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Zusammenfassung der 17ten und 18ten Vorlesung von Sigmund Freud zur Einführung in die Psychoanalyse. Der Sinn der Symptome und die Fixierung an das Trauma, das Unbewusste

Title: Zusammenfassung der 17ten und 18ten Vorlesung von Sigmund Freud zur Einführung in die Psychoanalyse. Der Sinn der Symptome und die Fixierung an das Trauma, das Unbewusste

Term Paper , 2017 , 12 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Natalie Alber (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Freud gilt als der Begründer und Entwickler der Psychoanalyse. In seiner Berufspraxis als Psychoanalytiker beschäftigte er sich mit den drei klassischen Forschungsfeldern der Psychoanalyse- den Fehlleistungen, der Traumdeutung und den neurotischen Symptomen- sowie den allgemeinen Grundgesetzen seelischen Geschehens. Des Weiteren leitete er aus der Arbeit mit Hysterikerinnen und Patienten mit anderen Neurose-formen erste Behandlungsansätze ab und entwickelte die Psychoanalyse zur eigen-ständigen Behandlungs- und Therapiemethode fort. In der 17ten und 18ten Vorlesung zur Einführung in die Psychoanalyse richtet Freud seinen Blick auf das Forschungsgebiet der neurotischen Symptome und erläutert anhand von zwei ausgewählten Beispielen aus seiner Praxis zu allererst die Definition, beschreibt die Symptome und analysiert deren Sinnhaftigkeit und deren Zweck für die betreffenden Patientinnen. Laut Freud sind Neurosen Äußerungen des Unbewussten, die den Kranken beherrschen und die für das Bewusstsein nicht zugänglich sind. Freud vertritt die These, dass jedes neurotische Symptom einer Zwangshandlung sinnreich ist und eine Fixierung an ein traumatisches Ereignis als Ursprung hat. Weiterhin plädiert er für die Existenz unbewusster seelischer Vorgänge, da die Betroffenen erst durch die Zusammenarbeit in der Therapie den Sinn ihrer Symptome zu verstehen lernen. Dies hat zur Folge, dass die Symptome durch die neu gewonnenen Erkenntnisse verschwinden.
Freud kritisiert die klinische Psychiatrie. Im Gegensatz zu ihr setzt die Psychoanalyse am Erleben der Person und am einzelnen Symptom an. Hinter jedem Symptom steckt ein Sinn, der mit dem Erleben des Kranken korreliert und maßgeblich das neuro-tische Symptom bestimmt. Daher gilt die Psychoanalyse als eine der ersten Formen der Therapie, die sich mit dem Kranken und seiner Symptomatik intensiv beschäftigt und ihn rehabilitiert, indem sie ihm hilft traumatische Erlebnisse aufzuarbeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Definition Zwangsneurose

2. Zwei ausgewählte Fallbeispiel

2.1. Fallbeispiel 1

2.2. Fallbeispiel 2

3. Typischen und individuellen Symptome der Zwangsneurose

4. Psychoanalytische Symptomdeutung nach Freud

4.1. Fixierung an ein Trauma

4.2. Existenz unbewusster seelischer Vorgänge

5. Therapie und Aufgabe der Psychoanalyse

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der psychoanalytischen Interpretation von Zwangssymptomen auf Basis der 17. und 18. Vorlesung von Sigmund Freud, um aufzuzeigen, wie unbewusste traumatische Fixierungen neurotische Handlungen determinieren und wie diese im therapeutischen Prozess aufgelöst werden können.

  • Grundlagen der Zwangsneurose und ihrer Symptomatik
  • Psychoanalytische Fallstudien zur Sinnerhellung von Zwangshandlungen
  • Differenzierung zwischen typischen und individuellen Symptomprägungen
  • Die Rolle der Fixierung an traumatische Erlebnisse
  • Therapeutische Bewusstmachung als Weg zur Heilung

Auszug aus dem Buch

2.1. Fallbeispiel 1

Die erste Patientin, eine 30-Jährige attraktive Frau, die von ihrem Mann getrennt lebte, litt unter schweren Zwangssymptomen und führte wiederholt folgende Zwangshandlung aus: Sie lief ständig aus ihrem Zimmer in ein anderes zum Tisch, rief das Stubenmädchen und gab ihm eine sinnlose Aufgabe oder schickte sie wieder weg. Als Freud die Patientin nach dem Sinn und Zweck der Ausführung dieser Handlung fragte hatte die Patientin keine plausible Antwort darauf und konnte sich das Symptom nicht erklären.

Im weiteren Verlauf der Behandlung wusste sie plötzlich warum sie diese Zwangshandlung immer wieder vollführte. Die Patientin berichtete über ein intimes Erlebnis in der Hochzeitsnacht und dass sich ihr Mann bei der Vollführung der Ehe als impotent erwies. Er lief immer wieder in ihr Zimmer um es erneut zu probieren, jedoch erfolglos. Er schämte sich vor dem Stubenmädchen und kippte rote Tinte aufs Betttuch, jedoch auf eine Stelle, die dafür sehr unpassend erschien. Um es zu demonstrieren, führte die Patientin Freud ins Zimmer und ließ ihn einen Fleck auf der Decke des Tisches entdecken. Weiterhin erläuterte sie ihm, dass wenn sie das Stubenmädchen riefe, es den Fleck nicht übersehen könne.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die psychoanalytische Lehre Freuds bezüglich neurotischer Symptome und definiert den Forschungsgegenstand der Hausarbeit.

1. Definition Zwangsneurose: Es werden die klinischen Merkmale der Zwangsneurose beschrieben, insbesondere der innere Drang zu sinnlosen Handlungen bei gleichzeitigem Erhalt des Verstandes.

2. Zwei ausgewählte Fallbeispiel: Freud präsentiert zwei Praxisbeispiele, um an konkreten Patientinnen die verborgenen Sinnstrukturen hinter Zwangshandlungen aufzuzeigen.

3. Typischen und individuellen Symptome der Zwangsneurose: Dieses Kapitel differenziert zwischen allgemeingültigen Krankheitsmerkmalen und der individuellen Ausprägung, die vom persönlichen Erleben des Kranken abhängt.

4. Psychoanalytische Symptomdeutung nach Freud: Hier werden die Ergebnisse der Symptomanalyse zusammengefasst, wobei der Fokus auf der Fixierung an Traumata und der Unbewusstheit der Vorgänge liegt.

5. Therapie und Aufgabe der Psychoanalyse: Die methodische Vorgehensweise, den Sinn des Symptoms durch Bewusstwerdung und Aufarbeitung zu heilen, wird erläutert.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Symptome sinnvolle Ausdrucksformen unbewusster Konflikte sind, die einer therapeutischen Integration bedürfen.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Sigmund Freud, Zwangsneurose, Unbewusstes, Symptomdeutung, Traumatische Fixierung, Zwangshandlung, Therapie, Fallbeispiele, Lebensgeschichte, Triebtheorie, Heilung, Verdrängung, Symptomanalyse, Seelische Vorgänge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine zusammenfassende Analyse der 17. und 18. Vorlesung von Sigmund Freud zur Einführung in die Psychoanalyse, wobei der Fokus auf dem Sinn von Symptomen bei Zwangsneurosen liegt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Verfasserin?

Die Arbeit beleuchtet die Definition der Zwangsneurose, die methodische Deutung von Zwangshandlungen anhand von Fallbeispielen sowie die Bedeutung von traumatischen Erlebnissen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Lesern verständlich zu machen, dass neurotische Symptome keine sinnlosen Handlungen sind, sondern eine psychologische Logik besitzen, die in einer Therapie entschlüsselt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die psychoanalytische Fallmethode verwendet, bei der durch Anamnese und Deutung unbewusste Zusammenhänge zwischen vergangenen Erlebnissen und aktuellen Symptomen hergestellt werden.

Was bildet den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse zweier Fallbeispiele, um aufzuzeigen, wie spezifische traumatische Erlebnisse in Zwangshandlungen transformiert werden und wie diese therapeutisch aufgelöst werden.

Welche Schlüsselbegriffe sind für das Verständnis der Arbeit essenziell?

Die zentralen Begriffe sind Psychoanalyse, Fixierung, Unbewusstes, Zwangsneurose und die Symptomdeutung als therapeutisches Werkzeug.

Wie unterscheidet Freud zwischen typischen und individuellen Symptomen?

Typische Symptome sind für die Diagnose essentiell, während die individuellen Symptome die spezifische Färbung durch das persönliche Leben und Erleben des Patienten widerspiegeln.

Welche Rolle spielt das Trauma bei der Entstehung einer Neurose?

Laut Freud ist jede Neurose mit einer Fixierung an ein Trauma verbunden; die Unfähigkeit, dieses traumatische Erlebnis zu verarbeiten, führt dazu, dass die Patienten in vergangenen Situationen feststecken.

Warum ist die Bewusstwerdung des Sinnes so wichtig für die Therapie?

Die Arbeit erläutert, dass das Symptom nur dann verschwindet, wenn der Patient den unbewussten Sinn und die Verbindung zum Trauma selbst erkennt und verarbeitet, anstatt nur eine Diagnose zu erhalten.

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Details

Title
Zusammenfassung der 17ten und 18ten Vorlesung von Sigmund Freud zur Einführung in die Psychoanalyse. Der Sinn der Symptome und die Fixierung an das Trauma, das Unbewusste
College
University of Applied Sciences Düsseldorf
Course
Begriff des Unbewussten in Philosophie und Psychoanalyse
Grade
1,3
Author
Natalie Alber (Author)
Publication Year
2017
Pages
12
Catalog Number
V425079
ISBN (eBook)
9783668704374
ISBN (Book)
9783668704381
Language
German
Tags
unbewusste philosophie sigmund freud psychoanalyse trauma fixierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Natalie Alber (Author), 2017, Zusammenfassung der 17ten und 18ten Vorlesung von Sigmund Freud zur Einführung in die Psychoanalyse. Der Sinn der Symptome und die Fixierung an das Trauma, das Unbewusste, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/425079
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