Das römische Syrien. Die Getreidekrisen in Antiochia unter Gallus 354 n. Chr. und Julian 362/3


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007
23 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quellen

3. Forschungsstand

4. Antiochia
4.1 Die Getreideversorgung von Antiochia
4.2 Die Schwächen der Getreideversorgung
4.3 Der Rat von Antiochia

5. Die Krise unter Gallus
5.1 Constantius Gallus
5.2 Die Krise von

6. Die Krise unter Julian
6.1 Julian
6.2 Die Krise von 362/

7. Vergleich der beiden Krisen

Quellenund Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die folgende Hausarbeit behandelt die Getreidekrisen in Antiochia unter Gallus 354 n. Chr. und Julian 362/3. Da beide Krisen in den gleichen Quellen überliefert sind, bietet sich ein Vergleich an. Diese Quellen werden als erstes vorgestellt, dabei werden auch die Verfasser kurz beleuchtet, deren Herkunft und Umfeld für die Bewertung der Quellen auf ihre wissenschaftliche Nutzbarkeit entscheidend ist. Daraufhin folgt eine Darstellung der bisherigen Forschungsliteratur, in der die unterschiedlichen Einschätzungen der Krisen und der Handelnden im Laufe der Zeit gezeigt werden. Den Einstieg in das eigentliche Thema bildet eine Darstellung der Lebensmittelversorgung zu normalen Zeiten und der für Antiochia eigentümlichen Schwächen dieser Versorgung. Es bietet sich an anschließend den Rat von Antiochia näher zu betrachten, dessen Handlungsweise für beide Krisen von entscheidender Bedeutung ist. Die erste zu behandelnde Krise ist die unter Gallus, der an dieser Stelle kurz vorgestellt wird. Seine von Ammian dargestellten Charaktereigenschaften werden hier ebenfalls kurz erläutert, ob diese Darstellung zutreffend ist, wird im Verlauf der Krise noch näher beleuchtet. Nach der Untersuchung der Krise unter Gallus, wird auf ähnliche Weise auch mit Julian verfahren. Bei seiner Vorstellung liegt das Hauptaugenmerk jedoch auf seinen Steuerreformen, die im großen Maße auch die Stadt Antiochia betreffen. Daraufhin wird die Krise unter Julian untersucht, am Ende steht ein Vergleich der beiden Krisen.

2. Quellen

Wie einleitend erwähnt finden sich Beschreibungen beider Krisen, in den gleichen Quellen. Das besondere an den zu diesem Thema vorliegenden Quellen ist, dass sie alle drei zeitnah verfasst wurden. Dazu kommt, dass zwei der Verfasser, nämlich Julian und Libanios, bei der Krise von 362/3 zu den Hauptakteuren gehörten. Die Krise unter Gallus ist dabei weitaus ungenauer und weniger ausführlich beschrieben, als die zu Zeiten Julians. Die meisten Informationen finden sich zur Krise von 354 bei Ammianus Marcellinus’ Römische Geschichte (rerum gestarum). Ammian stellt sich bei näherer Betrachtung als eine schwierige Quelle heraus, auch wenn er stets darum bemüht war unparteiisch zu sein. Seine Herkunft aus einem gut situierten Haus aus Antiochia lässt Tendenzen zu Gunsten der Antiochener vermuten.[1] Seine Darstellung der Krise und ihr Verlauf muss vor diesem Hintergrund betrachtet werden.[2] Er zeichnet ein durchweg negatives Bild von Gallus und dichtet ihm einige negative Eigenschaften an, die sich so nicht halten lassen.[3] Dass es auf dem rigorosem Vorgehen des Gallus während der Krise beruht, ist durchaus wahrscheinlich, lässt sich aber nicht belegen. Die beiden anderen Quellen, die aber nur in wenigen Sätzen auf die Krise unter Gallus eingehen, sind die Reden und Briefe des Libanios und der Barthasser (Misopogon) von Julian. Da Ammian der einzige ist der auf die Krise unter Gallus näher eingeht, sind seine Angaben nicht nachprüfbar, da es keine Vergleichsmöglichkeiten gibt. Libanios zeichnet ebenfalls ein negatives Bild von Gallus, geht aber nicht näher auf die Krise ein. Auch er entstammt einer angesehenen Familie aus Antiochia.[4] Da er acht Jahre nach der Krise unter Gallus als Sprecher des Rates von Antiochia auftrat, kann man ihm eine gewisse Befangenheit ebenfalls nicht absprechen. Dass sowohl Ammian und Libanios eine Tendenz aufweisen aus Sicht des antiochenischen Rates zu schreiben, eröffnet aber auch Möglichkeiten. Sie geben damit Einblick in die Vorstellungen und den aus ihnen entstandenen Handlungsweisen des Rates. Julian, der im Gegensatz zu Gallus selbst schriftstellerisch tätig war, hat nur wenig über die Krise zu Zeiten seines Bruders geschrieben. Es ist verständlich, dass das Hauptaugenmerk Julians auf der Krise von 362/3 liegt. Dabei stellt er sich und sein Handeln während der Krise als absolut einwandfrei dar, ganz im Gegensatz zu den reichen Antiochenern, die er als Verursacher der Krise sieht. Demnach ist auch seine Beschreibung der Vorgänge mit Vorsicht zu genießen. Libanios und Ammian, die beide ein sehr viel positiveres Bild von Julian als von Gallus zeichnen, stellen sich in Bezug auf die Krise gegen ihn und auf die Seite der Antiochener. In ihren Augen trifft er einige Fehlentscheidungen, ähnlich wie sein Bruder acht Jahre zuvor. Dass sie Julian insgesamt als einen guten Kaiser darstellen, aber ausgerechnet bei der Krise in Antiochia von dieser Beschreibung abweichen zeigt wiederum, dass man ihre Einschätzung der Situation vor dem Hintergrund ihrer Herkunft bewerten muss. Libanios scheint auf den ersten Blick die Krise zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich zu bewerten, da er in einigen Reden und Briefen die Entscheidungen Julians stark kritisiert, aber besonders in seinem Epitaphios der Linie Julians folgt. Es stellt sich heraus, dass diese Rede als Quelle gänzlich ungeeignet ist, da es sich hierbei um eine Leichenrede auf den verstorbenen Kaiser Julian handelt.[5] Ein Problem der vorhandenen Überlieferung ist das Fehlen von konkreten Zahlenangaben zu der Bevölkerung Antiochias und der Lebensmittelversorgung. Es ist daher nicht möglich genaue Aussagen über die Größe der Stadt und ihren durchschnittlichen Bedarf an Getreide und anderen Waren zu treffen.

3. Forschungsstand

Die Forschung schenkte der Krise unter Gallus bislang weniger Beachtung als der unter Julian. Das liegt wahrscheinlich an der jeweiligen Quellenlage, da die Krise unter Gallus weitaus schlechter dokumentiert ist als die unter Julian. Häufig wird in den Arbeiten die sich mit der Krise unter Julian beschäftigen nur ein kurzer Rekurs auf die Ereignisse zu Zeiten Gallus’ unternommen.

Es gibt keine Studie die sich eingehend mit der Krise unter Gallus beschäftigt. Eine tiefgehende Auseinandersetzung ist wegen der wenigen Überlieferten Fakten auch kaum möglich. Downey gibt eine knappe Übersicht über die Ereignisse im Jahre 354 und verweist dabei mehrfach auf das Jahr 362. Beide Krisen haben für ihn die gleichen Auslöser, eine Dürre und die Anwesenheit der Armee, sowie die Großgrundbesitzer die ihre Getreidevorkommen aus Gewinnsucht vom Markt fern halten. Er attestiert Gallus ein härteres Vorgehen als Julian, was zu einer Zuspitzung der Situation führte. Dass er anders als Julian keine Getreidelieferungen anfordert, sieht Downey als eine vorrausschauende Entscheidung an.[6] Ähnlich werden die Ereignisse von Blockley bewertet, auch er sieht den Grund für die Krise bei der Anwesenheit der Truppen. Er stellt die Profitgier der Großgrundbesitzer deutlicher heraus und hält auch fest, dass diese dem Rat angehörten.[7] In den Arbeiten die sich mit Gallus beschäftigen, liegt der Schwerpunkt auf seinen Charaktereigenschaften und wie sich diese auf seine Politik auswirkten.[8] Die meisten Studien die sich mit den Geschichtswerken Ammians oder Libanios’ beschäftigen, widmen der Krise unter Gallus meistens nur kurze Rekurse.[9]

Anders verhält es sich mit der Krise von 362/3. Da es zu ihr ausreichendes Quellenmaterial gibt, ist sie auch in der Forschungsliteratur deutlich präsenter. Die erste Studie die sich eingehend mit der Lebensmittelknappheit unter Julian beschäftigt ist Ensslins „Kaiser Julians Gesetzgebungswerk und Reichsverwaltung“ aus dem Jahr 1922. Er sieht in ihr eine Kombination aus einer Missernte und der größeren Nachfrage nach Getreide, durch die Anwesenheit der römischen Truppen. Die von Julian angestrebten Preiskontrollen waren in seinen Augen von Begin an zum Scheitern verurteilt.[10] Jonge hingegen macht fast ausschließlich die Truppenkonzentration kurz vor dem Perserfeldzug für die Lage verantwortlich und misst der schlechten Ernte nur eine geringe Bedeutung zu.[11] Die Schuld, dass die Versuche diese Krise zu beseitigen scheiterten, sieht Downey bei den Getreidespekulanten. Sie hielten ihre Vorräte zurück um die Preise weiter in die Höhe zu treiben und weigerten sich mit Julian zusammenzuarbeiten. Er zeichnet dabei ein sehr positives Bild von Julian. Ihm stellt er den Rat gegenüber, der auf einen freien Markt besteht und Julian vorwirft aus reinen Popularitätsgründen eine Preissenkung anzuordnen.[12]

Petit stellt sich hingegen auf die Seite des Rates, der in seinen Augen zur Ohnmacht verurteilt war und die Teuerungen auch nicht provoziert hatte. Laut Petit gab es keine zwei Trockenheiten, sondern nur eine im Winter 362/3. Daher sah er in der Truppenkonzentration den Grund für die Entstehung der Krise, denn durch ihre Anwesenheit kam es zu der angespannten Lage die Julian bereits bei seiner Ankunft vorfand.[13] In der bisher ausführlichsten Abhandlung zu diesem Thema kommt Wiemer zu dem Ergebnis, dass die Vorraussetzungen der Krise durch eine Kombination aus der Truppenkonzentration und der Missernte im Frühsommer 362 geschaffen wurden. Dass es dann zu einer Krise kam, lag an den Großgrundbesitzern, die ihre Waren in Erwartung steigender Preise vom Markt fern hielten, wodurch sich die angespannte Lage weiter verschlechterte. Sowohl Julian als auch der Rat unternahmen drei Monate nichts um diese Krise zu beseitigen. Die dann von Julian eingeleiteten Maßnahmen, wie die Einführung von Getreide und der Erlass eines Höchstpreisedikts, wurden vom Rat nicht unterstützt. Eine weitere Missernte im Frühsommer 363 machten die Versuche Julians endgültig zunichte.[14]

Erdkamp fasst die Gründe für das Scheitern der Maßnahmen in der Formel „selfinterest and inefficiency“[15] zusammen. Die Schuld teilen sich also Rat und Julian, der Rat der nur seine eigenen Interessen vertritt und Julian der es versäumt hart durchzugreifen. Die beiden neuesten Abhandlungen von Rosen und Wintjes, die nur kurz auf die Krise eingehen, folgen in ihrer Darstellung im Großen und Ganzen der Argumentation Wiemers.[16]

4. Antiochia

Bevor eine Krise, die eine Ausnahmesituation darstellt, untersucht werden kann, muss als erstes der Normalzustand dargelegt werden. In diesem Fall stellt sich also die Frage, wie die Getreideversorgung in Antiochia in normalen Zeiten funktionierte. Antiochia war keine Durchschnittsstadt, in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts hatte sie eine Größe von über 150.000 Einwohnern erreicht.[17] Dabei hatte sie nicht nur eine wirtschaftliche Bedeutung, sondern sie war als Sitz des consularis Syriae [18] und des comes Orientis [19] auch ein überregionaler Verwaltungssitz. Dazu kam, dass sie zeitweilige Residenzstadt der Kaiser Constantius, Julian, Valens und des Caesar Gallus war. Damit war sie eine der bedeutendsten Städte im Reich.[20]

4.1 Die Getreideversorgung von Antiochia

Anders als Rom oder Konstantinopel, die über einen staatlich organisierten Getreideimport aus entfernten Regionen versorgt wurden, versorgte sich Antiochia über das eigene Umland mit allem Nötigen. Da die Stadt über ein sehr fruchtbares Territorium verfügte, war es nicht nötig die Versorgung der Bewohner durch zusätzliche Getreideimporte aus entfernten Gegenden zu unterstützen.[21] Das galt nicht nur für das Getreide, sondern auch für Oliven[22], Wein und die meisten anderen Lebensmittel. Die Produzenten dieser Güter waren Großgrundbesitzer und Kleinbauern, die eigenständig für den Transport ihrer Waren in die Stadt sorgten.[23] Libanios weißt mehrfach darauf hin, dass der von den Kleinbauern erbrachte Anteil dabei nicht zu unterschätzen ist.[24] Die in der Stadt lebenden Bürger waren größtenteils Handwerker und Dienstleister, die kein Land außerhalb der Stadt besaßen. Sie produzierten daher auch keine Lebensmittel für den Eigenbedarf und mussten alles für den täglichen Bedarf auf den Märkten kaufen.[25]

4.2 Die Schwächen der Getreideversorgung

Diese Kombination aus autarker Selbstversorgung aus dem Umland, den Kleinbauern, die einen großen Anteil an der städtischen Versorgung hatten, und den von ihnen abhängigen Bürgern, ist der Grund weshalb die Lebensmittelversorgung in Antiochia störanfällig war. Da sich die Stadt fast ausschließlich aus dem eigenen Umland versorgte, traf sie eine Dürre besonders hart. Denn das fruchtbare Binnenland versorgte die Stadt zwar in guten und mittleren Jahren ausreichend mit Lebensmitteln, doch es genügte eine lokal begrenzte Dürre um der Lebensmittelversorgung, insbesondere der Getreideversorgung, stark zuzusetzen. Wenn es hingegen zu einer Dürre in einer der Regionen kam die Rom versorgte, fielen immer nur Teile der Ernte aus, die von einer anderen Region aufgefangen werden konnten.

Die Kleinbauern stellen den nächsten Schwachpunkt dar. Sie erwirtschafteten immer nur einen geringen Überschuss, den sie dann auf die Märkte brachten.[26] Durch ihre Anzahl addierte sich dies auf beachtliche Mengen, doch bei einer Dürre erwirtschafteten sie entweder gar keinen Überschuss oder vielleicht nur einen so minimalen, dass sich der Weg in die Stadt nicht mehr lohnte. Die Großgrundbesitzer waren bei einer schweren Dürre nicht in der Lage diese Verluste vollständig auszugleichen. Dementsprechend hatte eine Dürre, besonders in der eigentlichen Stadt Antiochia die größten Auswirkungen, da die dort lebenden Bürger auf die Einfuhr von außen angewiesen waren.

4.3 Der Rat von Antiochia

Als einer der Hauptakteure soll auch die Struktur des Rates von Antiochia näher untersucht werden. Der Rat hatte im Laufe des dritten Jahrhunderts viel an Einflussmöglichkeiten verloren, da viele Funktionen von der Zentralregierung übernommen wurden. Die Haupteinnahmequelle der Stadt stellte das von ihr verpachtete Land dar, das keinem einzelnen Bürger gehörte sondern der Stadt als Rechtsperson. Daher war es ein erheblicher Einschnitt, als dieser städtische Boden von den kaiserlichen Behörden übernommen wurde Die Aufgaben des Rates beschränkten sich im vierten Jahrhundert auf die Erhebung der Steuern und dem Verwalten der von den zentralen Behörden zugewiesenen Gelder.[27] Der Grund für diesen Bedeutungsverlust liegt auf der Hand, in Antiochia residierten der consularis Syriae und der comes Orientis und damit hatte der Rat zwei mächtige Gegenspieler in der Stadt, die sich oft über ihn hinweg setzten.[28]

Das bezieht sich aber nur auf einige politische Einflussmöglichkeiten des Rates, besonders auf wirtschaftlicher Ebene sieht die Situation hingegen völlig anders aus. Während des 4. Jahrhunderts nahm die finanzielle Belastung der Ratsmitglieder stetig zu, so mussten sie nicht nur für die öffentlichen Bauten der Stadt aufkommen, sondern waren auch dazu verpflichtet mit ihrem Privatvermögen die städtischen Abgaben an den Kaiser sicherzustellen. Außerdem waren sie für die Ausrichtung von Wettkämpfen, wie den Olympischen Spielen, verantwortlich. Auf Grund dieser Belastung nimmt die Zahl derer, die im Rat sitzen, stetig ab.[29] Nach Libanios hatte ein Stadtrat früher rund 600 Mitglieder, in seiner Zeit aber nur noch 60 oder weniger.[30] Dass die im Rat verbliebenen Mitglieder, wie er behauptet, bettelarm waren, ist dabei schwer vorstellbar.[31] Das hätte zur Folge gehabt, dass das öffentliche Leben in der Stadt zum Erliegen gekommen wäre. Denn es hätte weder Wettkämpfe gegeben, noch wäre eine weitere Instandhaltung der öffentlichen Bauten möglich gewesen, von solchen Vorgängen ist aber nicht die Rede. Die sinkende Mitgliederzahl deutet daher eher auf einen Ausleseprozess hin, in dem nur die reichsten Familien an ihrem Amt festhalten konnten, das trotz des Machtverlustes immer noch mit viel Ansehen und Einflussmöglichkeiten versehen war. Die übrig gebliebenen Mitglieder stellten also die Elite in Antiochia dar, die über erheblichen Grundbesitz und die damit verbundenen Einnahmequellen verfügten. Das bedeutet der Rat von Antiochia bestand aus den reichsten Großgrundbesitzern, die damit einen entscheidenden Machtfaktor, besonders in wirtschaftlicher Hinsicht, darstellten.[32]

[...]


[1] näheres zu Ammian bei Fuhrmann, Ammianus Marcellinus, Sp. 302 f.

[2] die wissenschaftliche Verwertbarkeit Ammians wurde eingehend von Tränkle untersucht, Tränkle, Caesar Gallus, S. 162 ff.

[3] vgl. hierzu die Beschreibung von Gallus, S. 9 f;

[4] näheres zur Lebensgeschichte des Libanios bei Gärtner, Libanios, Sp. 612 ff.

[5] einleuchtend dargestellt von Wiemer, Libanios und Julian, S. 345 ff.

[6] Downey, A History of Antioch, S. 365 ff.

[7] Blockley, Caesars of Constantius II, S. 462 ff.

[8] so zu finden bei Bleckmann, Gallus Caesar, S. 29 ff.

[9] vgl. Schneider, Getreideversorgung, S. 62 f; Matthews, Roman Empire, S. 406 f.

[10] Ensslin, Gesetzgebungswerk, S. 65 f.

[11] Jonge, Scarcity of Corn, S. 238 ff.

[12] Downey, Economic Crisis, S. 312 ff; und Ders., A History of Antioch, S. 388 ff.

[13] Petit, Antioche, S. 109 ff.

[14] Wiemer, Libanios und Julian, S. 270 ff.

[15] Zit. Erdkamp, Grain Market, S. 293.

[16] Rosen, Julian, S. 282 ff; Wintjes, Libanius, S. 128 f.

[17] zum Problem der Einwohnerzahl vgl. Wiemer, Libanios und Julian, S. 304 f.

[18] Er war der Provinzgouverneur von Syrien, vgl. Ley, Consularis, Sp. 150 ff; Browning, Julian, S.222.

[19] Er trug die Verantwortung für den gesamten östlichen Teil des Imperiums, vgl. Hausmaninger, Comes, Sp. 1253 f; Browning, Julian, S.222.

[20] vgl. Downey, Julian the Apostate, S. 306.

[21] Schneider, Getreideversorgung, S. 59 f.

[22] Oliven waren ein bedeutender Fettlieferant, das Olivenöl hatte außerdem gegenüber dem Fleisch den Vorteil, dass es lange haltbar war; vgl. dazu Safrai, Roman Palestine, S. 120 ff.

[23] Wiemer, Libanios und Julian, S. 284; Das Getreide wurde teilweise auf dem Landweg durch das östliche Tor und teilweise über den im Nordosten gelegen See und den Orontes in die Stadt gebracht. Die meisten Getreideproduzenten waren also im nördlichen und östlichen Binnenland ansässig, Schneider, Getreideversorgung, S. 61.

[24] Lib. Or. L 23-31; XXVII 15-16.

[25] Schneider, Getreideversorgung, S. 60; Jones, Roman Economy, S. 38.

[26] Ebd., S. 59 ff.

[27] Browning, Julian, S. 217 f.

[28] siehe hierzu Anm. 17, 18.

[29] Wintjes, Libanius, S. 39.

[30] Lib. or. II, 33; Julian vergrößerte sie um 200 Mitglieder, Iul. mis. 367 D.

[31] Lib. or. II, 35; Browning übernimmt die Darstellung Libanios’ und folgert daraus das sich sowohl die wohlhabenden als auch die vergleichsweise ärmeren Familien auf Grund dieser Belastungen aus dem Rat zurück zogen, vgl. Browning, Julian, S. 222 f.

[32] vgl. hierzu Wintjes, Libanius, S. 39; Rosen, Julian, S. 282.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Das römische Syrien. Die Getreidekrisen in Antiochia unter Gallus 354 n. Chr. und Julian 362/3
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Note
2,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
23
Katalognummer
V424164
ISBN (eBook)
9783668695320
ISBN (Buch)
9783668695337
Dateigröße
559 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
syrien, getreidekrisen, antiochia, gallus, julian
Arbeit zitieren
Magister Artium Lars Steffes (Autor), 2007, Das römische Syrien. Die Getreidekrisen in Antiochia unter Gallus 354 n. Chr. und Julian 362/3, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424164

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