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Deutsch als Fremdsprache im Kindergarten. Vermittlung und Motivation der Sprache unter Einbeziehung der Eltern

Titel: Deutsch als Fremdsprache im Kindergarten. Vermittlung und Motivation der Sprache unter Einbeziehung der Eltern

Unterrichtsentwurf , 2016 , 18 Seiten , Note: 1,00

Autor:in: Anna Grohová (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Proseminararbeit beschäftige ich mich mit den theoretischen sowie praktischen Aspekten des Unterrichtskonzepts für die Vermittlung der deutschen Sprache in einem tschechischen Kindergarten.

Heutzutage wird in den tschechischen Kindergärten vor allem Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet und ebenfalls an den Grundschulen wird Englisch in den meisten Fällen als erste Fremdsprache angeboten. Auch wenn die nationalen (Bildungsministerium) und internationalen (Goethe-Institut) Institutionen das frühe Erlernen des Deutschen mehr und mehr unterstützen, ist es immer noch schwierig, den Eltern die Vorteile des Deutschen als erste Fremdsprache zu vermitteln. Das Interesse der Eltern für das frühe Fremdsprachenlernen wächst ständig, trotzdem gibt es nur sehr wenige Kindergärten, die Deutsch als Fremdsprache im Lernangebot haben. Unter den Eltern herrscht immer noch die Überzeugung, dass Englisch die wichtigste Fremdsprache ist und im deutschsprachigen Lernangebot sehen sie die Gefahr, dass die Kinder keine Kapazitäten mehr haben, auch Englisch auf dem hohen Niveau zu erwerben.

Als künftige Lehrperson stelle ich mich die Frage, wie man die Freude und Spaß am Entdecken der deutschen Sprache nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern beibringen kann. Gerade die Eltern spielen eine große Rolle im Lernprozess des Kindes und mitbestimmen auch seine Einstellung zu Fremdsprachen und Motivation für ihr Erlernen. Also nur die gut informierten und motivierten Eltern können in der Kooperation mit kompetenten Lehrkräften eine ideale Lernumgebung für die Kinder schaffen. Mit der Frage, welche konkreten Schritte dazu führen können, setze ich mich in dieser Proseminararbeit auseinander.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Theoretischer Teil

1. Didaktische und methodische Prinzipien

1.1. Methoden und Ansätze

1.1.1. Sugestopädie

1.1.2. TPR (total physical response)

1.1.3. Songs, Rhymes and Chants

1.2. Interaktion und Arbeitssprache

1.3. Umgang mit Fehlern

2. Lernziele

2.1. Interkulturelle Sensibilisierung und kommunikative Kompetenz

2.2. Aussprache und phonetische Fähigkeiten

2. 3. Motivation für weiteres Fremdsprachenlernen

2. 3. 1. Elternarbeit

3. Inhalte

Praktischer Teil

4. Lerngruppe

5. Thema, Inhalte und Lernziele der Einheit

5. 1. Theoretische Basis

5. 2 Praktische Anwendung

6. Vorbereitung, Materialien, Requisiten

6.1. Themenauswahl und Unterrichtsplanung

6.2. Räumlichkeiten und Requisiten

6.3. Medien und Materialien

7. Ablauf der Einheit

7. 1. Einstiegsphase (4 Minuten)

7. 2. Einführung des Themas „Farben“ (5 Minuten)

7. 3. Aufgabe 1 (7 Minuten)

7. 4. Aufgabe 2 (5 Minuten)

7. 5. Aufgabe 3 (5 Minuten)

7. 6. Abschlussphase (4 Minuten)

Zusammenfassung

Reflexion des Gelernten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Proseminararbeit verfolgt das Ziel, ein praxisnahes Unterrichtskonzept für die Vermittlung der deutschen Sprache in einem tschechischen Kindergarten zu entwerfen, wobei insbesondere die spielerische Motivation der Kinder und die Einbindung der Eltern im Vordergrund stehen.

  • Didaktische Prinzipien der frühen Fremdsprachenvermittlung
  • Methoden wie Sugestopädie und TPR (Total Physical Response)
  • Praktische Unterrichtsplanung und Themenauswahl für das Vorschulalter
  • Bedeutung der Elternarbeit und Lernumgebung

Auszug aus dem Buch

1.1. Methoden und Ansätze

Aufgrund der oben genannten Voraussetzungen wird die Sprache den Kindern möglichst spielerisch vermittelt, angemessen ihrer psychologischen und kognitiven Entwicklung. Die ErzieherInnen orientieren sich an die Bedürfnisse des Kindes an und versuchen neu gelernte Inhalte gleich in der Interaktion in der Lerngruppe auszuprobieren. Sie ermöglichen den Kindern die neuen Sachverhalte direkt zu erleben und damit besser im Gedächtnis behalten. Auf dem Prinzip der Handlungsorientierung – „Sprache begleitet Handeln und Handeln begleitet Sprache“ (vgl. Jung 2012: 318) basiert das Konzept des „ganzheitlichen Lernens“. Im Sprachunterricht werden in seinem Rahmen folgende Aktivitäten und Methoden eingesetzt:

1.1.1. Sugestopädie

Die Methode baut auf mehreren gleichzeitig angebotenen Sinnenreizen in der Form von Musik, Bewegung oder Mimik. Das Kind kann das Geschehen durch mehrere Kanäle wahrnehmen, die kognitiven Prozesse laufen eher induktiv und intuitiv. Das Ziel dieses Verfahrens ist eine ganzheitliche geistige Aufnahme und Verarbeitung der sprachlichen und nichtsprachlichen Impulse. (vgl. Maier 1991: 167)

1.1.2. TPR (total physical response)

Zu den handlungsorientierten Methoden gehört auch TPR (total physical response). Sie unterstützt assoziatives Verfahren beim Sprachenlernen und gleichzeitig kann auch ohne Sprachproduktion funktionieren – die Kinder zeigen mithilfe von Handlungen (malen, ausschneiden, tanzen, singen), dass sie die Anweisungen der Lehrkraft verstanden haben. Trotzdem bleibt die Möglichkeit, sich in der Fremdsprache auszudrücken, immer offen. (vgl. Maier 1991: 168)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen und Chancen der Vermittlung der deutschen Sprache in tschechischen Kindergärten und die Rolle der Eltern dabei.

Theoretischer Teil: Es werden grundlegende didaktische Prinzipien sowie spezifische Lernziele für die Arbeit mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren erläutert.

Praktischer Teil: Hier wird ein konkretes Lernangebot für eine kleine Gruppe vorgestellt, welches schrittweise von der Vorbereitung bis zum methodischen Ablauf geplant wurde.

Zusammenfassung: Das Kapitel reflektiert den Entwurf des Konzepts und betont die Bedeutung von spielerischen, handlungsorientierten Methoden und der Einbeziehung der Eltern.

Reflexion des Gelernten: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erfahrungen aus Hospitationen und die Erkenntnisse, die sie während der Erarbeitung der Arbeit gewonnen hat.

Schlüsselwörter

Deutsch als Fremdsprache, Kindergarten, Frühes Fremdsprachenlernen, Unterrichtskonzept, Handlungsorientierung, Sugestopädie, TPR, Vorschulerziehung, Interkulturelle Kompetenz, Elternarbeit, Spielend lernen, Sprachvermittlung, Tschechien, Phonetik, Lernmotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Unterrichtskonzepts zur Vermittlung der deutschen Sprache als Fremdsprache im Kontext eines tschechischen Kindergartens.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Schwerpunkte sind die Didaktik für das Vorschulalter, die psychologischen Voraussetzungen beim Sprachenlernen, die Rolle der Eltern und die praktische Umsetzung in Unterrichtseinheiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Kindern spielerisch und mit Spaß die deutsche Sprache näherzubringen, ohne Leistungsdruck, und gleichzeitig die Eltern in den Lernprozess einzubeziehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur zu didaktischen Prinzipien und einem praktischen Entwurf, ergänzt durch Reflexionen aus Hospitationen.

Was umfasst der Hauptteil des Dokuments?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zu Prinzipien und Zielen sowie einen praktischen Teil, der eine konkrete Unterrichtssequenz zum Thema „Farben“ detailliert beschreibt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Frühes Fremdsprachenlernen, Handlungsorientierung, Total Physical Response (TPR), Kindergarten und Interkulturelle Sensibilisierung.

Warum spielt die Elternarbeit eine so große Rolle für die Autorin?

Die Autorin betont, dass Eltern die Einstellung und Motivation des Kindes stark beeinflussen; gut informierte Eltern können eine ideale Lernumgebung schaffen.

Wie geht das Konzept mit dem Thema „Fehler“ um?

Es wird eine positive Fehlerkultur gefordert, bei der Fehler als natürlicher Bestandteil des Lernprozesses und Informationsquelle für die Sprachlehrkraft angesehen werden.

Welche Funktion hat das Schweinchen „Max“ in der beschriebenen Einheit?

Max dient als Identifikationsfigur und einsprachiges Medium, das die deutsche Sprache nutzt und die Kinder motiviert, am Lernangebot teilzunehmen.

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Details

Titel
Deutsch als Fremdsprache im Kindergarten. Vermittlung und Motivation der Sprache unter Einbeziehung der Eltern
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Frühes Fremdsprachenlernen im DaF-Unterricht
Note
1,00
Autor
Anna Grohová (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V424519
ISBN (eBook)
9783668720169
ISBN (Buch)
9783668720176
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frühes Fremdsprachenlernen Deutsch im Kindergarten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Grohová (Autor:in), 2016, Deutsch als Fremdsprache im Kindergarten. Vermittlung und Motivation der Sprache unter Einbeziehung der Eltern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424519
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Leseprobe aus  18  Seiten
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