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Kundenkarten als Kundenbindungsinstrument im Handel

Title: Kundenkarten als Kundenbindungsinstrument im Handel

Term Paper , 2018 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Gesa Vanessa Krack (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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In der vorliegenden Arbeit geht es um Kundenkarten als Kundenbindungsinstrument im Allgemeinen, sowie um Chancen und Risiken, die mit diesen unweigerlich verbunden sind. Es werden die Sichtweisen von Unternehmen, sowie von Endverbrauchern beleuchtet und das Beispiel Kundenkarte als Kundenbindungsinstrument am Kundenbindungsprogramm Miles and More der Lufthansa betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen

2.1 Kundenbindungsinstrumente

2.2 Kundenkarten

3 Singlepartner Programme und Multipartner Programme

3.1 Singlepartner Programme

3.2 Multipartner Programme

4 Vorteile und Nachteile einer Kundenkarte

4.1 Betrachtung aus der Händlerperspektive

4.2 Betrachtung aus der Kundenperspektive

5 Die Kundenkarte Miles and More der Lufthansa

6 Kundenkarten und Datenschutz

7 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht Kundenkarten als Instrumente zur Kundenbindung im Handel und beleuchtet dabei kritisch die Vor- und Nachteile sowohl aus der Perspektive der Unternehmen als auch aus Sicht der Konsumenten. Ziel ist es, die Effektivität und die datenschutzrechtlichen Implikationen dieser Programme zu analysieren.

  • Grundlegende Definitionen von Kundenbindungsinstrumenten und Kundenkarten
  • Unterscheidung zwischen Singlepartner- und Multipartner-Programmen
  • Analyse der Vorteile und Nachteile für Händler und Kunden
  • Praxisbeispiel: Untersuchung des Vielfliegerprogramms "Miles and More" der Lufthansa
  • Datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen und Risiken bei der Datenerhebung

Auszug aus dem Buch

4.1 Betrachtung aus der Händlerperspektive

Fraglich ist, wo der Vorteil für Unternehmen in Bezug auf die Nutzung von Kundenkarten liegt. Anhand der Daten, die jeder Kunde mit dem Einsatz seiner Kundenkarte dem Händler überlässt, gibt er dem entsprechenden Händler die Möglichkeit, Werbung individuell auf den Kunden anzupassen und dem Kunden Angebote zukommen zu lassen, die diesen zum Folgekauf ermutigen sollen. Diese erhaltenen Daten werden gesammelt und ausgewertet. In den folgenden Wochen und Monaten kann so dem Kunden auf seine Einkaufsbedürfnisse abgestimmte Werbung übermittelt werden, wodurch dieser zu Neukäufen und Mehrkäufen animiert werden soll. Durch die passende App zur Kundenkarte ist dieser Vorgang auch online möglich. Insgesamt kann so eine zielgerichtete Ansprache an den Bedürfnissen des Kunden erfolgen.

Auch der Einsatz von Mehrfach Punkten oder anderen Bonusvergütungen auf den Kauf gewisser Produkte ist möglich. Im Gegensatz zu den wahllos verteilten Papiercoupons, können mit dem System Kundenkarte differenziert die entsprechenden Kundengruppen angesprochen werden, und damit das Risiko der Ansprache falscher Kundengruppen minimiert werden.

Die Implementierung eines Kundenkartensystems ist mittlerweile auch für kleine Firmen erschwinglich, sodass immer mehr Firmen dieses Geschäftsmodell nutzen. Einige Unternehmen haben sich mittlerweile genau diese Tatsache zu Nutze gemacht und bieten ihre Hilfe bei der Implementierung eines Kundenkartensystems an, wodurch sich ein eigener Markt entwickelt hat.

Durch die erhaltenen Informationen aus den Kundendaten besteht somit für den Händler eine einfache Möglichkeit, Neukunden mit Rabattaktionen und Geschenken zu gewinnen, Stammkunden zu bekommen und diese durch individuell zugeschnittene Aktionen, etwa in Form von kleinen Gratiszugaben oder zusätzlichen Punkten, zu halten. Der Fokus bei Kundenkarten liegt jedoch hier aus Händlerperspektive klar auf neu zu gewinnenden Stammkunden, da diese generell öfter und mehr einkaufen, und dadurch höhere Umsätze generieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die weite Verbreitung von Kundenkarten in Deutschland ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die Vorteile und Nachteile dieser Instrumente im Handel zu untersuchen.

2 Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begrifflichkeiten wie Kundenbindungsinstrumente und verschiedene Arten von Kundenkarten definiert und in ihren Sichtweisen erläutert.

3 Singlepartner Programme und Multipartner Programme: Das Kapitel differenziert zwischen Programmen, die nur von einem Unternehmen betrieben werden, und Verbundsystemen, bei denen mehrere Partner gemeinsam Punkte sammeln und einlösen lassen.

4 Vorteile und Nachteile einer Kundenkarte: Hier werden die gegensätzlichen Interessen beleuchtet, wobei der Fokus auf der zielgerichteten Werbung für Händler und der Preisgabe der Privatsphäre für Kunden liegt.

5 Die Kundenkarte Miles and More der Lufthansa: Dieses Kapitel analysiert das Bonusprogramm der Lufthansa als Fallbeispiel für ein Singlepartner-Programm und bewertet dessen Nutzen für den Durchschnittskunden.

6 Kundenkarten und Datenschutz: Die datenschutzrechtliche Problematik der massenhaften Erhebung von Kundendaten und die Rolle des Bundesgerichtshofs bei der Eindämmung personalisierter Werbung werden thematisiert.

7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Kundenkarten vor allem für den Handel ein effizientes Mittel zur Neukundengewinnung und Profilbildung sind, während der tatsächliche Mehrwert für den Kunden oft kritisch hinterfragt werden muss.

Schlüsselwörter

Kundenkarte, Kundenbindung, Bonusprogramm, Singlepartner, Multipartner, Kundendaten, Datenschutz, Händlerperspektive, Kundenperspektive, Rabatt, Miles and More, Transparenz, Neukundengewinnung, Stammkunden, Kaufverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Nutzen und den Risiken von Kundenkarten als zentralem Instrument der Kundenbindung im modernen Handel.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Systematik von Bonusprogrammen, die Abgrenzung von Single- und Multipartner-Karten, die Vor- und Nachteile für Händler und Kunden sowie Datenschutzaspekte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Evaluation, ob Kundenkarten für Unternehmen tatsächlich umsatzsteigernd wirken und welchen realen Mehrwert sie für Konsumenten bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, der Analyse von Geschäftsmodellen im Handel und der Untersuchung eines spezifischen Praxisbeispiels (Miles and More).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Nutzenanalyse aus zwei Perspektiven, ein konkretes Fallbeispiel zur Lufthansa und eine rechtliche Betrachtung des Datenschutzes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Kundenbindung, Bonusprogramm, Kundendaten, Privatsphäre, Kaufverhalten und Kundenkarte.

Wie bewertet die Autorin den Nutzen für den Durchschnittskunden?

Der Gewinn durch die Teilnahme an solchen Programmen wird für den Normalverbraucher als meist marginal eingeschätzt, da die gesammelten Rabatte oft in keinem Verhältnis zur Preisgabe privater Daten stehen.

Welche Rolle spielt der Datenschutz bei Kundenkarten?

Datenschutz ist ein wesentlicher Aspekt, da durch die Kartennutzung umfassende Kundenprofile entstehen, deren werbliche Verwendung durch Urteile des BGH und die DSGVO reguliert wird.

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Details

Title
Kundenkarten als Kundenbindungsinstrument im Handel
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,3
Author
Gesa Vanessa Krack (Author)
Publication Year
2018
Pages
13
Catalog Number
V424848
ISBN (eBook)
9783668700352
ISBN (Book)
9783668700369
Language
German
Tags
Kundenkarten Kundenbindung Kundenbindungsinstrument Miles and More Lufthansa Bonusmeilen Punkte sammeln Loyalität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gesa Vanessa Krack (Author), 2018, Kundenkarten als Kundenbindungsinstrument im Handel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424848
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