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Die Habitustheorie. Ein Paradigmenwechsel in der soziologischen Gesellschaftsforschung

Titel: Die Habitustheorie. Ein Paradigmenwechsel in der soziologischen Gesellschaftsforschung

Hausarbeit , 2018 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Josina Johannidis (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
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In der vorliegenden Hausarbeit vergleicht die Habitustheorie von Bourdieu mit der Rational-Choice-Theorie. Es wird aufgezeigt, dass Bourdieu mit seiner Habitustheorie Grenzen verschiedener Handlungstheorien überwunden hat und damit einen Paradigmenwechsel innerhalb der Sozialwissenschaft anregt.

Mit diesem Ziel untersucht und konzeptualisiert diese Arbeit das soziale Handeln aus Sicht der Habitustheorie und der Rational-Chocie-Theorie mit Blick auf Kohärenz und Routine, Materialität und Körperlichkeit und dem Objektivismus und Subjektivismus. Im Anschluss werden die unterschiedlichen Aneignungs- und Vermittlungspraktiken von Handlungsweisen aufgezeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Soziales Handeln in der Habitus- und Rational-Choice Theorie
    • Die Kohärenz und Routine des sozialen Handelns
    • Die materielle Handlungspraxis und die Körperlichkeit des Handelnden
    • Die Ebenen des Objektivismus und dem Subjektivismus
  • Aneignung von Handlungsweisen (Sozialisierung)
    • Die Vermittlung von Handlungsweisen in der Habitus- und der Rational-Choice Theorie
  • Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit zielt darauf ab, Bourdieus Habitustheorie als einen Paradigmenwechsel in der soziologischen Handlungstheorie zu präsentieren. Sie untersucht die Kohärenz und Routine des Handelns, die Bedeutung der materiellen Umwelt und der Körperlichkeit sowie die Ebenen des Subjektivismus und des Objektivismus in beiden Theorien. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Sichtweisen auf Sozialisation und Aneignung von Handlungsweisen in der Habitustheorie und der Rational-Choice-Theorie beleuchtet. Der Begriff des Paradigmenwechsels bezieht sich dabei auf einen Wandel grundlegender Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Theorien, wie ihn Kuhn (1962) definiert.

  • Die Habitustheorie als Paradigmenwechsel in der Soziologie
  • Der Vergleich der Habitustheorie mit der Rational-Choice-Theorie
  • Die Bedeutung von Kohärenz und Routine im sozialen Handeln
  • Die Rolle der materiellen Umwelt und der Körperlichkeit im Handlungsprozess
  • Die Analyse der Ebenen des Subjektivismus und des Objektivismus

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt die Arbeit und ihre Zielsetzung vor. Sie argumentiert, dass Bourdieus Habitustheorie einen Paradigmenwechsel in der Soziologie darstellt und die Grenzen der bestehenden Handlungstheorien überwindet. Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse von Kohärenz, Routine, materieller Umwelt, Körperlichkeit, Subjektivismus und Objektivismus in beiden Theorien sowie auf die unterschiedlichen Perspektiven auf Sozialisation.

Soziales Handeln in der Habitus- und Rational-Choice Theorie: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle von Handlungstheorien in der Soziologie und stellt die beiden zentralen Theorien, die Habitustheorie und die Rational-Choice-Theorie, vor. Es diskutiert die Definition von Handeln nach Weber und zeigt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Theorien hinsichtlich der Interpretation und Erklärung sozialen Handelns auf.

Die Kohärenz und Routine des sozialen Handelns: Dieses Kapitel konzentriert sich auf das Konzept der Kohärenz in Bourdieus Habitustheorie. Es erklärt, wie sich Handlungen eines Individuums in verschiedenen Lebensbereichen und sozialen Beziehungen ähneln und auf einen typischen Handlungsspielraum zurückzuführen sind. Das Kapitel erläutert auch den Begriff der "Hysteresis" und wie sich der Habitus an veränderte Gegebenheiten anpasst.

Schlüsselwörter

Die Arbeit konzentriert sich auf die Schlüsselwörter Habitustheorie, Rational-Choice-Theorie, soziales Handeln, Kohärenz, Routine, materielle Umwelt, Körperlichkeit, Subjektivismus, Objektivismus, Sozialisation, Paradigmenwechsel und Handlungstheorie. Sie untersucht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Theorien und zeigt, wie Bourdieus Habitusbegriff die herkömmlichen Handlungstheorien überwindet und ergänzt.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht Pierre Bourdieu unter dem Begriff "Habitus"?

Der Habitus ist ein System dauerhafter Dispositionen, das als Erzeugungs- und Ordnungsgrundlage für Praktiken und Vorstellungen dient. Er prägt, wie Individuen ihre soziale Umwelt wahrnehmen und darin handeln.

Wie unterscheidet sich die Habitustheorie von der Rational-Choice-Theorie?

Während die Rational-Choice-Theorie von zweckrationalen, bewussten Entscheidungen ausgeht, betont Bourdieu, dass Handeln oft unbewusst durch verinnerlichte Routinen und soziale Prägung (Habitus) gesteuert wird.

Welche Rolle spielt die Körperlichkeit in der Habitustheorie?

Der Habitus ist "inkorporiert", also im Körper verankert. Dies äußert sich in Haltung, Mimik und Gestik, die soziale Herkunft und Zugehörigkeit widerspiegeln.

Was bedeutet der Begriff "Hysteresis" im Kontext des Habitus?

Hysteresis beschreibt das Phänomen, dass ein Habitus an alten Strukturen festhält, auch wenn sich die sozialen Bedingungen bereits grundlegend geändert haben (z.B. bei sozialem Aufstieg oder Umbrüchen).

Warum stellt die Habitustheorie einen Paradigmenwechsel dar?

Sie überwindet den Gegensatz zwischen Objektivismus (Strukturen) und Subjektivismus (Individuum), indem sie zeigt, wie äußere Strukturen verinnerlicht werden und das individuelle Handeln prägen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Habitustheorie. Ein Paradigmenwechsel in der soziologischen Gesellschaftsforschung
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,7
Autor
Josina Johannidis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V424908
ISBN (eBook)
9783668702004
ISBN (Buch)
9783668702011
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bourdieu
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josina Johannidis (Autor:in), 2018, Die Habitustheorie. Ein Paradigmenwechsel in der soziologischen Gesellschaftsforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424908
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Leseprobe aus  25  Seiten
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