Das Internet. Geschichte, Entwicklung, Zugangsweisen und Dienste


Hausarbeit, 2010
9 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Geschichte und Entwicklung des Internets
1.1 Geschichte des Internets
1.2 Entwicklung des heutigen Internets

2. Zugang zum Internet
2.1 Allgemeine Informationen
2.2 Zugangsweisen
2.2.1 Internetzugang per Telefon und Kabelanschluss
2.2.2 Internetzugang per Satellit und Stromnetz

3. Internetdienste
3.1 World Wide Web (Weltweites Netz)
3.2 Elektronische Post
3.3 Online - Studium

Literaturverzeichnis

1. Geschichte und Entwicklung des Internets

1.1 Geschichte des Internets

Der Begriff „Internet“ ist ein Wort aus dem Englischen, das eine Kurzform für „International Network“ ist.1 In der deutschen Sprache übersetzt man diesen Anglizismus als „Internationales Netzwerk“. Dieses Netzwerk ist eigentlich eine internationale Verbindung zwischen vielen, voneinander unabhängigen Computern, die den Austausch von Daten ermöglicht.

Die Geschichte des Internets beginnt im Jahr 1969, als das amerikanische Verteidigungsministerium ein Computernetz mit dem Namen „Advanced Research Projects Agency - NET“2 (ARPANET) konstruierte. Zunächst verband dieses Netz nur vier Computer miteinander und 1972 wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt. Dannschlossen sich viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen an das neue Netzwerk an. Danach wurde bis zum Jahr 1982 eine zweite Generation dieses Netzesweiterentwickelt, die sich aus einer ganzen Protokollfamilie bestand. Die zweiHauptelemente dieses verbesserten Netzwerks waren das „Transmission ControlProtocol“ (TCP) oder mit anderen Worten das Übertragungssteuerungsprotokoll und das Internet - Protokoll (IP), die zu einer Protokollfamilie wurden.3

„TCP ist eine Vereinbarung (Protokoll) darüber, auf welche Art und Weise Daten zwischen Computern ausgetauscht werden sollen.“4 Die Protokollfamilie TCP/IP sorgtfür den reibungslosen Datenaustausch, indem sie das Netz überwacht und die Datenüber das Netz so schickt, dass es keine Überlastung gibt. Darüber hinaus werden dieDateien in kleine Teile zerstückelt und dann in ein IP - Paket verpackt. Dabei wurdewesentlich großer Wert darauf gelegt, dass die verschiedenen Rechnertypen das TCP beherrschten.5

1.2 Entwicklung des heutigen Internets

Das Internet verbreitet sich immer schneller. In den letzten Jahren ist es in diesem Bereich zu einer sehr rasanten Entwicklung gekommen. Immer mehr Menschen haben einen Computer mit Internetanschluss nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch zu Hause und nutzen diesen sehr oft. Gerade ist das globale Netz ein ideales Kommunikationsund Informationsmittel „zu Produkten und Dienstleistungen sowie eine Wissensquelle für die allgemeine und berufliche Bildung“6.

Heute gibt es mehr als 12,8 Millionen ans Internet angeschlossene Rechner. Da inzwischen sehr viel private Nutzer im Internet surfen7, wird wesentlich mehr Wert aufden Benutzungskomfort gelegt. Die Anfänger müssen schon keine Befehle oderSteuerungskommandos lernen. Alles wird von leistungsfähigen Computern gemacht.8

Eine andere Weiterentwicklung des Internets heute sind die so genannten Suchmaschinen. Sie sind normale Internetseiten, die den Internetnutzern beim Suchennach bestimmten Informationen oder Dateien helfen. Nachdem man einen Suchbegriffeingegeben hat, liefert die Suchmaschine eine Liste von Verweisen auf eventuellwesentliche Informationen, dargestellt mit Titel und einem kurzen Auszug aus demjeweiligen Dokument. Dabei können verschiedene Sucharten angewandt werden.9

In Deutschland beeinflusst das Internet nahezu alle Bereiche des Privatlebens und fastdie gesamte Arbeitswelt. Alle Informationen können durch das Internet schnell,preiswert und weltweit übertragen werden. Die Möglichkeiten des globalen Netzwerkswerden immer größer. Im Internet kann man schon nicht nur Bücher, Filme oder CDsbestellen, sondern auch Ausschreibungen, Abrechnungen oder Finanzdienstleistungenabwickeln. Das globale Netz wird ein wichtiges Instrument des unternehmerischen Handels.10

2. Zugang zum Internet

2.1 Allgemeine Informationen

Als Internetzugang versteht man gemeinhin die Verbindung eines Standortes zum Internet. Hierzu sind in der Regel Zugangsgeräte und Anschlüsse notwendig, wie zum Beispiel ein Modem. „Das Modem dient dazu, digitale Signale über weiteÜbertragungswege zwischen zwei Endgeräten auszutauschen.“11

Mit Hilfe des Netzwerkprotokolls TCP/IP greift der eigene Computer auf einen sogenannten Server zu, von dem aus man Zugriff auf andere Server weltweit hat. EinServer ist in diesem Fall eigentlich nur ein Programm, welches, wenn es kontaktiertwird, andere Server anspricht und mit ihnen in Datenaustausch tritt. Solche Serverstehen meist in großen Rechenzentren und werden von Providern (englisch fürVersorger) unterhalten. „Der Provider ist ein Unternehmen, das bestimmte Dienste derTelekommunikation, z.B. den Zugang zum Internet, anbietet.“12 Normalerweise hatjeder Internetnutzer die Möglichkeit die Zugangsweise zum Internet selbstauszuwählen. Heutzutage gibt es viele Arten zur Verbindung zum Internet. Einigedavon sind Internetzugang per Telefon, per Kabelanschluss, per Satellit, per Stromnetzund viele anderen.

2.2 Zugangsweisen

2.2.1 Internetzugang per Telefon und Kabelanschluss

Fast überall in der ganzen Welt ist der Internetzugang per Telefonnetz am weitestenverbreitet. Über das analoge Telefonnetz kann man mit Hilfe eines ModemsVerbindungen mit Geschwindigkeit bis zu 56 Kilobytes pro Sekunde (Kb/s) aufbauen.Die digitale Variante dieses Netzes ermöglicht eine Verbindung mit Geschwindigkeitbis zu 64 Kb/s.

Eine modernere Technologie namens Digital Subscriber Line (DSL, engl. für Digitaler Teilnehmeranschluss) nutzt auch die Telefonleitung für den Zugang.13 Ein großerVorteil dieser Technologie ist, dass der Anwender gleichzeitig telefonieren und imInternet surfen kann, weil dieselbe Leitung zur Telefon- und Internetverbindungverwendet wird.

Eine andere Verbindungsweise zu dem globalen Netzwerk ist der Kabelanschluss. Seine Breitbandverteilnetze haben wesentlich größeren Umfang im Gegensatz zu denTelefonleitungen und sind relativ gut ausgebaut. Ein wesentlicher Nachteil dieserVerbindungsart ist, dass man via Kabelanschluss Daten nur empfangen kann, während die Datensendung schwieriger wird.

2.2.2 Internetzugang per Satellit und Stromnetz

Über einen Telefonanschluss und einen entsprechenden Provider ist auch ein Hochgeschwindigkeitszugang via Satellit möglich. „Bei Internet über Satellit ist ein satellitengestützter Breitband - Internetzugang deren Nutzung durch den Einsatz eines geostationären Satelliten im gesamten Ausstrahlungsbereich des Satelliten möglich ist.“14 Die Satelliten können nicht nur Telefongespräche, Fernseh- undRadioprogramme übertragen, sondern auch Inhalt aus dem Internetraum. Der Zugang per Satellit ermöglicht einen blitzschnellen Seitenaufbau, eine rasante Geschwindigkeit beim Herunterladen und umfangreiche elektronische Dienste.

Eine Weiterentwicklung, genannt „Digital Power Line“, ermöglicht den Internetzugangüber das öffentliche Stromnetz. Das ist sehr vorteilhaft, weil jeder Haushalt an dieöffentliche Stromversorgung angeschlossen ist. Das bedeutet, dass jeder die technischenGrundvoraussetzungen besitzt. Grundsätzlich ist das Stromnetz nicht zurDatentransport eingerichtet worden, so dass eine sehr hohe Störanfälligkeit besteht. Eingroßer Nachteil dieser Internetzugangsweise ist, dass die Geschwindigkeit beim Surfenoder Herunterladen wesentlich niedriger als bei allen anderen Verbindungsarten ist.15

3. Internetdienste

Die verschiedenen Möglichkeiten, die das Internet bietet, bezeichnet man als Dienste. Es ist wichtig zu wissen, dass es sich bei den Diensten nicht einfach nur um Programme handelt, sondern um spezielle Protokolle, auf denen die Programme aufsetzen. Einige dieser Dienste sind die elektronische Post, die Dateiübertragung, Telnet (entferntesArbeiten), das Online Shopping und viele anderen.

3.1 World Wide Web (Weltweites Netz)

World Wide Web (WWW) oder auf Deutsch: weltweites Netz ist eines der vielen Internetdienste, das wesentlich zur rasanten Entwicklung des Internets in den letztenJahren beigetragen hat, weil es das Internet für jeden leicht bedienbar gemacht hat.Gemeinhin besteht der Internetraum aus zahllosen interaktiven Seiten, die Text, Musik,Bilder, Videos und viele anderen Dateien enthalten, die beliebig kombiniert werdenkönnen. Das WWW bildet ein Netz von miteinander verbundenen Dokumenten. JederInternetnutzer kann dieses Netz durchwandern, indem er den Hypertext - Verbindungenfolgt. In Abhängigkeit von seinen Informationsbedürfnissen kann jeder Anwender desInternets den gesamten Informationsbestand im globalen Netz erschließen.16

Hypertext ist dieser Text, der an einigen Stellen unterstrichen ist und wenn man auf diesen Text klickt, dann wird man an eine andere Stelle des Internets versetzt. In dem WWW sind fast alle Informationen enthalten, die man sich vorstellen kann.17

3.2 Elektronische Post

Die elektronische Post (E-Mail) ist das Äquivalent zur normalen Post. Die Kommunikation wird aber auf elektronischem Wege geführt. Die elektronische Post war eine der ersten Anwendungen des Internets. Mit ihr kann jeder Internetnutzer jedem anderen Nachrichten, Musik, Videos, Bilder und andere Dateien schicken und der Brief trifft innerhalb von Sekunden am Zielort ein, unabhängig davon, wie groß die

[...]


1 Vgl. http://www.fundus.org/pdf.asp?ID=3444, 08.05.2010.

2 Auf Deutsch „Behörde für fortgeschrittene Forschungsprojekte“

3 Vgl. http://www.lerntippsammlung.de/Internet.html, 08.05.2010.

4 http://de.wikipedia.org/wiki/Transmission_Control_Protocol, 08.05.2010.

5 Vgl. http://www.fundus.org/pdf.asp?ID=3444, 08.05.2010.

6 http://www.2gather.de/e2457/e2571/e2572/index_ger.html, 09.05.2010.

7 Ohne bestimmtes Ziel Informationen im Internet abrufen

8 Vgl. http://www.abipur.de/hausaufgaben/neu/detail/stat/73265419.html, 09.05.2010.

9 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschine, 09.05.2010.

10 Vgl. Auswärtiges Amt, Tatsachen über Deutschland (2003): S. 289.

11 http://de.wikipedia.org/wiki/Modem, 10.05.2010.

12 Götz, Dieter, Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache (2008): S. 847.

13 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Subscriber_Line, 15.05.2010.

14 http://de.wikipedia.org/wiki/Internetzugang_%C3%BCber_Satellit, 15.05.2010.

15 Vgl. http://www.focus.de/digital/computer/powerline_aid_264290.html, 15.05.2010.

16 Vgl. http://www.lerntippsammlung.de/Internet.html, 15.05.2010.

17 Vgl. http://www.referate10.com/referate/Technik/1/Das-Internet-reon.php, 15.05.2010.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Das Internet. Geschichte, Entwicklung, Zugangsweisen und Dienste
Hochschule
Technische Universität Sofia
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
9
Katalognummer
V424124
ISBN (eBook)
9783668697744
ISBN (Buch)
9783668697751
Dateigröße
484 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
internet, geschichte, entwicklung, zugangsweisen, dienste
Arbeit zitieren
Radoslav Yankov (Autor), 2010, Das Internet. Geschichte, Entwicklung, Zugangsweisen und Dienste, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424124

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