt, erreicht ein Staat die höchste Form.

[...]


[1] Vgl. Wolf (2006), S. 11.

[2] Vgl. NE, Erstes Buch, S. 115 (1097b7). Ursprünglich bedeutete der Begriff eudaimonia die Gunst der Gottheit, er wurde jedoch so umgedeutet, dass nur der Mensch das leisten kann, was er anfänglich von Daimon, der Gottheit erwartet hat, vgl. Gigon (1991), S. 97.

[3] Damit ist nicht nur die sinnliche Lust, sondern z. B. auch die Freude an der Ausübung einer Tätigkeit, die den Menschen vom Tier unterscheidet, gemeint, vgl. Wolf (2006), S. 14.

[4] Vgl. Wolf (2006), S. 10.

[5] Das griech. Substantiv philia, die Freundschaftsliebe, erscheint erstmals in Homers Epen. In der Ilias wird Patroklos als philtatos hetairos, als der liebste der Gefährten des Achilles bezeichnet. Patroklos bewirtet nicht nur Achilles' Gäste , er unterstützt diesen mit gutem Rat und verbringt mit ihm die Freizeit. Patroklos' Tod stuft Achilles im XIX. Gesang sogar höher als den Tod des eigenen Vaters ein, vgl. Homer (1992), S. 408. Zum Begriff philia vgl. auch Hughes (2008), S. 168-169 sowie Price (2006), S. 229-231.

[6] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 281-282 (1155a3-1155a24).

[7] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 285 (1156a27).

[8] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 283 (1155b14).

[9] Vgl. NE, Neuntes Buch, S. 329-330 (1171b18-1172a6).

[10] Vgl. NE, Zweites Buch, S. 139-140 (1106a11-1106b2). Die Tugend versteht Aristoteles als ein Mittelmaß im Handeln, dieses wird weder von Mangel noch von Übermaß gekennzeichnet und zielt auf eine Mitte, also ein Mittelmaß, was nicht mit heutiger Mittelmäßigkeit verwechselt werden darf, vgl. NE, Zweites Buch, S. 140 (1106b2).

[11] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 281 (1155a3).

[12] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 282 (1155a24).

[13] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 287 (1157a7).

[14] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 285 (1156a27).

[15] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 285 (1156a27).

[16] Vgl. Hiltbrunner/Gorce/Wehr (1972), S. 1079-1080.

[17] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 289-290 (1157b19 - 1158a7).

[18] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 302-303 (1162a23-1162b11).

[19] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 294-295 (1159a31-1159b19). Von einem ähnlichen Zusammenhang kann bei der Freundschaft der Überlegenheit gesprochen werden, die zwischen Vater und Sohn, Mann und Frau oder Regierendem und Regiertem bestehen kann. Die Zuneigung muss der Würdigkeit der Person entsprechen, also der Vater mehr geliebt werden als der Sohn, damit hier eine gewisse Gleichheit entstehen kann, vgl. NE, Achtes Buch, S. 291-292 (1158a30 - 1158b16). Dennoch sind auch bei einem solchen Gleichgewicht Konflikte vorherzusehen, vgl. NE, Achtes Buch, S. 305 (1163a21).

[20] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 285 (1156a27).

[21] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 288 (1157a31).

[22] Vgl. NE, Neuntes Buch, S. 311-312 (1165a22-1165b12) sowie Price (2006), S. 234-235.

[23] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 285 (1156a27).

[24] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 288 (1157a31).

[25] Vgl. NE, Neuntes Buch, S. 315 - 316 (1166b15 - 1167a5).

[26] Vgl. NE, Neuntes Buch, S. 316 - 317 (1167a5 – 1167a28).

[27] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 295-296 (1159b19 -1160a10).

[28] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 296 (1160a10).

[29] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 298 (1160b29).

[30] Vgl. NE, Achtes Buch, S. 296-297 (1160a10 -1160b3).

[31] Vgl. NE, Neuntes Buch, S. 321 (1168b26). Vgl. auch Hofheinz (2014), S. 406-407.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Der Freundschaftsbegriff in Aristoteles' Nikomachischer Ethik
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
10
Katalognummer
V423986
ISBN (eBook)
9783668693302
ISBN (Buch)
9783668693319
Dateigröße
481 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
freundschaftsbegriff, aristoteles, nikomachischer, ethik
Arbeit zitieren
Andreas Stadler (Autor), 2017, Der Freundschaftsbegriff in Aristoteles' Nikomachischer Ethik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423986

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Der Freundschaftsbegriff in Aristoteles' Nikomachischer Ethik


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden