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Fort- und Weiterbildung als Instrument zur Reduzierung von Arbeitsbelastung bei Pflegekräften in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen

Titel: Fort- und Weiterbildung als Instrument zur Reduzierung von Arbeitsbelastung bei Pflegekräften in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen

Examensarbeit , 2018 , 40 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Gerda Germes (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit zeigt am Beispiel der Integrativen Validation, dass sich fachliche Fort- und Weiterbildungen zur Erhöhung der Handlungskompetenz von Pflegekräften in der gerontopsychiatrischen Pflege, hier am Beispiel Pflege von Menschen mit Demenz, eignen. Sie verdeutlicht aber auch die Schwierigkeit, aus der Masse der Angebote in Bezug auf die täglichen Anforderungen Bestmögliches auszuwählen. Eine für alle Beteiligten erfolgreiche Wahl von Fort- und Weiterbildungen erscheint hier abhängig vom Bezug zur täglichen Arbeit, den vorhandenen Wünschen, Bedürfnissen, Potenzialen und Ressourcen der Pflegekräfte aber auch und nicht zuletzt vom Transfer und der Anwendung neuen Wissens in der täglichen Arbeit.

Die Fort- oder Weiterbildung einer einzelnen Pflegekraft im Team führt nur dann zu einem Erfolg für alle, wenn es gelingt, die anderen Teammitglieder "mitzunehmen", sie an für sie verwertbarem Wissen und Methoden teilhaben zu lassen. Der Erfolg von Fort- und Weiterbildung ist somit nicht alleine durch die Teilnahme an diesen, sondern vielmehr im Zusammenspiel verschiedener Faktoren zu sehen.

Die Erweiterung der persönlichen Ressourcen im Umgang mit psychischen Belastungen ergibt sich einerseits aus einer gezielten Auswahl von fachlichen Fort- und Weiterbildungen, da hier auch Kompetenzen gestärkt werden, welche der Stärkung der Selbstpflegefähigkeit dienen, beispielsweise in Bezug auf kommunikative Fähigkeiten zur Mitteilung eigener Wünsche und Bedürfnisse. Andererseits ergeben sich hier eine Reihe von Angeboten und Möglichkeiten im beruflichen Kontext, z.B. in Form von Supervision oder Rückenschule, als auch im privaten Bereich, angepasst an den Vorlieben des Einzelnen. Die Hauptaufgabe diesbezüglich scheint mir die Sensibilisierung der Pflegekräfte für solche Angebote zur eigenen Ressourcenförderung hinsichtlich des Umgangs mit psychischen Belastungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Beweggrund

1.2 Thesen

1.2.1 Hauptthese

1.2.2 Unterthese

1.3 Vorgehensweise/ genutzte Literatur

1.3.1 Recherche

1.3.2 Aufbau Facharbeit

1.4 Ziel der Auseinandersetzung

2 Begriffsbestimmungen

2.1 Arbeitsbelastung, psychische Belastung

2.1.1 Arbeitsbelastung

2.1.2 psychische Belastung

2.2 Fort- und Weiterbildungen, Fachweiterbildungen

2.2.1 Fortbildung

2.2.2 Weiterbildung

2.2.3 Fachweiterbildung

2.3 kognitive Einschränkungen

2.4 kognitive Einschränkungen in der gerontopsychiatrischen Pflege

2.5 Pflegekraft

3 Die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung

3.1 Forschungsergebnisse

3.2 Auswirkung mangelnder Kompetenzen auf die psychische Belastungvon Pflegekräften

3.3 Fort- und Weiterbildung zur Kompetenzerweiterung

3.3.1 Kompetenzerweiterung von Pflegekräften in der Pflege von Menschen mit Demenz

3.3.2 Kompetenzerweiterung in der Selbstpflege

3.4 Auswirkungen von Kompetenzerweiterung durch Fort- und Weiterbildung auf die psychische Belastung von Pflegekräften in der gerontopsychiatrischen Pflege

4. Eigene Erfahrungen

5. Kritische Auseinandersetzung

6. Zusammenfassung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Facharbeit ist es aufzuzeigen, dass gezielte Fort- und Weiterbildungen von Pflegekräften in der gerontopsychiatrischen Pflege die Handlungskompetenz erhöhen, die Arbeitszufriedenheit steigern und somit die psychische Arbeitsbelastung reduzieren können.

  • Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung und fehlenden Kompetenzen in der Pflege.
  • Bedeutung der Kompetenzerweiterung durch spezifische Fachfortbildungen (z.B. Validation).
  • Förderung der Selbstpflegekompetenz von Pflegekräften zur Stressprävention.
  • Die Rolle der Supervision als Instrument der Teamsupervision und Entlastung.
  • Implikationen für Arbeitsbedingungen und die Pflegequalität bei Menschen mit Demenz.

Auszug aus dem Buch

1.1 Beweggrund

Als Pflegekraft sowie als Wohnbereichsleitung eines Wohnbereiches für Menschen mit Demenz sehe ich für mich eine besondere Verantwortung, die durch die besonderen Beanspruchungen in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen bei Pflegekräften auftretenden Belastungen, insbesondere der psychischen Belastungen, zu erkennen und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu minimieren. Dazu gehört neben anderen auch das Stärken und Fördern von vorhandenen Ressourcen, Potenzialen, Kenntnissen und Kompetenzen, welche es den Pflegekräften ermöglichen, mit den an sie gestellten Anforderungen und Belastungen umzugehen.

Im Rückblick auf die Fachweiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft bemerke ich bei mir eine positive Veränderung meiner Arbeitszufriedenheit in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Beispielsweise der Umgang mit bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen immer wieder auftretenden Verhaltensauffälligkeiten war vor der Fachweiterbildung geprägt von Bauchgefühl, Halbwissen, Versuch, Irrtum und erneutem Versuch. Dies führte nicht selten zur Verstärkung von Verhaltensauffälligkeiten. Dadurch bedingt konnte ich neben der beim Menschen mit kognitiven Einschränkungen auftretenden Verunsicherung auch bei mir belastende Faktoren feststellen. Zum einen war mir daran gelegen, dass es dem mir anvertrauten Menschen so gut wie möglich geht, zum anderen traten Situationen auf, in denen die von mir gewählten Maßnahmen nicht den gehofften Erfolg zeigten, was eine Unzufriedenheit meinerseits zur Folge hatte. Außerdem spielte auch der Zeitfaktor eine nicht zu unterschätzende Rolle, Versuch, Irrtum und neuer Versuch benötigten mehr Zeit, welche mir für andere Tätigkeiten fehlte. Diese Kriterien verursachten rückblickend einen latenten, jedoch stetig vorhandenen Stresspegel im Umgang mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Motivation der Autorin, die Arbeitsbelastung in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen durch Weiterbildung zu reduzieren.

2 Begriffsbestimmungen: Definiert die zentralen Begriffe Arbeitsbelastung, psychische Belastung, verschiedene Bildungsformen sowie kognitive Einschränkungen im Kontext der Pflege.

3 Die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung: Analysiert Forschungsergebnisse zur psychischen Belastung und zeigt auf, wie Kompetenzerweiterungen und Selbstpflege zu einer Entlastung beitragen.

4. Eigene Erfahrungen: Reflektiert die persönliche Kompetenzsteigerung der Autorin und die praktische Umsetzung in einem Fortbildungsprojekt für Auszubildende.

5. Kritische Auseinandersetzung: Beleuchtet kritisch den "Fast-Food-Charakter" vieler Fortbildungsangebote und die Herausforderungen bei deren Umsetzung im Arbeitsalltag.

6. Zusammenfassung: Fasst die Kernargumente der Arbeit zur Notwendigkeit von Fort- und Weiterbildungen zur Belastungsreduktion zusammen.

7. Fazit: Zieht den Schluss, dass der Erfolg von Bildungsmaßnahmen im Zusammenspiel von individuellen Kompetenzen und strukturellen Faktoren der Einrichtung liegt.

Schlüsselwörter

Pflegekräfte, psychische Belastung, Arbeitsbelastung, Fortbildung, Weiterbildung, kognitive Einschränkungen, Demenz, Handlungskompetenz, Selbstpflege, Supervision, Fachweiterbildung, Stressprävention, Arbeitszufriedenheit, Validation, personenzentrierte Pflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Fort- und Weiterbildungen auf die Reduzierung der psychischen Belastung von Pflegekräften, die Menschen mit kognitiven Einschränkungen betreuen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von psychischen Belastungsfaktoren, der Bedeutung von Fachkompetenz und der Förderung von Selbstpflegekompetenzen bei Pflegekräften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass gezielte Bildungsmaßnahmen nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch die Arbeitszufriedenheit steigern und dadurch die Arbeitsbelastung nachhaltig senken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachliche Literaturanalyse und Auseinandersetzung mit einschlägigen Studien und Rahmenempfehlungen zum Thema.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Begriffsdefinitionen, der Analyse von psychischen Belastungen, dem Wert der Kompetenzerweiterung (insbesondere durch Ansätze wie Validation) und Strategien zur Selbstpflege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind psychische Belastung, Kompetenzerweiterung, gerontopsychiatrische Pflege, Selbstpflege und Arbeitszufriedenheit.

Welche Rolle spielt die "Integrative Validation" nach Nicole Richard?

Sie dient als konkretes Praxisbeispiel für eine Methode, die die Handlungskompetenz stärkt, das Verständnis für Menschen mit Demenz verbessert und so die Belastung der Pflegekräfte reduziert.

Warum ist Supervision ein wichtiges Thema in der Arbeit?

Die Supervision wird als Instrument vorgestellt, das im Teamkontext zur Konfliktlösung, Reflexion und persönlichen Entlastung der Pflegenden beiträgt.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fort- und Weiterbildung als Instrument zur Reduzierung von Arbeitsbelastung bei Pflegekräften in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen
Veranstaltung
Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft
Note
1,0
Autor
Gerda Germes (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
40
Katalognummer
V424156
ISBN (eBook)
9783668697829
ISBN (Buch)
9783668697836
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflegekräfte Arbeitsbelastung kognitive Einschränkungen Fortbildung Weiterbildung psychische Belastung Demenz Validation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gerda Germes (Autor:in), 2018, Fort- und Weiterbildung als Instrument zur Reduzierung von Arbeitsbelastung bei Pflegekräften in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424156
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Leseprobe aus  40  Seiten
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